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Dezember 2025: Rekord-Sonnenschein und extreme Trockenheit in Deutschland

Windräder am
Windräder am 05.10.2024 / via dts Nachrichtenagentur

Der Dezember 2025 ist in Deutschland außergewöhnlich sonnig und trocken verlaufen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lag die Durchschnittstemperatur deutlich über dem langjährigen Mittel, während die Niederschlagsmenge weit unter dem Durchschnitt zurückblieb. Gleichzeitig war der Monat einer der sonnigsten Dezember seit Beginn der Aufzeichnungen.

Deutlich zu mild mit frühem Temperaturmaximum

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag mitteilte, stand der Monat Dezember 2025 unter Hochdruckeinfluss und lag mit einer durchschnittlichen Temperatur von 3,1 Grad Celsius um 2,3 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Besonders mild war es in der ersten Dekade, als in Hechingen am 9. Dezember mit 17,1 Grad Celsius der höchste Wert des Monats gemessen wurde. Pünktlich zu Weihnachten kehrte der Frost zurück, und die Temperaturen sanken vielerorts auf den tiefsten Stand seit 15 Jahren.

Extrem wenig Niederschlag

Der Niederschlag fiel im Dezember 2025 außergewöhnlich gering aus. Deutschlandweit wurden nur 22 Liter pro Quadratmeter registriert, was lediglich etwa 31 Prozent des langjährigen Durchschnitts entspricht. Die meisten Niederschläge traten in der ersten Monatsdekade auf, mit der höchsten Tagesmenge von 63,5 Litern pro Quadratmeter am 7. Dezember in Sankt Blasien-Menzenschwand im Schwarzwald. Zum Monatsende bildete sich in den Mittelgebirgen eine Schneedecke.

Überdurchschnittlich viele Sonnenstunden

Mit 68 Sonnenstunden übertraf der Dezember 2025 den Durchschnittswert deutlich. Besonders im östlichen Bergland und in Süddeutschland wurden teils über 100 Sonnenstunden registriert. Nur der Dezember 1972 brachte mit 76 Stunden noch mehr Sonnenschein.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Geisterfahrer an Heiligabend: 83-Jähriger auf der B68 bei Wallenhorst

Geisterfahrer auf der B68 bei Wallenhorst
Geisterfahrer auf der B68 bei Wallenhorst / Illustration ✨ ki-generiert

Schreckmoment am Heiligabend auf der B68: Gegen 19.15 Uhr war ein Autofahrer zwischen Wallenhorst und Osnabrück plötzlich in falscher Fahrtrichtung unterwegs. Ein 83-Jähriger fuhr mit seinem grünen Mazda 2 entgegen der vorgeschriebenen Richtung auf die Bundesstraße – mitten im Weihnachtsverkehr.

Falsch auf die B68 in Richtung Osnabrück aufgefahren

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei bog der Senior mit seinem Wagen falsch auf die B68 auf und setzte seine Fahrt in Richtung Osnabrück fort – allerdings auf der Spur des Gegenverkehrs. Für andere Verkehrsteilnehmer bedeutete das eine potenziell gefährliche Situation, insbesondere in den Abendstunden an Heiligabend.

Glücklicherweise kam es nach aktuellem Stand zu keinem Verkehrsunfall. Verletzt wurde niemand.

Polizei stoppt Geisterfahrer und verbietet Weiterfahrt

Einsatzkräfte der Polizei konnten den 83-Jährigen kurze Zeit später anhalten und kontrollieren. Die Weiterfahrt wurde ihm umgehend untersagt. Die Polizei leitete entsprechende Maßnahmen ein und prüft nun mögliche verkehrsrechtliche Konsequenzen.

Zeugen sollen sich bei der Polizei melden

Die Ermittlungen zum genauen Ablauf der Falschfahrt dauern derzeit noch an. Um den Vorfall vollständig aufzuklären, bittet die Polizei Osnabrück Verkehrsteilnehmer, die durch das entgegenkommende Fahrzeug gefährdet wurden oder die Falschfahrt beobachtet haben, sich zu melden.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0541/327-2215 entgegen.

AFP

Chinas Regierungsberater bekräftigt Anspruch auf Taiwan und Wiedervereinigung

Fahne von
Fahne von China (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Inmitten neuer Manöver rund um Taiwan hat ein einflussreicher chinesischer Regierungsberater den Anspruch Pekings auf die Inselrepublik bekräftigt. Wu Xinbo von der Fudan-Universität in Shanghai betonte im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe), das Endziel sei die Vereinigung mit Taiwan, notfalls auch gegen Widerstände. Zugleich sprach er sich für eine politische Lösung des Konflikts und eine Vermittlerrolle von US-Präsident Donald Trump aus.

Chinesischer Regierungsberater bekräftigt Vereinigung als Ziel

Wu Xinbo, Direktor des Zentrums für Amerika-Studien an der Fudan-Universität in Shanghai, erklärte gegenüber dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe), das Ergebnis im Taiwan-Konflikt sei aus Sicht Pekings vorgezeichnet. „Das Endergebnis muss die Vereinigung sein. Ob man es mag oder nicht – es ist das ultimative Ziel“, sagte Wu dem „Handelsblatt“.

Der Regierungsberater, der nach eigenen Angaben regelmäßig das Außenministerium in Peking berät, verwies zugleich auf verschiedene Möglichkeiten Chinas, Druck auf Taiwan auszuüben. „Wenn Taiwan in die falsche Richtung gehe habe China viele Möglichkeiten, Druck auszuüben“, sagte Wu dem „Handelsblatt“. Zugleich betonte er, dass dies nicht zwingend militärische Maßnahmen einschließen müsse: „Dafür müssten wir nicht einmal militärische Gewalt einsetzen“, sagte Wu dem „Handelsblatt“.

Spielraum und Grenzen chinesischen Einflusses

Trotz des von ihm beschriebenen Druckpotenzials warnte Wu davor, Chinas Einfluss zu überschätzen. „Allerdings dürfe man Chinas Einfluss auch nicht überschätzen“, sagte Wu dem „Handelsblatt“. Als Beispiel nannte er die innenpolitische Lage in Taiwan: „Denn wenn Peking schalten und walten könnte, wie es wollte, würde die derzeit regierende Demokratische Fortschrittspartei in Taipeh gar nicht an der Macht sein“, sagte Wu dem „Handelsblatt“.

Appell an Trump und Plädoyer für politische Lösung

Im Interview mit dem „Handelsblatt“ wandte sich Wu direkt an den US-Präsidenten. „Den US-Präsidenten fordert der Regierungsberater auf, im Taiwan-Konflikt zu vermitteln: ‚Donald Trump möchte sich als Friedensstifter inszenieren. Wenn er Frieden will, könnte er im Taiwan-Thema vermitteln’“, sagte Wu dem „Handelsblatt“.

Er knüpfte daran die Erwartung, dass eine Einigung über die Zukunft Taiwans einen bewaffneten Konflikt verhindern könne. „Wenn beide Seiten eine Vereinigung erreichten, gäbe es keinen Krieg“, sagte Wu dem „Handelsblatt“. Er unterstrich dabei seine Präferenz für eine nicht-militärische Lösung: „Taiwan ist kein militärisches Problem – es sollte politisch gelöst werden“, so der Berater gegenüber dem „Handelsblatt“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Gute Nachricht des Tages: Sparkasse Osnabrück überreicht Weihnachtsspende 2025

Übergabe der Spende an den Verein Solidarisches Osnabrück e. V.), Foto: L. Knemeyer/Sparkasse Osnabrück.
Übergabe der Spende an den Verein Solidarisches Osnabrück e. V.), Foto: L. Knemeyer/Sparkasse Osnabrück.

Auch im ihrem Jubiläumsjahr hat die Sparkasse Osnabrück ihre jährliche Weihnachtstradition fortgeführt und noch vor den Feiertagen zwei Vereine aus der Region mit jeweils 2.500 Euro gefördert.

Die Spenden gingen an ‚Solidarisches Osnabrück e. V.‘ und an ‚Kid und Co. e. V.‘ – zwei Organisationen, die sich auf unterschiedliche Weise für das Wohl von Menschen einsetzen.

Unterstützung von Familien auch in Verbindung mit Tieren

Der Verein Kid und Co. ist eine gemeinnützige Einrichtung, die seit über 25 Jahren Familien in allen Erziehungs- und Entwicklungsfragen unterstützt. Das Angebot reicht von heilpädagogischer Frühförderung über Psychomotorik bis hin zu tiergestützten Therapien mit Hund und Pferd. Darüber hinaus gibt es kostenfreie offene Sprechstunden für Angehörige und Jugendliche. Die Weihnachtsspende der Sparkasse Osnabrück wird gezielt in die heilpädagogische Frühförderung mit dem Pferd investiert und stärkt damit ein bewährtes Therapieangebot, das bereits seit mehr als einem Jahrzehnt fester Bestandteil von Kid und Co. ist.

„Wir erleben tagtäglich, welch heilsame Wirkung der Umgang mit dem Pferd hat – sowohl auf Kinder als auch auf Erwachsene“, erklärt Ramona Pieper, Leiterin der Frühförderung. „Das Pferd vermittelt Vertrauen, Ruhe, Stärke und Wärme und wird auch durch aktuelle Forschungsergebnisse immer stärker als wirksames Therapiemittel bestätigt. Es ist bei vielen körperlichen und seelischen Erkrankungen der ideale Partner.“

Verein bietet kostenlose Deutschkurse in Osnabrück an

Der zweite Teil der Weihnachtsspende geht an den Verein Solidarisches Osnabrück e. V. Dieser Verein bietet Geflüchteten in Stadt und Landkreis Osnabrück kostenlose Deutschkurse an. Die Kurse finden in der Regel von Montag bis Freitag im Ballsport e. V. in Eversburg statt. In den vergangenen Jahren wurden Schülerinnen und Schüler aus über 25 verschiedenen Ländern, darunter Albanien, Simbabwe, Ukraine, Kasachstan, Nepal, Syrien, Nigeria, Indien, Ghana, Somalia und Kolumbien unterrichtet. „Wir nehmen jede bzw. jeden Lernwilligen gerne auf“, betont Josef Hugenberg, Kassenwart des Vereins. „Unser Angebot umfasst dabei Kurse für Menschen ohne oder mit geringen Vorkenntnissen bis hin zu Kursen für Menschen, die nie eine Schule besucht oder die lateinische Schrift gelernt haben. Darüber organisieren wir gemeinsame Aktivitäten, um den Teilnehmenden die Region näherzubringen und die deutsche Sprache im Alltag erlebbar zu machen.“

Die Arbeit des Vereins wird durch Spenden und das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ermöglicht. Studierende unterstützen den Verein dabei maßgeblich mit ihrer Expertise und profitieren auch selbst von den Erfahrungen, die sie durch das Unterrichten erlangen.

Sparkasse Osnabrück fördert soziale Projekte in der Region

Birgit Liedmeier, Pressesprecherin der Sparkasse Osnabrück, betont die Bedeutung der Weihnachtsspende: „Mit unserer jährlichen Weihnachtsspende wollen wir dazu beitragen, dass wichtige soziale Projekte in unserer Region weiterhin bestehen können. Wir investieren gerne in Vorhaben, die das Leben von Menschen aktiv verbessern. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die vielen engagierten Menschen hinter den Organisationen, die sich für die guten Sachen so stark engagieren.“

Titelbild: Mechthild Dierks (2. Vorsitzende Solidarisches Osnabrück e. V.), Josef Hugenberg (Kassenwart) und Amélie Comfere (Studentin für Lehramt) nehmen die Weihnachtsspende der Sparkasse Osnabrück von Birgit Liedmeier (Sparkasse Osnabrück) entgegen. Foto: L. Knemeyer/Sparkasse Osnabrück.

 

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Bankenpräsident Sewing verlangt schnellere Strukturreformen und längere Arbeitszeiten

Christian Sewing
Christian Sewing (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Präsident des Bundesverbands deutscher Banken, Christian Sewing, fordert von der schwarz-roten Bundesregierung zusätzliche Strukturreformen, um das Wirtschaftswachstum in Deutschland zu steigern. Zwar habe die Regierung bereits Maßnahmen angestoßen, diese reichten nach seiner Einschätzung jedoch nicht aus, um den Wachstumstrend nachhaltig zu verbessern. Sewing rechnet mit harten Einschnitten, einer steigenden Arbeitszeit und erwartet erst mittelfristig eine Beschleunigung des Wachstums.

Bankenpräsident drängt auf mehr Tempo bei Reformen

Christian Sewing, Präsident des Bundesverbands deutscher Banken, sieht die bisherige Reformpolitik der schwarz-roten Bundesregierung als unzureichend an, um die Wachstumsziele zu erreichen. „Die Regierung hat einiges auf den Weg gebracht. Aber das reicht noch nicht, um das Wachstum langfristig deutlich zu erhöhen“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). Die Bundesregierung habe zu Beginn ihrer Amtszeit angekündigt, „dass sie den längerfristigen Wachstumstrend über die Ein-Prozent-Marke heben will“.

Nach Sewings Einschätzung sind dafür zusätzliche Schritte notwendig. „Hierfür sind weitere Strukturreformen unverzichtbar“, betonte er gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Bundesregierung müsse den eingeschlagenen Reformkurs daher „entschlossen fortführen und dabei das Tempo erhöhen“.

„Transformation nicht ohne unangenehme Entscheidungen“

Der Bankenpräsident stellt sich auf spürbare Belastungen und Veränderungen ein. Er erwartet „harte Einschnitte“ und geht davon aus, dass die Arbeitszeit in Deutschland steigen wird. „Wir müssen uns bewusst sein, dass eine Transformation nicht ohne unangenehme Entscheidungen gelingt, das ist in einer Volkswirtschaft ähnlich wie in einem Unternehmen“, sagte Sewing, der auch Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank ist, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Damit Deutschland im internationalen Wettbewerb bestehen könne, seien Zugeständnisse nötig, so Sewing weiter. „Damit wir auf Dauer wettbewerbsfähig bleiben, müssen wir auch an der einen oder andere Stelle Abstriche hinnehmen – und wir werden unterm Strich wieder mehr arbeiten müssen“, erklärte er laut den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Verhaltener Ausblick für Wirtschaft und Arbeitsmarkt

Zur weiteren Entwicklung der deutschen Wirtschaft äußerte sich der Bankenpräsident zurückhaltend optimistisch. Die deutsche Wirtschaft komme 2025 „nur langsam voran“, sagte Sewing den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. In den darauffolgenden zwei Jahren sollte sich das Wachstum nach seiner Einschätzung jedoch beschleunigen. „Wir erwarten 2026 ein Wachstum von bis zu eineinhalb Prozent.“

Auch für den Arbeitsmarkt stellt der Bankenverband eine leichte Verbesserung in Aussicht. Am Arbeitsmarkt rechnet der Verband laut Sewing mit „einer leichten Entspannung und deutlich unter drei Millionen Arbeitslosen, 100.000 weniger als 2025“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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BGH bestätigt Bewährungsstrafen für Ex-Senatorin Kalayci und Unternehmer

Bundesgerichtshof
Bundesgerichtshof / Foto: dts

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Revisionen der früheren Berliner Arbeits- und Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci und eines Marketing-Agentur-Chefs gegen ihre Verurteilungen wegen Bestechlichkeit und Bestechung verworfen. Die beiden waren zu Bewährungsstrafen verurteilt worden, das Urteil des Landgerichts Berlin I ist nun rechtskräftig. Der BGH stellte bei seiner Entscheidung keine Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten fest. Dies teilte der Bundesgerichtshof am Dienstag mit.

Bewährungsstrafen wegen Bestechlichkeit und Bestechung bestätigt

Der Bundesgerichtshof hat die Revisionen der früheren Berliner Arbeits- und Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci und eines Marketing-Agentur-Chefs verworfen, die gegen ihre Verurteilungen wegen Bestechlichkeit und Bestechung zu Bewährungsstrafen Einspruch eingelegt hatten. Das teilte der BGH am Dienstag mit. Die Verurteilungen durch das Landgericht Berlin I sind damit rechtskräftig.

Unentgeltliche Leistungen und Millionen-Zuwendungen

Nach den Feststellungen des Gerichts hatte der Unternehmer enge Kontakte zur Berliner Landespolitik und erhielt für seine Ausbildungsprojekte Zuwendungen in Millionenhöhe. Die Ex-Senatorin beauftragte die Agentur des Unternehmers mit privaten Dienstleistungen, ohne die Kosten zu klären, was als Signal für die Annahme unentgeltlicher Leistungen gewertet wurde. Der Unternehmer wollte durch diese Leistungen seine Chancen auf einen Zuschlag für ein Pflegeprojekt erhöhen.

Eindruck der Käuflichkeit und Entscheidung des BGH

Das Landgericht ging zugunsten der Angeklagten davon aus, dass sie sich durch die unentgeltlichen Leistungen nicht beeinflussen lassen wollte. Dennoch verstärkte sie den Eindruck ihrer Käuflichkeit durch die Preisgabe von Verwaltungsinterna. Die umfassende Überprüfung des Urteils durch den Bundesgerichtshof ergab keine Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten (Beschluss vom 17. Dezember 2025 – 5 StR 515/25).

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Ex-Ministerpräsident Bouffier attackiert Spahn und warnt vor AfD

Volker Bouffier
Volker Bouffier (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der frühere hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat Unionsfraktionschef Jens Spahn scharf kritisiert und der CDU-Fraktionsführung mangelnde Kommunikation vorgeworfen. Zugleich warnte er seine Partei eindringlich davor, sich der AfD politisch anzunähern oder Koalitionen mit ihr einzugehen.

Bouffier kritisiert Spahn und Fraktionsführung

Volker Bouffier, bis 2022 hessischer Ministerpräsident und früherer stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU, hat sich in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ deutlich von Unionsfraktionschef Jens Spahn distanziert. „Ich bin von Jens Spahn enttäuscht“, sagte Bouffier der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Bouffier bezieht seine Kritik auf die aus seiner Sicht unzureichende Kommunikation innerhalb der Regierungsparteien, insbesondere im Zusammenhang mit der Abstimmung über das Rentenpaket. Wörtlich sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“: „Die Fraktionsführung der CDU ist nicht gut.“

Warnung vor Annäherung an die AfD

Neben der Kritik an der innerparteilichen Kommunikation mahnte Bouffier seine Partei zur klaren Abgrenzung von der AfD. „Es muss immer klar sein: Mit denen haben wir nichts, aber auch gar nichts zu tun“, betonte er gegenüber der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Jedwede Koalition mit der AfD hält Bouffier für „grundfalsch“. In dem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ warnte er vor den Folgen eines solchen Vorgehens: „Die jetzt einfach mal probieren zu lassen, das würde unser Land einer Entwicklung ausliefern, die ich aufs Gröbste schädlich finde.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Mehrheit der Haushaltshilfen arbeitet schwarz – Milliardenmarkt in Deutschland

In Deutschland beschäftigen mehr als vier Millionen Haushalte ihre Haushaltshilfen ohne Anmeldung. Das geht aus Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) auf Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus dem Jahr 2023 hervor. Demnach arbeiten knapp 92 Prozent der Hilfskräfte schwarz und setzen Milliardenbeträge um.

Millionen Haushalte setzen auf nicht angemeldete Hilfe

Mehr als 4,4 Millionen Haushalte in Deutschland nehmen laut IW-Berechnungen Unterstützung beim Putzen oder Einkaufen in Anspruch. Bei der Minijobzentrale waren im gleichen Zeitraum jedoch nur 275.000 Haushaltshilfen angemeldet. Nach den Berechnungen des IW bedeutet dies, dass knapp 92 Prozent der Kräfte ohne Anmeldung arbeiten. Im vergangenen Jahr erwirtschafteten diese Hilfen einen Umsatz von etwa 8,6 Milliarden Euro.

Unklarheit über Schwarzarbeit und Nachbarschaftshilfe

Warum viele Haushalte auf eine Anmeldung verzichten, hat das IW in einer Befragung untersucht. Mehr als ein Drittel derjenigen, die eine Haushaltshilfe beschäftigen, ist überzeugt, keine Schwarzarbeit zu betreiben. Ihr Argument: „Es handle sich um Nachbarschaftshilfe.“ In der Tat kann gelegentliche Unterstützung im Haushalt unversteuert vergütet werden. Bei regelmäßiger, bezahlter Unterstützung geht das Gesetz jedoch von einer Gewinnabsicht aus – dann handelt es sich um eine illegale Beschäftigung. Angesichts durchschnittlicher Gehälter von knapp 180 Euro im Monat bei Stundenlöhnen von 15 bis 25 Euro dürfte dies nach den IW-Angaben auf die meisten Fälle zutreffen.

Wünsche der Hilfskräfte, Kosten und Bürokratie

Etwa ein Viertel der Befragten gibt nach der IW-Befragung an, dass die Haushaltshilfe keine Anmeldung will. Weitere 15 Prozent halten eine legale Beschäftigung für zu teuer – obwohl sie bei Anmeldung bei der Minijobzentrale dank Steuererleichterungen oft weniger zahlen als bei Schwarzarbeit. Denn Haushalte können Kosten für Putzen, Einkaufen, Gartenarbeit oder Kinderbetreuung von der Steuer abziehen. Nur acht Prozent der Befragten klagen über zu viel Bürokratie.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Fußgängerin (64) am Eversburger Platz schwer verletzt

Unfall am Eversburger Platz in Osnabrück
Unfall am Eversburger Platz in Osnabrück / Foto: Pohlmann

Eine 64-jährige Frau aus Osnabrück wurde am Montagabend am Eversburger Platz bei einem Unfall schwer verletzt.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall am frühen Montagabend gegen 18.45 Uhr. Die Fußgängerin überquerte in Höhe der Sparkasse die Atterstraße im Bereich der Ampelanlage. Dabei wurde sie von einem Hyundai erfasst, der aus der Pagenstecherstraße/Wersener Straße abbog.

Querende Fußgängerin in der Dunkelheit übersehen?

Nach aktuellem Stand der Unfallaufnahme hatten beide am Unfall Beteiligten grünes Licht an der Ampel. Der 59-jährige Fahrer des Hyundai hatte die querende Fußgängerin offenbar übersehen.

Die Frau wurde schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der obere Bereich der Atterstraße war während der Unfallaufnahme stadtauswärts gesperrt.

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Dürr betont: Lindner beeinflusst FDP-Kurs nach Rückzug nicht

Christian Lindner
Christian Lindner (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der frühere FDP-Vorsitzende Christian Lindner nimmt nach Darstellung seines Nachfolgers Christian Dürr keinen Einfluss mehr auf den Kurs der Freien Demokraten. Dürr betonte, er verfolge einen eigenen Stil und setze eigene Schwerpunkte, während Lindner sich nach dessen Worten aus der Politik zurückgezogen habe.

Dürr betont eigenen Kurs an der FDP-Spitze

Der FDP-Vorsitzende Christian Dürr hat nach eigenen Angaben einen eigenständigen Führungsstil entwickelt und grenzt sich dabei deutlich von seinem Vorgänger Christian Lindner ab. „Ich habe meinen eigenen Stil und meinen eigenen Weg“, sagte Dürr den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Im Vergleich zu anderen Parteien sehe er seine Situation als Vorteil. „Im Vergleich zu anderen Parteien habe ich das Glück, einen Vorgänger zu haben, der mir nicht reinredet oder von der Seitenlinie kluge Ratschläge gibt“, erklärte Dürr den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Keine Rolle für Lindner in kommenden Wahlkämpfen

Auf die Nachfrage, ob Christian Lindner eine Rolle bei den Landtagswahlkämpfen im kommenden Jahr spiele, verwies Dürr auf dessen Rückzug aus der Politik. „Christian Lindner hat sich nach der Wahl aus der Politik zurückgezogen und konzentriert sich auf andere Aufgaben“, sagte Dürr den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Neues Aufgabenfeld bei Autoland

Zuletzt war bekannt geworden, dass Lindner Vize-Vorstand bei Autoland wird, einem Discounter für Neu- und Gebrauchtwagen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP