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Fußgängerin (64) am Eversburger Platz schwer verletzt

Unfall am Eversburger Platz in Osnabrück
Unfall am Eversburger Platz in Osnabrück / Foto: Pohlmann

Eine 64-jährige Frau aus Osnabrück wurde am Montagabend am Eversburger Platz bei einem Unfall schwer verletzt.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall am frühen Montagabend gegen 18.45 Uhr. Die Fußgängerin überquerte in Höhe der Sparkasse die Atterstraße im Bereich der Ampelanlage. Dabei wurde sie von einem Hyundai erfasst, der aus der Pagenstecherstraße/Wersener Straße abbog.

Querende Fußgängerin in der Dunkelheit übersehen?

Nach aktuellem Stand der Unfallaufnahme hatten beide am Unfall Beteiligten grünes Licht an der Ampel. Der 59-jährige Fahrer des Hyundai hatte die querende Fußgängerin offenbar übersehen.

Die Frau wurde schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der obere Bereich der Atterstraße war während der Unfallaufnahme stadtauswärts gesperrt.

AFP

Dürr betont: Lindner beeinflusst FDP-Kurs nach Rückzug nicht

Christian Lindner
Christian Lindner (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der frühere FDP-Vorsitzende Christian Lindner nimmt nach Darstellung seines Nachfolgers Christian Dürr keinen Einfluss mehr auf den Kurs der Freien Demokraten. Dürr betonte, er verfolge einen eigenen Stil und setze eigene Schwerpunkte, während Lindner sich nach dessen Worten aus der Politik zurückgezogen habe.

Dürr betont eigenen Kurs an der FDP-Spitze

Der FDP-Vorsitzende Christian Dürr hat nach eigenen Angaben einen eigenständigen Führungsstil entwickelt und grenzt sich dabei deutlich von seinem Vorgänger Christian Lindner ab. „Ich habe meinen eigenen Stil und meinen eigenen Weg“, sagte Dürr den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Im Vergleich zu anderen Parteien sehe er seine Situation als Vorteil. „Im Vergleich zu anderen Parteien habe ich das Glück, einen Vorgänger zu haben, der mir nicht reinredet oder von der Seitenlinie kluge Ratschläge gibt“, erklärte Dürr den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Keine Rolle für Lindner in kommenden Wahlkämpfen

Auf die Nachfrage, ob Christian Lindner eine Rolle bei den Landtagswahlkämpfen im kommenden Jahr spiele, verwies Dürr auf dessen Rückzug aus der Politik. „Christian Lindner hat sich nach der Wahl aus der Politik zurückgezogen und konzentriert sich auf andere Aufgaben“, sagte Dürr den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Neues Aufgabenfeld bei Autoland

Zuletzt war bekannt geworden, dass Lindner Vize-Vorstand bei Autoland wird, einem Discounter für Neu- und Gebrauchtwagen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

IAB-Arbeitsmarktbarometer sinkt weiter – Beschäftigung bleibt stabil

Agentur für Arbeit
Agentur für Arbeit / Foto: dts

Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist im Dezember 2025 leicht gesunken und liegt nur noch knapp im positiven Bereich. Während die Beschäftigung weiterhin stabil bleibt, zeigt sich bei der Arbeitslosigkeit keine klare Tendenz. Das IAB verweist zugleich auf anhaltende Schwäche in der Industrie und den ausbleibenden Aufschwung für 2026.

Arbeitsmarktbarometer knapp im Plus

Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist zuletzt leicht gesunken. Im Dezember 2025 liegt es mit einem Minus von 0,3 Punkten bei 100,1 Punkten nur noch minimal im positiven Bereich, wie das IAB am Dienstag mitteilte.

Die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit in Deutschland liegt nach einem Rückgang von 0,2 Punkten im Dezember bei 99,9 Punkten. Damit ist bei der Arbeitslosigkeit aktuell keine klare Tendenz zu erkennen. Auch die Beschäftigungskomponente sinkt im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Punkte und liegt im Dezember bei 100,3 Punkten.

Einschätzungen des IAB

„Keine Schrumpfung, aber für Wachstum reicht es auch in 2026 vorerst nicht“, sagte Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ beim IAB. „Auch nach drei Jahren Rezession bleibt die Beschäftigung insgesamt stabil. Aber die Industrie schrumpft weiter – eine Trendwende kann es hier nur mit durchgreifender Erneuerung geben“, so Weber.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Jemen kippt VAE-Bündnis: Saudi-Arabien eskaliert Luftangriffe

Landkarte Jemen (rot)
Jemen (rot) / Foto: dts

Die jemenitische Regierung hat ein Abkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) im Kampf gegen die Huthi für beendet erklärt und den Abzug von VAE-Truppen binnen 24 Stunden gefordert. Zugleich verhängte der von Saudi-Arabien unterstützte jemenitische Präsidialrat ein 72-stündiges Verbot für Grenzübertritte in seinem Gebiet, mit Ausnahmen nur für von Saudi-Arabien genehmigte Übertritte. Zuvor hatte Saudi-Arabien einen Luftangriff auf den Hafen Mukalla geflogen, der nach Berichten einer Waffenlieferung aus den VAE gegolten haben soll. Der Angriff wurde von der staatlichen saudischen Presseagentur als Reaktion auf eine „unmittelbare Bedrohung“ beschrieben.

Abkommen mit den VAE aufgekündigt

Die Regierung des Jemen erklärte ein Abkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten im Kampf gegen die Huthi für beendet. Der von Saudi-Arabien unterstützte Präsidialrat forderte VAE-Truppen am Dienstag auf, das Land innerhalb von 24 Stunden zu verlassen. Zudem verhängte der Rat ein 72-stündiges Verbot für alle Grenzübertritte in seinem Gebiet, mit Ausnahme derjenigen, die von Saudi-Arabien genehmigt wurden.

Luftangriff auf Hafen Mukalla

Saudi-Arabien hatte zuvor einen Luftangriff auf den jemenitischen Hafen Mukalla durchgeführt. Berichten zufolge soll der Angriff auf eine Waffenlieferung aus den VAE gegolten haben, die für jemenitische Separatisten bestimmt war. Der Militärschlag wurde von der staatlichen saudischen Presseagentur als Reaktion auf eine „unmittelbare Bedrohung“ beschrieben, wie die Agentur mitteilte.

Wachsende Spannungen zwischen Verbündeten

Der Angriff stellt eine weitere Eskalation der Spannungen zwischen Saudi-Arabien und den VAE dar, die in dem Konflikt gegen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen unterschiedliche Seiten unterstützen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

N26-Gründer Tayenthal zieht sich zurück, UBS-Manager übernimmt Chefposten

N26-Bank (Archiv)
N26-Bank (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Digitalbank N26 stellt ihre Unternehmensführung erneut um: Gründer und Co-Chef Maximilian Tayenthal zieht sich zum Jahresende aus dem operativen Geschäft zurück. Übergangsweise soll Finanzvorstand Arnd Schwierholz die Rolle übernehmen, bevor im April der Brite Mike Dargan als alleiniger Vorstandschef startet. Damit verabschiedet sich nach Valentin Stalf bereits der zweite Teil des Gründerduos aus der operativen Führung. N26 hat entsprechende Informationen auf Anfrage bestätigt, wie das „Handelsblatt“ berichtet.

Wechsel an der Spitze von N26

Gründer und Co-Chef Maximilian Tayenthal zieht sich dem „Handelsblatt“ zufolge zum Jahresende aus dem operativen Geschäft der Digitalbank N26 zurück. Übergangsweise wird Finanzvorstand Arnd Schwierholz den Posten übernehmen. Entsprechende Informationen habe N26 auf Anfrage bestätigt, schreibt die Zeitung „Handelsblatt“.

Bislang war geplant, dass Tayenthal das Unternehmen in den kommenden Monaten noch gemeinsam mit Co-Chef Marcus Mosen führt. Nun werden Mosen und Schwierholz bis April die Digitalbank leiten.

Neuer Vorstandschef ab April

Danach soll der Brite Mike Dargan, bislang Technologievorstand der Schweizer Großbank UBS, bei der Berliner Neobank N26 als alleiniger Vorstandschef übernehmen. Damit verändert sich die Führung der Digitalbank grundlegend.

Gründerduo zieht sich aus operativer Führung zurück

Mit dem Rückzug Tayenthals verabschiedet sich nach Valentin Stalf, der N26 bereits im September verlassen hatte, der zweite Teil des Gründerduos aus der operativen Führung des Unternehmens. Wegen wiederholter Probleme mit der Finanzaufsicht hatten viele Investoren auf eine Ablösung der beiden Gründer und auf neue Manager an der Spitze der Bank gedrängt. „Es war weder eine Aufforderung der Bafin noch vom Aufsichtsrat, dass ich das Unternehmen bereits jetzt verlasse“, sagte Tayenthal dem „Handelsblatt“, „Das war meine Entscheidung.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Dax tritt zum Jahresende auf der Stelle

Börse
Foto: dts

Der Dax ist am Dienstag nahezu unverändert in den letzten Handelstag des Jahres 2025 gestartet. Der Leitindex lag am Morgen nur minimal unter dem Vortagesschluss, größere Umschichtungen werden zum Jahresende nicht mehr erwartet. Experten sprechen von einem insgesamt sehr starken Börsenjahr, das jedoch von einem deutlich dynamischeren ersten Halbjahr geprägt war.

Ruhiger Start in verkürzten Handel

Der Dax wurde gegen 9:30 Uhr mit rund 24.345 Punkten berechnet und notierte damit geringfügig unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, die Commerzbank und Continental, am Ende Siemens Energy, Bayer und BMW.

Zum Abschluss des Jahres findet am Montag nur ein verkürzter Handel statt. Mit großen Aktivitäten oder Portfolio-Umschichtungen wird nicht mehr gerechnet. Traditionell zählt der 30. Dezember zu den umsatzschwächsten Handelstagen des Börsenjahres.

„Insgesamt exzellentes Börsenjahr“

Es gehe „ein insgesamt exzellentes Börsenjahr zu Ende“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Bei genauerem Hinsehen zeigt sich allerdings, dass beim Dax eigentlich nur das erste Halbjahr exzellent war.“ Das zweite Halbjahr sei eher ein Seitwärtslaufen gewesen. „Von seinen 34. Allzeithochs in diesem Jahr hat der deutsche Leitindex 31 im ersten Halbjahr markiert, nur drei im zweiten Halbjahr.“

Euro und Ölpreis leicht fester

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1770 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8496 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen leicht. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 61,97 US-Dollar; das waren 3 Cent oder 0,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Drohnenangriff auf Putin? Moskau zieht sich aus Vereinbarungen zurück

Wladimir Putin
Wladimir Putin (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Moskau hat angekündigt, sich von bisherigen Vereinbarungen im Ukraine-Konflikt zu distanzieren. Der Kreml behauptet, die Ukraine habe versucht, die Residenz von Wladimir Putin mit Drohnen anzugreifen, was Kiew entschieden bestreitet.

Diese Entwicklungen drohen, die Friedensverhandlungen zu gefährden, während US-Präsident Donald Trump die Vorwürfe ernst nimmt und den angeblichen Angriff kritisiert.

Moskau sieht sich an keine Zusagen mehr gebunden

In einem erneuten Telefonat zwischen Donald Trump und Wladimir Putin am Montag machte der russische Präsident deutlich, dass Moskau sich an keine Zusagen mehr gebunden fühlt. Dies bestätigte Putins außenpolitischer Berater, Juri Uschakow, in Moskau. Die angebliche Drohnenattacke auf die Residenz Putins in Waldai, die zwischen Moskau und Sankt Petersburg liegt, wird als Begründung für diesen Kurswechsel genannt. Die Ukraine hat den Vorwurf des Angriffs vehement zurückgewiesen.

Konsequenzen für Ukraine-Friedensverhandlungen

Der Vorfall könnte die laufenden Friedensgespräche erheblich belasten. Der US-Präsident äußerte sich am Montag besorgt über den angeblichen Angriff und sagte: „Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, um so etwas zu tun.“ Trump zeigte sich laut Uschakow „schockiert“ über Putins Schilderungen und betonte, dass er „sehr wütend darüber“ sei.

Die Verantwortung der Ukraine für den Angriff wird von westlichen Beobachtern bezweifelt. Dennoch bleibt unklar, wie sich die jüngsten Entwicklungen auf die Verhandlungen auswirken werden. Uschakow erklärte, dass Russland seine Positionen in den Gesprächen überdenken werde, was die Unsicherheit in der Region weiter verstärken könnte.

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SPD-Seeheimer fordern bundesweite Pflichtpraktika im Handwerk

Fliesenleger (Archiv)
Fliesenleger (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Angesichts des zunehmenden Handwerkermangels in Deutschland fordert der konservative Seeheimer Kreis in der SPD verpflichtende Praktika für Schülerinnen und Schüler in Handwerksbetrieben. Seeheimer-Sprecher Esra Limbacher sieht darin eine Möglichkeit, junge Menschen stärker für die beruflichen Chancen im Handwerk zu sensibilisieren.

Pflichtpraktikum im Handwerk gefordert

Der konservative Seeheimer Kreis in der SPD drängt vor dem Hintergrund des Handwerkermangels auf verpflichtende Praktika in Betrieben. Seeheimer-Sprecher Esra Limbacher sagte der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe): „Ein Praktikum in einem Handwerksbetrieb sollte aus meiner Sicht deutschlandweit für Schüler zur Pflicht werden.“

Der Fraktionsvize der SPD-Bundestagsfraktion begründete die Forderung mit der Entscheidung vieler junger Menschen zugunsten eines Studiums. „Noch immer entscheiden sich zu viele junge Menschen automatisch für ein Studium, zu oft fehlt schlicht das Wissen über die vielfältigen Chancen, Karrierewege und Perspektiven im Handwerk“, sagte Limbacher der „Rheinischen Post“.

Mehr Praxisnähe im Unterricht

Limbacher betonte laut „Rheinischer Post“, hier müsse Schule ansetzen. Neben einem fundierten Wirtschaftsunterricht brauche es daher ergänzend „mehr Praxisnähe“, sagte Limbacher.

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Mehrheit der Bundesländer verlangt mehr Macht bei Böllerregeln

Feuerwerksverkauf am
Feuerwerksverkauf am 29.12.2025 / via dts Nachrichtenagentur

Eine Mehrheit der Bundesländer spricht sich dafür aus, den Umgang mit Silvesterfeuerwerk stärker in eigener Verantwortung zu regeln. Laut einem Bericht des „Spiegel“, der sich auf eine Umfrage bei allen 16 Innenministerien beruft, unterstützen zehn Länder mehr Entscheidungsspielräume, auch wenn die konkreten Vorstellungen auseinandergehen.

Länder fordern mehr Kompetenzen beim Böllerverbot

Berlin und Bremen dringen seit Jahren vergeblich auf ein bundesweites Böllerverbot und wollen nun erreichen, dass die Länder selbst über strengere Regeln entscheiden dürfen. Bayern befürwortet diese Linie grundsätzlich, würde das Böllern aber weiterhin erlauben. Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sprechen sich laut „Spiegel“ dafür aus, den Kommunen mehr Spielräume für Böllerverbote zu geben. Rheinland-Pfalz fordert Schutzzonen um Tierheime und Tierparks.

Die übrigen Länder lehnen weitere regionale Kompetenzen ab. Nach dem Bericht des „Spiegel“ verweisen sie darauf, dass die bestehenden Regeln ausreichten und großflächige Verbote schwer zu kontrollieren wären.

Debatte um Änderung der Sprengstoffverordnung

Zuständig für das Sprengstoffrecht ist der Bund. Bei der Innenministerkonferenz Anfang Dezember stand das Thema auf der Tagesordnung, Bund und Länder berieten dort über mögliche Änderungen. Aus Bremen ist zu hören, Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) habe eine Änderung der Sprengstoffverordnung zugesagt, die den Ländern mehr Kompetenzen geben würde.

Die Länder hätten zudem signalisiert, einer eventuell nötigen Gesetzesänderung im Bundesrat zuzustimmen, sagte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) dem „Spiegel“. Eine Sprecherin von Dobrindts Haus ließ dem Bericht zufolge mitteilen, einige Länder wünschten sich mehr Spielräume, andere sähen das kritisch. Man prüfe das Anliegen „inhaltlich und rechtstechnisch“.

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Gabriel attackiert Grüne und Linke wegen Forderung nach Feiertagsausgleich

Sigmar Gabriel
Sigmar Gabriel / Foto: dts

Der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat Grüne und Linke deutlich vor einer Debatte über Ausgleichstage für auf Wochenenden fallende Feiertage gewarnt. Deutschland müsse sich nach seinen Worten angesichts bedrohter Wettbewerbsfähigkeit eher auf mehr Leistungsbereitschaft und Teamgeist einstellen als auf zusätzliche arbeitsfreie Tage.

Gabriel kritisiert Vorschlag zu Ausgleichstagen

Der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel sieht in den Forderungen von Grünen und Linken nach Ausgleichstagen für Feiertage, die auf Wochenenden fallen, ein Zeichen für eine Entfremdung der Politik von der Lebenswirklichkeit vieler Menschen. „Wie weit Teile der deutschen Politik mittlerweile von der Realität entfernt sind, sehen Sie am Vorschlag von Linken und Grünen, Ausgleichstage zu schaffen für jene Feiertage, die auf ein Wochenende fallen“, sagte Gabriel dem Focus. „Wer über so etwas auch nur diskutiert, hat wirklich überhaupt keine Vorstellung mehr davon, was in diesem Land los ist“, erklärte er laut Focus.

Hintergrund sind Forderungen von Linken und Grünen nach einem Ausgleich, weil 2026 einige Feiertage auf Wochenenden fallen. Gabriel nimmt diese Debatte zum Anlass, grundsätzliche Defizite in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Deutschlands zu benennen.

Appell an Leistungsbereitschaft und Teamgeist

Nach Ansicht Gabriels müsse die Politik den Bürgerinnen und Bürgern die Lage offen darlegen. „Vielmehr müsse man den Leuten die Wahrheit sagen. ‚Das heißt nicht: `Gürtel enger schnallen`, aber `Ärmel hochkrempeln`“, sagte er dem Focus. Ohne ein neues gemeinsames Verständnis von Anstrengung und Zusammenarbeit sei der bisherige Lebensstandard nicht zu halten: „Ohne einen neuen Teamgeist werden wir unseren liebgewonnenen Wohlstand nicht mehr halten können – nicht mal ökologisch“, so Gabriel. „Das Land braucht eine neue Leistungsbereitschaft.“

Warnung vor sinkender Wettbewerbsfähigkeit

Gabriel forderte der Focus-Meldung zufolge, die Bundesrepublik müsse sich „der Tatsache stellen, dass unsere Wettbewerbsfähigkeit inzwischen massiv bedroht ist“. Für die sozialen, kulturellen und ökologischen Leistungen, die man sich in Deutschland erlaube, sei eine starke Exportwirtschaft notwendig: Für all das, was man sich in Deutschland sozial, kulturell und auch ökologisch leiste, brauche man aber eine erfolgreiche Exportwirtschaft, so der SPD-Politiker.

Aus Sicht Gabriels steht dieses Ziel im Widerspruch zu aktuellen Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt. „Mit den höchsten Krankenständen in Europa, der geringsten Arbeitszeit, den meisten Urlaubstagen und einer seit Jahren nachlassenden Produktivität schaffen wir das aber nicht“, sagte er dem Focus.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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