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Der Verkehr steht: Kein Vor und kein Zurück in der Osnabrücker Innenstadt

Stau in Osnabrück am 27.11.2025
Stau in Osnabrück am 27.11.2025 / Fotos: Dominik Lapp

Der Verkehr in der Osnabrücker Innenstadt ist am Donnerstagabend nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Trotz eines ansonsten normalen Wochentags ohne besondere Störungen oder Autobahnsperrungen mussten Autofahrer und Buspassagiere ab dem späten Nachmittag teils erhebliche Verzögerungen in Kauf nehmen.

Staus in Osnabrück obwohl die Autobahnen frei sind

Weder Meldungen über größere Staus im Umland noch Hinweise auf Sperrungen der Autobahnen A1, A30 oder A33 lagen am Donnerstagabend vor. Dennoch kam es in der Innenstadt zu massiven Behinderungen. Die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück warnte auf ihrem WhatsApp-Kanal vor Verspätungen von 15 bis 20 Minuten im Stadtbusverkehr – tatsächlich waren die Verzögerungen wohl tatsächlich deutlich länger.

Bus der Linie M2 braucht für wenige Hundert Meter zehn Minuten

Ein Redakteur der HASEPOST machte den Selbstversuch und begleitete einen Bus der Metrobuslinie M2. Für die kurze Distanz zwischen Heger Tor und Rissmüllerplatz benötigte das Fahrzeug rund zehn Minuten – eine Strecke, die fahrplanmäßig in etwa einer Minute zurückgelegt werden müsste. Während der Fahrt stauten sich Fahrzeuge nahezu durchgehend, teilweise ohne sichtbaren Grund, während die Busspur von abbiegenden Autos blockiert wurde.

Ausfälle auf zahlreichen innerstädtischen Buslinie

Auch weitere Linienbusse sind laut VOS von deutlichen Verspätungen auf zentralen Achsen betroffen. Besonders betroffen waren der Neumarkt, der Wallring sowie die Zufahrten aus Richtung Hasetor und Johannistor. Auf der Linie 10 fielen zwischen 16:56 Uhr und 17:56 Uhr gleich zwei Verbindungen (17:16 und 17:36 Uhr). Auf der Linie M2 wiederum hatten sich die verspäteten Busse so nah aneinander angenähert, dass sie nur wenige Minuten trennte – bis dann wieder für mehr als 20 Minuten kein Bus kam.
Die genaue Ursache für die ungewöhnlich starken Verkehrsbehinderungen war am späten Abend weiterhin unklar.

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Dax legt leicht zu – Hoffnung auf Jahresendrally wächst

Börse
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Der Dax hat am Donnerstag leicht zugelegt und ist mit 23.767 Punkten aus dem Xetra-Handel gegangen, was einem Plus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortag entspricht. Stützend wirkten nach Einschätzung von Marktbeobachtern insbesondere Zinshoffnungen in den USA und Spekulationen auf eine Friedensperspektive in der Ukraine, die für ein freundliches Börsenumfeld sorgten.

Hoffnung auf Zinssenkungen und Frieden stützt Aktienmarkt

„Während sich die Wall Street an den Strohhalm einer Zinssenkung auf der Fed-Sitzung in zwei Wochen klammert, kommt in Europa noch etwas Hoffnung auf Frieden in der Ukraine hinzu, und fertig ist wieder der Mix für ein positives Börsenumfeld“, sagte Christine Romar, Head of Europe bei CMC Markets. Die Sorgen über zu hoch bewertete Aktien und eine bevorstehende Korrektur der US-Big-Techs, die auch den Gesamtmarkt mit nach unten reißen würde, seien pünktlich zum Thanksgiving-Wochenende verschwunden und brächten den Traum von einer Jahresendrally zurück aufs Börsenparkett, so Romar laut CMC Markets.

„Der Dax kann heute trotz geschlossener Wall Street seine Gewinne der vergangenen vier Handelstage behaupten und ist damit ebenfalls bereit für einen positiven Jahresausklang – wenn die US-Notenbank mitspielt“, sagte Romar weiter laut CMC Markets. „85 Prozent Wahrscheinlichkeit preist der Markt mittlerweile wieder für die dritte Zinssenkung in diesem Jahr ein, nachdem diese vor einer Woche noch bei rund 30 Prozent gelegen hat.“ Dabei sei es „gar nicht die eine weitere Senkung um 25 Basispunkte allein, die für die aktuelle Kauflaune der Investoren verantwortlich ist“. Mit der hinzugekommenen Spekulation auf Kevin Hassett als Powell-Nachfolger hoffe der Markt auf „einen langfristigen Lockerungszyklus der Federal Reserve, der sich bis weit in das kommende Jahr hinein erstrecken könnte“.

Deutsche Börse und Puma im Fokus

„War am vergangenen ‚Turnaround-Thursday‘ noch ‚Risk-off‘ quer durch alle Assetklassen angesagt, herrscht damit nur eine Woche später wieder eitel Sonnenschein an der Börse. Von diesem Hin und Her am Aktienmarkt profitiert in der Regel derjenige, der den Handel anbietet“, sagte Romar laut CMC Markets. Im Falle Frankfurts sei dies die Deutsche Börse, deren Aktie am Donnerstag in der Spitzengruppe rangiert habe. „Seit dem Sommer hatte das Papier fast ein Drittel an Wert verloren, was nun Schnäppchenjäger anlockt, die mit einer wieder anziehenden Volatilität und höheren Handelsumsätzen auf steigende Gewinne spekulieren.“

Bei Puma spekuliere die Börse einmal mehr auf eine Übernahme, nachdem die Aktie aus dem MDax „mitten im Bullenmarkt auf ein Zehnjahrestief gefallen war“. „‚Black Week‘ heiße es also auch in Herzogenaurach, und bei so viel Rabatt wundere das Interesse möglicher Käufer nicht“, sagte Romar laut CMC Markets. Es sei allerdings „nicht die erste Übernahmespekulation in diesem Jahr, weshalb auch das heutige Plus in der Aktie von fast 17 Prozent mit Vorsicht zu genießen sei“. Allerdings setze „verstärkt aufkommendes Übernahmeinteresse sowohl Eigentümer als auch Management in der Regel unter Druck, noch mehr gegen weitere Kursverluste zu tun“. „Im Falle Pumas heißt dies Tempo bei der Sanierung und Rückkehr in die Gewinnzone, was der Aktie dementsprechend auch helfen sollte“, sagte Romar.

Euro, Gold und Öl im Überblick

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Donnerstagnachmittag etwas fester: Ein Euro kostete 1,1597 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8623 Euro zu haben.

Der Goldpreis gab leicht nach. Am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.155 US-Dollar gezahlt, ein Minus von 0,2 Prozent. Das entspricht einem Preis von 115,19 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen leicht. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 63,25 US-Dollar, das waren 12 Cent oder 0,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Linke präsentiert Rentenkonzept: Rentenniveau rauf, Arbeitgeber zahlen mehr

Rentnerin am Rollator
Foto: dts

Die Linke verschärft im sich zuspitzenden Rentenkonflikt den Ton und legt ein eigenes Rentenkonzept mit einem Rentenniveau von 53 Prozent vor. Parteichefin Ines Schwerdtner und die Führung der Linken wollen damit nach eigenen Angaben die gesetzliche Rente „retten“ und treten in offenen Gegensatz zu den Vorstellungen der Union. Arbeitgeber sollen stärker belastet, die Beitragsbemessungsgrenzen angehoben und hohe Renten abgeflacht werden. Wirtschaftswissenschaftler warnen hingegen vor deutlichen Mehrkosten für Beschäftigte, Unternehmen und Steuerzahler.

Linke will „Renten-Attacke der Union frontal“ angreifen

„Den politischen Streit um die Rente von links zuzuspitzen, scheint derzeit der einzige Weg, die gesetzliche Rente überhaupt noch zu retten“, begründete Ines Schwerdtner den Vorstoß, der mit einem Entschließungsantrag im Bundestag verknüpft werden soll. „Wir greifen mit unserem Konzept die Renten-Attacke der Union frontal an“, sagte Schwerdtner der FAZ (Freitagausgabe).

„Das Mantra des Sparens muss durchbrochen werden“, fordern sie und ihre Mitstreiter, der Parteivorsitzende Jan van Aken und die beiden Fraktionsvorsitzenden, Heidi Reichinnek und Sören Pellmann. Die Führung der Linken will mit ihrem Rentenkonzept auch Sozialverbänden, Gewerkschaften und „Millionen von Beschäftigten“ Gehör verschaffen.

Anhebung des Rentenniveaus und höhere Arbeitgeberbeiträge

In dem Rentenkonzept bekräftigt die Linke ihre Forderung, das Rentenniveau auf 53 Prozent anzuheben, „damit die Rente wieder zum Leben reicht“. Das sei problemlos finanzierbar, „da unsere Gesellschaft von Jahr zu Jahr reicher und produktiver wird“, argumentiert Rentenpolitikerin Sarah Vollath.

Die Linke will zudem die Arbeitgeber stärker in die Pflicht nehmen. Für die Finanzierung eines Rentenniveaus von 53 Prozent müssten die Beitragssätze um 2,44 Prozentpunkte steigen. „Wir finden: Das können die Arbeitgeber stemmen“, heißt es mit Hinweis auf Österreich. Dort zahlten die Arbeitgeber 2,25 Prozentpunkte mehr als die Arbeitnehmer.

Umverteilung unter Rentnern und Ausweitung des Versichertenkreises

Außerdem will die Partei unter den Rentnern mehr umverteilen: So sollen die Beitragsbemessungsgrenzen schrittweise verdoppelt werden. Die höheren Rentenansprüche, die dadurch entstünden, will die Linke „im verfassungsrechtlich geprüften Maße abflachen“. Real würde eine solche Abflachung nur Renten betreffen, die aktuell höher als 3.671,10 Euro liegen. Auf diesen Betrag kämen nur wenige tausend Rentner, während fast die Hälfte aller Altersrenten unter 1.500 Euro liege.

Die Linken fordern außerdem, dass für alle Erwerbseinkommen Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt werden müssten, also auch von Selbständigen, Beamten und Abgeordneten. Durch eine solche Ausweitung ließe sich die gesetzliche Rentenversicherung auf mittlere Sicht „deutlich stabilisieren“.

Guido K. Raddatz von der Stiftung Marktwirtschaft sieht das anders. Die Pläne der Linken würden das Rentensystem „deutlich teurer machen und damit die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die Unternehmen sowie auch die Steuerzahler deutlich stärker belasten“, sagte er der FAZ. An der problematischen demographischen Entwicklung ändere die Ausweitung des Versichertenkreises nichts, so Raddatz. Langfristig entstünden durch die zusätzlichen Beitragszahlungen zusätzliche Rentenansprüche, welche die dann Erwerbstätigen finanzieren müssten.

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Steinmeier verleiht Toni Kroos Verdienstkreuz im Bernabéu-Stadion

Toni Kroos
Toni Kroos (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dem ehemaligen Fußball-Nationalspieler Toni Kroos bei seinem Staatsbesuch in Spanien das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die Auszeichnung wurde am Donnerstag im Santiago-Bernabéu-Stadion in Madrid überreicht und würdigte sowohl die sportlichen Erfolge als auch das gesellschaftliche Engagement des Ex-Profis. Im Mittelpunkt der Ehrung stand zudem die Rolle von Kroos für die Freundschaft zwischen Deutschland und Spanien.

Ehrung im Bernabéu-Stadion

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bezeichnete das Santiago-Bernabéu-Stadion in Madrid als den passenden Ort für die Auszeichnung. „Nur hier ist der richtige Ort, um einen der ganz Großen im Fußball zu ehren. Nur hier in diesem Stadion, das so viele Gegner das Fürchten gelehrt hat: Bernabéu“, sagte Steinmeier nach Angaben der Präsidialamtsdelegation. Dieses ehrwürdige Stadion stehe in einzigartiger Weise dafür, wie der Fußball die verschiedensten Menschen über Grenzen hinweg verbindet. „Ich freue mich deshalb sehr, dass wir heute gerade hier zusammengekommen sind, um eine deutsch-spanische Fußball-Legende zu ehren“, so Steinmeier. „Eine Legende, die im Bernabéu zu Hause ist und sich wie nur wenige andere um die Freundschaft zwischen Deutschland und Spanien verdient gemacht hat.“

Würdigung sportlicher Erfolge

Steinmeier würdigte Ex-Fußballer Toni Kroos als Persönlichkeit, die nicht nur durch sportliche Erfolge, sondern auch durch ihr besonnenes Auftreten und ihre Beiträge zur Völkerverständigung beeindruckt habe. „Sie haben mit Bayern München dreimal die Meisterschale und den DFB-Pokal und einmal die Champions League gewonnen, sind 2014 in Brasilien mit der Nationalmannschaft Weltmeister geworden, haben hier in Madrid zehn Jahre lang eine besonders ruhmreiche Ära der Königlichen mitgeprägt – fünf Champions-League-Siege, vier spanische Meisterschaften und viele andere Titel sprechen für sich“, sagte der Bundespräsident. „Wir ehren heute einen der erfolgreichsten deutschen Sportler aller Zeiten.“

Engagement für schwerkranke Kinder

Der Bundespräsident hob zudem hervor, dass Kroos durch seine Stiftung schwerkranken Kindern und ihren Familien Hoffnung und Lebensqualität schenke. Kroos habe Verantwortung für die Gesellschaft übernommen und sei ein Vorbild für viele junge Menschen.

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Söder distanziert sich von Weimer und warnt vor Nebenverdiensten

Wolfram Weimer
Wolfram Weimer am 27.11.2025 / via dts Nachrichtenagentur

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich im Magazin „Focus“ zu den Vorwürfen gegen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer geäußert und dabei Distanz erkennen lassen. Während Bundeskanzler Friedrich Merz die Vorwürfe zuvor als haltlos zurückgewiesen hatte, verwies Söder bei der Bewertung des Vorgangs ausdrücklich auf dessen Einschätzung.

Söder verweist auf Verantwortung des Kanzlers

Der Kulturstaatsminister war in den vergangenen Wochen in die Kritik geraten. Im Mittelpunkt stand das Angebot des von ihm gegründeten Ludwig-Erhard-Gipfels, Teilnehmern der Veranstaltung am Tegernsee, bei der auch Mitglieder der Bundesregierung angekündigt waren, gegen die Zahlung von bis zu rund 80.000 Euro unter anderem „Einfluss auf politische Entscheidungsträger“ zu gewähren. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte die damit verbundenen Vorwürfe am Wochenende in der ARD als haltlos bezeichnet und gesagt, die Vorwürfe, die gegen Wolfram Weimer erhoben wurden, hätten sich als falsch erwiesen.

Gefragt, ob er den Vorgang ebenso einschätze, antwortete Markus Söder dem „Focus“: „Das kann Friedrich Merz besser beurteilen.“ Es sei seine bewusste Entscheidung gewesen, Wolfram Weimer ins Kanzleramt zu berufen. „Die beiden sind ja auch, glaube ich, sehr, sehr befreundet, haben auch viele Bergtouren oder Touren um den See gemacht“, führte er weiter aus. „Insofern glaube ich, ist die Nähe größer, aber auch die Kenntnis um das Problem größer und wenn Friedrich Merz sagt, das ist okay für ihn, dann ist es auch okay.“

Zu möglichen personellen Konsequenzen stellte Söder klar: „Entscheidungen über das Amt trifft nur der Bundeskanzler und der hat sich klar hinter Herrn Weimer gestellt. Insofern ist die personelle Frage, die diskutiert wird, glaube ich, in Berlin erst mal entschieden.“

Prüfung von Fördermitteln in Bayern

Söder äußerte sich auch dazu, dass die bayerische Staatskanzlei inzwischen die finanzielle Förderung der Veranstaltung in der Vergangenheit prüfe. Er sagte im „Focus“: „Ich habe selber da keinen Überblick, aber ich nehme das ernst, weil wir in Bayern – und ich auch ganz persönlich – immer extrem auf die Trennung von Partei- und Staatsamt achten. Wir nehmen das in Bayern sehr, sehr ernst.“

Abschließend sagte Söder mit Blick auf den Vorgang im „Focus“: „Ich sage es mal so: Man muss sich entscheiden, Blaulicht oder Konto. Entweder will man Geld verdienen oder man will in der Politik bleiben. Zusammen geht es nicht.“

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Uber nun auch in Osnabrück – droht ein Konflikt mit dem Taxigewerbe?

Uber in Osnabrück (Lohstraße)
Uber in Osnabrück (Lohstraße) / Foto: Pohlmann

Der Fahrtvermittlungsdienst Uber ist jetzt auch in Osnabrück aktiv. Bereits seit einigen Tagen sind Fahrten über die App des US-Unternehmens auch in der Hasestadt zu buchen – bislang trat Uber in Osnabrück nur als Haustürlieferant für Essenslieferungen auf. Lizenziert sind die Autos bei der Stadt Osnabrück als Mietwagen– und das könnte noch für Ärger sorgen.

Wie unabhängig ist Uber als „Vermittler“ gegenüber dem Taxigewerbe?

Uber selbst gibt sich in seiner App als unabhängiger Vermittler, tatsächlich sieht es in Osnabrück in der Realität anders aus. Zwar können auch Taxifahrten über die App geordert werden, doch anders als in vielen anderen Städten verschweigt die Uber-App den Preis ihrer Wettbewerber und verweist auf das Taxameter der Wettbewerber. Dass es auch anders geht, zeigen die bei den Osnabrücker Taxiunternehmen überwiegend genutzten Apps Taxi.eu und Appfahrt – dort wird – genau wie bei Uber für die eigenen Fahrzeuge – der voraussichtliche Preis angezeigt, basierend auf behördlich festgelegten Tarifen für das Taxigewerbe.

Wie werden die Preise von Uber berechnet?

Während Uber sich in der App für Osnabrück ausschweigt, was eine an das Taxigewerbe vermittelte Fahrt kosten wird, zeigt die Uber-App einen konkreten Preis für Fahrten an, die an Uber-eigene Fahrer vermittelt werden.
Wie dieser Preis entsteht und warum gerade dieser Kunde diesen Preis angezeigt bekommt, ist für den Fahrgast nicht nachvollziehbar. In der App erläutert das Unternehmen, dass der Preis auf Basis zahlreicher Parameter gebildet werden kann – auch, wie beliebt das „Produkt“ ist. Übersetzt bedeutet das, dass Uber seine Preise nach eigenen Maßstäben festsetzt, die bei besonders beliebten Strecken auch darauf abzielen könnten, den Wettbewerb gezielt zu unterbieten. Der Algorithmus dafür ist intransparent. Insbesondere aus den USA gibt es Hinweise darauf, dass Uber „personalized dynamic pricing“ betreibt (159 Preise für 159 x die gleiche Route) und von Kunden – nach einer Einschätzung ihrer „Willingness to pay“ – basierende personalisierte Preise verlangt.

Erinnerungen an den „Osnabrücker Taxikrieg“ werden wach

Im Osnabrücker Taxigewerbe sieht man nach Recherchen der HASEPOST den neuen Wettbewerber durchaus kritisch. Ein Taxiunternehmer betonte gegenüber unserer Redaktion, dass über die Uber-App vermittelte Taxifahrten nur an eine überschaubare Anzahl von Vertragspartnern aus dem Taxigewerbe weitergegeben werden. Vor allem aber erinnert man sich im Taxigewerbe noch an die als „Osnabrücker Taxikrieg“ bekannt gewordenen jahrelangen Auseinandersetzungen mit Mietwagenunternehmen, denen vorgeworfen wurde, ihre Freiheiten in der Preisfestsetzung auszunutzen, sich aber nicht an die Vorgabe zu halten, ihre Fahrten nur von ihrem Betriebssitz aus anzubieten. Umgekehrt schwärzten seinerzeit Mietwagenunternehmer Taxifahrer an, wenn sie sich nicht korrekt an den Taxiständen aufgestellt hatten.

Warum Mietwagenunternehmer eine „Rückkehrpflicht“ haben?

Tatsächlich sind Anbieter von sogenannten Mietwagenfahrten dazu verpflichtet, nach jeder Fahrt an den Betriebssitz zurückzukehren – es besteht eine „Rückkehrpflicht“. Unter dem Label „Uber“ fährt nach Recherchen unserer Redaktion bislang nur ein aus Hannover stammendes Unternehmen, das seinen Betriebssitz für den Standort Osnabrück in Eversburg hat. Hält sich der Uber-Partner an die Regelungen für das Mietwagengewerbe, erfolgt jede Anfahrt aus dem nordwestlichen Zipfel der Hasestadt, auch wenn die Abholung im gegenüberliegenden Teil der Stadt, zum Beispiel in Voxtrup, erfolgen soll.

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BKA meldet 850 Drohnenüberflüge über sensible Ziele

Drohne (Archiv)
Drohne (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Zahl verdächtiger Drohnensichtungen über sicherheitsrelevanten Zielen in Deutschland ist weiter gestiegen. Nach Informationen des Magazins „Spiegel“ hat das Bundeskriminalamt (BKA) seit Jahresbeginn bis Mitte Oktober rund 850 Überflüge über militärische Einrichtungen, Rüstungsunternehmen und sogenannte Kritische Infrastruktur registriert. Vor diesem Hintergrund plant Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), die Drohnenabwehr deutlich zu verstärken.

Zahl der Drohnenüberflüge steigt

Nach Angaben des Magazins „Spiegel“ verzeichnete das Bundeskriminalamt (BKA) seit Jahresbeginn bis Mitte Oktober rund 850 Drohnenüberflüge über militärische Einrichtungen, Rüstungsunternehmen und sogenannte Kritische Infrastruktur, zu der etwa Energieversorger oder Wasserwerke zählen. Die Zahl der verdächtigen Sichtungen nimmt demnach weiter zu.

Vorfall über Bundeswehrstandort in Gnoien

Am 13. Oktober wurden laut „Spiegel“ vier Drohnen über einem Bundeswehrstandort in Gnoien in Mecklenburg-Vorpommern gesichtet. Zu diesem Zeitpunkt bildeten dort deutsche Raketenabwehrspezialisten ukrainische Soldaten aus. Weder Bundeswehr noch Polizei konnten die unbemannten Flugobjekte stoppen, berichtet der „Spiegel“. Nach Informationen des Magazins wurden Ermittlungen wegen „sicherheitsgefährdendem Abbilden“ militärischer Einrichtungen gegen Unbekannt eingeleitet.

Innenministerium plant Stärkung der Drohnenabwehr

Nach mehreren ähnlichen Vorfällen will Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) die Drohnenabwehr stärken. In der Bundespolizeidirektion 11 in Berlin soll dafür nach „Spiegel“-Informationen ein neues Zentrum eingerichtet werden. Sollten die technischen Mittel der Polizei nicht ausreichen, soll dem Bericht zufolge künftig auch die Bundeswehr Drohnen stoppen können.

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Bitcoin: Eine einzigartige Geschichte

Symbolbild Bitcoin
Symbolbild Bitcoin / Foto: pexels

Plötzlich war er überall: In den Nachrichten, auf Finanzportalen und in den sozialen Medien gab es immer mehr Artikel und Kommentare über den Bitcoin. Kaum ein anderes Thema hat die Finanzwelt in so kurzer Zeit dermaßen verändert. Doch wie hat das alles begonnen? Wer steckt hinter dem Bitcoin, der Banken herausfordert und ganze Wirtschaftssysteme infrage stellt?

Der Ursprung einer Revolution

Um zu verstehen, wie es mit dem Bitcoin begonnen hat, muss in das Jahr 2009 geblickt werden: Die globale Finanzkrise hat das Vertrauen in Banken erschüttert, überall war von Rettungspaketen, Zusammenbrüchen und Spekulanten die Rede. In dieser Atmosphäre erschien ein Dokument, das heute als Geburtsurkunde des Bitcoin gilt – und zwar das sogenannte Whitepaper von Satoshi Nakamoto.

Bis heute ist nicht klar, wer oder was sich hinter diesem Namen verbirgt. Es könnte ein Mann, eine Frau oder eine Gruppe von Entwicklern sein. Sicher ist am Ende nur, dass Satoshi bereits 2007 begonnen hat, an einem dezentralen digitalen Zahlungssystem zu arbeiten. 

In einem Online Forum hat Satoshi das Konzept folgendermaßen beschrieben: Ein elektronisches Zahlungssystem, das nicht auf Vertrauen, sondern auf mathematischem Beweis basiert, soll es zwei Personen ermöglichen, dass sie direkt miteinander handeln können. Und das ganz ohne Vermittler. Anfang 2009 veröffentlichte Satoshi schließlich den Programmcode und damit den Grundstein einer völlig neuen Finanzwelt. Die Fachleute zeigten sich von Anfang an beeindruckt: Der Code war sauber, durchdacht und löste ein bis dahin ungelöstes Problem digitaler Währungen. 

Warum der Bitcoin einzigartig ist

Schon zuvor haben Forscher versucht, digitales Geld zu entwickeln. Doch stets stand ein Problem im Weg: digitale Werte ließen sich theoretisch doppelt ausgeben. Es ging stets um die Frage, wie man es verhindern kann, dass jemand denselben „Zahlencode“ zweimal überweist. 

Satoshi Nakamoto fand die Lösung in der Dezentralisierung. Statt einer zentralen Instanz, etwa einer Bank, ist das Netzwerk, das aus vielen Computer besteht, für die Überwachung der Transaktionen zuständig. Alle Teilnehmer sehen, wer welchen Bitcoin besitzt und wohin er geschickt wird. So wird jede Zahlung öffentlich bestätigt und kann dadurch auch nicht manipuliert werden. Die Technologie dahinter ist die Blockchain. Das ist eine Kette von Datensätzen, die chronologisch und fälschungssicher aneinandergereiht ist.

Wer versucht, denselben Bitcoin doppelt auszugeben, der scheitert, weil das Netzwerk den Betrug sofort erkennt. Damit war der Grundstein für eine völlig neue Form von Vertrauen gelegt, das jedoch mathematischer und nicht menschlicher Natur ist.

Wie Bitcoins entstehen

Heutzutage kann man Bitcoin kaufen oder sich die Frage stellen, welche Kryptowährung kaufen Sinn macht, wenn man plant, langfristig zu investieren. Schließlich gibt es weit mehr als nur den Bitcoin, der zwar die Mutter aller Kryptowährungen darstellt, jedoch nicht alleine am Kryptomarkt existiert.

Doch wo kommen Coins der Kryptowährung Bitcoin eigentlich her? Ganz einfach: Sie werden „geschürft“ – allerdings nicht mit Spitzhacke und Helm wie etwa Gold, sondern mit Rechenleistung. Beim sogenannten Mining lösen die Computer komplexe mathematische Aufgaben. Wer das Rätsel zuerst löst, der erhält neue Bitcoin als Belohnung.

Zu Beginn war das noch einfach: Im Jahr 2010 konnte man mit einem normalen PC am Mining teilnehmen. Allerdings war der Ertrag gering, denn ein Bitcoin war damals nur etwa 0,05 US Dollar wert. Heute sind gigantische Mining-Farmen entstanden, die aus Hunderten von Rechnern bestehen und meist in Ländern mit günstiger Energie betrieben werden.

Im Laufe der Zeit wurde das Schürfen immer schwieriger. Alle vier Jahre halbiert sich die Menge der neu ausgegebenen Bitcoins – ein Vorgang, der als Halving bekannt ist. Während anfangs noch 150 Bitcoins pro Stunde entstanden, sind es heute nur noch Bruchteile davon. Im Jahr 2140 soll die maximale Zahl von 21 Millionen Bitcoins erreicht sein. Dann ist das digitale Gold vollständig „abgebaut“.

Zahlen, Fakten und der legendäre Pizza-Deal

 Die Geschichte des Bitcoin ist gespickt mit lustigen Anekdoten. Eine der bekanntesten Storys rund um den Bitcoin hat sich im Mai 2010 zugetragen, als der Programmierer Laszlo Hanyecz zwei Pizzen bestellte und diese mit Bitcoin bezahlte – und zwar mit 10.000 Coins. Damals entsprach das einem Wert von rund 30 Euro. Heute wäre diese Bestellung mehrere Dutzend Millionen Euro wert. Der „Pizza Day“ gilt bis heute als symbolischer Startpunkt für reale Transaktionen mit der Kryptowährung.

Kurz darauf entstanden auch die ersten Handelsplattformen, auf denen Nutzer Bitcoin kaufen und verkaufen konnten. Während man sich anfangs noch persönlich traf, entstanden bald professionelle Börsen wie Kraken, Bitfinex oder Bittrex, die den Handel automatisierten. Damit wurde Bitcoin für eine breite Öffentlichkeit zugänglich und das Fundament für den globalen Krypto-Markt war gelegt.

 Das Allzeithoch hat der Bitcoin übrigens Anfang Oktober 2025 aufgestellt: Über 126.000 US Dollar – Tendenz steigend, auch wenn immer wieder Korrekturen für Rückschläge sorgen. Aber wer in Bitcoin investiert hat, der weiß, es handelt sich hier um ein langfristiges Projekt. In den letzten Jahren hat der Bitcoin immer wieder Korrekturen hinnehmen müssen, feierte aber dann stets unglaubliche Comebacks. Die langfristige Prognose lautet, dass es nicht um die Frage geht, ob der Bitcoin einmal die 1 Million US Dollar-Grenze überspringen wird, sondern nur, wann dieser Zeitpunkt eintreten wird.



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Mitarbeiterin der Hall of Fame präsentiert ihren Filmtipp der Woche: „Zoomania 2“

Zoomania 2
Foto: Hall of Fame

Die neue Kinowoche hat begonnen, und die HASEPOST hat Mia als Mitarbeiterin der Hall of Fame in Osnabrück gefragt, auf welchen neuen Streifen sie sich in dieser Woche besonders freut:

„Mit ‚Zoomania 2‘ kehrt das Publikum zurück in die bunte Welt der tierischen Großstadt, in der Hase Judy Hopps und Fuchs Nick Wilde erneut im Mittelpunkt stehen. Diesmal stoßen die beiden auf einen neuen Fall, der die Ordnung in der scheinbar perfekt funktionierenden Metropole ins Wanken bringt. Was zunächst wie ein Routineeinsatz aussieht, entwickelt sich schnell zu einem größeren Rätsel, das sie quer durch bekannte und neue Stadtviertel führt. Dabei müssen Judy und Nick nicht nur Jagd auf einen mysteriösen Gegenspieler machen, sondern auch lernen, einander noch mehr zu vertrauen.

Alte Vorurteile, neue Herausforderungen und überraschende Wendungen sorgen dafür, dass die Geschichte spannend bleibt, ohne ihren warmherzigen Humor zu verlieren. Der Film verbindet Tempo, Witz und Emotion und zeigt einmal mehr, dass Freundschaft und Mut auch in schwierigen Situationen den Unterschied machen.

‚Zoomania 2‘ ist ein unterhaltsames Kinoerlebnis für die ganze Familie, das mit viel Liebe zum Detail animiert ist und sowohl junge als auch erwachsene Zuschauer abholt. Ein Wiedersehen mit vertrauten Figuren, das Lust auf großes Kino macht.“

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Die Wasserumgebung veredeln: die Rolle der Feinsteinzeugfliesen in der Poolarchitektur

Veranda mit Swimmingpool
Terrasse mit Pool

Wasser zieht den Blick ganz natürlich an. Es spiegelt den Himmel, fängt das Licht ein und weichzeichnet die Konturen. Doch oft ist es das, was das Wasser umrahmt, das ihm seinen wahren Wert im Raum verleiht. Rund um eine Poolanlage ist die Materialwahl daher nie zufällig: Sie beeinflusst die Inszenierung des Beckens, prägt die Atmosphäre und bestimmt die Qualität des gesamten Erlebnisses.

In diesem Kontext werden Feinsteinzeugfliesen zu einem wertvollen Gestaltungspartner. Sie beschränken sich nicht auf eine technische Funktion; sie wirken als expressive Oberfläche, als natürliche Erweiterung der Landschaft, als Verstärker bestimmter Stimmungen. Richtig gewählt verwandeln sie die Wasserumgebung in architektonische Freiräume unter offenem Himmel.

Mehr als ein Belag: ein ästhetischer Träger für das Wasser

Pool Fliesen aus Feinsteinzeug rahmen das Wasser nicht nur ein – sie bringen es zur Geltung. Je nach Textur, Farbe und Oberfläche verändern sie die Wahrnehmung des Beckens. Eine helle Fläche verstärkt die Lichtwirkung, betont die Reflexe und vermittelt Großzügigkeit. Dunklere Töne erzeugen elegante Tiefe und einen klaren Kontrast, fast mit mineralischem Ausdruck.

Neben der Optik zählt auch die Materialität. Satiniert, matt, strukturiert oder glatt – das Fliesenmaterial tritt in einen ständigen Dialog mit der Wasseroberfläche. Es prägt die gewünschte Atmosphäre, ob ruhig, edel, natürlich oder modern.

Licht, Material, Landschaft: eine Komposition in Bewegung

Die Umgebung einer Poolanlage ist kein statischer Raum. Sie verändert sich mit den Tageszeiten, den Jahreszeiten und den wandernden Schatten, die über die Oberflächen gleiten. Feinsteinzeugfliesen, sensibel für Licht und Reflexionen, werden dadurch zu einem zentralen Bestandteil dieser visuellen Dynamik.

Ihr Zusammenspiel mit äußeren Elementen – Sonne, Vegetation, bewegtem Wasser oder den wechselnden Lichtstimmungen – macht sie zu einem diskreten, aber essenziellen Akteur der Landschaft. In Stein-, Sand-, Holz- oder Tiefgrautönen gewählt, verbinden sie das Becken harmonisch mit seiner Umgebung, sei es ein strukturierter Garten, eine Holzterrasse oder ein mediterran inspiriertes Setting.

Atmosphären komponieren: vom Minimalismus zur organischen Wärme

Ein und dasselbe Material kann vollkommen unterschiedliche Geschichten erzählen. Großformatige, schlichte Fliesen in neutralen Tönen schaffen eine ruhige, fast architektonische Zen-Umgebung, die den Raum optisch öffnet und Klarheit vermittelt. Eine strukturierte Oberfläche oder ein Holzdekor hingegen verleiht sofortige Wärme, eine einladende Wirkung und einen Hauch von organischer Natürlichkeit.

Hier fungieren Feinsteinzeugfliesen als Gestaltungselement, vergleichbar mit Mobiliar oder einer sorgfältig ausgewählten Bepflanzung, das die Atmosphäre gezielt beeinflusst. Rund um die Poolanlage definieren sie die Seele des Ortes: dezent und raffiniert oder lebendig und warm – je nachdem, welche gestalterische Intention verfolgt wird.

Kontinuität und Kohärenz: Außenräume miteinander verbinden

Eine der größten Stärken von Feinsteinzeugfliesen ist ihre Fähigkeit, Räume zu verbinden. Sie können innen und außen miteinander verzahnen, Terrasse und Poolbereich optisch vereinen oder Übergänge zwischen Bewegungs- und Ruhebereichen subtil markieren. Sie strukturieren, ohne zu trennen, und verbinden, ohne zu dominieren.

Diese visuelle Kohärenz erzeugt ein Gefühl von Gleichgewicht und Leichtigkeit. Sie schafft eine klare, beruhigende und elegante Lesbarkeit des gesamten Projekts. Und sie stellt die Poolanlage in den Mittelpunkt eines harmonischen Ganzen – ganz ohne Überzeichnung.

Die Inszenierung des Wassers durch Materialität

Die Wasserumgebung zu veredeln bedeutet, die Poolanlage als offene Bühne zu verstehen, auf der jedes Material seine Rolle spielt. Feinsteinzeugfliesen werden durch ihre Materialität, ihre Reflexionen und ihren grafischen oder zurückhaltenden Ausdruck zu einem echten Werkzeug der landschaftsarchitektonischen Gestaltung.

Sie kleiden den Raum nicht nur – sie offenbaren ihn. Sie begleiten das Wasser, ohne es jemals zu überstrahlen. Sie fassen es ein, tragen es und verlängern es optisch. Und sie verwandeln ein einfaches Becken in einen Ort der Betrachtung, des Wohlbefindens und der Eleganz – eine subtile Kunst im Dienste des Projekts und seiner Nutzer.

Ceramiche Keope: Feinsteinzeuglösungen für zeitgenössische Räume

In einer Welt, in der die Grenzen zwischen Innen- und Außenbereichen zunehmend verschwimmen, positioniert sich Ceramiche Keope als maßgeblicher Akteur in der Entwicklung keramischer Oberflächen mit hohem Mehrwert. Seit der Gründung im Jahr 1995 entwickelt das Unternehmen Feinsteinzeugkollektionen, die ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Ästhetik, technologischer Innovation und ökologischer Verantwortung verkörpern.

Als Mitglied der Concorde-Gruppe schöpft Keope seine Stärke aus fundiertem italienischem Know-how, unterstützt durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Optimierung der Produktionsprozesse. Die Oberflächen – erhältlich in einer großen Bandbreite an Formaten, Stärken und Ausführungen – sind darauf ausgelegt, den sich wandelnden architektonischen Anforderungen gerecht zu werden.

Diese Expertise zeigt sich besonders in der Gestaltung von Wellnessbereichen im Außenraum. Das von Keope entwickelte Pool-Feinsteinzeug verbindet technische Exzellenz mit zeitgenössischem Stil und bietet Lösungen, die sowohl leistungsstark als auch visuell inspirierend sind.

Ob Poolumrandungen, Spa-Zonen oder Fußwege – diese Beläge garantieren dank rutschhemmender Eigenschaften sowie ihrer Beständigkeit gegenüber Wasser, chemischen Produkten und Temperaturschwankungen ein Höchstmaß an Sicherheit.

Die für Schwimmbäder konzipierten Kollektionen von Keope präsentieren sich in einer vielfältigen Palette an Farben und Texturen, inspiriert vom Meer, von Naturstein oder organischen Materialien.

Großformatige Platten schaffen eine visuelle Kontinuität zwischen dem Becken und seinem Umfeld, während Mosaike architektonische Elemente wie Stufen oder Beckenränder elegant hervorheben. Zudem überzeugt Feinsteinzeug durch einfache Pflege bei gleichzeitig hohem Anspruch an die Ästhetik.

Dieser Anspruch an Exzellenz geht Hand in Hand mit einem starken Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Der Produktionskreislauf von Ceramiche Keope basiert auf der vollständigen Wiederverwendung von Wasser und Rohstoffen sowie auf dem 100-prozentigen Recycling gebrannter keramischer Abfälle.

Über 75 % der eingesetzten Energie werden selbst erzeugt, der restliche Anteil stammt ausschließlich aus zertifizierten erneuerbaren Quellen. Dieses Modell wird durch die internationalen Zertifizierungen ISO 17889, WELL Building Standard V2 und Declare bestätigt, die eine langlebige, umweltbewusste Qualität garantieren.

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