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Dänemark verstärkt Militärpräsenz in Grönland nach Trumps Drohungen

Dänemark Fahnen
Dänemark Fahnen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach dem jüngsten Beharren von US-Präsident Donald Trump auf einer Annexion Grönlands und seinem Hinweis, militärische Mittel nicht auszuschließen, hat Dänemark seine Präsenz auf der Insel verstärkt. Eine Vorhut der dänischen Streitkräfte ist mit militärischer Ausrüstung in Grönland eingetroffen, um mögliche weitere Truppenbewegungen vorzubereiten.

Dänische Vorhut sichert Logistik

Nach Angaben der dänischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt DR, die am Mittwoch darüber berichtete, besteht die Aufgabe der Vorhut darin, dafür zu sorgen, dass die Logistik und die Umgebung für eine mögliche spätere Aufnahme von Hauptstreitkräften bereit sind. Die Soldaten stammen demnach aus Einheiten der Armee und sollen die militärische Präsenz der Streitkräfte in Grönland verstärken, wie DR meldet.

Bereits am Dienstag hatte Dänemarks Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen über eine stärkere Präsenz des dänischen Militärs in Grönland gesprochen. Große Teile der übrigen dänischen Streitkräfte sind laut DR durch militärische Verpflichtungen im Baltikum gebunden.

Spannungen um Grönland

Grönland, das Kernland Dänemark und die Färöer sind autonome Bestandteile des Königreichs Dänemark. Dennoch erhebt US-Präsident Donald Trump Anspruch auf Grönland und schließt laut DR militärische Mittel nicht aus. Sowohl die USA als auch Dänemark sind Teil der Nato und damit dazu verpflichtet, Beistand zu leisten, wenn ein Mitgliedsstaat militärisch angegriffen wird.

Geplantes Treffen hochrangiger Vertreter

Am Mittwochnachmittag soll nach Angaben von DR ein Treffen stattfinden, an dem US-Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio sowie der dänische Außenminister Lars Lokke Rasmussen und die für Außenpolitik zuständige grönländische Ministerin Vivian Motzfeldt teilnehmen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Was beim Osnabrücker Bergrennen 2026 Neues zu erwarten ist

Was beim Osnabrücker Bergrennen 2026 Neues zu erwarten ist
Das Bergrennen am Uphöfener Berg

Der Motorsport-Club Osnabrück e.V. hält wieder eine Premiere für Automobilsportfreundinnen und -freunde parat: Beim. 58. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen vom 7. – 9. August 2026 findet zum ersten Mal in Deutschland ein Wertungslauf zur Historischen FIA-Bergmeisterschaft statt. Das hat der Weltmotorsportrat des Automobil-Weltverbandes FIA nach seiner jüngsten Sitzung in Taschkent (Usbekistan) bekannt gegeben.

Neue außergewöhnliche Rennfahrzeuge zu sehen

Das renommierte internationale Prädikat wird in sieben europäischen Ländern ausgetragen, darunter beim Rechbergrennen in Österreich und beim Bergrennen Ecce Homo in Tschechien. Beim Osnabrücker Bergrennen erweitert sich damit abermals das hochkarätige Starterfeld der PS-starken Tourenwagen und offenen Rennsportfahrzeuge, in denen die Top-Piloten Europas auf der 2,030 km langen Strecke um Tausendstelsekunden fighten. Denn in der Historischen FIA-Bergmeisterschaft wetteifern Rennfahrzeuge aus vergangenen Jahrzehnten, die noch nie am Uphöfener Berg zu sehen waren.

So bekommen die unzähligen Fans historischer Automobile am zweiten August-Wochenende 2026 die besondere Gelegenheit, außergewöhnliche und vielseitige Fahrzeuge aus vergangenen Jahrzehnten im Fahrerlager und natürlich im Wettbewerb auf der Rennstrecke hautnah zu erleben. Zu den aktuellen Favoriten in den einzelnen Kategorien zählen u.a. die beiden Österreicher Harald Mössler im offenen Daren MK3 aus dem Jahr 1971 und Christian Trimmel im Ford Escort RS 2000, der Italiener Piero Lottini (Osella PA9/90) und der Tscheche Jaroslav Mikeš (BMW M3 E30), aber auch zahlreiche andere Teilnehmende aus vielen Nationen mit ihren automobilen Raritäten.

Nationale und internationale Unterstützung

Im Vergabeprozess konnte der MSC Osnabrück wieder auf nationale und internationale Unterstützung bauen. „Ein besonderer Dank gilt Dušan Koblišek, Vorsitzender der Hill Climb Commission der FIA, und Kevin Ferner, Vorsitzender der Historic Hill Climb Sub Commission der FIA“, erklärt Bernd Stegmann, langjähriger Organisationsleiter des nördlichsten deutschen Bergrennens. „Nach unserem erfolgreichen Debüt in der Europa-Bergmeisterschaft – deren deutscher Lauf 2026 übrigens turnusgemäß beim Glasbachrennen in Thüringen stattfindet – haben sie sich begeistert und mit Überzeugung für unsere Veranstaltung eingesetzt. Das bestärkt uns darin, unser bei Fahrern, Funktionären, Medien und Besuchern gleichermaßen beliebtes internationales Automobilsport-Event auch künftig mit Leidenschaft zu organisieren und weiterzuentwickeln.“

Große Namen bereits zugesagt

Preisgelder, Punkte und Pokale winken wie gewohnt auch in der deutschen Bergmeisterschaft, dem Championat des belgischen Verbandes R.A.C.B. und weiteren nationalen Wettbewerben. „Wir erwarten über 150 Fahrer aus rund 15 Nationen, und viele Publikumslieblinge aus den Vorjahren werden natürlich auch wieder dabei sein“, verspricht Stegmann. „Europameister Christian Merli, die Petit-Brüder aus Frankreich, der Gesamtsieger der diesjährigen Veranstaltung, Patrik Zajelsnik, und zahlreiche Tourenwagen-Piloten mit ihren ‚Berg-Monstern‘ haben ihr Kommen schon in Aussicht gestellt.“

Die großen Namen unter den europaweit schnellsten und erfolgreichsten Bergrennfahrerinnen und -fahrer aller Kategorien also, die vom 7. – 9. August 2026 an den Uphöfener Berg kommen werden. Viele tausend Besuchende aus dem In- und Ausland und ein großes Aufgebot interessierter Medienvertreterinnen und -vetreter werden erwartet, die dieses große Fest des Bergrennsports live vor Ort miterleben wollen.

AFP

Bund fördert Frauengesundheitsforschung mit neuem Millionenprogramm

Nina Warken
Nina Warken (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Das Bundesgesundheitsministerium hat eine neue Initiative zur Förderung der Forschung zur Gesundheit von Frauen gestartet. Ab sofort können sich Interessierte mit ihren Forschungsvorhaben um Mittel aus Fördertöpfen in Höhe von insgesamt bis zu 10 Millionen Euro bewerben, wie das Ministerium am Mittwoch mitteilte.

Bis zu 10 Millionen Euro für Forschungsprojekte

Das Bundesgesundheitsministerium stellte nach eigenen Angaben zwei Förderrichtlinien vor, die Projekte zur patientenorientierten Versorgung von Frauen sowie den Aufbau von Nachwuchsgruppen an Hochschulen unterstützen sollen. Die Förderrichtlinien haben jeweils ein Volumen von bis zu 5 Millionen Euro.

Die Projekte sollen spätestens zum 1. Januar 2027 starten. Sie können bis zu drei Jahre dauern, für Nachwuchsgruppen ist eine Förderdauer von bis zu fünf Jahren vorgesehen. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem die Versorgung von Frauen mit spezifischen Erkrankungen, die Auswirkungen sozialer Ungleichheit auf die Gesundheitsversorgung, die Versorgung von Frauen mit Endometriose sowie von Frauen in den Wechseljahren.

Schwerpunkt auf spezifischen Gesundheitsbedürfnissen von Frauen

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) erklärte laut Mitteilung des Ministeriums, dass das Thema Frauengesundheit mehr Aufmerksamkeit, Verständnis und Wissen benötige. Frauen hätten andere Beschwerden und Symptome als Männer, und diese Unterschiede sollten sich ihrer Ansicht nach besser in der Gesundheitsversorgung widerspiegeln. „Die Förderung von Forschungsvorhaben durch das Ministerium leiste einen wichtigen Beitrag dazu“, so Warken.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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CDU-Basis erhöht Druck auf Merz für niedrigere Stromsteuer

Stromzähler
Stromzähler / Foto: dts

In der CDU wächst der Druck auf Bundeskanzler und Parteichef Friedrich Merz, das Wahlversprechen einer Senkung der Stromsteuer für alle Verbraucher einzulösen. Zwei einflussreiche Parteivereinigungen, die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) und die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA), bereiten für den CDU-Parteitag am 20. und 21. Februar in Stuttgart entsprechende Anträge vor. Beide Organisationen fordern, die Stromsteuersenkung auf sämtliche Verbrauchergruppen auszuweiten.

MIT dringt auf Entlastung für Mittelstand und Handwerk

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion will den Angaben der Zeitung „Welt“ zufolge auf dem Parteitag einen Antrag einbringen, der eine umfassende Stromsteuersenkung vorsieht. Im Antrag der MIT heißt es: „Der Parteitag möge beschließen: Die CDU Deutschlands fordert eine Ausweitung der Stromsteuersenkung auf alle Verbrauchergruppen – private Haushalte, den Handels- und Dienstleistungssektor sowie das gesamte Handwerk. Die Energiekosten am Standort Deutschland liegen weiterhin auf einem deutlich erhöhten und vielfach international nicht wettbewerbsfähigen Niveau. Es ist daher notwendig, die staatlich bedingten Bestandteile der Energiekosten spürbar zu senken.“ (Quelle: „Welt“)

MIT-Vorsitzende Gitta Connemann betonte gegenüber der „Welt“ die Belastung der Unternehmen durch hohe Energiekosten. „Die Energiekosten in Deutschland belasten jeden Mittelständler. Ob Bäckerei, Einzelhandel oder Handwerksbetrieb – sie alle kämpfen täglich gegen den Kostendruck. Deshalb ist es nur konsequent und fair, die Stromsteuer für alle zu senken. Das öffnet Investitionsspielräume und sichert Arbeitsplätze.“

Eine Absenkung der Stromsteuer für alle bezeichnete Connemann in der „Welt“ nicht als „steuerpolitische Wohltat, sondern eine wirtschaftspolitische Notwendigkeit“. Weiter sagte sie: „Wer Wertschöpfung im Land halten will, muss Betriebe entlasten. Dafür wird die MIT beim CDU-Parteitag kämpfen.“

CDA fokussiert sich auf kleine und mittlere Einkommen

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands, der von Europa-Politiker Dennis Radtke geführte Arbeitnehmer-Flügel der Partei, legt in ihrem Antrag den Schwerpunkt auf die Entlastung von Menschen mit geringeren Einkommen. In dem Entwurf für einen entsprechenden Antrag heißt es laut „Welt“: „Die Kostensteigerungen der vergangenen Jahre waren insbesondere für die kleinen und mittleren Einkommen eine starke Belastung. Auch wenn die Kostensteigerung abgeflacht ist, spüren viele Menschen, dass sie immer noch mehr für ihren Lebensunterhalt ausgeben müssen als noch vor einigen Jahren.“

Aus diesem Grund fordere die CDA, „die Absenkung der Stromsteuer noch im laufenden Jahr für alle Verbraucher auf das europäische Mindestmaß“, heißt es in dem Papier, auf das sich die „Welt“ bezieht. Von einer entsprechenden Entlastung würde demnach auch der Mittelstand profitieren.

Gemeinsame Linie zweier einflussreicher Parteiflügel

MIT und CDA zählen nach Angaben der „Welt“ neben der Jungen Union zu den einflussreichsten Vereinigungen innerhalb der CDU. Beide gelten als organisierte Interessengruppen und vertreten häufig gegensätzliche Positionen. In der Stromsteuerfrage treten sie nun mit einheitlichen Forderungen auf.

Wenn beide Gruppen „wie in diesem Fall einheitliche Standpunkte vertreten, ist die Durchschlagskraft groß und damit die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Antrag auf dem Parteitag angenommen wird“, berichtet die „Welt“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Gute Nachricht des Tages: Musikprojekt „Klasse mit Musik“ fördert Klassenmusizieren

Musikprojekt „Klasse mit Musik“ fördert Klassenmusizieren
Musikprojekt „Klasse mit Musik“ fördert Klassenmusizieren

Die Thomas-Morus-Schule wurde erfolgreich in das Förderprogramm „Klasse mit Musik“ des Niedersächsischen Kultusministeriums und des Landesmusikrats Niedersachsen e.V. aufgenommen und erhält für das neu gestartete Projekt „Bandklasse“ eine großzügige Förderung in Höhe von 4.000 Euro. Mit diesem Zuschuss wird nun die musikalische Ausstattung der Schule nachhaltig gestärkt, indem neue Musikinstrumente für die Bandklasse angeschafft werden können.

Förderprogramm „Klasse mit Musik“

Das Förderprogramm „Klasse mit Musik“ richtet sich an Schulen in Niedersachsen, die ein instrumentales Klassenmusizieren als festen Bestandteil ihres Schulalltags etablieren möchten. Ziel des Programms ist es, Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen die Freude am gemeinsamen Musizieren zu vermitteln und musikalische Praxis langfristig im Schulalltag zu verankern. Dabei stehen das gemeinsame Musizieren im Klassenverband, regelmäßige Proben und öffentliche Auftritte im Fokus – als wichtige Elemente für die soziale Kompetenz, Konzentration und Teamfähigkeit der Kinder. Mit dem Programm unterstützt das Niedersächsische Kultusministerium zusammen mit dem Landesmusikrat Niedersachsen engagierte Schulen dabei, neue Musikklassen-Projekte ins Leben zu rufen oder bestehende Angebote auszubauen.

Gemeinsames Musizieren in der Bandklasse

Beim Konzept der Bandklasse handelt es sich um eine besondere Form des klassenmusikalischen Unterrichts, bei dem alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam ein Instrument erlernen und miteinander musizieren. Im Unterschied zum herkömmlichen Musikunterricht wird in der Bandklasse das Instrumentalspiel in der Gruppe praxisnah umgesetzt: Die Schülerinnen und Schüler wählen Instrumente wie E-Gitarre, E-Bass, Gesang, Keyboard oder Schlagzeug, erlernen grundlegende Spieltechniken und spielen zusammen als Ensemble. Diese Form des Unterrichtens fördert nicht nur musikalische Fertigkeiten, sondern wirkt sich sehr positiv auf den Zusammenhalt der Klasse und das gemeinsame soziale Lernen aus.

Neue Musikinstrumente durch die Förderung

Dank der Förderung von 4.000 Euro kann die Thomas-Morus-Schule nun dringend benötigte neue Musikinstrumente anschaffen. Diese Instrumente werden in der Bandklasse eingesetzt und ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, direkt und aktiv Musik zu machen – von der ersten Unterrichtsstunde bis hin zu gemeinsamen Konzerten und Schulveranstaltungen.

Die Musik-Fachbereichsleiterin Yvonne Baldwin zeigt sich begeistert: „Mit der Aufnahme in das Förderprogramm ‚Klasse mit Musik‘ setzen wir einen besonderen Schwerpunkt auf kulturelle Bildung und stärken das musikalische Profil unserer Schule. Musizieren macht einfach Spaß! Das dürfen nun auch unsere Schüler und Schülerinnen der neuen Bandklasse erleben.“

Die Thomas-Morus-Schule freut sich auf ein kreatives und klangvolles Schuljahr, in dem aus musikalischen Anfängen gemeinsames Musizieren und inspirierende Auftritte wachsen können – ein Projekt, das weit über den Musikunterricht hinaus Wirkung zeigt.

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Weber fordert EU-Botschaften im Iran als Zufluchtsorte

EVP-Chef und CSU-Vize Manfred Weber fordert, die verbliebenen Botschaften der EU-Staaten im Iran für verfolgte Iraner zu öffnen. Die diplomatischen Vertretungen sollen nach seinem Vorschlag als Schutzräume für friedliche Demonstrierende dienen, um sie vor der Gewalt der Staatsführung zu bewahren.

Weber fordert Schutzräume in EU-Botschaften

EVP-Chef und CSU-Vize Manfred Weber hat angesichts der Lage im Iran verlangt, dass die noch im Land verbliebenen Botschaften der EU-Staaten verfolgten Iranerinnen und Iranern Zuflucht bieten. „Wir müssen sie vor dem Terror-Regime schützen“, sagte der EU-Politiker der „Bild“.

Weber forderte konkrete Maßnahmen der europäischen Staaten: „Lasst uns alle Botschaften von EU-Ländern im Iran als Schutzräume öffnen. Damit die friedlichen Demonstranten dort Zuflucht finden können.“ (Quelle: „Bild“)

Begründung: Unterstützung für Opposition im Iran

Zur Begründung für seinen Appell verwies Weber auf die Verantwortung Europas gegenüber der iranischen Bevölkerung. „Europa steht fest an der Seite der Menschen im Iran. Die tödliche Gewalt des Mullah-Regimes gegen friedliche Demonstranten ist durch nichts zu rechtfertigen. Die mutige Opposition im Iran hat unsere volle Unterstützung verdient.“ (Quelle: „Bild“)

Metsola drängt auf stärkere Unterstützung

Zuvor hatte EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola von den Regierungen der EU-Staaten eine deutlich stärkere Unterstützung für die Proteste gegen die Staatsführung im Iran gefordert. Sie selbst hatte allen offiziellen Vertretern der Islamischen Republik Iran den Zutritt zum EU-Parlament verboten.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Rehlinger weist Söders Vorschlag zu Länderfusionen scharf zurück

Anke Rehlinger
Anke Rehlinger (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) weist die Überlegungen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zu möglichen Länderfusionen deutlich zurück. Sie betont die Vorteile kleiner Bundesländer, kritisiert den Umgang Söders mit dem Länderfinanzausgleich und warnt davor, die besondere Rolle des Saarlands zu gefährden.

Rehlinger kontert Söders Fusionsvorschlag

Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) wehrt sich gegen den Vorschlag von Markus Söder (CSU), Bundesländer zusammenzulegen. „Die saarländische Landesregierung, sie hat genau sechs Minister, die bayerische Staatsregierung hat 14 Minister“, sagte Rehlinger den Sendern RTL und ntv. Wenn sie das richtig sehe, sei allein der Mitarbeiteraufwuchs in der bayerischen Staatsregierung so groß gewesen in der letzten Zeit, wie sie in ihrer Staatskanzlei insgesamt Mitarbeiter habe.

Die SPD-Politikerin hob zudem die Vorteile kleiner Strukturen hervor. Die Nähe, die man in ihrem Bundesland zwischen Politik und Bürgern haben könne, sei gerade in Zeiten, in denen es viel Verunsicherung in der Welt gebe, ein echtes Pfund. „Und wir würden dieses Pfund gerne auch weiter ausspielen“, so Rehlinger laut RTL und ntv.

„Saarlandstolz“ und Brückenfunktion nach Frankreich

Rehlinger sprach auch über die Verbundenheit der Saarländer mit ihrem Bundesland. „Dieser Saarlandstolz ist vielleicht sogar ein Stück weit auch Söder-resistent.“ Ihrer Ansicht nach geht es nicht nur um Verwaltungseffektivität, sondern auch um besondere Merkmale des Saarlands. „Unsere Brückenfunktion, die wir zwischen Deutschland und Frankreich ganz bewusst einnehmen, ist auch etwas, was man nicht leichtfertig aufs Spiel setzen kann. Wir sehen darin eine Verpflichtung, aber vor allem auch eine Chance, nicht nur für das Saarland, sondern für Deutschland. Und deshalb glaube ich, ist dieser Vorschlag einfach zu kurz gesprungen“, sagte Rehlinger den Sendern RTL und ntv.

Kritik am Umgang mit dem Länderfinanzausgleich

Die saarländische Ministerpräsidentin stellt zudem die Kritik Söders am Länderfinanzausgleich infrage. „Es ist der Länderfinanzausgleich, den Herr Söder selbst damals als Landesfinanzminister in Bayern mitverhandelt hat und auch nach eigenem Bekunden als einen großen Erfolg betrachtet hat“, so Rehlinger gegenüber RTL und ntv. Es würde schon Fragen aufwerfen, warum das, was damals richtig war, heute nicht mehr richtig sei.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Bundesregierung sieht Koalitionsfrieden trotz SPD-Steuerplänen nicht gefährdet

Friedrich Merz
Friedrich Merz und Lars Klingbeil (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Bundesregierung sieht trotz Spannungen zwischen Union und SPD wegen neuer Steuervorschläge der Sozialdemokraten den Koalitionsfrieden nicht in Gefahr. Regierungssprecher Stefan Kornelius sprach von einem „sehr guten“ Zustand der Zusammenarbeit und bewertete die Auseinandersetzung als normalen politischen Prozess.

Regierungssprecher spricht von „sehr gutem“ Koalitionsklima

Regierungssprecher Stefan Kornelius schätzt das Verhältnis innerhalb der Bundesregierung trotz der jüngsten Diskussionen als stabil ein. Er schätze den Koalitionsfrieden derzeit als „sehr gut“ ein, sagte er am Mittwoch in Berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur. Es handele sich um einen „völlig normalen politischen Vorgang“, dass Parteien und Fraktionen ihre Vorschläge machen und diese in das Regierungshandeln einfließen.

„Diese Vorschläge stehen für sich“, so Kornelius laut dts Nachrichtenagentur. Die Bundesregierung kommentiere das zu diesem Zeitpunkt nicht. „Insofern erleben wir einen normalen Prozess.“ Kornelius warb dafür, „normale politische demokratische Entscheidungsfindungsprozesse auch in ihrer Dynamik nicht immer als konfrontativ zu sehen, sondern als Interessensausgleich von unterschiedlichen Parteien und Teilnehmern in diesem politischen Betrieb“.

Unmut in der Union über SPD-Steuerpläne

Zuvor hatte die SPD Pläne für eine Reform der Erbschaftsteuer vorgestellt, die für Unmut beim Koalitionspartner sorgten. Der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand (PKM), Christian von Stetten, kritisierte die Vorhaben gegenüber der „Bild“. Er sagte, dass die „Steuererhöhungspläne der SPD“ ein „Frontalangriff auf die deutschen Familienunternehmen und das Ende des letzten Jahres ausgerufenen Koalitionsfriedens“ seien.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Gestohlenes Auto, Drogen und riskante Flucht: Verfolgungsfahrt in Osnabrück endet abrupt

Absperrung der Polizei im Stadtteil Hafen
Absperrung der Polizei im Stadtteil Hafen / Foto: Pohlmann

Am Dienstagvormittag (13. Januar) gegen 9:20 Uhr ging bei der Polizei Osnabrück eine Meldung über einen Mercedes im Bereich des Zoos ein. Die Insassen sollen zuvor Betäubungsmittel konsumiert haben. Da der Verdacht bestand, dass das Fahrzeug trotz Fahruntüchtigkeit im Straßenverkehr bewegt wird, starteten Polizisten eine Fahndung.

Flucht durch den Stadtverkehr

Eine Streife entdeckte den dunkelroten Mercedes an der Kreuzung Am Waldzoo / Voxtruper Straße und wollte das Fahrzeug kontrollieren. Doch der Fahrer verriegelte die Türen und flüchtete, wobei er einen stehenden Polizeiwagen rammte. Es folgte eine Verfolgungsfahrt über die Iburger Straße, bei der der Fahrer mehrere rote Ampeln missachtete, zeitweise in den Gegenverkehr fuhr und andere Verkehrsteilnehmer gefährdete.

Unfall und Festnahmen

Im Kreuzungsbereich Am Schölerberg / Schäferskamp verlor der Fahrer in einer Linkskurve die Kontrolle. Der Mercedes kam von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Verkehrszeichen und blieb in der Berme stehen. Die drei Insassen im Alter von 22, 26 und 30 Jahren konnten widerstandslos festgenommen werden. Verletzt wurde niemand.

Gestohlenes Fahrzeug und Drogenfund

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Mercedes bereits Tage zuvor als gestohlen gemeldet worden war, ebenso die angebrachten Kennzeichen. Der 22-jährige Fahrer besaß keine gültige Fahrerlaubnis und stand unter dem Einfluss berauschender Mittel. Im Fahrzeug fanden die Beamten Betäubungsmittel in nicht geringer Menge sowie ein griffbereit mitgeführtes Messer. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die Männer entlassen, gegen sie laufen nun mehrere Strafverfahren. Die Polizei bittet Zeugen der Fahrweise oder mögliche Gefährdete, sich unter 0541/327-2515 zu melden.

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Expertin fordert geschlossene EU-Strategie gegen Trumps Grönland-Pläne

Die Politikwissenschaftlerin und frühere Nato-Chefstrategin Stefanie Babst fordert von den europäischen Staaten eine gemeinsame Linie gegenüber möglichen Grönland-Plänen des früheren US-Präsidenten Donald Trump. Die EU und die Nato stünden in der Pflicht, ihre außenpolitischen Optionen abgestimmt zu entwickeln, statt mit einzelnen Auftritten in Washington oder Indien zu reagieren, sagte sie dem Sender Phoenix.

Babst fordert abgestimmte europäische Außenpolitik

Die Politikwissenschaftlerin und frühere Chefstrategin der Nato, Stefanie Babst, fordert eine gemeinsame Handlungslinie der Europäer gegenüber Donald Trump mit Blick auf dessen Grönland-Ambitionen. „Für mich steht die Frage im Raum, wie eine europäisch intern gut abgestimmte und vor allen Dingen wirkungsorientierte Außenpolitik aussehen könnte“, sagte sie dem Sender Phoenix. Sie würde sich wünschen, „weniger Einzelstatements zu hören, weniger Reisen zu sehen nach Washington oder auch nach Indien, sondern ich würde mir wünschen, dass man die fähigen und interessierten Europäer mal in einen Raum bittet, damit sie anfangen zu denken.“

Zu diesem Denkprozess gehöre, „sich grundsätzlich abzustimmen und grundsätzliche Handlungsoptionen zu erörtern, zu erwägen, wie man sich gegenüber einer Trump-Administration, die großen Appetit auf Grönland hat, aber darüber hinaus ja auch noch andere große Problematiken zeigt, eigentlich aufstellen kann“, sagte Babst bei Phoenix.

Kritik an EU und Nato

Diesen Prozess einer abgestimmten europäischen Strategie vermisse sie, so Babst. „Ich habe nicht den Eindruck, dass er in der EU stattfindet, oder dass er in der Nato stattfindet“, sagte die Sicherheitsexpertin dem Sender Phoenix. Ideen, wie eine Nato-Mission in der Arktis oder Ähnliches, könne man zwar diskutieren, dies müsse aber hinter verschlossenen Türen stattfinden, „und dann sollten sich die Europäer wirklich auf eine gemeinsame Handlungslinie einigen“, sagte die Expertin.

Schwere Vorwürfe gegen Trump

Nach Einschätzung von Babst geht es Trump bei seinen Ambitionen bezüglich Grönland keineswegs um eine Verbesserung der Sicherheitslage in der Arktis. Trump gehe es mitnichten darum, die Sicherheit in der Arktis zu verbessern, ihm gehe es darum, „einen territorialen Teil eines Nato-Partners in seiner politischen Souveränität und territorialen Integrität wirklich massiv einzuschüchtern, unter Druck zu setzen und ein Stück weit wie ein Kind zu sagen: Das will ich hier haben und das bekomme ich dann auch“, sagte sie Phoenix.

Auch die bisherige europäische Reaktion kritisierte Babst scharf. Die Antwort Europas könne doch nicht lauten: „Wir gucken mal, ob wir ihm in irgendeiner Form entgegenkommen können.“ Eigentlich müsste die Antwort lauten: „Du, lieber Herr Trump, darfst dich für derartige Entgleisungen entschuldigen und vielleicht können wir dann wieder mal ernsthaft über wichtige Themen reden“, ergänzte sie in dem Gespräch mit Phoenix.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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