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Warum bei Glatteis die Schule ausfällt – die Kita aber nicht

Kita (Symbolbild) / Foto: dts
Kita (Symbolbild) / Foto: dts

Ein winterliches Paradox sorgt immer mal wieder für Diskussionen: Während Schülerinnen und Schüler bei Glatteis zu Hause bleiben dürfen, öffnen Kindertagesstätten meist ganz normal. Warum ist das so?

Es gibt eine Schulpflicht, aber keine Kitapflicht

Wenn Straßen und Gehwege spiegelglatt sind, fällt in Stadt und Landkreis Osnabrück der Schulunterricht aus. Gleichzeitig öffnen Kitas ihre Türen wie gewohnt. Für viele Eltern wirkt das widersprüchlich – schließlich sind gerade kleine Kinder besonders schutzbedürftig. Die Gründe für diese unterschiedliche Behandlung liegen jedoch in Verantwortung, Organisation und rechtlichen Vorgaben.

Schulweg: lange Strecken, hohe Risiken

Schulkinder legen ihren Weg häufig allein zurück – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn. Bei Glatteis steigt das Unfallrisiko erheblich, vor allem bei längeren Schulwegen oder unzuverlässigem Nahverkehr. Die Schulbehörde trägt eine besondere Fürsorgepflicht und entscheidet sich daher im Zweifel für den Unterrichtsausfall, um Unfälle zu vermeiden.

Kitas erfüllen einen Betreuungsauftrag

Kindertagesstätten haben hingegen neben einem Bildungs- und Erziehungsauftrag auch einen Betreuungsauftrag, denn Eltern haben einen gesetzlichen Betreuungsanspruch. Ein weiterer Unterschied: Kita-Kinder kommen in der Regel in Begleitung ihrer Eltern. Diese können individuell entscheiden, ob der Weg zur Kita bei den aktuellen Wetterbedingungen zumutbar ist. Bei Schulen ist diese individuelle Abwägung kaum möglich, da dort hunderte Kinder gleichzeitig erwartet werden.

Rechtliche Unterschiede

Schulpflicht bedeutet, dass der Staat Verantwortung für die Sicherheit der Kinder übernimmt – auch für den Schulweg. In Kitas hingegen entscheiden die Eltern selbst, ob sie ihr Kind bringen oder nicht. Grundsätzlich bleiben Kitas auch bei Glatteis geöffnet, können jedoch eine Empfehlung an die Eltern aussprechen, ihre Kinder – wenn möglich – zu Hause zu betreuen. Diese Entscheidung liegt letztlich bei den Familien.

Jede Kita entscheidet individuell

Für die Erziehenden gilt hingegen eine andere Regelung: Sie sind arbeitsrechtlich auch bei Glatteis verpflichtet, ihren Dienst anzutreten, denn das so genannte Wegerisiko liegt bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Gelingt es einzelnen Beschäftigten witterungsbedingt nicht, die Kita zu erreichen, wird die Lage individuell bewertet. Jede Einrichtung entscheidet dann eigenständig, ob mit dem verfügbaren Personal eine Betreuung aufrechterhalten werden kann oder ob es zu Einschränkungen oder einer kurzfristigen Schließung kommt.

AFP

Saarland sagt Präsenzunterricht wegen Glatteiswarnung komplett ab

Kinder in
Kinder in einer Schule / via dts Nachrichtenagentur

Wegen umfangreicher Glatteiswarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fällt am Montag im Saarland der Präsenzunterricht an allen Schulen aus. Das saarländische Bildungsministerium ordnete landesweit Distanzlernen an und begründete den Schritt mit der Sicherheit von Schülerinnen, Schülern und Beschäftigten.

Präsenzunterricht an allen Schulen abgesagt

Nach Nordrhein-Westfalen hat auch das saarländische Bildungsministerium für Montag landesweit den Präsenzunterricht an allen Schulen abgesagt. Grund sind die massiven Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor gefrierendem Regen und flächigem Glatteis in der Nacht zum Montag, wie das Ministerium am Sonntagabend mitteilte.

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot begründete die Entscheidung mit der Sicherheit der Schüler und Beschäftigten. „Angesichts der massiven Glatteiswarnungen können wir den regulären Schulweg nicht verantworten“, sagte sie laut Mitteilung des Ministeriums. Der Unterricht findet stattdessen als Distanzlernen statt.

Notbetreuung für Kinder ohne Betreuung zu Hause

Für Kinder, die nicht zu Hause betreut werden können, richtet jede Schule eine Notbetreuung ein. Die Maßnahme stützt sich auf das seit August 2025 geltende Digitale-Bildung-Gesetz (DiBiG), das landesweite Lösungen für außergewöhnliche Lagen ermöglicht.

Wetterwarnungen des DWD als Grundlage

Auslöser der Entscheidung sind die vom Deutschen Wetterdienst (DWD) gemeldeten massiven Warnungen vor gefrierendem Regen und flächigem Glatteis in der Nacht zum Montag. Das Bildungsministerium verwies auf diese Einschätzungen des DWD als Grundlage für die landesweite Aussetzung des Präsenzunterrichts.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Wegen Glatteis-Gefahr: Schulausfall am 12. Januar in Stadt und Landkreis Osnabrück

Glatteis
Glatteis / unsplash

Aufgrund der aktuellen Wetterlage sowie der für die kommenden Stunden vorhergesagten Witterungsbedingungen mit einer amtlichen Unwetterwarnung vor Glatteis fällt am Montag (12. Januar) der Unterricht an allen allgemeinbildenden Schulen in der Stadt und im Landkreis Osnabrück aus. Das teilten die zuständigen Behörden am Sonntagnachmittag mit.

Distanzunterricht an den Berufsschulen

Für die berufsbildenden Schulen in Stadt und Landkreis wird der Unterricht nicht vollständig ausgesetzt, sondern im Distanzunterricht durchgeführt. Schülerinnen und Schüler werden dort digital unterrichtet und erhalten entsprechende Informationen von ihren Schulen.

Betreuung sichergestellt

Gleichzeitig ist sichergestellt, dass Kinder und Jugendliche, die trotz des Unterrichtsausfalls oder des Distanzunterrichts in den Schulen erscheinen, betreut werden. Eltern und Erziehungsberechtigte können sich bei Rückfragen an die jeweiligen Schulen wenden.

AFP

Warnung vor gefährlichem Glatteis in großen Teilen Deutschlands

Schnee in
Schnee in Berlin am 09.01.2026 / via dts Nachrichtenagentur

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor verbreitetem Glatteis durch gefrierenden Regen in weiten Teilen Deutschlands. Betroffen sind zahlreiche Bundesländer, der Verkehr könnte erheblich beeinträchtigt werden. Auch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) mahnt Autofahrer und Fußgänger zu besonderer Vorsicht. Die Wetterlage soll sich im Tagesverlauf von Westen her langsam mildern.

DWD rechnet mit gefrierendem Regen und erheblicher Glätte

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glatteis durch gefrierenden Regen in weiten Teilen Deutschlands. Betroffen seien Teile von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen, teilte der DWD am Sonntag mit.

Der Niederschlag, der in der Nacht zum Montag von Westen her einsetzt, fällt demnach zunächst als Schnee und geht dann rasch in gefrierenden Regen über. Auf den gefrorenen Böden bildet sich deshalb verbreitet Glatteis, was zu starken Behinderungen im Verkehr führen kann. Auch Eisansatz an Infrastruktur und Vegetation wird erwartet. Im Tagesverlauf sollte sich die Wetterlage von Westen her langsam mildern.

Unsicherheiten bei Entwicklung in Ost- und Nordostdeutschland

Der DWD warnte weiter, dass der Osten und Nordosten Deutschlands ebenfalls betroffen sein könnte, jedoch erst im späteren Tagesverlauf. Besonders in den mittleren und östlichen Landesteilen, vor allem im Südosten Bayerns, könnte die Milderung nur zögerlich eintreten, was Unsicherheiten hinsichtlich der Dauer der Glatteissituation mit sich bringt.

Bundesverkehrsminister ruft zur Vorsicht auf

Patrick Schnieder (CDU) mahnt Deutschlands Autofahrer und Fußgänger wegen der Warnungen weiter zu Vorsicht. Nach Sturmtief „Elli“ sei „die Gefahr noch nicht ganz vorbei“, sagte er der „Bild“ (Montagsausgabe). „Jetzt werden wir Tauwetter haben. Es wird Regen fallen auf gefrorenen Boden. 
Also morgen und übermorgen kann es auch zu gefährlichem Glatteis kommen.“ Die gefährliche Situation sei noch nicht vorbei, „das werden wir weiter begleiten“.

Zuvor war wegen Unwettervoraussagen bereits in NRW und in Teilen Niedersachsens für Montag der Präsenzunterricht an Schulen abgesagt worden.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Riskantes Überholmanöver und Ausbremsen: Polizei ermittelt wegen Verkehrsgefährdung in Belm

Polizei (Archiv)
Polizei (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Am Dienstag, 6. Januar, kam es auf der Bundesstraße 51 zu einer Verkehrsgefährdung. Die Polizei sucht nach zeugen, um den Vorfall rekonstruieren zu können. 

Genauer Tathergang wird noch geklärt

Gegen 15:15 Uhr ereignete sich auf der Bremer Straße in Belm (Bundesstraße 51) ein Vorfall, der den Verkehr maßgebliche gefährdete. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein Mercedes-Fahrer die Bremer Straße in Richtung Diepholz und ein bisher unbekannter Fahrer in einem schwarzen Audi hinter ihm. Als die zweispurige Bundesstraße einspurig wurde, überholte der Audi den Mercedes riskant auf der linken Seite über die Sperrfläche. Um einen seitlichen Zusammenstoß zu vermeiden, musste der Mercedes-Fahrer stark abbremsen. In der Folge befand sich der Audi vor dem Mercedes und bremste sein Fahrzeug nach ersten Erkenntnissen mehrfach grundlos ab. Der Mercedes-Fahrer war dadurch gezwungen, wiederholt zu bremsen und teilweise auszuweichen, um eine Kollision zu verhindern. Der genaue Tatablauf ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen und wird rekonstruiert.

Polizei bittet um Zeugeninformationen

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Belm unter der Telefonnummer 05406 / 898630 zu melden.

AFP

Mönchengladbach dominiert Augsburg klar: 4:0 im Bundesliga-Duell

Haris Tabakovic
Haris Tabakovic (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Im ersten Sonntagsspiel des 16. Bundesliga-Spieltags hat Borussia Mönchengladbach deutlich mit 4:0 gegen den FC Augsburg gewonnen. Die Gastgeber sorgten bereits vor der Pause für klare Verhältnisse und kontrollierten die Partie anschließend souverän bis zum Schlusspfiff.

Frühe Führung und klarer Pausenstand

Borussia Mönchengladbach erwischte einen Start nach Maß. Schon in der achten Minute brachte Joe Scally die Gastgeber in Führung. In der 20. Minute erhöhte Kevin Diks per Elfmeter auf 2:0, nachdem ein Handspiel von Mads Pedersen geahndet worden war.

Matchwinner der Begegnung war jedoch Haris Tabakovic, der mit einem Doppelpack in der 36. und 61. Minute maßgeblich für den deutlichen Endstand verantwortlich war. Damit war die Partie früh in klare Bahnen gelenkt.

Augsburg bleibt im Abschluss zu harmlos

Der FC Augsburg kam im Verlauf des Spiels zwar zu einigen Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. Besonders in der ersten Halbzeit fehlte es den Gästen an Präzision im Abschluss.

Nach der Pause versuchte Augsburg, das Spielgeschehen stärker in die Hälfte der Gastgeber zu verlagern, blieb jedoch weiterhin ungefährlich. Mönchengladbach konnte das Spiel bis zum Ende kontrollieren und ließ den Ball durch die eigenen Reihen laufen.

Auswirkungen auf die Tabelle

Durch den Heimsieg rücken die Gladbacher in der Tabelle auf den zehnten Platz vor. Die Augsburger verbleiben nach der Niederlage auf dem 15. Rang.

Für die Fuggerstädter geht es am Donnerstag gegen Union Berlin weiter, Gladbach ist bereits am Mittwoch bei TSG Hoffenheim gefordert.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Trump erwägt Militärschläge gegen Iran wegen Protest-Gewalt

Donald Trump
Donald Trump / Foto: dts

US-Präsident Donald Trump erwägt nach Medienberichten offenbar militärische Optionen gegen das Mullah-Regime im Iran. Hintergrund sind die anhaltenden Proteste und die tödliche Gewalt der Sicherheitskräfte gegen Demonstrierende. Innerhalb der US-Regierung gibt es jedoch dem US-Nachrichtensender CNN zufolge erhebliche Bedenken hinsichtlich möglicher Folgen eines militärischen Eingreifens.

Beratung über militärische Optionen

Angesichts der tödlichen Gewalt des Mullah-Regimes gegen Demonstranten im Iran ist US-Präsident Donald Trump Medienberichten zufolge über verschiedene mögliche militärische Schritte informiert worden. Trump sei in den letzten Tagen über verschiedene Interventionsoptionen informiert worden, berichtet der US-Nachrichtensender CNN am Sonntag unter Berufung auf hochrangige Regierungsbeamte.

Einige der vorgeschlagenen Maßnahmen konzentrieren sich demnach darauf, die Sicherheitsdienste des Regimes ins Visier zu nehmen, die zur Unterdrückung der Proteste eingesetzt werden. Diese Optionen zielen laut CNN darauf ab, Akteure anzugreifen, die direkt an der gewaltsamen Niederschlagung der Demonstrationen beteiligt sind.

Bedenken in der US-Regierung

Innerhalb der US-Regierung gibt es laut CNN jedoch Bedenken, dass militärische Schläge nach hinten losgehen und die Proteste untergraben könnten. Es wird demnach befürchtet, dass solche Aktionen die iranische Bevölkerung dazu bringen könnten, die Regierung zu unterstützen, oder dass der Iran mit militärischer Gewalt reagieren könnte.

CNN beruft sich dabei auf hochrangige Regierungsbeamte, die auf mögliche unbeabsichtigte Folgen eines militärischen Vorgehens hinweisen. Die Sorge innerhalb der US-Regierung betrifft insbesondere die Dynamik der Protestbewegung und eine mögliche Solidarisierung der Bevölkerung mit der Führung in Teheran.

Unklare Entscheidung, steigende Opferzahlen

Trump hat dem Bericht zufolge noch keine endgültige Entscheidung über eine Intervention getroffen, soll jedoch ernsthaft Maßnahmen in Betracht ziehen, da die Zahl der Todesopfer im Iran weiter steigt. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation HRANA wurden seit Beginn der Proteste in allen 31 Provinzen des Iran vor zwei Wochen mindestens 116 Menschen getötet. Die Dunkelziffer könnte aber auch deutlich höher sein, meldete HRANA.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Mercedes stoppt vorerst Level‑3-Autopilot in neuer S‑Klasse

Mercedes-Stern (Archiv)
Mercedes-Stern (Archiv)

Mercedes-Benz stellt seine bisherigen Pläne für autonomes Fahren auf Level 3 in der S-Klasse vorerst zurück und richtet den Fokus stärker auf automatisierte Fahrassistenzsysteme. Laut „Handelsblatt“ (Montagsausgabe) spielen dabei Produktionskosten und Nachfrage eine zentrale Rolle. Der Autobauer will sein Level-3-System jedoch weiterentwickeln und in künftigen Modellen wieder anbieten.

Strategiewechsel bei der S-Klasse

Der Autobauer Mercedes-Benz passt seine Strategie beim autonomen Fahren an. Wie das „Handelsblatt“ (Montagsausgabe) berichtet, stellt das Unternehmen seine Pläne für autonome Assistenzsysteme, die das freihändige Fahren ermöglichen, offenbar vorerst zurück. So soll in der überarbeiteten Oberklassenlimousine S-Klasse, die Mercedes Ende Januar vorstellen wird, das Fahren auf dem sogenannten Level 3, bei dem der Mensch am Steuer sogar Filme schauen kann, nicht mehr verfügbar sein, heißt es aus Konzernkreisen.

Stattdessen will sich der Dax-Konzern zunächst verstärkt auf automatisierte Fahrassistenten konzentrieren, bei denen der Fahrer jederzeit aufmerksam bleiben muss. Die Schwaben haben auf der Technikmesse CES in Las Vegas für den US-Markt ein System vorgestellt, welches innerhalb der Stadt allein anfahren und bremsen, abbiegen, Kreuzungen überqueren und Ampeln beachten kann.

Level 3 vorerst aus der S-Klasse verbannt

Mercedes bekam 2021 eine Sonderzulassung für Level-3-Fahrten auf deutschen Autobahnen. In der bisherigen S-Klasse können Kunden unter bestimmten Bedingungen wie einem vorausfahrenden Fahrzeug und gutem Wetter auf der Autobahn bis zu 95 Kilometer pro Stunde autonom fahren.

Offenbar stehen Produktionskosten und Nachfrage aber nicht im richtigen Verhältnis, schreibt die Zeitung „Handelsblatt“. Niedrigere Level des autonomen Fahrens benötigen weniger komplexe Algorithmen und Autobauer können mit günstigeren Sensoren auskommen.

Weiterentwicklung für künftige Modelle

Mercedes plant dem Bericht zufolge, sein Level-3-System weiterzuentwickeln – und in künftigen Modellen wieder anzubieten. „Wir können die Angebote in einem Fahrzeug kombinieren, sodass Mercedes-Kunden in der Zukunft sowohl im urbanen Raum als auch auf Autobahnen automatisiert fahren können“, sagte Ola Källenius dem „Handelsblatt“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Grünen-Politiker Dahmen weist Kennedys Angriffe auf Deutschland zurück

Janosch Dahmen
Janosch Dahmen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Janosch Dahmen, hat Äußerungen des US-Gesundheitsministers Robert F. Kennedy Jr. zu angeblichen Strafverfolgungen von Ärzten und Patienten in Deutschland scharf zurückgewiesen. Dahmen bewertet die Vorwürfe als Teil eines gezielt geführten politischen Kulturkampfs aus den USA, der darauf abziele, liberale Demokratien und staatliche Institutionen zu schwächen.

Dahmen sieht politischen Kulturkampf aus den USA

Der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion Janosch Dahmen ordnete die Aussagen von Robert F. Kennedy Jr. in einen größeren politischen Zusammenhang ein. Die Vorwürfe seien „kein Zufall, sondern Teil eines politischen Kulturkampfs, den Teile der amerikanischen Rechten gezielt nach Europa exportieren“, sagte Dahmen dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). Nach seiner Einschätzung gehe es dabei um eine breit angelegte Strategie: „Es geht erkennbar darum, liberale Demokratien zu delegitimieren, Vertrauen in staatliche Institutionen und evidenzbasierte Medizin zu untergraben und letztlich Europa dadurch zu schwächen.“

Dahmen warnte zugleich davor, die Äußerungen Kennedys zu verharmlosen oder lediglich als persönliche Marotte abzutun. Man sollte diese Einlassungen deshalb „nicht nur als persönliche Spinnerei abtun, sondern als bewussten politischen Angriff im Informationsraum“, fügte Dahmen hinzu.

Kritik an Narrativen und Klarstellung zu Strafverfahren

Mit Blick auf die von Kennedy verbreiteten Darstellungen zur Pandemiepolitik und zum Umgang mit Ärzten und Patienten in Deutschland formulierte Dahmen eine grundsätzliche Kritik an entsprechenden Erzählmustern. „Wer solche Narrative verbreitet, will gezielt Verfassungsfeinde in Europa stärken, gesellschaftliche Spaltung nachträglich wegen der Pandemiepolitik vorantreiben, die in Deutschland rechtsstaatlich kontrolliert und im internationalen Vergleich erfolgreich war.“

Inhaltlich wies Dahmen die von Kennedy erhobenen Vorwürfe zurück. In der Sache seien Kennedys Behauptungen falsch. „Strafverfahren gab es ausschließlich bei klaren Rechtsverstößen wie gefälschten Attesten oder vorsätzlicher Täuschung, überprüft durch unabhängige Gerichte in einem rechtsstaatlichen Verfahren“, so Dahmen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Glätte-Gefahr: NRW sagt Präsenzunterricht am Montag ab

Kinder in
Kinder in einer Schule (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

An den Schulen in Nordrhein-Westfalen findet am Montag kein Präsenzunterricht statt. Hintergrund ist eine landesweite Vorabwarnung des Deutschen Wetterdienstes vor Glatteisregen am Montagmorgen. Das NRW-Schulministerium begründet die Entscheidung mit dem Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Schülerinnen und Schüler.

Am Montag findet in Nordrhein-Westfalen an allen Schulen kein Präsenzunterricht statt. Grund ist nach Angaben des NRW-Schulministeriums eine amtliche landesweite Vorabwarnung des Deutschen Wetterdienstes, wonach am Montagmorgen überall im Bundesland Regen erwartet wird, der aufgrund der niedrigen Temperaturen auf Straßen und Böden gefrieren und flächendeckend Glätte verursachen wird.

Frühzeitige Entscheidung des Schulministeriums

Schulministerin Dorothee Feller erklärte, die Gesundheit und Sicherheit der Schüler habe oberste Priorität. „Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschieden.“, sagte sie laut Mitteilung des NRW-Schulministeriums. Die Entscheidung zur Aussetzung des Präsenzunterrichts sei bereits auf der Grundlage der landesweiten Vorabwarnung des Deutschen Wetterdienstes getroffen worden, damit man die Schulen, Eltern und Kinder so früh wie möglich informieren konnte. Mit einer endgültigen amtlichen Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes ist nach Angaben des Ministeriums erst spät am Sonntag zu rechnen.

Betreuung für anwesende Schüler

Die Regelungen für den Unterricht basieren den Angaben zufolge auf dem Erlass „Regelungen zu schulischen Maßnahmen bei Unwetterwarnungen und extremen Wetterereignissen“. Schüler, die trotz der Anordnung zum ausfallenden Präsenzunterricht in die Schulen kommen, sollen dort eine „angemessene Betreuung“ erhalten, teilte das NRW-Schulministerium mit.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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