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Landwirtschaftliche Erzeugerpreise fallen im November 2025 deutlich

Früchte auf
Früchte auf einem Obststand (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sind im November 2025 gegenüber dem Vormonat um 2,6 Prozent gesunken. Im Vergleich zum November 2024 lagen die Preise 5,7 Prozent niedriger, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Damit setzte sich der Rückgang der Erzeugerpreise im Vorjahresvergleich nach einer leichten Zunahme im September 2025 fort.

Deutliche Rückgänge bei pflanzlichen Erzeugnissen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) sanken die Preise für pflanzliche Erzeugnisse im November 2025 um 11,5 Prozent gegenüber November 2024. Die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse verbilligten sich im selben Zeitraum um 2,3 Prozent. Dies war laut Destatis der erste Preisrückgang im Vorjahresvergleich seit Mai 2024.

Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2025 entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung gegenläufig. Nach den Destatis-Daten stiegen die Preise für pflanzliche Erzeugnisse um 0,5 Prozent, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 4,2 Prozent sanken.

Der Rückgang der Preise für pflanzliche Produkte um 11,5 Prozent im Vorjahresvergleich ist laut Destatis unter anderem auf gesunkene Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im November 2025 um 45,6 Prozent niedriger als im November 2024. Im Oktober 2025 hatte die Vorjahresveränderung bei -41,8 Prozent, im September 2025 bei -44,0 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat Oktober 2025 stiegen die Speisekartoffelpreise jedoch um 7,0 Prozent.

Gemüse, Obst und Ackerbauprodukte günstiger

Die Preise für Gemüse fielen nach Angaben von Destatis binnen Jahresfrist um 7,3 Prozent. Besonders Kohlgemüse (-21,5 Prozent), Tomaten (-17,8 Prozent) und Eissalat (-16,3 Prozent) waren deutlich günstiger. Preissteigerungen waren hingegen unter anderem bei Champignons und Blumenkohl zu beobachten, die sich binnen Jahresfrist um 6,6 Prozent beziehungsweise 3,8 Prozent verteuerten.

Die Erzeugerpreise für Obst lagen im November 2025 laut Destatis um 17,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -21,0 Prozent.

Getreide war im November 2025 im Vergleich zum November 2024 um 11,6 Prozent günstiger. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen nach den Daten von Destatis um 3,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Auch Raps verbilligte sich um 7,3 Prozent zum Vorjahresmonat. Die Preise für Futterpflanzen waren mit einem Rückgang von 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat weiterhin rückläufig. Beim Wein verzeichnete Destatis im November 2025 eine Preissteigerung um 1,8 Prozent gegenüber November 2024.

Unterschiedliche Entwicklungen bei Tieren und tierischen Erzeugnissen

Die Preise für Tiere lagen im November 2025 nach Angaben des Statistischen Bundesamts um 3,3 Prozent höher als im November 2024. Maßgeblich dafür war der Preisanstieg bei Rindern um 28,7 Prozent. Bei Schlachtschweinen sanken die Preise hingegen um 13,3 Prozent. Die Preise für Geflügel waren im November 2025 um 7,3 Prozent höher als im November 2024. Ausschlaggebend hierfür waren laut Destatis die Preissteigerungen bei Sonstigem Geflügel (Enten und Puten) um 15,2 Prozent und bei Hähnchen um 2,6 Prozent.

Der Milchpreis lag im November 2025 nach den Destatis-Zahlen um 10,2 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Auch im Vergleich zum Vormonat Oktober 2025 sanken die Preise für Milch, hier um 6,5 Prozent. Bei Eiern kam es binnen Jahresfrist zu einer Preissteigerung von 11,0 Prozent.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Deutschland: Neue Rekordzahl bei Hotelübernachtungen im Jahr 2025

Hotel (Archiv)
Hotel (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im November 2025 einen leichten Zuwachs bei den Übernachtungen verzeichnet. Vor allem Gäste aus dem Ausland sorgten für ein kleines Plus, während in den ersten elf Monaten des Jahres ein neuer Rekordwert erreicht wurde. Insgesamt blieb das Wachstum jedoch verhalten.

Leichtes Plus im November 2025

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts (Destatis) ist die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland im November 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozent auf 26,5 Millionen gestiegen. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland wuchs im selben Zeitraum um 0,4 Prozent auf 5,7 Millionen, teilte Destatis am Dienstag mit.

Insgesamt verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland im November 2025 damit 32,2 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Das waren 0,2 Prozent mehr als im November 2024, wie aus den vorläufigen Ergebnissen von Destatis hervorgeht.

Rekordwert in den ersten elf Monaten 2025

In den ersten elf Monaten des Jahres 2025 konnten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland insgesamt 465,5 Millionen Übernachtungen verbuchen. Damit lag die Zahl 0,1 Prozent über dem bisherigen Rekordwert von 465,1 Millionen Übernachtungen im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres, teilte Destatis mit.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg im Zeitraum Januar bis November 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,6 Prozent auf 388,4 Millionen. Bei den Gästen aus dem Ausland sank die Übernachtungszahl dagegen um 2,2 Prozent auf 77,2 Millionen, wie Destatis weiter mitteilte.

Unterschiedliche Entwicklung bei In- und Auslandsreisen

Während sich im November 2025 sowohl bei inländischen als auch bei ausländischen Gästen ein leichtes Plus zeigte, ergab sich für die ersten elf Monate des Jahres ein differenziertes Bild. Der Zuwachs geht hier ausschließlich auf das Konto der inländischen Gäste, deren Übernachtungszahl stieg, während die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland im gleichen Zeitraum zurückgingen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Trotz leichter Bremse: Deutschlands Siedlungsflächen wachsen weiter rasant

Komplexe Straßenkreuzung
Komplexe Straßenkreuzung (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland ist zwischen 2021 und 2024 weiter gewachsen, wenn auch leicht langsamer als in den Vorjahren. Im Vierjahresdurchschnitt nahm sie um 50 Hektar pro Tag zu und lag damit geringfügig unter dem Wert der Jahre 2020 bis 2023. Das Statistische Bundesamt (Destatis) sieht den Zuwachs dennoch deutlich über dem Zielwert der Bundesregierung für das Jahr 2030.

Leichter Rückgang beim Flächenzuwachs

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, stieg die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland in den Jahren 2021 bis 2024 um durchschnittlich 50 Hektar am Tag. Der tägliche Anstieg im vierjährigen Mittel nahm damit um rund einen Hektar gegenüber dem Zeitraum der Vorjahre ab, in dem der Wert bei 51 Hektar pro Tag in den Jahren 2020 bis 2023 lag. Im Mittel der Jahre 2019 bis 2022 war der tägliche Zuwachs mit 49 Hektar bereits einmal noch niedriger ausgefallen.

Ziel der Bundesregierung in der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ist es, den täglichen Anstieg im Vierjahres-Durchschnitt bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Hektar zu begrenzen. Bis 2050 wird eine Flächenkreislaufwirtschaft angestrebt. Das heißt, es sollen dann netto keine weiteren Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke beansprucht werden.

Was zur Siedlungs- und Verkehrsfläche zählt

Die Siedlungs- und Verkehrsfläche kann nach Angaben von Destatis nicht mit versiegelter Fläche gleichgesetzt werden, weil sie auch unversiegelte Frei- und Grünflächen enthält. Dazu zählen beispielsweise alle Flächen, die zu Gebäuden gehören, wie Haus- und Vorgärten. Aber auch Campingplätze, Parks, Spielplätze und Friedhöfe zählen zur Siedlungs- und Verkehrsfläche.

Der größte Teil des Wachstums geht auf Flächen für Wohnbau, Industrie- und Gewerbefläche sowie öffentliche Einrichtungen zurück: Sie wuchsen im Schnitt um 36 Hektar pro Tag im Mittel der Jahre 2021 bis 2024. Sport-, Freizeit- und Erholungs- sowie Friedhofsflächen nahmen um 14 Hektar pro Tag zu. Die Verkehrsflächen blieben nahezu unverändert.

Verteilung der Flächennutzung in Deutschland

Trotz des anhaltenden Anstiegs der Siedlungs- und Verkehrsfläche machte diese auch im Jahr 2024 14,6 Prozent (5,2 Millionen Hektar) der gesamten Bodenfläche Deutschlands aus. Davon werden 3,4 Millionen Hektar für Siedlungszwecke einschließlich Bergbaubetriebe, Tagebau, Grube und Steinbruch und 1,8 Millionen Hektar für Verkehr genutzt.

Insgesamt umfasst die Fläche Deutschlands 35,8 Millionen Hektar. Die Fläche für Vegetation bildet mit 83,1 Prozent den höchsten Anteil (29,7 Millionen Hektar). Diese besteht im Wesentlichen aus Flächen für Landwirtschaft mit 50,2 Prozent (18,0 Millionen Hektar) und Waldflächen mit 29,9 Prozent (10,7 Millionen Hektar). Lediglich 2,3 Prozent der bundesdeutschen Fläche sind mit Gewässern (0,8 Millionen Hektar) bedeckt.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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CDU verteidigt Haseloff-Rückzug und setzt auf Schulze-Regierung

Sepp Müller
Sepp Müller (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

CDU, SPD und FDP in Sachsen-Anhalt haben sich auf einen vorzeitigen Wechsel an der Regierungsspitze geeinigt: Wirtschaftsminister Sven Schulze soll Ministerpräsident Reiner Haseloff ablösen. CDU-Landesgruppenchef im Bundestag und Fraktionsvize Sepp Müller verteidigt den Schritt trotz der Landtagswahl am 6. September 2026 und setzt klar auf Schulze als neuen Spitzenkandidaten.

„Genau richtig“: Müller verteidigt Zeitpunkt des Wechsels

Sepp Müller, CDU-Landesgruppenchef im Bundestag und Fraktionsvize, hält den geplanten Wechsel von Ministerpräsident Reiner Haseloff zu Wirtschaftsminister Sven Schulze nicht für zu spät. „Nein, das ist genau richtig“, sagte Müller dem Nachrichtenportal Politico. Damit stellt sich Müller hinter die Entscheidung von CDU, SPD und FDP in Sachsen-Anhalt, noch vor der nächsten Landtagswahl am 6. September 2026 einen neuen Regierungschef zu installieren.

Müller setzt dabei ausdrücklich auf Schulze als künftigen Spitzenkandidaten der CDU. „Sachsen-Anhalt ist immer wieder für Überraschungen gut und deswegen werden wir wie beim letzten Mal vorne liegen“, sagte er Politico. Schulze bringe „ausreichende Regierungserfahrung“ mit und werde zeigen, „dass er eine Regierung führen kann“.

Klare Abgrenzung von AfD und Linken

Eine Zusammenarbeit mit AfD oder Linken schloss Müller erneut kategorisch aus – unabhängig vom Wahlausgang. „Die Frage stellt sich nicht“, sagte er Politico. Schulze habe klargemacht, „dass am Tisch seines Kabinetts weder ein Minister der AfD noch eine Ministerin der Linken sitzen wird“. Das sei Anspruch der CDU und das, was man den Wählern vor der Wahl verspreche. Daran werde man sich „auch nach der Wahl“ halten.

Offenheit für Minderheitsregierungen

Offen zeigte sich Müller gegenüber Politico lediglich für neue Regierungsformate. „Wir werden wohl eher zukünftig mehr Minderheitsregierungen in den Bundesländern sehen“, sagte er. Zunächst gelte jedoch: „Wir kämpfen, dass wir wieder aus der Mitte heraus eine Mehrheit bekommen.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Nach Winterpause: Arbeiten an der Lengericher Landstraße in Osnabrück gehen weiter

Symbolbild Baustelle / Foto: dts
Symbolbild Baustelle / Foto: dts

Nach einer kurzen Weihnachtspause und frostbedingtem Stillstand nehmen die Bauarbeiten an der Lengericher Landstraße im Osnabrücker Stadtteil Hellern wieder Fahrt auf. Ab Mittwoch (14. Januar) setzt die SWO Netz die Erneuerung der Versorgungsleitungen fort. Die Baustelle war seit September 2025 in mehreren Abschnitten eingerichtet worden.

Erster Abschnitt bereits abgeschlossen

Auf rund der Hälfte des insgesamt etwa 400 Meter langen Baufeldes sind die Arbeiten bereits erledigt. Zwischen der Kleinen Schulstraße und der Tankstelle wurden im vergangenen Jahr sämtliche Leitungen erneuert – darunter Gas- und Wasserleitungen sowie Mittel- und Niederspannungskabel. Mit dem Neustart nach der Winterpause wandert die Baustelle nun weiter in stadtauswärtige Richtung.

Verkehr weiter eingeschränkt

Wie schon im ersten Bauabschnitt wird die Lengericher Landstraße auch weiterhin halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mithilfe einer Ampel an der Baustelle vorbeigeführt. Für Autofahrer gibt es diesmal eine kleine Entlastung: Die Kleine Schulstraße und die Masurenstraße bleiben offen.

Busse müssen Umweg fahren

Eine neue Einschränkung gibt es allerdings an anderer Stelle. Die Einmündung der Großen Schulstraße in die Lengericher Landstraße wird gesperrt. Das hat auch Auswirkungen auf den Busverkehr: Die Linien M4 und 160 werden ab 15. Januar über die Kleine Schulstraße umgeleitet. Die Haltestelle Große Schulstraße entfällt ersatzlos.

Netz wird fit für die Energiewende

Hintergrund der umfangreichen Maßnahme ist nicht nur der altersbedingte Austausch der Leitungen. Vor allem das Stromnetz in Hellern soll für die Anforderungen der Energiewende vorbereitet werden. Immer mehr Photovoltaikanlagen speisen Strom ein, gleichzeitig wächst der Bedarf durch Wärmepumpen und Ladesäulen für Elektroautos. Dafür reicht die bisherige Netzkapazität nicht mehr aus.

Mehr als nur Leitungen

Neben Gas, Wasser und Strom wird auch die Straßenbeleuchtung erneuert. Im aktuellen Bauabschnitt entsteht zudem eine neue Bushaltestelle. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Arbeiten im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen sein. Bis dahin heißt es für Anwohner und Verkehrsteilnehmer weiterhin: Geduld mitbringen.

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Innenministerium drängt auf rasche Verabschiedung des Kritis-Dachgesetzes

Bundesinnenministerium
Bundesinnenministerium / Foto: dts

Das Bundesinnenministerium dringt angesichts möglicher Sabotageakte auf eine schnelle Verabschiedung des Kritis-Dachgesetzes zum Schutz kritischer Infrastruktur. Unterstützung kommt aus Union und Grünen, die mit Verweis auf bestehende Gefahren und jüngste Vorfälle auf ein rasches Gesetzgebungsverfahren pochen.

Innenministerium sieht „erhöhte Bedeutung“ des Kritis-Dachgesetzes

Angesichts möglicher Sabotageakte fordert das Bundesinnenministerium vom Bundestag, die geplanten Regelungen zum Schutz kritischer Infrastruktur rasch zu verabschieden. Wegen der aktuellen Bedrohungslage „kommt einer zeitnahen Verabschiedung des Kritis-Dachgesetzes erhöhte Bedeutung zu“, sagte ein Ministeriumssprecher dem „Handelsblatt“. Kritische Infrastrukturen unterlägen grundsätzlich „einer abstrakten Gefährdung“. In der geopolitisch angespannten Lage komme einer höheren Resilienz daher eine „herausgehobene Bedeutung“ zu.

Unterstützung aus der Union

Aus der Union kommt Unterstützung für einen schnellen Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens. Zwar agierten Betreiber kritischer Infrastrukturen schon heute „nicht im regelungsfreien oder gar luftleeren Raum“, sagte der innenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Alexander Throm (CDU), dem „Handelsblatt“. Es gebe Regelungen sowohl zum digitalen als auch zum physischen Schutz, etwa im Energiewirtschaftsgesetz, zudem informiere der Verfassungsschutz regelmäßig über Bedrohungen durch Spionage, Sabotage, Extremismus und Terrorismus. Gleichzeitig müsse der Schutz weiter ausgebaut werden. Dazu diene das Kritis-Dachgesetz mit seinem „All-Gefahren-Ansatz“, weshalb die zügige Verabschiedung „dringlicher denn je“ sei. „Sowohl die Beteiligten im derzeit laufenden parlamentarischen Verfahren als auch die Bundesländer müssen nun ernsthaft an einem Strang ziehen“, sagte Throm.

Grüne verweisen auf Stromausfall in Berlin

Das Gesetz befindet sich derzeit im parlamentarischen Verfahren. Auch die Grünen drängen zur Eile. „Der Stromausfall in Berlin zeigt, wie dringend es eine echte Sicherheitsoffensive braucht“, sagte der innenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Marcel Emmerich, dem „Handelsblatt“. Angriffe auf Energieinfrastruktur könnten „verheerende Folgen“ haben, bestehende Sicherheitslücken müssten daher endlich geschlossen werden.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Laschet traut Trump Sturz des iranischen Regimes zu

Armin Laschet
Armin Laschet (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Armin Laschet (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, traut US-Präsident Donald Trump zu, das iranische Regime zu stürzen. In der ntv-Sendung „Pinar Atalay“ äußerte Laschet, ein solcher Schritt könne von außen kommen, obwohl er grundsätzlich kein Befürworter von Regimewechseln sei. Zugleich schilderte er die Schwäche der iranischen Opposition im Inland und forderte, die iranische Revolutionsgarde auf die Antiterrorliste der EU zu setzen.

„Ich traue Trump zu, diesen Stoß zu machen“

Armin Laschet (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, sieht US-Präsident Donald Trump in einer zentralen Rolle beim möglichen Sturz des iranischen Regimes. „Es kann nur er machen“, sagte Laschet in der ntv-Sendung „Pinar Atalay“ laut ntv. Grundsätzlich sei er kein Freund von Regime-Change von außen, diesmal komme es aber von den Menschen im Land. „Ob da nicht der letzte Stoß auch von außen helfen kann, würde ich nicht bestreiten. Ich traue Trump zu, diesen Stoß zu machen“, so Laschet in der Sendung.

Opposition ohne führende Figur im Iran

Im Iran selbst gibt es Laschet zufolge keine Person, die das Regime stoppen könnte. „Die Schwierigkeit dieser Oppositionsbewegung ist, dass sie keine Figur aus dem Land hat. Weil, wenn es die gäbe, wäre sie wahrscheinlich längst inhaftiert oder umgebracht worden“, sagte Laschet in der ntv-Sendung „Pinar Atalay“ laut ntv. Die Frage sei, ob das System stürzen werde. Aber wenn „die Mullahs stürzen, wäre die Welt eine andere – eine bessere.“

Forderung nach EU-Maßnahmen gegen Revolutionsgarde

Die iranische Revolutionsgarde sollte Laschet zufolge „auf die Antiterrorliste“ der EU gesetzt werden. „Damit sind die Finanzströme unterbrochen und den Eliten muss man mindestens genauso begegnen“, erklärte der CDU-Außenpolitiker in der ntv-Sendung „Pinar Atalay“ laut ntv.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Brände in Gesmold und Bad Iburg fordern Verletzte und verursachen hohen Schaden

Einsatz bei Gebäudebrand in Melle-Wellingholzhausen. / Foto: Heiko Westermann
Feuerwehr Melle (Symbolbild) / Foto: Heiko Westermann

Ein brandintensives Wochenende hat Feuerwehr und Polizei im Landkreis Osnabrück gefordert. Innerhalb weniger Stunden kam es am Samstag (10. Januar) zu zwei Bränden in Gesmold und Bad Iburg. Während auf einem Campingplatz ein Wohnmobil Feuer fing und zwei Menschen verletzt wurden, richtete ein Großbrand in einem Wohngebiet von Bad Iburg erheblichen Sachschaden an.

Gasflaschen-Wechsel endet in Flammen

Gegen 11:15 Uhr wurde die Polizei zu einem Brand auf einem Campingplatz im Meller Ortsteil Gesmold gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen entzündete sich beim Wechsel einer Gasflasche an einem Heizofen das austretende Gas im Inneren eines Wohnmobils. Der 57-jährige Nutzer reagierte geistesgegenwärtig und versuchte, die brennende Gasflasche aus dem Fahrzeug zu bringen. Dabei zog er sich jedoch schwere oberflächliche Verbrennungen an Händen, Armen und im Gesicht zu.

Ein Nachbar eilte zur Hilfe, atmete dabei jedoch Rauchgase ein und erlitt leichte Verletzungen. Beide Männer wurden in Krankenhäuser nach Osnabrück beziehungsweise Melle gebracht. Lebensgefahr bestand nach Angaben der Rettungskräfte nicht. Die Freiwillige Feuerwehr Gesmold löschte den Brand, das Wohnmobil wurde beschädigt. Der Sachschaden wird auf rund 1.500 Euro geschätzt. Hinweise auf Brandstiftung liegen nicht vor.

Großbrand zerstört Carports, Auto und Wohnwagen

Nur gut zwei Stunden später, gegen 13:30 Uhr, rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei erneut aus. Am Meisenweg in Bad Iburg stand zunächst ein Carport in Flammen, zuvor waren mehrere Knallgeräusche gehört worden. Das Feuer griff rasch auf ein weiteres Carport sowie auf einen darunter abgestellten Pkw mit angekoppeltem Wohnwagen über. Am Ende wurden beide Carports, das Fahrzeug und der Wohnwagen vollständig zerstört.

Auch angrenzende Wohnhäuser wurden durch Hitze und Rauch beschädigt. Eine Person wurde aufgrund der emotionalen Belastung vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, Rauchgasvergiftungen wurden nicht festgestellt. Mit knapp 100 Einsatzkräften verhinderten mehrere Freiwillige Feuerwehren aus der Region ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude.

Ermittlungen laufen, Zeugen gesucht

Während die Brandursache in Gesmold als weitgehend geklärt gilt, steht die Polizei in Bad Iburg noch vor offenen Fragen. Der Brandort wurde beschlagnahmt, der Sachschaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt. Eine vorsätzliche Brandstiftung kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Die Polizei bittet Zeugen, die am Samstag verdächtige Beobachtungen im Bereich des Meisenwegs gemacht haben oder Hinweise zur Brandentstehung geben können, sich bei der Polizei Georgsmarienhütte unter der Telefonnummer 05401/83160 zu melden.

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US-Anleger entdecken deutsche Aktien als Alternative zur KI-Blase

Börse
Foto: dts

Die US-Handelsplattform OTC Markets registriert seit Anfang 2024 einen deutlichen Anstieg beim Handel mit Wertpapieren deutscher Konzerne. Vor allem niedrigere Bewertungen deutscher und europäischer Aktien sowie der Wunsch nach breiterer Risikostreuung treiben nach Angaben der Betreiber die Nachfrage aus den USA.

Handelsvolumen mit deutschen Aktien steigt deutlich

Jason Paltrowitz</em, Vizepräsident von OTC Markets, berichtete dem "Handelsblatt" von einem kräftigen Plus beim Handel: "Seit Anfang 2024 ist das durchschnittliche Handelsvolumen mit deutschen Aktien auf unserer Plattform um 81 Prozent gestiegen". 2024 hätten US-Investoren demnach vor allem wegen der vergleichsweise niedrigen Bewertungen bei deutschen und europäischen Aktien zugegriffen.

US-Anleger suchen Ausgleich zur KI-Euphorie

„Seit Anfang 2025 beobachten wir, dass viele US-Investoren ihre Risiken stärker diversifizieren wollen – wegen der politischen Entwicklungen in den USA und der Gefahr, dass die KI-Blase platzt“, sagte Paltrowitz dem „Handelsblatt“. Angesichts des Booms bei Aktien aus dem Bereich Künstliche Intelligenz (KI) suchten einige Anleger als Ausgleich nach Investitionen in traditionellen Sektoren wie Industrie oder Konsumgüter. „In diesen Branchen gibt es ein paar ausgezeichnete Unternehmen in Deutschland und Europa“, so Paltrowitz laut „Handelsblatt“.

Listing Light eröffnet Zugang zum US-Kapitalmarkt

Bei OTC Markets können sich deutsche Unternehmen, die in der Bundesrepublik an der Börse sind, mit einem „Listing Light“ eine breitere Investorenbasis in den USA erschließen. Der regulatorische und finanzielle Aufwand ist dabei deutlich geringer als bei einem vollwertigen Zweitlisting an den großen US-Börsen Nyse oder Nasdaq. Aktuell sind bei OTC Markets Aktien beziehungsweise Hinterlegungsscheine auf Aktien (ADRs) der Dax-Konzerne Adidas, BASF, Bayer, DHL, Deutsche Telekom und Infineon gelistet.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Sonneborn fordert Überwachung von der Leyens SMS statt Chatkontrolle

Ursula von
Ursula von der Leyen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Europaabgeordnete und Chef der Satire-Partei Die PARTEI Martin Sonneborn fordert die Überwachung der SMS-Kommunikation von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU). Mit einem Antrag im EU-Parlament wendet er sich nach eigenen Angaben gegen die vom Rat der Europäischen Union geplante Chatkontrolle und kritisiert eine aus seiner Sicht anlasslose Überwachung von Millionen Bürgern.

Sonneborn legt Antrag im EU-Parlament vor

Martin Sonneborn, Europaabgeordneter und Vorsitzender der Satire-Partei Die PARTEI, hat im EU-Parlament einen Antrag zur kürzlich beschlossenen Chatkontrolle eingebracht. „Ich arbeite zum ersten Mal legislativ und habe im EU-Parlament einen Antrag eingebracht, zur gerade beschlossenen Chatkontrolle“, sagte Sonneborn der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Sein Vorschlag richtet sich konkret auf die Kommunikation der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU): „Statt anlasslos alle zu überwachen, sollten wir lieber die SMS-Kommunikation der Kommissionspräsidentin überwachen. Aus Anlass.“ (NOZ)

Kritik an anlassloser Überwachung

Sonneborn begründet seinen Antrag mit einem Protest gegen umfassende Überwachungspläne auf europäischer Ebene. Er wende sich gegen „eine anlasslose Kontrolle der Kommunikation von 450 Millionen EU-Bürgern, von denen einige ja auch unschuldig sein könnten“ (NOZ). Die vom Rat der Europäischen Union geplante Chatkontrolle bereite, so Sonneborn weiter, „ein Orwellsches Überwachungssystem vor, auf das – um es für Ihre Leser mal plakativ zu machen – auch die AfD zurückgreifen kann, wenn sie demnächst irgendwo regiert“ (NOZ).

Vorwürfe zu gelöschten SMS und Transparenz

Seinen Vorstoß zur Überwachung der SMS-Kommunikation von der Leyens verknüpft Sonneborn mit Vorwürfen zu gelöschten Kurznachrichten. „Frau von der Leyen hat schon dreimal illegal ihre SMS gelöscht“, sagte Sonneborn der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). In der Pfizer-Affäre sei daher unklar geblieben, „wie und warum die EU-Bürger in einem enormen Preissprung 35 Milliarden Euro für viel zu viele Impfstoffe bezahlt haben“ (NOZ).

Zudem, so Sonneborn weiter, fehle Transparenz zu Positionen anderer Spitzenpolitiker und zu früheren Amtszeiten von der Leyens: „Wir wissen auch nicht, was für Einwände Frankreichs Präsident Macron gegen das – kritisch zu sehende – EU-Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten hat. Und aus von der Leyens Zeit als Verteidigungsministerin fehlen Textnachrichten, die ihre wahnsinnigen Ausgaben für Unternehmensberater erklären könnten.“ (NOZ)

Nach Darstellung Sonneborns könnte eine Überwachung der SMS-Kommunikation von der Leyens auch ein politisches Versprechen einlösen. „Eine Überwachung würde die Transparenz herstellen, die die Kommissionspräsidentin vor ihrer Wahl versprochen hatte“, sagte Sonneborn der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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