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Handwerksverband attackiert SPD-Pläne: Schutz für Betriebsvermögen gefordert

Haus des
Haus des Deutschen Handwerks (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat die von der SPD vorgestellten Pläne zur Reform der Erbschaftsteuer deutlich kritisiert. ZDH-Präsident Jörg Dittrich warnt vor Eingriffen in das Betriebsvermögen und fordert, eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts abzuwarten. Die SPD will große Vermögen stärker und kleine sowie mittlere Erbschaften geringer belasten und begründet dies mit dem Ziel größerer Gerechtigkeit.

Handwerk warnt vor Eingriffen in Betriebsvermögen

ZDH-Präsident Jörg Dittrich forderte im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe): „Finger weg vom Betriebsvermögen“. Mit Blick auf die politische Debatte sagte er laut „Handelsblatt“: „Bevor über Änderungen an der Erbschaftsteuer diskutiert wird, sollte zunächst das Urteil des Bundesverfassungsgerichts abgewartet werden.“

SPD stellt Konzept zur Erbschaftsteuerreform vor

Die SPD hat am Dienstag ihr Konzept für eine Erbschaftsteuerreform vorgestellt. Große Vermögen sollen stärker belastet und kleine und mittlere Erbschaften entlastet werden. Dies sei eine Frage der Gerechtigkeit, heißt es von der SPD.

Unterschied zwischen Privatvermögen und Betrieben gefordert

„Gerechtigkeit bedeutet, einen klaren Unterschied zu machen zwischen einer geerbten Yacht oder Immobilie und einem Betrieb, der Verantwortung für Beschäftigte und Auszubildende trägt“, erklärte der Handwerkspräsident. Die Verschonung von Betriebsvermögen sei aus seiner Sicht richtig und müsse auf jeden Fall erhalten werden. Familiengeführte Handwerksbetriebe investierten ihr Vermögen in Werkstätten, Maschinen und Fahrzeuge, nicht in frei verfügbares Kapital. „Jede Einschränkung der Verschonungsregeln würde Nachfolgen gefährden, Betriebe belasten und die Fortführung der regionalen Wirtschaft schwächen“, warnte Dittrich.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Organspende 2025 auf Höchststand, Wartelisten bleiben lang

Organspendeausweis
Organspendeausweis / Foto: dts

Die Zahl der Organspenderinnen und Organspender in Deutschland ist im Jahr 2025 leicht gestiegen und hat den höchsten Stand seit 2012 erreicht. Dennoch reicht das Spendenaufkommen nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) weiterhin nicht aus, um den Bedarf der wartenden Patientinnen und Patienten zu decken.

Im Jahr 2025 haben in Deutschland insgesamt 985 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe gespendet. Das sind 32 mehr als im Jahr 2024 und entspricht 11,8 Organspendern pro Million Einwohner, teilte die Deutsche Stiftung Organtransplantation am Dienstag mit.

Höchster Stand seit 2012, Bedarf weiter nicht gedeckt

Mit der Steigerung um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht die Organspende in Deutschland den höchsten Stand seit dem Jahr 2012. Dennoch reicht die Zahl der Spenderorgane weiterhin nicht aus, um allen Patienten auf den Wartelisten eine Transplantation zu ermöglichen.

Insgesamt konnten im vergangenen Jahr 3.020 Organe nach postmortaler Spende über die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant nach festgelegten medizinischen Kriterien verteilt und schließlich hierzulande oder im Ausland transplantiert werden (2024: 2.855, +5,8 Prozent). Dazu zählten 1.495 Nieren, 823 Lebern, 315 Herzen, 308 Lungen, 76 Bauchspeicheldrüsen sowie drei Därme.

Mehr Transplantationen in deutschen Zentren

In den 43 deutschen Transplantationszentren wurden 2025 insgesamt 3.256 Organe nach postmortaler Spende aus Deutschland sowie aus dem Eurotransplant-Verbund transplantiert (2024: 3.013, +8,1 Prozent). Bundesweit konnte damit 3.150 schwer kranken Patienten durch ein oder mehrere Organe eine bessere Lebensqualität oder ein Weiterleben ermöglicht werden. Gleichzeitig warteten Ende des vergangenen Jahres weiterhin 8.199 Menschen in Deutschland auf ein Spenderorgan.

Deutliche regionale Unterschiede

Deutliche Unterschiede zeigen sich nach wie vor zwischen den DSO-Regionen in Deutschland. Besonders die Region Ost (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) weist seit Jahren überdurchschnittliche Organspenderzahlen auf. Mit 16,3 Organspendern pro Million Einwohner lag die Spenderzahl in diesen Bundesländern 38 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Land fördert Straßen und Radwege: Osnabrück erhält Millionen für Mindener Straße und Neumarkt

Zauberwürfel am Neumarkt
Zauberwürfel am Neumarkt / Foto: Guss

Osnabrück kann wichtige Verkehrsprojekte endlich umsetzen: Das Land Niedersachsen hat die Stadt in das Jahresförderprogramm 2026 für kommunale Straßen- und Radwege aufgenommen. Damit fließen erhebliche Landesmittel in den Ausbau der Mindener Straße sowie in den Bereich Neumarkt/Kollegienwall – ein spürbarer Gewinn für Sicherheit, Mobilität und Lebensqualität vor Ort.

Landesmittel für Verkehrsinfrastruktur

„Osnabrück profitiert vom neuen Jahresprogramm 2026 des Landes Niedersachsen zur Förderung kommunaler Straßen und Radwege“, berichtet der SPD-Landtagsabgeordnete Frank Henning und führt aus: „Sowohl der Ausbau der Mindener Straße von Burg Gretesch bis Auf dem Winkel als auch der Ausbau am Neumarkt/Kollegienwall wurden vom Land ins Jahresförderprogramm aufgenommen und können jetzt verwirklicht werden. Das bedeutet, dass gezielt Landesmittel in die Verkehrsinfrastruktur vor Ort fließen werden und für mehr Sicherheit, bessere Verbindungen und eine höhere Lebensqualität sorgen. Das ist eine gute Nachricht für unsere Bürgerinnen und Bürger. Intakte Straßen und sichere Radwege sind im Alltag unverzichtbar – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit. Dass das Land hier investiert, stärkt unsere Region nachhaltig.“

Landesweit über 75 Millionen Euro

Landesweit stellt die SPD-geführte Landesregierung über 75 Millionen Euro für kommunale Straßen- und Radwegprojekte bereit. Das Land Niedersachsen hat dafür insgesamt 59 neue Projekte freigegeben, mit denen Investitionen von rund 133 Millionen Euro ausgelöst werden. Die Förderquoten liegen – je nach Finanzkraft der Kommunen – zwischen 60 und 75 Prozent, reine Radverkehrsprojekte werden sogar mit 80 Prozent unterstützt.

Henning spricht von Planungssicherheit

„Für unsere Kommunen bedeutet das echte Planungssicherheit“, so Frank Henning weiter. „Die Förderung ermöglicht es, notwendige Maßnahmen jetzt umzusetzen und die Infrastruktur in Osnabrück fit für die Zukunft zu machen. Die Sanierung der Mindener Straße ist seit Jahren überfällig und wird nun endlich angegangen. Umso hilfreicher ist es, dass das Land dieses Vorhaben unterstützt. Die Mindener Straße und der Neumarkt reihen sich damit ein in die landesweite Offensive für bessere Mobilität. Das zeigt einmal mehr, dass Landespolitik ganz konkret vor Ort wirkt“, so Henning abschließend.

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CDU-Wirtschaftsflügel erklärt Koalitionsfrieden wegen Erbschaftsteuer für beendet

Christian von
Christian von Stetten (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Wirtschaftsflügel der CDU/CSU-Bundestagsfraktion weist die von der SPD geplante Reform der Erbschaftsteuer entschieden zurück und sieht darin das Ende des zuvor beschworenen Koalitionsfriedens. Vertreter des Parlamentskreises Mittelstand (PKM) sprechen von einem „Frontalangriff“ auf deutsche Familienunternehmen und warnen vor weitreichenden Folgen für die Wirtschaftsstruktur.

Wirtschaftsflügel der Union greift SPD-Pläne scharf an

Der Wirtschaftsflügel der CDU/CSU-Bundestagsfraktion lehnt die SPD-Pläne für eine Reform der Erbschaftsteuer komplett ab und kündigt den Koalitionsfrieden mit den Sozialdemokraten nach eigenen Worten auf. Der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand (PKM), Christian von Stetten, sagte der „Bild“ (Mittwochsausgabe): „Die Steuererhöhungspläne der SPD sind ein Frontalangriff auf die deutschen Familienunternehmen und das Ende des letzten Jahres ausgerufenen Koalitionsfriedens. Was die SPD vorschlägt, wäre das faktische Ende der großen deutschen Familienunternehmen in unserem Land“. Nach seinen Worten sei jetzt nicht die Zeit für Steuererhöhungen, sondern Zeit für Steuersenkungen für Bürger und Unternehmen.

Vorwurf der Spaltung und Kritik an SPD-Führung

In der „Bild“ bekräftigte von Stetten seine Kritik an der SPD-Führung und ihren steuerpolitischen Vorhaben. „Die SPD hofft, mit Neid und Missgunst die nächsten Landtagswahlen zu überleben“, so von Stetten. Weiter sagte er: „Aber so kann ein Parteivorsitzender und Bundesfinanzminister unser Land nicht positiv regieren und Vertrauen schaffen.“

Parlamentskreis Mittelstand als innerparteiliche Kraft

Im PKM sind gut ein Drittel der CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten organisiert. Der Zusammenschluss gilt innerhalb der Unionsfraktion als Sprachrohr mittelstandsorientierter Abgeordneter, die sich insbesondere für die Belange von Familienunternehmen und kleineren Betrieben einsetzen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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DWD hebt Glatteiswarnungen auf: Wetterlage entspannt sich

Schnee in
Schnee in Berlin am 09.01.2026 / via dts Nachrichtenagentur

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat alle bestehenden Unwetterwarnungen vor Glatteis in Deutschland aufgehoben. Grund ist die landesweite Durchsetzung milderer Luft, die zu einer deutlichen Entspannung der Glättesituation geführt hat. Nach dem Wintereinbruch wird in den kommenden Tagen eine deutliche Entspannung der Wetterlage erwartet.

DWD hebt Unwetterwarnungen auf

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Dienstag in Offenbach mitgeteilt, dass sämtliche Unwetterwarnungen vor Glatteis in Deutschland aufgehoben sind. Zuvor hatte der Wetterdienst für fast das gesamte Land vor Glatteis durch gefrierenden Regen gewarnt.

Nach Angaben des DWD ist der Grund für die Entwarnung die landesweite Durchsetzung milderer Luft, die zu einer deutlichen Entspannung der Glättesituation geführt habe. Dies habe die zuvor bestehende Gefahr durch gefrierenden Regen deutlich reduziert.

Entspannung nach Wintereinbruch

Für die kommenden Tage wird nach dem Wintereinbruch eine deutliche Entspannung der Wetterlage erwartet. Der DWD geht damit von einer Fortsetzung der derzeit beobachteten Wetterberuhigung aus.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Naturkatastrophen 2025: Hohe Schäden trotz rückläufiger Gesamtsumme

Hochwasser
Hochwasser / Foto: dts

Die weltweiten Schäden durch Naturkatastrophen sind im Jahr 2025 trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr erneut sehr hoch ausgefallen. Insgesamt wurden Werte von etwa 224 Milliarden US-Dollar zerstört, wie Münchener Rück am Dienstag mitteilte. Trotz geringerer Gesamtschäden reiht sich 2025 damit in die Jahre mit versicherten Schäden jenseits der 100-Milliarden-Dollar-Grenze ein. Besonders ins Gewicht fielen Hochwasser, Schwergewitter und Waldbrände, die deutlich über den langjährigen Vergleichswerten lagen.

Hohe Gesamtschäden, deutlicher Anstieg der Opferzahlen

Nach Angaben von Münchener Rück beliefen sich die weltweiten Naturkatastrophenschäden im Jahr 2025 auf rund 224 Milliarden US-Dollar. Davon wurden etwa 108 Milliarden US-Dollar von Versicherern getragen. Damit blieb 2025 unter den Vorjahreswerten, als inflationsbereinigte Gesamtschäden von 368 Milliarden US-Dollar und versicherte Schäden von 147 Milliarden US-Dollar registriert worden waren. Von den Gesamtschäden entfielen 92 Prozent auf Wetterkatastrophen, bei den versicherten Schäden lag der Anteil bei 97 Prozent.

Etwa 17.200 Menschen kamen bei Naturkatastrophen weltweit ums Leben und damit deutlich mehr als im Vorjahr mit rund 11.000 Todesopfern. Die Zahl der Todesopfer lag jedoch unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn und 30 Jahre, der mit rund 17.800 beziehungsweise 41.900 angegeben wurde.

„Non-Peak Perils“ als prägender Trend

Hochwasser, Schwergewitter und Waldbrände setzten nach der Analyse ein Alarmzeichen. Diese als „Non-Peak Perils“ bezeichneten Ereignisse prägen zunehmend den langfristigen Trend und verursachten Gesamtschäden von 166 Milliarden US-Dollar, wovon etwa 98 Milliarden US-Dollar versichert waren. Die Zerstörungen übertrafen die inflationsbereinigten Durchschnittswerte der vergangenen zehn und 30 Jahre deutlich: Die Gesamtschäden lagen dort bei 136 beziehungsweise 90 Milliarden US-Dollar, die versicherten Schäden bei 60 beziehungsweise 33 Milliarden US-Dollar. Bei dieser Art von Naturkatastrophen ist sich die Wissenschaft weitestgehend einig, dass sie in vielen Teilen der Welt schwerer und häufiger werden.

Laut Münchener Rück wurde angesichts dieser extremen Schäden deutlich, dass die Welt nur durch Zufall an noch größeren Verlusten vorbeigeschrammt ist. Insbesondere das Ausbleiben von Hurrikan-Treffern auf das US-Festland trotz schwerer Stürme habe dazu beigetragen. So blieben die Gesamtschäden durch Naturkatastrophen weltweit unter den inflationsbereinigten Durchschnittswerten der vergangenen zehn Jahre von 266 Milliarden US-Dollar. Die versicherten Schäden entsprachen in etwa dem inflationsbereinigten Zehn-Jahres-Durchschnitt von 107 Milliarden US-Dollar. Die preisbereinigten Durchschnitte der vergangenen 30 Jahre wurden 2025 sowohl bei den Gesamtschäden als auch bei den versicherten Schäden deutlich übertroffen.

Teuerste Katastrophen und Einfluss des Klimawandels

Der Anteil der unversicherten Schäden lag mit rund 50 Prozent der Gesamtschäden unter dem Schnitt der vergangenen zehn Jahre von rund 60 Prozent. Dies führt Münchener Rück auf den hohen versicherten Anteil bei den Waldbränden nahe Los Angeles zurück. Ohne diese wäre die Versicherungslücke unverändert zum Zehn-Jahres-Durchschnitt geblieben.

Die bei weitem kostspieligste Naturkatastrophe des Jahres waren die Waldbrände im Großraum Los Angeles im Januar. Der Gesamtschaden betrug etwa 53 Milliarden US-Dollar, davon waren rund 40 Milliarden US-Dollar versichert. Es handelte sich um die bislang teuerste Waldbrand-Katastrophe aller Zeiten. 30 Menschen kamen dabei ums Leben.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,7 in Myanmar war gemessen an den Gesamtschäden die zweitteuerste Katastrophe des Jahres. Vor allem war es eine humanitäre Tragödie, denn rund 4.500 Menschen kamen ums Leben. Der Gesamtschaden belief sich auf etwa zwölf Milliarden US-Dollar, nur ein kleiner Teil davon war versichert. Durch das Beben kam es sogar zu Schäden in der thailändischen Hauptstadt Bangkok, rund 1.000 Kilometer vom Epizentrum entfernt. Ursache war der tiefe weiche Schwemmlandboden unter Bangkok, in dem sich Bodenbewegungen verstärken.

Auffällig am Naturkatastrophenjahr 2025 ist nach der Darstellung von Münchener Rück, dass es viele extreme Ereignisse mit relativ sicherem Einfluss des Klimawandels gab. Genannt werden dabei die Waldbrände bei Los Angeles, der hohe Anteil besonders starker Hurrikane im Nordatlantik und viele Hochwasserkatastrophen.

Tobias Grimm, Chefklimatologe von Munich Re, sagte: „In einer Welt im Fieber sind extreme Wetterkatastrophen wahrscheinlicher. 2025 war wieder eines der wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen“. (Quelle: Münchener Rück)

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Dax tritt vor US-Berichtssaison und Konjunkturdaten auf der Stelle

Börse
Foto: dts

Der Dax ist am Dienstag mit leichten Gewinnen in den Handel gestartet und hat sich damit knapp über dem Vortagesniveau behauptet. Im Fokus der Anleger stehen zum offiziellen Beginn der Berichtssaison die Unternehmenszahlen aus den USA sowie anstehende US-Konjunkturdaten. Auch am Devisen- und Rohölmarkt zeigten sich am Morgen leichte Bewegungen.

Leichter Dax-Anstieg zum Handelsstart

Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex Dax mit rund 25.425 Punkten berechnet und lag damit 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Symrise, Zalando und Infineon, am Ende BMW, Continental und Heidelberg Materials.

Berichtssaison und US-Daten im Blick

Besonderes Augenmerk richten die Marktteilnehmer laut Marktexperte Andreas Lipkow auf den offiziellen Beginn der Berichtssaison mit den Daten von J.P. Morgan und Delta Airlines. „Der aktuelle Kursbereich von 25.400 Punkten wird dabei im Fokus bleiben“, so der Experte. Heute Nachmittag stehen US-Konjunkturdaten in Form der US-Erzeugerpreise, Lagerbestände und die Verkäufe bestehender Häuser in den USA an.

Euro etwas schwächer, Ölpreis legt leicht zu

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1663 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8574 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 64,25 US-Dollar; das waren 38 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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„Sondervermögen“ wird zum Unwort des Jahres 2025 erklärt

Duden: Sprache
Duden: Sprache / Foto: dts

Der Begriff „Sondervermögen“ ist zum „Unwort des Jahres“ 2025 gekürt worden. Die Jury der Aktion „Unwort des Jahres“ begründet ihre Entscheidung mit einer Verschleierung der tatsächlichen Sachverhalte und einer manipulativen Wirkung in politischen Debatten.

„Sondervermögen“ prägt Debatten über Staatsverschuldung

Der Ausdruck sei seit einigen Jahren im gesellschaftlichen Diskurs präsent, teilte die Jury am Dienstag in Marburg mit. Im Jahr 2025 sei er im öffentlich-politischen Sprachgebrauch vermehrt verwendet worden und habe sehr deutlich die politischen Debatten über Staatsverschuldung und Investitionsprogramme geprägt.

Der Gebrauch des Technizismus in der öffentlichen Kommunikation verdecke, was mit ihm gemeint sei: die Aufnahme von Schulden, hieß es weiter. Die Jury kritisierte diesen Gebrauch, weil durch ihn Tatsachen verschleiert würden und wegen seiner manipulativen Wirkung. Dadurch würden demokratische Debatten über die Notwendigkeit der Schuldenaufnahme unterminiert: Verständlichkeit und Aufrichtigkeit würden hinsichtlich der aufgenommenen Schulden vermieden. „Wo politische Kommunikation alle Bürger betreffe, sei das sprachkritische Einmahnen von Klarheit und Angemessenheit in der Sprache diskursethisch geboten“, so die Jury.

Weitere Begriffe auf der Liste

Auch die Begriffe „Zustrombegrenzungsgesetz“ und „Umsiedlung“ landeten 2025 auf der Liste. Insgesamt gab es 2.631 Einsendungen.

Unter den häufigsten Einsendungen (mehr als 10), die aber nicht zwingend den Kriterien der Jury entsprechen, waren laut Jury: Babyboomer (16), Brandmauer (22), Deal (215), Drecksarbeit (91), Friedensangst (582), hocheffizienter Verbrenner (22), kriegstüchtig (42), Ladeerlebnis (154), Sondervermögen (79), Stadtbild (141), tatsächlich (20), Technologieoffenheit (36), umstritten (427), Zustrombegrenzungsgesetz (17).

Zusammensetzung der Jury

Die Jury der Aktion „Unwort des Jahres“ besteht aus vier Sprachwissenschaftlern und einer Journalistin. Im jährlichen Wechsel wird sie zudem durch ein weiteres Mitglied aus dem Bereich des öffentlichen Kultur- und Medienbetriebes ergänzt.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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CDU-Politiker fordert härtere EU-Sanktionen und Terrorliste für Iran

Jürgen Hardt
Jürgen Hardt (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt fordert eine deutliche Verschärfung des Sanktionsdrucks gegen die Führung des Irans. Neben der Reaktivierung bereits beschlossener Strafmaßnahmen spricht er sich für eine Einstufung der Revolutionsgarden als Terrororganisation in der Europäischen Union aus. Zugleich mahnt er ein energischeres Vorgehen gegen iranische Aktivitäten in Europa an.

Forderung nach Aktivierung von Sanktionen

Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, drängt auf eine konsequente Nutzung der bestehenden Sanktionsinstrumente gegen den Iran. „Wir haben vor einigen Monaten diesen sogenannten Snap-Back-Mechanismus ausgelöst“, sagte er den Sendern RTL und ntv. „Das heißt, das Sanktionsregime gegen den Iran kann wieder aktiviert werden. Das muss jetzt unbedingt geschehen.“

Darüber hinaus plädiert Hardt für weitere Schritte auf europäischer Ebene. So sprach er sich erneut dafür aus, die Revolutionsgarden in der Europäischen Union als Terrororganisation zu listen.

Härteres Vorgehen gegen Repression im Exil

Aus Hardts Sicht geht die Bedrohung durch das iranische Regime über dessen Grenzen hinaus. Außerdem gelte es, die „transnationale Repression“ des Iran in Deutschland gegen Exiliraner einzudämmen. „Die Menschen werden überwacht, die werden unter Druck gesetzt, sie werden erpresst.“

Nach seinen Worten wirke sich dieser Druck auch auf das politische Klima aus: Deswegen gebe es auch so wenig Opposition, weil das iranische Regime Druck bis hinein nach Europa ausübe. „Ich finde, da müssen die Innenminister noch enger zusammenarbeiten und sich stärker vernetzen“, so Hardt gegenüber RTL und ntv.

Wirtschaftliche Verbindungen im Fokus

In diesem Zusammenhang fordert Hardt auch wirtschaftliche Konsequenzen. Schließlich müsse „die wirtschaftliche Betätigung Irans komplett unterbunden“ werden. Diese Maßnahmen seien aus seiner Sicht bereits in Vorbereitung: Diese Punkte seien auf der Agenda, „von denen ich ausgehe, dass sie in den nächsten Tagen auch umgesetzt werden“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Osnabrücker Autohausgruppe Weller zieht positive Bilanz für 2025

Burkhard Weller
Burkhard Weller / Foto: WELLER

Die Weller Holding SE & Co. KG aus Osnabrück blickt auf ein intensives, aber erfolgreiches Kalenderjahr 2025 zurück. Trotz eines weiterhin anspruchsvollen Marktumfeldes setzte die Automobilhandelsgruppe ihren Wachstumskurs fort und konnte ihre wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig ausbauen.

Mehr Umsatz, deutlicher Zuwachs bei Neuwagen

Insgesamt verkaufte Weller im Jahr 2025 genau 53.338 Fahrzeuge und steigerte den Umsatz auf über 1,8 Milliarden Euro. Besonders dynamisch entwickelte sich der Neuwagenbereich: Mit 23.203 verkauften Fahrzeugen lag der Absatz deutlich über dem Vorjahreswert von 16.931 Einheiten. Der Gebrauchtwagenverkauf blieb mit 30.135 Fahrzeugen zwar leicht unter dem Niveau des Vorjahres, bewegte sich aber weiterhin auf einem stabil hohen Stand.

Werkstätten stark ausgelastet

Auch im After-Sales-Geschäft verzeichnete Weller eine sehr positive Entwicklung. Die Zahl der Werkstattdurchgänge stieg von 235.214 auf 255.849. Diese Entwicklung unterstreicht nicht nur die hohe Auslastung der Betriebe, sondern auch die starke Kundenbindung an die Standorte des Unternehmens.

Anerkennung für die Mitarbeitenden

Geschäftsführender Gesellschafter Burkhard Weller hebt insbesondere den Einsatz der Belegschaft hervor: „2025 war ein anstrengendes Jahr – der Wind kam oft eisig von vorne. Das stabile Wachstum ist maßgeblich dem Engagement und der Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeitenden zu verdanken“.

Eine der größten Autohausgruppen Deutschlands

Weller zählt zu den größten Automobilhandelsgruppen in Deutschland und betreibt bundesweit 44 Autohäuser. Vertreten sind die Marken BMW, MINI, TOYOTA, LEXUS, SEAT, CUPRA, MG, BYD und MICROLINO. Mit mehr als 2.700 Mitarbeitenden hat Weller im Jahr 2025 über 53.000 Fahrzeuge verkauft und einen Umsatz von mehr als 1,8 Milliarden Euro erzielt.

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