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Israelische Fahne

Bundesregierung drängt Israel, Pläne zur Todesstrafe zu stoppen

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

Die Bundesregierung setzt weiter auf Diplomatie, um die geplante Ausweitung der Todesstrafe in Israel zu verhindern. Das Auswärtige Amt betont den grundsätzlichen Widerstand Deutschlands gegen die Todesstrafe und verweist auf einen gemeinsamen Appell mehrerer europäischer Außenminister an die israelische Regierung und Knesset. Trotz der deutlichen Kritik vermeidet die Bundesregierung Aussagen zu möglichen Konsequenzen für Israel.

Auswärtiges Amt bekräftigt Ablehnung der Todesstrafe

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes machte am Montag nach Angaben der dts Nachrichtenagentur deutlich, dass die Bundesregierung ihre Haltung auch in nichtöffentlichen Gesprächen mit Israel vertreten habe. Die Position sei ein zentrales Anliegen. „Deutschland lehnt die Todesstrafe grundsätzlich unter allen Umständen ab“, sagte die Sprecherin der dts Nachrichtenagentur. Zu möglichen Konsequenzen für Israel im Fall einer Annahme des Gesetzes äußerte sie sich nicht. „Sondern unser Ziel wäre es, darauf einzuwirken. Wir versuchen, darauf einzuwirken. Die letztliche Entscheidung liegt natürlich nicht in unseren Händen.“ Es handle sich, so die Sprecherin weiter, um eine sehr grundsätzliche Position.

Gemeinsamer Appell europäischer Außenminister

Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Italiens und des Vereinigten Königreichs hatten bereits am Vortag die israelischen Entscheidungsträger in Knesset und Regierung dazu aufgefordert, die Pläne zur Ausweitung der Todesstrafe aufzugeben. Man sei insbesondere „über den faktisch diskriminierenden Charakter des Gesetzentwurfs“ besorgt, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, auf die die dts Nachrichtenagentur verweist. Weiter heißt es in dieser Erklärung: „Die Verabschiedung dieses Gesetzentwurfs würde Israels Bekenntnisse zu demokratischen Prinzipien gefährden.“

Geplantes Gesetz zielt auf Terrorstraftaten

Nach den vorliegenden Informationen könnte das geplante Gesetz bereits nächste Woche in Kraft treten. Es soll für Straftaten gelten, die als terroristisch eingestuft werden und bei denen vorsätzlich ein Mensch getötet wurde. Für das Westjordanland schließt der Gesetzentwurf israelische Staatsbürger, seien es Soldaten oder Siedler, explizit von der Todesstrafe aus.

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30. März 2026 0 Kommentare
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Frankfurter Börse

Dax erholt sich, Inflationssorgen und Ölpreis bleiben hoch

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

Der Dax hat sich am Montag nach einem schwachen Start bis zum Mittag wieder auf sein Kursniveau vom Freitag erholt. Anleger griffen vor allem bei Energie- und defensiven Werten zu, während zugleich Sorgen über mögliche Inflationsrisiken infolge steigender Energiepreise und der Lage im Nahen Osten anhielten.

Dax erholt sich auf Niveau vom Freitag

Der Dax hat sich am Montag nach einem eher schwachen Start bis zum Mittag wieder auf das Kursniveau vom Freitag zurückbewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 22.290 Punkten berechnet und damit fast auf dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten RWE, MTU und Eon, am Ende Siemens Energy, Zalando und die Commerzbank.

Anleger setzen auf Energie- und Defensivwerte

„Die Anleger greifen heute vereinzelt bei Aktien aus dem Energiesektor und den defensiven Branchen wie Gesundheit und Telekommunikation zu“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Die Marktlage bleibe weiterhin schwierig. „Zwar hat der Aktienmarkt bereits einen Großteil der negativen Impulse eingepreist, doch noch fließen negative Nachrichten nach. Es ist kaum abzuschätzen, wie schnell sich die steigenden Energiepreise in den Teuerungsraten zeigen werden und wie teuer Öl noch werden kann.“ Eines sei aber sicher: „Die zerstörte Infrastruktur im Nahen Osten wird mit großer Sicherheit einen schnellen disinflationären Trend verhindern“, so Lipkow laut CMC Markets.
„Die Gefahr eines Inflationsschocks kann nicht von der Hand gewiesen werden“, fügte Lipkow hinzu. Parallelen zur Zeit nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine seien erkennbar. „Derzeit helfen dem Gesamtmarkt das eher geringe Handelsvolumen und der dadurch abnehmende Verkaufsdruck. Noch ist es aber zu früh, um Entwarnung geben zu können. Sollte es zu einem Einsatz von US-Bodentruppen im Irankrieg kommen, müsste ein neues Kapitel aufgeschlagen werden“, sagte Lipkow CMC Markets zufolge.

Währung und Ölpreis in Bewegung

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1494 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8700 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 115,10 US-Dollar; das waren 2,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Wohnungen in

Deutschland fehlen über 200.000 Studentenwohnheimplätze bis 2040

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

In Deutschland fehlen laut Institut der deutschen Wirtschaft (IW) mehr als 200.000 Wohnheimplätze für Studenten. Trotz demografischer Alterung wird die Zahl der jungen Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren demnach bis 2040 von 8,5 auf neun Millionen steigen. Bereits jetzt decken die vorhandenen 241.000 Wohnheimplätze nur die Hälfte des errechneten Bedarfs ab.

Berechnungen auf Basis von Bevölkerungsprognosen

Nach den am Montag veröffentlichten Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft ergibt sich der fehlende Bedarf aus einer Prognose zur Zahl der Studierenden bis 2040. Um die benötigten Plätze zu ermitteln, schätzte das IW die Anzahl der Studierenden in Deutschland auf Grundlage der Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes. Diese Zahl wurde mit der Unterbringungsquote multipliziert, wobei das IW eine leichte Verbesserung der Quote auf 15 Prozent unterstellte.

Enormer Investitionsbedarf und Sanierungsstau

IW-Ökonom Philipp Deschermeier betonte den Handlungsbedarf beim Ausbau von Studentenwohnheimen. „Um die Versorgungslücke zu schließen, müssen mehr Wohnheimplätze geschaffen werden. Der Investitionsbedarf ist enorm und ohne die staatliche Förderung nicht zu leisten“, sagte IW-Ökonom Philipp Deschermeier laut IW. Allein für die Sanierung würden etwa 2,8 Milliarden Euro benötigt.
Viele Studentenwohnheime in Deutschland sind nach Angaben des IW modernisierungsbedürftig. Besonders betroffen ist demnach Nordrhein-Westfalen, wo ein Viertel aller Wohnheime als sanierungsbedürftig gilt.

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LKW-Fahrer protestieren gegen hohe Spritpreise in Paris

LKW-Fahrer protestieren gegen hohe Spritpreise in Paris

von Redaktion Hasepost Videonews 30. März 2026


LKW- und Busfahrer blockieren Pariser Ringstraße wegen hoher Spritpreise und unzureichender Hilfen.

Am Montagmorgen kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf dem Pariser Ring, dem Boulevard Périphérique, als etwa 200 Lastwagen und Busse eine sogenannte ‚Operation Escargot‘ durchführten. Diese Form des Protests, bei der die Fahrzeuge im Schritttempo fahren, wurde von der Organisation der europäischen Straßentransportunternehmen (OTRE) organisiert. Die Fahrer protestieren gegen die stark gestiegenen Spritpreise, die seit Beginn des Konflikts im Nahen Osten massiv angestiegen sind. Die OTRE kritisiert die mangelnde Unterstützung durch die Regierung und fordert dringend finanzielle Hilfen für die Branche.

Transporteure fordern Kraftstoffsubventionen in Frankreich

Wie ‚The Local‘ berichtet, sind weitere Protestaktionen in ganz Frankreich geplant, darunter Blockaden in Nantes, Toulouse und mehreren Departements im Süden des Landes. Die Fahrer fordern direkte Subventionen für den Kraftstoff, ähnlich wie während der Ukraine-Krise im Jahr 2022. Die Regierung hat zwar ein Hilfspaket in Höhe von 50 Millionen Euro angekündigt, doch die Transportverbände halten dies für unzureichend. Die Preise für Diesel und Benzin sind seit dem Konflikt im Nahen Osten stark gestiegen, was die Betriebskosten für die Transportunternehmen erheblich erhöht hat.

Haushaltslage blockiert Hilfspaket für Transporter

Die Regierung argumentiert, dass die aktuelle Haushaltslage keine größeren Hilfen zulässt, was zu einem Stillstand in den Verhandlungen mit den Transportverbänden geführt hat. Die Proteste könnten sich in den kommenden Wochen noch verschärfen, falls keine Einigung erzielt wird. Die Fahrer sind entschlossen, ihre Forderungen durchzusetzen, auch wenn dies zu weiteren Verkehrsbehinderungen führt. Die Situation bleibt angespannt, und es ist unklar, wie die Regierung auf die anhaltenden Proteste reagieren wird.

Proteste lähmen Verkehr in Frankreichs Regionen

Die Transportverbände haben deutlich gemacht, dass sie nicht nachgeben werden, bis ihre Forderungen erfüllt sind. Die Proteste haben bereits jetzt erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr in Paris und anderen Regionen Frankreichs. Es bleibt abzuwarten, ob die Regierung nachgeben und weitere Hilfen bereitstellen wird oder ob die Proteste weiter eskalieren werden.

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GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard

GiroLive Panthers beißen sich die Zähne aus – TK Hannover Luchse gewinnen deutlich mit 81:59

von Alexander Reinhard 30. März 2026

Die GiroLive Panthers und die TK Hannover Luchse lieferten sich zu Beginn einen intensiven, aber offensiv schwachen Schlagabtausch. Beide Teams verteidigten engagiert, ließen jedoch im Abschluss die nötige Präzision vermissen. Nach einem frühen Timeout der Panthers konnten die Luchse ihre Führung leicht ausbauen. Während die Luchse zunehmend sicherer punkteten, scheiterten die Panthers wiederholt an unsauberen Abschlüssen. Das erste Viertel endete mit einem Rückstand von 11:15.

Luchse effizienter – Panthers kämpfen sich heran

Mit viel Energie starteten beide Mannschaften ins zweite Viertel und zeigten phasenweise ansehnliche Kombinationen. Dennoch blieb das Spiel insgesamt punktarm. Die Panthers setzten defensiv auf Geduld und warteten auf Fehler, während die Luchse ihre Angriffe clever ausspielten und effizient abschlossen. Trotz verbesserter Intensität und mehr Entschlossenheit auf Seiten der Panthers blieb die Trefferquote ein Problem. Die Luchse nutzten ihre Chancen konsequenter und gingen mit einer verdienten 36:27-Führung in die Halbzeit.

Panthers finden keinen Rhythmus

Auch nach der Pause blieb das Bild ähnlich: starke Defensivarbeit auf beiden Seiten, aber große Schwierigkeiten im Abschluss. Die Panthers fanden offensiv kaum Lösungen und stagnierten über weite Strecken. Die Luchse hingegen punkteten solide und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Erst gegen Ende des dritten Viertels gelangen den Panthers wieder einige wichtige Punkte, doch der Rückstand blieb deutlich. Mit 44:57 ging es in den Schlussabschnitt.

Klare Verhältnisse im Schlussviertel

Die Luchse erwischten den besseren Start in das letzte Viertel und setzten sich weiter ab. Zwar schlichen sich auch bei ihnen Fehler ein, doch ihr Vorsprung war komfortabel genug, um diese zu verkraften. Die Panthers hatten zunehmend Mühe, defensiv dagegenzuhalten und offensiv Akzente zu setzen. Nach einer längeren Phase ohne nennenswerte Punkte sorgte eine kurze Schlussphase mit schnellen Treffern auf beiden Seiten noch für etwas Tempo. Am klaren Ausgang änderte das jedoch nichts: Die Luchse gewannen souverän mit 81:59.

Schwache Wurfquote entscheidet das Spiel

Unterm Strich war es ein phasenweise zähes und punktearmes Spiel. Die GiroLive Panthers zeigten zwar gute Ansätze im Spielaufbau, scheiterten jedoch immer wieder an ihrer schwachen Trefferquote – insbesondere aus der Distanz. Die TK Hannover Luchse präsentierten sich über die gesamte Spielzeit hinweg konstanter, effizienter und abgeklärter und sicherten sich damit verdient den deutlichen Sieg.

GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
GiroLive Panthers vs. TK Luchse Hannover. / Foto: Alexander Reinhard
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Holzstämme (Archiv)

Deutschland drängt auf Entbürokratisierung der EU-Entwaldungsverordnung

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

Deutschland hat der Europäischen Kommission konkrete Vorschläge zur Vereinfachung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) vorgelegt. Ziel ist es nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums, die Verordnung praxistauglicher zu gestalten und zusätzliche Belastungen für die Wirtschaft zu vermeiden. Gleichzeitig betont die Bundesregierung ihre Unterstützung für die Ziele entwaldungsfreier Produkte und einen wirksamen globalen Waldschutz.
Deutschland übermittelte die Vorschläge zur Anpassung der EUDR an die Europäische Kommission, wie das Bundeslandwirtschaftsministerium am Montag mitteilte. Die Bundesregierung strebt an, die Vorgaben so auszugestalten, dass Unternehmen und land- und forstwirtschaftliche Betriebe die Regelungen umsetzen können, ohne unverhältnismäßig belastet zu werden.

„Beharrlichkeit zahlt sich aus“

Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) verwies auf bereits erzielte Änderungen an der Verordnung: „Beharrlichkeit zahlt sich aus: Wir haben Ende vergangenen Jahres durchgesetzt, dass Landwirte und Waldbesitzer entlastet sowie große Teile der nachgelagerten Lieferkette weitgehend von Verpflichtungen der EUDR befreit wurden“, sagte Rainer laut Bundeslandwirtschaftsministerium. Nun sei es aus seiner Sicht entscheidend, die erreichten Vereinfachungen „in der Praxis zu bewahren und weiterzuentwickeln“.
Nach Darstellung des Agrarministeriums hätte die EUDR in ihrer ursprünglichen Form „eine erhebliche Belastung“ für viele deutsche Primärerzeuger und Unternehmen bedeutet. Deutschland drängte daher auf Änderungen, die schließlich in einem Kompromissvorschlag mündeten. In dessen Folge wurde die Einführung der EUDR verschoben.

Anforderungen an Kommission und Mitgliedstaaten

Die EU-Mitgliedstaaten forderten die Europäische Kommission auf, bis Ende April weitere Möglichkeiten zur Entbürokratisierung vorzulegen. Deutschland unterstützt nach Ministeriumsangaben die Ziele der Verordnung für entwaldungsfreie Produkte, sieht jedoch die Notwendigkeit, globalen Waldschutz und Wettbewerbsfähigkeit in Einklang zu bringen.

Inhalte der deutschen Vorschläge

Die Vorschläge des BMLEH sehen unter anderem regionale Sammelmeldungen für kleine Primärerzeuger vor. Außerdem sollen die Nachweispflichten für Importe aus Niedrigrisikoländern präzisiert werden. Vorgeschlagen wird zudem, die Legalitätsnachweise auf EUDR-relevante Anforderungen zu begrenzen.
Darüber hinaus fordert Deutschland eine zentrale Verantwortung der Europäischen Kommission für eine einheitliche Umsetzung der Verordnung. Auch eine Entlastung der Kontrollbehörden sowie eine praxisgerechte Auslegung der bereits beschlossenen Vereinfachungen gehören zu den vorgelegten Punkten, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium mit.

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Deutsche Bahn

GDL-Chef vergleicht Bahn-Finanzen mit Geldwaschmaschine und fordert Reform

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Mario Reiß, wirft der Deutschen Bahn (DB) intransparente und ineffiziente Finanzstrukturen vor. In einem Interview kritisiert er interne Verrechnungsmodelle und die Vielzahl von Tochtergesellschaften, sieht aber zugleich positive Ansätze im Sanierungskurs von DB-Chefin Evelyn Palla. Reiß begrüßt insbesondere die Halbierung des Top-Managements und jüngste Personalentscheidungen im Vorstand, warnt jedoch vor hohen Kosten für den Steuerzahler.

Kritik an Finanzstrukturen der Deutschen Bahn

GDL-Vorsitzender Mario Reiß bemängelt grundlegende Probleme in den Finanzkreisläufen des Bahnkonzerns. „Der Bahnkonzern hat über Jahre hinweg Finanzstrukturen etabliert, die einer Geldwaschmaschine ähneln“, sagte Reiß dem Fachdienst „Tagesspiegel Background Verkehr & Smart Mobility“. Er führt aus, der Konzern habe eigene Serviceleistungen intern verrechnet und zahlreiche Firmen unter dem Dach der DB AG organisiert. „Das waren zwischenzeitlich mehr als 1.000, jetzt sind es knapp 600. All diese Firmen dienen dazu, dass man die einzelnen Finanzierungskreisläufe durchbricht und selbst Steuergeld akquiriert. Das muss geändert werden.“

Unterstützung für Sanierungskurs von DB-Chefin Palla

Zugleich setzt Reiß DB-Chefin Evelyn Palla unter Druck, unterstützt jedoch ihren eingeschlagenen Kurs. „Es wäre schon mal schön, wenn Frau Palla weniger Versprechungen als ihr Vorgänger Richard Lutz machen und mehr in das System Bahn eingreifen und tatsächlich die kleinen Schritte erstmal gehen würde. Ich glaube, das sieht momentan ganz gut aus. Frau Palla macht sich die Mühe, ins Detail zu gehen. Und sie gibt Verantwortung nach unten ab, das ist ganz wichtig“, sagte Reiß „Tagesspiegel Background Verkehr & Smart Mobility“.
Nach Einschätzung des GDL-Vorsitzenden wird sich allein durch die von Palla vorgenommene Halbierung des Top-Managements das Betriebsergebnis verbessern, während die DB durch eine bessere Steuerung zugleich produktiver werden könne. „Das gilt auch für den Fernverkehr. Der dürfte eigentlich mit seinen neuen Zügen und moderner Technik keine Krise haben“, sagte Reiß dem Fachdienst.

Personalentscheidungen im Vorstand und Kritik an Finanzchefin

Dass Palla sich sowohl von Cargo-Chefin Sigrid Nikutta als auch von Finanzvorständin Karin Dohm getrennt hat, bewertet Reiß positiv. „Konsequenz gehört zum Management. Nur so kann Frau Palla etwas erreichen“, sagte der GDL-Chef „Tagesspiegel Background Verkehr & Smart Mobility“. Weiter betonte er: „Als rigoros würde ich ihr Vorgehen nicht bezeichnen. Inkonsequent oder gar nicht zu handeln, würde uns viel Geld kosten und uns nicht weiterbringen.“
Verärgert zeigt sich Reiß darüber, dass Dohm überhaupt in den Vorstand geholt worden sei. Dies begründet er mit internen Einschätzungen, die bereits bei ihrer Berufung bestanden hätten. Dass Dohm überhaupt geholt worden war, ärgere ihn jedoch, „weil wir aus dem Vorstand schon bei der Einstellung gehört haben, dass Frau Dohm die falsche Person ist“. Man habe einen Finanzvorstand gesucht und „eine Dame ausgewählt, die offensichtlich für diesen Job überhaupt nicht taugt“. Dennoch sei es gelungen, den Aufsichtsrat von ihrer Einstellung zu überzeugen. „Aber man habe den Aufsichtsrat davon überzeugt, sie einzustellen. „Jetzt kostet es auch den Steuerzahler wieder eine Menge Geld. Ich denke, es wird noch viel Streit um das Thema geben“, sagte Reiß „Tagesspiegel Background Verkehr & Smart Mobility“.

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Bürgermeister Otto Steinkamp und Klara Harhues eröffnen die Kunstausstellung im Rathaus. / Gemeinde Wallenhorst

Ausstellung von Klara Harhues in Wallenhorst eröffnet

von Hasepost 30. März 2026

Vielfältige Malereien von Klara Harhues sind in den kommenden Wochen im Foyer des Wallenhorster Rathauses zu sehen. Die Ausstellung der in Lotte lebenden Künstlerin eröffnete Bürgermeister Otto Steinkamp am Freitag, den 27. März, im Beisein von rund 100 Gästen sowie unter musikalischer Begleitung des Chores „InTakt“ unter Leitung von Anne-Sophie Wegmann.

Ausstellung überzeugt mit vielfältigen Farben und Formen

„Was wäre die Kunst ohne Vielfalt. Vermutlich im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich eintönig“, mutmaßte Steinkamp in seiner Begrüßung. Vielfältige Farben und Formen machten die Kunst erst interessant und ließen die Betrachter stets Neues entdecken, lernen und sich weiterentwickeln. „Dasselbe gilt übrigens auch für unsere Gesellschaft“, so der Bürgermeister. „Vielfalt ist eine Stärke, kein Problem.“

Schon seit Kindesbeinen begeistert von der Kunst

„Ich bin mit verschiedenen Techniken hier vertreten, weil ich gerne probiere und experimentiere“, erklärte Klara Harhues. Unter der Vielfalt der Möglichkeiten habe sie mit einem Fotobeitrag auch Neuland betreten. „Es handelt sich um keine KI, sondern um die Fotografie von Essigbäumen. Einzelne Segmente sind so stark vergrößert, dass eine neue Bilderwelt entsteht“, so die Künstlerin. Ihre Begeisterung für die Malerei habe bereits im Kindesalter begonnen, erzählte sie. „Als ich mit 10 Jahren einen längeren Krankenhausaufenthalt hatte, habe ich angefangen an der Wand neben meinem Bett zu malen. Eigentlich habe ich mit Ärger gerechnet, aber zu meinem Erstaunen wurden die Zeichnungen genau betrachtet.“ So wie damals, sei es auch heute. Die Werke bräuchten das Auge des Betrachters. „Alles was man im Bild nicht erklärt, gibt der Fantasie des Betrachters die Möglichkeit sich zu beteiligen.“ Harhues wies im Rahmen der Vernissage auch auf ein Herzensprojekt von ihr hin: die Unterstützung des Caritas Baby Hospitals in Bethlehem. Hierfür habe sie eine Osterhasenaktion gestartet. „Es handelt sich um einen Monotypie-Druck. Jede Karte ist ein Einzeldruck und somit ein Unikat.“

Ausstellung bis 29. Mai zu sehen

Die Ausstellung ist bis Freitag, den 29. Mai, während der Öffnungszeiten des Wallenhorster Rathauses zu sehen: montags von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr, dienstags von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 17:30 Uhr, mittwochs von 8:00 bis 12:00 Uhr, donnerstags von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 17:30 Uhr sowie freitags von 8:00 bis 16:00 Uhr.

30. März 2026 0 Kommentare
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Neue Tankstellen-Regel startet am 1. April

Neue Tankstellen-Regel startet am 1. April

von Redaktion Hasepost Videonews 30. März 2026


Ab dem 1.

Die neue Regelung soll für mehr Transparenz und Stabilität an den Tankstellen sorgen. Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist für den 31. März geplant, wie ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums mitteilte. Die beteiligten Akteure, darunter Ölkonzerne und das Bundeskartellamt, hatten um eine Verschiebung gebeten, um sich auf die neuen Vorgaben vorzubereiten. Die Verzögerung sorgte für Diskussionen, da die Spritpreise weiterhin hoch bleiben.

Steinmeier unterzeichnet Gesetz – doch Umsetzung verzögert

Die Bundesregierung hatte das Maßnahmenpaket in kurzer Zeit beschlossen und durch den Bundestag und Bundesrat gebracht. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnete das Gesetz am Freitag, was ein Inkrafttreten bereits am Samstag ermöglicht hätte. Doch auf Drängen des Bundeswirtschaftsministeriums wurde die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt verschoben. Das Ministerium begründete dies mit der Notwendigkeit einer reibungslosen Umsetzung. Die neue Preisregel für Tankstellen ist Teil eines größeren Kraftstoffmaßnahmenpakets, das auf eine ähnliche Regelung in Österreich zurückgeht.

Tankstellenpreise sollen stabiler und transparenter werden

Ziel ist es, stärkere Preisschwankungen zu begrenzen und für mehr Transparenz zu sorgen. Preissenkungen bleiben weiterhin jederzeit möglich. Die Bundesregierung reagiert damit auf die stark gestiegenen Spritpreise, die durch den Iran-Krieg ausgelöst wurden. Die Sperrung der Straße von Hormus hat zu einem Anstieg der Ölpreise geführt, was sich direkt auf die Spritpreise auswirkt. Die neuen Regeln sollen den Verbrauchern mehr Planungssicherheit geben und die Preisentwicklung an den Tankstellen stabilisieren.

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30. März 2026 0 Kommentare
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Jürgen Hardt

CDU fordert inklusiven Wiederaufbau Syriens und Rückkehr von Flüchtlingen

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), erwartet von der Bundesregierung klare Signale an Syriens Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa für einen inklusiven Wiederaufbau des Landes. Bei dessen Staatsbesuch in Berlin sollen nach Hardts Einschätzung zudem die Bedingungen für eine Rückkehr syrischer Flüchtlinge aus Deutschland eine zentrale Rolle spielen.

Forderung nach Beteiligung aller Gruppen am Wiederaufbau

Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Jürgen Hardt (CDU) erwartet von der Bundesregierung, dass sie bei ihren Gesprächen mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa darauf dringt, alle Gruppen in Syrien in den Wiederaufbau einzubeziehen. „Syrien ist ja ein multi-ethnisches Land mit ganz vielen verschiedenen Gruppen“, sagte Hardt am Montag im RBB-Inforadio. Es gebe im Grunde keine Mehrheitsgruppe in diesem Land. „Deswegen kann eine politische Zukunft des Landes nur so aussehen, dass all diese Gruppen auch beteiligt werden und ihre Rechte behalten.“
Außerdem müsse es nach Hardts Worten Ziel sein, dass Syrien mit seinen Nachbarn in Frieden lebt. „Wir würden natürlich mit einem stabilisierten, einem auf Frieden in der Region ausgerichteten Syrien einen wichtigen Player, einen wichtigen Partner haben, für den Frieden in der Region insgesamt“, sagte er im RBB-Inforadio.

Rückkehr syrischer Flüchtlinge als Gesprächsthema

Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa trifft bei seinem Staatsbesuch in Berlin unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Bei den Gesprächen geht es voraussichtlich auch um die Rückkehr syrischer Flüchtlinge aus Deutschland in ihre Heimat. Da in weiten Teilen Syriens kein Bürgerkrieg mehr herrsche, entfalle dieser Fluchtgrund in Deutschland, so Hardt im RBB-Inforadio. Deshalb müssten syrische Flüchtlinge auch wieder in das Land zurückkehren. Idealerweise sollte dabei den Menschen selbst Geld gegeben werden und nicht der Regierung. So könnten sie sich selbst ein neues Leben aufbauen.

Unterschiedliche Perspektiven für Flüchtlinge

Der CDU-Außenpolitiker sagte: „Es geht vor allem um diejenigen, die hier nicht integriert sind, die hier keine Arbeit haben, die hier keine Zukunft in Deutschland haben. Denen müssen wir helfen, den Weg zurück nach Syrien zu finden, wenn die Verhältnisse dann auch so sind, wie wir das wollen und wie wir uns das für diese Menschen wünschen. Das wird Thema auch der Gespräche heute sein.“ Gleichzeitig sagte Hardt, dass Flüchtlinge aus Syrien bleiben könnten, die in Deutschland gebraucht würden.

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30. März 2026 0 Kommentare
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