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Expertin fordert geschlossene EU-Strategie gegen Trumps Grönland-Pläne

Die Politikwissenschaftlerin und frühere Nato-Chefstrategin Stefanie Babst fordert von den europäischen Staaten eine gemeinsame Linie gegenüber möglichen Grönland-Plänen des früheren US-Präsidenten Donald Trump. Die EU und die Nato stünden in der Pflicht, ihre außenpolitischen Optionen abgestimmt zu entwickeln, statt mit einzelnen Auftritten in Washington oder Indien zu reagieren, sagte sie dem Sender Phoenix.

Babst fordert abgestimmte europäische Außenpolitik

Die Politikwissenschaftlerin und frühere Chefstrategin der Nato, Stefanie Babst, fordert eine gemeinsame Handlungslinie der Europäer gegenüber Donald Trump mit Blick auf dessen Grönland-Ambitionen. „Für mich steht die Frage im Raum, wie eine europäisch intern gut abgestimmte und vor allen Dingen wirkungsorientierte Außenpolitik aussehen könnte“, sagte sie dem Sender Phoenix. Sie würde sich wünschen, „weniger Einzelstatements zu hören, weniger Reisen zu sehen nach Washington oder auch nach Indien, sondern ich würde mir wünschen, dass man die fähigen und interessierten Europäer mal in einen Raum bittet, damit sie anfangen zu denken.“

Zu diesem Denkprozess gehöre, „sich grundsätzlich abzustimmen und grundsätzliche Handlungsoptionen zu erörtern, zu erwägen, wie man sich gegenüber einer Trump-Administration, die großen Appetit auf Grönland hat, aber darüber hinaus ja auch noch andere große Problematiken zeigt, eigentlich aufstellen kann“, sagte Babst bei Phoenix.

Kritik an EU und Nato

Diesen Prozess einer abgestimmten europäischen Strategie vermisse sie, so Babst. „Ich habe nicht den Eindruck, dass er in der EU stattfindet, oder dass er in der Nato stattfindet“, sagte die Sicherheitsexpertin dem Sender Phoenix. Ideen, wie eine Nato-Mission in der Arktis oder Ähnliches, könne man zwar diskutieren, dies müsse aber hinter verschlossenen Türen stattfinden, „und dann sollten sich die Europäer wirklich auf eine gemeinsame Handlungslinie einigen“, sagte die Expertin.

Schwere Vorwürfe gegen Trump

Nach Einschätzung von Babst geht es Trump bei seinen Ambitionen bezüglich Grönland keineswegs um eine Verbesserung der Sicherheitslage in der Arktis. Trump gehe es mitnichten darum, die Sicherheit in der Arktis zu verbessern, ihm gehe es darum, „einen territorialen Teil eines Nato-Partners in seiner politischen Souveränität und territorialen Integrität wirklich massiv einzuschüchtern, unter Druck zu setzen und ein Stück weit wie ein Kind zu sagen: Das will ich hier haben und das bekomme ich dann auch“, sagte sie Phoenix.

Auch die bisherige europäische Reaktion kritisierte Babst scharf. Die Antwort Europas könne doch nicht lauten: „Wir gucken mal, ob wir ihm in irgendeiner Form entgegenkommen können.“ Eigentlich müsste die Antwort lauten: „Du, lieber Herr Trump, darfst dich für derartige Entgleisungen entschuldigen und vielleicht können wir dann wieder mal ernsthaft über wichtige Themen reden“, ergänzte sie in dem Gespräch mit Phoenix.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Trump erneuert Anspruch auf Grönland und drängt NATO-Unterstützung

Donald Trump
Donald Trump / Foto: dts

US-Präsident Donald Trump hat kurz vor Gesprächen zwischen Spitzenvertretern von Dänemark und den USA in Washington den Anspruch der Vereinigten Staaten auf Grönland bekräftigt. Er begründete dies mit nationalen Sicherheitsinteressen und forderte Unterstützung der Nato für die US-Pläne.

Kurz vor dem Treffen in Washington betonte Donald Trump</em auf seiner Plattform Truth Social den aus seiner Sicht strategischen Wert Grönlands für die Vereinigten Staaten. "Die Vereinigten Staaten brauchen Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit", schrieb er am Mittwoch laut Truth Social. Dies sei für den geplanten "Golden Dome" von entscheidender Bedeutung. "Die Nato sollte uns dabei den Weg ebnen." Sollte Grönland nicht an die USA gehen, würden es Russland oder China bekommen, fügte er hinzu.

Trump pocht auf Rolle der USA in der Nato

In seinen Äußerungen hob Trump zugleich die Bedeutung der USA für das westliche Bündnis hervor. Er verwies darauf, dass Nato ohne „die enorme Macht“ der Vereinigten Staaten „keine wirksame Streitmacht oder Abschreckung“ sei. „Das wissen sie, und ich weiß es auch. Die Nato wird viel mächtiger und effektiver, wenn Grönland in den Händen der Vereinigten Staaten liegt.“ Alles andere sei „inakzeptabel“.

Irritationen bei westlichen Verbündeten

Die wiederholten Grönland-Forderungen von Trump hatten in den vergangenen Wochen für schwere Irritationen bei den westlichen Verbündeten der USA gesorgt. Am Mittwochnachmittag ist in Washington ein Treffen dazu geplant, an dem US-Vizepräsident JD Vance</em, US-Außenminister Marco Rubio, der dänische Außenminister Lars Lokke Rasmussen und die für Außenpolitik zuständige grönländische Ministerin Vivian Motzfeldt teilnehmen sollen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Rechtsexperten warnen vor Hubigs Wahlrechtsentzug bei Volksverhetzung

Wahlkabinen in Wahllokal
Wahllokal / via dts Nachrichtenagentur

Rechtsexperten haben erhebliche verfassungsrechtliche und kriminalpolitische Bedenken gegen ein Gesetzesvorhaben von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD), das Verurteilten in schweren Fällen von Volksverhetzung das passive Wahlrecht entziehen soll. Während der Deutsche Anwaltverein (DAV) von einem besonders eingriffsintensiven Vorhaben spricht, unterstützen andere Stimmen das Projekt mit Verweis auf den Schutz des Staates. Der Entwurf sieht vor, die Wählbarkeit und die Fähigkeit, öffentliche Ämter zu bekleiden, nach einer entsprechenden Verurteilung für mehrere Jahre zu entziehen.

Kritik des Deutschen Anwaltvereins

Aus Sicht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) überwiegen bei dem Vorhaben, Verurteilten in schweren Fällen von Volksverhetzung das passive Wahlrecht zu entziehen, „die verfassungsrechtlichen und kriminalpolitischen Bedenken“.

Gül Pinar, Rechtsanwältin und Mitglied im Strafrechtsausschuss des DAV, sagte dem „Spiegel“: „Ein solcher Eingriff bedarf einer besonders strengen Rechtfertigung, an der es nach derzeitiger Einschätzung fehlt“.

Künftig soll ein Gericht einer Person die Wählbarkeit und die Fähigkeit, öffentliche Ämter zu bekleiden, entziehen können, wenn sie wegen Volksverhetzung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten oder mehr verurteilt wurde. Betroffene könnten dann bis zu fünf Jahre nicht bei öffentlichen Wahlen kandidieren. Laut Bundesjustizministerium soll die Strafrechtsreform das Gemeinwesen schützen.

Warnung vor „falschem Signal“

Elisa Hoven, Rechtsprofessorin und Richterin am sächsischen Verfassungsgerichtshof, nennt den Entwurf ein „falsches Signal in einer Demokratie“. Ein Problem sei unter anderem, dass der Tatbestand der Volksverhetzung sehr wertungsoffen sei, dem Gericht also viel Ermessensspielraum lasse. „Wenn Sie mir 20 Fälle vorlegen, kann ich Ihnen bei 18 nicht sagen, wie es ausgegt.“

Unterstützung aus Hamburg

Zu den Befürwortern des Vorhabens gehört dagegen Hamburger Innensenator Andy Grote (SPD). Der Staat müsse vor Menschen geschützt werden, „die nicht auf dem Boden der Verfassung stehen“, sagte Grote dem „Spiegel“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Verdi warnt vor explosiver Stimmung im Länder‑Tarifkonflikt

Gewerkschaft ver.di
Gewerkschaft ver.di / Foto: dts

Vor der zweiten Runde der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder erhöht Verdi den Druck auf die Arbeitgeber. Die Gewerkschaft verlangt ein „verhandlungsfähiges Angebot“ und verweist auf Reallohnverluste, Personalmangel und wachsende Überlastung der Beschäftigten. Seit Wochenbeginn kommt es in mehreren Bundesländern zu Warnstreiks und Protesten, die unter anderem Hochschulen, Theater und Kliniken betreffen.

Verdi warnt vor „explosiver Stimmung“

Der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke warnte am Mittwoch vor einer „explosiven Stimmung“ aufgrund von Personalmangel, unbesetzten Stellen und wachsender Überlastung der Beschäftigten. Die Länderbeschäftigten litten unter Reallohnverlusten und würden im Vergleich zu ihren Kollegen bei Bund und Kommunen schlechter bezahlt, so Werneke.

Die Verhandlungen für die rund 2,2 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder, darunter 925.000 Tarifbeschäftigte, werden am Donnerstag und Freitag in Potsdam fortgesetzt. Werneke sagte, dass die um die Inflationsraten bereinigten Einkommen der Länderbeschäftigten unter dem Niveau von 2019 lägen und die Länder im vergangenen Jahr ein Einnahme-Plus von 5,2 Prozent verzeichnet hätten.

Warnstreiks an Hochschulen, Theatern und Kliniken

Seit Montag beteiligen sich Länderangestellte in mehreren Bundesländern an Warnstreiks und Protesten. Betroffen waren unter anderem die Uni Münster, Theater und Bühnen in Berlin sowie Unikliniken in Düsseldorf, Köln, Bonn und Essen.

Forderungen nach höheren Gehältern und besserer Perspektive

Verdi fordert sieben Prozent mehr Gehalt im Monat für die Beschäftigten, mindestens aber 300 Euro zur Stärkung der unteren Lohngruppen. Für Nachwuchskräfte sollen die Vergütungen um 200 Euro pro Monat steigen, zudem wird ihre unbefristete Übernahme nach erfolgreicher Ausbildung gefordert.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Dax rutscht ins Minus – Autoaktien profitieren von China-Daten

Frankfurter Börse
Frankfurter Börse / Foto: dts

Der Dax ist am Mittwoch nach einem zunächst freundlichen Start bis zur Mittagszeit ins Minus gerutscht. Belastet wurde der Leitindex unter anderem von Kursverlusten bei Fresenius Medical Care, Zalando und Vonovia, während Bayer, BMW und RWE zu den Gewinnern zählten. Unterstützung kam von einem robusten chinesischen Handelsbericht, der vor allem die Aktien deutscher Autohersteller stützte.

Dax dreht am Mittag ins Minus

Gegen 12:30 Uhr wurde der Dax mit rund 25.330 Punkten berechnet und lag damit 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Bayer, BMW und RWE, am Ende Fresenius Medical Care (FMC), Zalando und Vonovia.

„Der Gesamtmarkt wird von einem weiterhin erkennbaren positiven Sentiment und selektiven Käufen bei Einzelaktien geprägt“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. „Der heute Morgen vorgelegte chinesische Handelsbericht zeigt eine stabile wirtschaftliche Entwicklung in dem Land auf und färbt dadurch auch auf die Aktien der deutschen Automotiveunternehmen ab.“ Im Fokus stünden zudem erneut die Aktien von Bayer, nachdem unter anderem die Prognosen für den Pharmabereich angehoben wurden, so Lipkow.

Belastung durch FMC und Gewinnmitnahmen

„Auf der Verliererseite befinden sich die Aktien von Fresenius Medical Care, die von Befürchtungen eines sich kurzfristig eintrübenden Dialysemarkts in den USA belastet werden“, so Lipkow. Am Vortag waren bereits die Aktien von US-Konkurrenten an der NYSE unter Verkaufsdruck geraten. „Zudem scheinen Investoren auch vereinzelt Gewinne bei den Aktien von Zalando und Infineon zu realisieren. Die Aktien von DHL stehen weiterhin unter dem Eindruck eines negativen Analystenkommentars, können sich jedoch von den Tagestiefstkursen wieder erholen“, fügte der Marktexperte hinzu.

Euro etwas fester, Ölpreis deutlich höher

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1650 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8584 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 66,37 US-Dollar; das waren 90 Cent oder 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Milliardenlücke gefährdet bis 2029 mehrere wichtige Bahnprojekte

Reparatur Bahnschienen
Foto: dts

Dem Bundesverkehrsministerium fehlen bis 2029 zwei Milliarden Euro, um bereits fertig geplante Bahnprojekte umzusetzen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, über die der „Tagesspiegel“ berichtet. Mehrere Ausbauvorhaben der Deutschen Bahn können demnach derzeit nicht vorangetrieben werden, weil Finanzierungszusagen fehlen.

Milliardenlücke bei der Bahnfinanzierung

Nach der Antwort der Bundesregierung fehlen dem Bundesverkehrsministerium bis zum Jahr 2029 zwei Milliarden Euro, um bereits geplante Bahnprojekte umzusetzen. Die Angaben gehen aus der Reaktion auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, wie der „Tagesspiegel“ berichtet.

Beim Koalitionsausschuss am 8. Oktober hatten die Koalitionsspitzen über den Infrastrukturausbau beraten. Kanzler Friedrich Merz (CDU) hatte mit Blick auf Fernstraßen und neue Bahnstrecken erklärt: „Alles was baureif ist, wird gebaut.“ Derzeit kann die Deutsche Bahn jedoch fünf fertig geplante Ausbauprojekte nicht vorantreiben, weil eine Finanzierungszusage der Bundesregierung fehlt.

Fünf Projekte ohne Finanzierung

Betroffen sind laut der Antwort des Bundesverkehrsministeriums die geplante Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung in Thüringen sowie die Elektrifizierung der Bahnstrecke von München über Mühldorf nach Freilassing im Abschnitt Dorfen. Auch mit dem Bau der sogenannten Wallauer Spange, die Wiesbaden besser an den Frankfurter Flughafen anbinden soll, kann vorerst nicht begonnen werden.

Ebenso können vorbereitende Maßnahmen für den Ausbau des Mannheimer Bahnknotens nicht stattfinden. Zudem ist eine 267 Millionen Euro teure Anlage für den kombinierten Güterverkehr in Regensburg betroffen.

Kritik aus der Grünen-Bundestagsfraktion

Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) müsse sein Versprechen halten: „Alle baureifen Projekte müssen gebaut werden“, sagte Matthias Gastel, Bahnexperte der Grünen-Bundestagsfraktion, dem „Tagesspiegel“. Trotz des Sondervermögens gelinge es der Regierung nicht, ausreichend Geld für Neu- und Ausbau bereitzustellen, kritisierte er. Mit dem Milliardendefizit drohe eine katastrophale Streichung wichtiger Bahnprojekte.

„Die Mitte-Deutschland-Verbindung ist ein Versprechen an eine ganze Region, endlich einen besseren Bahnverkehr zu ermöglichen“, so Gastel gegenüber dem „Tagesspiegel“. Schnieder und Merz müssten hier ihre Zusage einhalten, die Menschen in Thüringen erwarteten eine gesicherte Finanzierung.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Kraftstoffpreise steigen erneut: Super E10 und Diesel teurer

Tankstellen (Archiv)
Tankstellen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind in der vergangenen Woche weiter gestiegen. Laut einer aktuellen Auswertung des ADAC verteuerten sich sowohl Super E10 als auch Diesel leicht, was vor allem auf höhere Rohölpreise und einen schwächeren Euro zurückgeführt wird.

Leichter Anstieg bei Super E10 und Diesel

Laut der aktuellen Auswertung des ADAC kletterte der Preis für einen Liter Super E10 in der vergangenen Woche um einen Cent. Damit kostet Super E10 im bundesweiten Durchschnitt derzeit 1,743 Euro.

Auch Diesel wurde teurer: Der Literpreis stieg laut ADAC um 0,3 Cent. Im Durchschnitt zahlen Autofahrerinnen und Autofahrer damit aktuell 1,687 Euro je Liter Diesel.

Rohöl verteuert sich – Euro schwächer

Der Ölpreis, eine wesentliche Einflussgröße auf die Preise an den Zapfsäulen, erhöhte sich ebenfalls. Ein Barrel Rohöl der Sorte Brent kostete zuletzt 65 US-Dollar.

Zugleich war der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas schwächer als in der Vorwoche, wie aus der Auswertung des ADAC hervorgeht. Da Rohöl auf dem Weltmarkt in US-Dollar gehandelt wird, verteuerte dies den Einkauf für den Euroraum. Nach Darstellung des ADAC führte dies indirekt zu den höheren Kraftstoffpreisen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Deutsche überfordert: Viele Gruppenchats, aber wenig aktive Nutzung

Junge Leute
Junge Leute mit Smartphone (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Deutsche sind im Schnitt in fünf Gruppenchats Mitglied, nutzen aber nur drei davon regelmäßig. Das zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom, für die Menschen ab 16 Jahren in Deutschland befragt wurden. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass viele Nutzer Gruppenchats als hilfreich empfinden, sich zugleich aber von der Nachrichtenflut gestresst fühlen.

Viele Mitgliedschaften, begrenzte Nutzung

Laut der Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom sind insgesamt 63 Prozent der Deutschen Teil von Gruppenchats. Deutsche sind demnach im Durchschnitt in fünf Gruppenchats Mitglied, lesen oder nutzen jedoch nur drei davon regelmäßig. Unter den Jüngeren zwischen 16 und 29 Jahren nutzen 72 Prozent solche Gruppenchats am meisten, unter den Ältesten ab 65 Jahren sind es mit 43 Prozent im Altersvergleich am wenigsten.

In nur einem einzigen Gruppenchat sind insgesamt 13 Prozent der Deutschen Mitglied. In zwei bis vier Gruppen ist ein Viertel (25 Prozent) vertreten, in fünf bis neun Gruppen 17 Prozent. In sogar zehn oder mehr Gruppenchats sind acht Prozent der Deutschen.

Zwischen Nutzen und Stress

Grundsätzlich findet eine Mehrheit diese Chats nützlich. Zwei Drittel (66 Prozent) der Nutzer verpassen nach eigenen Angaben dadurch seltener wichtige Termine oder Infos, wie die Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom ergab. Gleichzeitig berichten viele von Belastungen: 63 Prozent der Menschen fühlen sich in Gruppenchats gestresst, wenn viele neue Nachrichten darin auflaufen.

40 Prozent sind manchmal so genervt, dass sie Gruppenchats stummschalten. Ganz auszutreten, trauen sich aber viele dennoch nicht: 45 Prozent haben das Gefühl, Gruppenchats nicht einfach verlassen zu können, selbst wenn sie sie stören.

Details zur Erhebung

Für die Erhebung des IT-Branchenverbandes Bitkom wurden 1.002 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Befragung fand im Zeitraum von der 41. bis zur 46. Kalenderwoche 2025 statt.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Knallgeräusche in Osnabrücker Innenstadt sorgen für Großeinsatz – am Ende war es ein Böller

Johannisstraße Osnabrück.
Johannisstraße Osnabrück. / Archivfoto: Pohlmann

Mehrere laute Knallgeräusche verunsicherten am Dienstagmittag (13. Januar) zahlreiche Menschen in der Osnabrücker Innenstadt. Passanten meldeten der Polizei zunächst den möglichen Einsatz einer Schusswaffe im Bereich Neumarkt / Johannisstraße. Entsprechend groß fiel die Reaktion aus.

Polizei sichert weiträumig ab

Starke Polizeikräfte rückten umgehend aus und sperrten den Bereich ab. Während der Überprüfung gab eine Zeugin an, dass es sich mutmaßlich um gezündete Böller gehandelt habe. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte schließlich einen entsprechenden Feuerwerkskörper.

18-Jähriger ermittelt

Als mutmaßlicher Verursacher wurde ein 18-Jähriger identifiziert. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, zudem prüft die Polizei eine Kostenrechnung für den ausgelösten Großeinsatz. Die Polizei weist darauf hin, dass das Zünden von Feuerwerkskörpern in der Öffentlichkeit ohne Genehmigung – insbesondere außerhalb der erlaubten Zeiträume rund um Silvester und Neujahr – verboten ist. Laute Knallgeräusche können leicht als akute Gefahr missverstanden werden und stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

AFP

Helge Fuhst wird neuer Chef der Welt-Gruppe

Jan Philipp
Jan Philipp Burgard (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Chefredakteur der „Welt“-Gruppe, Jan Philipp Burgard, tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück. In einer persönlichen Stellungnahme erklärte er, ein schwerer körperlicher Zwischenfall auf einem Rückflug aus dem Urlaub habe ihn zu diesem Schritt veranlasst. Gleichzeitig gab der Axel-Springer-Verlag bekannt, dass Helge Fuhst, bisher Chef der „Tagesthemen“ bei der ARD, den Vorsitz der Chefredaktionen der sogenannten „Premium-Gruppe“ übernimmt und zeitgleich Chefredakteur der „Welt“-Gruppe wird.

Gesundheitlicher Zwischenfall im Flugzeug

Jan Philipp Burgard, Chefredakteur der „Welt“-Gruppe, hat seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen bekannt gegeben. „Auf dem Rückflug aus dem Urlaub hatte ich vor anderthalb Wochen einen schweren körperlichen Zwischenfall, der in der Luft ärztlich behandelt werden musste“, erklärte Burgard am Mittwoch in einer persönlichen Stellungnahme.

In derselben Erklärung führte Burgard aus: „Daraufhin habe ich mich für vertiefte Untersuchungen in die Charité begeben. Die Ärzte haben mir dazu geraten, mich mehr auf meine Gesundheit zu konzentrieren. Deshalb habe ich mich entschieden, meine Funktion als Chefredakteur der `Welt`-Gruppe niederzulegen und eine Auszeit zu nehmen.“

Wechsel an der Spitze der „Premium-Gruppe“

Parallel zu Burgards Rückzug gab der Axel-Springer-Verlag eine Neubesetzung der Führungspositionen bekannt. Helge Fuhst, bisher Chef der „Tagesthemen“ bei der ARD, soll den Vorsitz der Chefredaktionen der sogenannten „Premium-Gruppe“ übernehmen, zu der die Marken der „Welt“, aber auch „Politico“ und „Business Insider“ gehören. Zeitgleich werde er auch Chefredakteur der „Welt“-Gruppe, teilte der Verlag mit.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP