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Letzte strenge Schweinepest-Sperrzone in Sachsen aufgehoben

Wildschwein (Archiv)
Wildschwein (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die EU-Kommission hat die letzte verbliebene Sperrzone II für die Afrikanische Schweinepest (ASP) im Norden des Landkreises Bautzen aufgehoben. Fünf Jahre nach dem ersten bestätigten ASP-Fall gibt es damit in Sachsen keine Gebiete mit den strengsten Maßnahmen mehr, wie das sächsische Sozialministerium am Donnerstag mitteilte.

Letzte Sperrzone II aufgehoben

Die EU-Kommission hat die bisher letzte Sperrzone II im Zusammenhang mit der Afrikanischen Schweinepest in Sachsen im Norden des Landkreises Bautzen vollständig aufgehoben. Nach Angaben des sächsischen Sozialministeriums gibt es damit fünf Jahre nach dem ersten bestätigten ASP-Fall in Sachsen keine Gebiete mit den strengsten Maßnahmen mehr.

Lediglich zwei als Pufferzone bezeichnete Sperrzonen I bleiben bestehen: im Landkreis Bautzen um den letzten aktiven ASP-Fall und im Landkreis Görlitz entlang der polnischen Grenze.

Verkleinerte Pufferzonen und weitere Überwachung

Die Fläche der Sperrzone I hat sich nach Angaben des sächsischen Sozialministeriums von bisher 1.487 Quadratkilometer auf jetzt 1.056 Quadratkilometer verkleinert. Im parallel zur polnischen Grenze verlaufenden Schutzkorridor bleiben Überwachungsmaßnahmen bis zur vollständigen Tilgung der Tierseuche erhalten.

Für erlegte oder verendet gefundene Wildschweine muss dort weiterhin ein negatives ASP-Untersuchungsergebnis abgewartet werden.

Appell an Jäger und Wildschweinmonitoring

Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) sagte laut sächsischem Sozialministerium: „Die völlige Aufhebung der Gebiete mit den strengsten Auflagen ist ein weiterer großer Erfolg.“ Die Seuchensituation werde in ganz Sachsen weiter intensiv beobachtet.

Jäger sind nach Angaben des Ministeriums aufgefordert, Fallwildsuchen durchzuführen, und der Rückbau der Wildschweinzäune wird vorangetrieben. Verendete Wildschweine sollen weiterhin gemeldet werden.

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Studie: Menschliche Gehirne und KI scheitern an gleichem Code

Mann am Laptop
Foto: dts

Forscher der Universität des Saarlandes und des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme haben gezeigt, dass Menschen und große Sprachmodelle komplexen oder irreführenden Programmcode auf ähnliche Weise verarbeiten. Messungen der Hirnaktivität und Analysen von KI-Systemen ergaben, dass Unsicherheit bei beiden an denselben Stellen im Code ansteigt.

Ähnliche Reaktionen von Mensch und KI auf schwierigen Code

Wie die Universität des Saarlandes am Donnerstag mitteilte, zeigten sowohl menschliche Testpersonen als auch KI-Systeme an denselben Stellen im Code erhöhte Unsicherheit. In der Studie verglichen die Wissenschaftler die Hirnaktivität von Probanden, die mit EEG und Eye-Tracking gemessen wurde, mit der Vorhersageunsicherheit von Sprachmodellen.

Dabei stellten sie fest, dass die sogenannte „Late Frontal Positivity“ im Gehirn genau dort anstieg, wo auch die KI-Modelle Unsicherheitssprünge zeigten. Die Übereinstimmung zwischen menschlicher Hirnaktivität und KI-Unsicherheit war den Forschern zufolge „signifikant“.

Algorithmus findet unklare Code-Stellen

Auf Basis dieser Erkenntnisse entwickelten die Forscher ein datengetriebenes Verfahren, das unklare Stellen im Code automatisch erkennt. Der Algorithmus identifizierte in Tests erfolgreich über 60 Prozent der bekannten verwirrenden Strukturen und entdeckte mehr als 150 neue Muster.

Akzeptiert für internationale Fachkonferenz

Die aktuell als Pre-print veröffentlichte Studie wurde bei der „International Conference on Software Engineering“ (ICSE), einer der weltweit führenden Fachkonferenzen im Bereich der Softwareentwicklung, zur Veröffentlichung akzeptiert. Die Konferenz wird im April 2026 in Rio de Janeiro stattfinden.

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Milliardenfälschungen gestoppt: EU entfernt gefährliches Spielzeug vom Markt

Europol (Archiv)
Europol (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Europol hat in zwei groß angelegten Operationen 16,6 Millionen Pakete mit gefälschtem und gefährlichem Spielzeug aus dem EU-Markt gezogen. Die beschlagnahmten Waren haben laut Europol einen geschätzten Wert von 36,8 Millionen Euro, 555 Personen wurden Justiz- und Gesundheitsbehörden gemeldet. Die Aktionen zielten vor allem auf Spielwaren, die gegen Vorschriften zum geistigen Eigentum verstoßen, keine CE-Kennzeichnung tragen oder gefährliche Substanzen enthalten.

Millionen Pakete mit illegalem Spielzeug beschlagnahmt

Insgesamt 16,6 Millionen Pakete mit gefälschtem und gefährlichem Spielzeug sind in zwei großen Operationen vom EU-Markt entfernt worden. Das teilte die europäische Polizeibehörde Europol am Donnerstag mit. Die beschlagnahmten Waren hatten demnach einen geschätzten Wert von 36,8 Millionen Euro, zudem wurden 555 Personen an Justiz- und Gesundheitsbehörden gemeldet.

Die Einsätze liefen unter den Codenamen LUDUS IV und LUDUS V und wurden von 26 Ländern unter der Koordination von Europol durchgeführt. Frankreich, Spanien und Rumänien führten die Operationen an, die nach Angaben der Behörde von EUIPO und OLAF unterstützt wurden.

Verstöße gegen Vorschriften und fehlende CE-Kennzeichnung

Nach Europol-Angaben wurden die beschlagnahmten Spielzeuge hauptsächlich über reguläre Versandrouten in die EU importiert. Dabei wurden Verstöße gegen das geistige Eigentum festgestellt, außerdem fehlten häufig CE-Kennzeichnungen. Zudem wiesen zahlreiche Produkte das Vorhandensein gefährlicher Substanzen auf.

Gefälschte Spielzeuge stellen nach Darstellung der Polizeibehörde erhebliche Gesundheitsrisiken dar, da sie die strengen EU-Vorschriften für Produkte, die für Kinder bestimmt sind, umgehen. Laut Europol können diese Spielzeuge Erstickungsgefahr, Schnittverletzungen und chemische Gefahren mit sich bringen.

Gefahr für Kinder durch unsichere Ware

Europol betont, dass gerade für Kinder bestimmte Produkte strengen Sicherheitsanforderungen unterliegen. Gefälschte Spielzeuge umgehen diese Vorgaben und können damit zu ernsthaften Verletzungen führen. Die Behörde verweist insbesondere auf Risiken wie Erstickungsgefahr, Schnittverletzungen und chemische Gefahren durch mangelhafte oder unsichere Materialien.

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Grüne wollen auf Parteitag Kurs zur Wehrpflicht festlegen

Bundeswehr Soldaten
Foto: dts

Beim anstehenden Bundesparteitag der Grünen soll eine Entscheidung zur Frage der Wehrpflicht fallen. Grünen-Chefin Franziska Brantner kündigt eine umfassende Debatte über die Beteiligung der Bevölkerung an der Wehrhaftigkeit Deutschlands an und betont die sicherheitspolitische Bedeutung in Krisenzeiten.

Grüne wollen klare Position zur Wehrpflicht

Grünen-Chefin Franziska Brantner erwartet beim bevorstehenden Bundesparteitag eine eindeutige Positionierung ihrer Partei zur Wehrpflicht. „Wir werden auf jeden Fall eine Antwort finden, wir werden auf jeden Fall entscheiden“, sagte sie den Sendern RTL und ntv. Sie sei überzeugt, dass die Partei „eine gute Debatte darüber führen werde, wie in Deutschland alle Menschen bei der Frage der Wehrhaftigkeit beteiligt werden können“.

Brantner betonte, es gehe darum, „sodass wir sicherstellen, dass unser Land auch in Krisenzeiten gut dasteht, dass wir auch wehrhaft sind, wenn es darauf ankommt. Das ist ja in diesen Krisenzeiten nötig“, so Brantner gegenüber RTL und ntv.

Debatte vor dem Hintergrund internationaler Krisen

Mit Blick auf den von ihr so bezeichneten „Trump-Putin-Pakt“, der laut der Grünen-Chefin „die Unterwerfung und Kapitulation der Ukraine und am Ende weniger Sicherheit für Europa“ bedeute, müsse man sich Gedanken machen, wie Deutschland seinen Beitrag für Sicherheit leisten könne. „Ich bin sicher, dass wir einen guten Weg dafür auf diesem Parteitag beschließen“, sagte Brantner den Sendern RTL und ntv.

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Betrunkener zeigt sein Geschlechtsteil vor Kiosk in Osnabrücker Altstadt

Kiosk in der Heger Straße in Osnabrück. / Foto: Dominik Lapp
Kiosk in der Heger Straße in Osnabrück. / Foto: Dominik Lapp

Ein nicht alltäglicher Vorfall hat sich am Mittwochabend (26. November) in der Osnabrücker Altstadt ereignet. Gegen 18:00 Uhr entblößte ein stark alkoholisierter Mann in der Heger Straße vor einem Kiosk sein Geschlechtsteil – und löste damit einen Polizeieinsatz aus.

Zwischenfall eskaliert

Nachdem Passanten den Mann zunächst zur Rede stellen wollten, geriet der 57-Jährige in eine hitzige Auseinandersetzung. Er warf mehrere Glasflaschen von einem Stehtisch zu Boden und verhielt sich zunehmend aggressiv.

Polizei unter Beschimpfungen im Einsatz

Kurz darauf trafen alarmierte Beamte am Ort des Geschehens ein. Doch anstatt sich zu beruhigen, bedrohte und beleidigte der Mann die Einsatzkräfte während der Sachverhaltsaufnahme. Um weitere Straftaten zu verhindern, nahmen die Polizisten den randalierenden Exhibitionisten in Gewahrsam. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

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Chefvolkswirt warnt: AfD-Kurs gefährdet Deutschlands Wirtschaftsstandort

AfD-Logo (Archiv)
AfD-Logo (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Chefvolkswirt der Berenberg Bank, Holger Schmieding, warnt vor wirtschaftlichen Folgen einer stärkeren politischen Annäherung der deutschen Wirtschaft an die AfD. Er sieht das internationale Ansehen Deutschlands als Investitionsstandort, die europäische Integration, den Umgang mit dem Fachkräftemangel sowie die Energiepolitik gefährdet. Schmieding verweist dabei auf negative Beispiele aus dem Ausland und auf potenziell gravierende Konsequenzen für Unternehmen und Beschäftigte.

Warnung vor Imageschaden und europapolitischen Risiken

Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Berenberg Bank, sieht die deutsche Wirtschaft im Falle einer Annäherung an die AfD in Gefahr. „Deutschlands Image als Investitionsstandort würde unter AfD-Einfluss weiter leiden“, sagte Schmieding dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). Er verwies auf Ungarn, wo Premier Viktor Orbán den Rechtsstaat geschwächt habe. „Das ungarische Beispiel zeigt, wie Rechtspopulisten mit dem Aushöhlen der Rechtssicherheit auch das Wachstumspotenzial eines Landes einschränken“, erklärte Schmieding dem „Handelsblatt“.

Darüber hinaus kritisierte der Ökonom die europapolitischen Vorstellungen der AfD scharf. Schmieding bezeichnete sie im „Handelsblatt“ als „fatal“. „Aus den USA und China bläst unserer Industrie bereits der Gegenwind hart ins Gesicht“, sagte er. „Würden wir auch noch den Zugang zu unseren wichtigsten Märkten, also denen in Europa, einschränken, würde das vielen Unternehmen den Garaus bereiten, darunter sicher auch vielen Familienunternehmen“, warnte Schmieding im Gespräch mit dem „Handelsblatt“.

Fachkräftemangel und Rolle ausländischer Arbeitskräfte

Kritisch äußerte sich Schmieding im „Handelsblatt“ auch zu den Plänen der AfD zur Eindämmung des Fachkräftemangels, die vor allem auf Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit abzielten. Die deutsche Wirtschaft könne ohne ausländische Fachkräfte nicht lange bestehen, betonte der Volkswirt. „Das einheimische Potenzial an Arbeitskräften ist bereits besser ausgeschöpft als in nahezu allen anderen Ländern Europas“, sagte Schmieding dem „Handelsblatt“.

Mit Blick auf ländlichere Regionen Deutschlands richtete er einen Appell an die Anhänger der Partei: „AfD-Wähler gerade in den etwas abgelegeneren Gebieten Deutschlands sollten sich einmal fragen, wer sie eigentlich im Alter pflegen soll.“ Eigene Kinder seien oftmals in die liberaleren Großstädte gezogen: „Ohne ausländische Pflegekräfte geht es nicht“, sagte Schmieding laut „Handelsblatt“.

Kritik an energiepolitischen Forderungen der AfD

Auch die Forderungen der AfD nach einem Ende der Energiewende und einem Wiedereinstieg in die Kernkraft hält Schmieding für kontraproduktiv. Zwar seien in der Energiepolitik Fehler gemacht worden und Korrekturen notwendig, räumte er im „Handelsblatt“ ein. Eine komplette Kehrtwende könne jedoch bedeuten, „dass viele der bereits getätigten Investitionen in den Klimaschutz und in neue Energien zu teuren Fehlinvestitionen würden“, sagte der Chefvolkswirt der Berenberg Bank der Zeitung.

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Commerzbank-Mitarbeiter trotz Unicredit-Übernahmekampf so zufrieden wie nie

Commerzbank-Tower (Archiv)
Commerzbank-Tower (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Beschäftigten der Commerzbank zeigen sich trotz des Übernahmekampfes mit dem italienischen Konkurrenten Unicredit zufrieden. Eine aktuelle Mitarbeiterbefragung weist eine gestiegene Bindung der Belegschaft an das Institut aus. Gleichzeitig meldet die Bank steigende Bewerberzahlen und nach eigenen Angaben kaum Fluktuation.

Mitarbeiterzufriedenheit steigt

Die Beschäftigten der Commerzbank sind trotz des Übernahmekampfes mit dem italienischen Konkurrenten Unicredit zufriedener. Das zeigen die Ergebnisse einer Mitarbeiterumfrage, über die das „Handelsblatt“ berichtet.

Bei einer vom 21. Oktober bis 4. November erhobenen Umfrage erreichte die Bank beim sogenannten „Employee Engagement Index“ einen Wert von 76 Punkten. Das sind ein Punkt mehr als bei der letzten Befragung im November 2024 und sechs Punkte mehr als bei der vorletzten Erhebung im Februar 2024. Auf einer Skala von null bis 100 wird ein Wert ab 70 als gut angesehen. In diesem Jahr liegt die Commerzbank erstmals knapp über der durchschnittlichen Mitarbeiterzufriedenheit in einer Vergleichsgruppe von führenden deutschen Konzernen, die bei 75 Punkten liegt.

Neue Strategie als Erklärung

Personalvorständin Sabine Mlnarsky führt die gute Stimmung vor allem auf die neue Strategie des Geldhauses zurück, bei der erstmals seit vielen Jahren nicht die Restrukturierung des Instituts im Vordergrund steht, sondern Wachstum. Das motiviere die Kollegen ungemein, besonders im Vertrieb, sagte Mlnarsky dem „Handelsblatt“.

Der Übernahmekampf mit Unicredit wirkt sich laut Mlnarsky bisher nicht negativ auf die Belegschaft aus. „Nur ein kleiner Teil der Bank beschäftigt sich konkret mit diesem Thema. Die große Mehrheit der Mitarbeitenden informieren wir über die Situation mit unserem Aktionär Unicredit transparent, aber sie beschäftigt sich damit nicht in ihrem Alltag.“

Hohe Zahl an Bewerbungen, geringe Fluktuation

Die Zahl der Bewerbungen steige sogar. „Im vergangenen Jahr hatten wir über 100.000 Bewerbungen“, so Mlnarsky. „Zudem haben wir in Deutschland so gut wie keine Fluktuation.“

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Dax startet mit Gewinnen, niedrige Umsätze wegen Thanksgiving

Börse
Foto: dts

Der Dax ist am Donnerstag mit leichten Gewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex lag am Morgen über dem Vortagesschluss, während die US-Börsen wegen des Feiertags Thanksgiving geschlossen blieben. An den Devisen- und Rohstoffmärkten waren zum Handelsbeginn ebenfalls moderate Bewegungen zu verzeichnen.

Freundlicher Handelsstart im Dax

Gegen 9:30 Uhr stand der Dax bei rund 23.815 Punkten und damit 0,4 Prozent über dem Handelsschluss am Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, Rheinmetall und Infineon, am Ende Henkel, Eon und die Deutsche Bank.

Feiertag in den USA dämpft Umsätze

Aus den Vereinigten Staaten wird es im Laufe des Tages keine Impulse geben: Die US-Börsen bleiben an Thanksgiving geschlossen. „Thomas Altmann von QC Partners sagte: „Durch den heutigen US-Feiertag Thanksgiving werden die Umsätze auch in Europa unterdurchschnittlich niedrig bleiben“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Impulse von der Wall Street bleiben heute aus.“

„Dafür reichen an solchen Tagen bereits deutlich weniger und deutlich kleinere Transaktionen, um den Markt nachhaltig zu bewegen“, so der Analyst weiter. „Von daher sollten niedrige Umsätze nicht automatisch mit geringer Bewegung gleichgesetzt werden.“

Leichte Bewegungen bei Euro und Ölpreis

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1589 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8629 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 63,03 US-Dollar; das waren 10 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Verdi startet bundesweite Tarifrunde für kommunalen Nahverkehr

Schild Bushaltestelle
Foto: dts

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat in allen 16 Bundesländern ihre Forderungen für die Tarifrunde im kommunalen Nahverkehr übergeben. Betroffen sind knapp 150 kommunale Unternehmen in Städten und Landkreisen sowie in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen. Im Kern geht es um bessere Arbeitsbedingungen, kürzere Arbeitszeiten und höhere Zuschläge für Beschäftigte im öffentlichen Personennahverkehr.

Flächentarifverträge in fast allen Ländern gekündigt

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat am Donnerstag in allen 16 Bundesländern ihre Forderungen für die Tarifrunde im kommunalen Nahverkehr übergeben. Betroffen sind knapp 150 kommunale Unternehmen in Städten und Landkreisen sowie in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen, teilte die Gewerkschaft mit.

Um neu verhandeln zu können, wurden in 15 Bundesländern die Flächentarifverträge über die Arbeitsbedingungen in den Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) gekündigt. Zusätzlich wurden die Haustarifverträge der Hamburger Hochbahn und der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) aufgekündigt. In Brandenburg, Thüringen und dem Saarland werden darüber hinaus die Löhne und Gehälter der Beschäftigten verhandelt.

Verdi setzt auf attraktivere Arbeitsbedingungen

„Attraktive Arbeitsbedingungen sind ein Schlüsselthema für den ÖPNV“, sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle am Donnerstag. „Nur mit guter Arbeit in den Betrieben lassen sich die Fachkräfte finden und halten, die wir für einen funktionierenden Nahverkehr dringend brauchen.“ Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit, der Schichtzeiten sowie eine Verlängerung der Ruhezeiten und höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit.

Struktur der Tarifverträge im Nahverkehr

Die meisten kommunalen ÖPNV-Unternehmen fallen unter die Tarifverträge Nahverkehr (TV-N), die landesweit gelten und von Verdi mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband verhandelt werden. Die Entgeltentwicklung in acht dieser TV-N ist bereits an den TVöD gekoppelt. Die Laufzeiten der Manteltarifverträge wurden synchronisiert, sodass alle gleichzeitig kündbar und verhandelbar sind. Die konkreten Forderungen legen die jeweiligen Tarifkommissionen für jeden Landestarifvertrag eigenständig fest.

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Neueröffnung am Domhof Osnabrück: Das verbirgt sich hinter dem Nour Concept Studio

Swetlana Grebener eröffnet das Nour Concept Studio am Domhof.
Swetlana Grebener eröffnet das Nour Concept Studio am Domhof. / Foto: Hannah Meiners

Seit den 1980er Jahren war der Raumausstatter Schmieding Mieter der zwei Etagen am Domhof. Im Februar 2025 zog das Osnabrücker Traditionsunternehmen an den Johannistorwall 65 und macht Platz für eine ganz neue Nutzung: Swetlana Grebener eröffnet mit Nour Concept Studio ihr eigenes Yoga und Pilates-Studio am Domhof. Die HASEPOST hat nachgefragt, worauf sich Osnabrücker und Osnabrückerinnen freuen dürfen!

Eröffnung am Domhof ist Schicksal

Der Gedanke ihr eigenes Studio zu eröffnen hat sich bei Swetlana Grebener über Jahre entwickelt. „Ich war mehrere Jahre mit meinem Mann im Ausland und habe in Sri Lanka die Ausbildung zur Yogalehrerin gemacht“, erzählt sie im Gespräch. Seit 2022 lebt das Paar wieder in Osnabrück und Grebener geht ihrer Passion im Studio Morgentau in der Heger Straße nach. Jetzt baut sie hier ihr Zelte ab und startet neu in den eigenen vier Wänden am Domhof 4a.

Dass die großzügige Ladenfläche direkt am Domhof freisteht, entdeckte Grebener zufällig. „Es war Schicksal“, sagt sie selbst und so wuchs aus der Idee ein Plan, hier das Nour Concept Studio zu eröffnen.

Nour Concept Studio bietet Raum für Vieles

In ihrem Studio will Grebener einerseits in Tradition an das Studio Morgentau Kleingruppen-Yoga mit nur vier bis sechs Teilnehmenden anbieten, doch sie hat Platz für mehr. Neben Yoga soll auch Pilates auf der Matte, mit dem Reformer und Barre angeboten werden. „Es können zwei Kurse parallel stattfinden und ich habe auch schon Trainerinnen, die mich unterstützen“, sagt Grebener. Sie selbst sieht sich auch als Teilnehmerin und möchte offen mit allen kommunizieren und selbst immer weiter dazulernen, damit sich alle im Nour Concept Studio wohl fühlen.

Nour steht für Nourishment

Besonders wichtig ist ihr, dass in ihrem Studio Zeit füreinander, für sich selbst und für Ruhe ist. So entstand auch der Name: „Nour steht für Nourishment. Bewegung, die dich stärkt. Ruhe, die dich füllt. Zeit für dich, die gut tut.“ Um einen Ort zu schaffen, an dem Platz für genau diese Auszeit ist, soll der Eingangsbereich des Nour Concept Studio Platz zum Ankommen bieten. „Ich will ein Retreat mitten in der City schaffen – hier gibt es Ruhe vom Alltag, Bewegung, Tee, Kerzen und Räucherstäbchen“, verspricht Grebener.

Eröffnung Mitte Dezember

Schon Mitte Dezember soll das Nour Concept Studio seine Türen öffnen. Auf Instagram hält Grebener alle Interessierten auf dem Laufenden, wann es los geht. „Jeder ist willkommen, der Interesse an Yoga und Pilates hat“, sagt sie. Daher wird es auch unterschiedliche Möglichkeiten zur Teilnahme geben – ob im Abo, einmalig oder mit Packages.

AFP