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Massive Eurotunnel-Störung legt Zugverkehr zwischen England und Europa lahm

Schienen (Archiv)
Schienen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Im Zugverkehr durch den Eurotunnel ist es am Dienstag zu erheblichen Störungen gekommen. Ursache ist nach Angaben des Personenzugbetreibers Eurostar ein Problem mit der Oberleitung im Kanaltunnel, das den Le-Shuttle-Zug beeinträchtigt. Fahrgäste müssen mit massiven Einschränkungen, Verspätungen und Zugausfällen rechnen.

Störung im Kanaltunnel legt Zugverkehr lahm

Nach Angaben des Personenzugbetreibers Eurostar ist im Zugverkehr zwischen Großbritannien und dem europäischen Kontinent durch den Eurotunnel am Dienstag eine massive Störung aufgetreten. Hintergrund sei „ein Problem mit der Oberleitung im Kanaltunnel und eine daraus resultierende Störung des Le-Shuttle-Zugs“, teilte Eurostar mit.

Eurostar rät von Anreise ohne Fahrkarte ab

Demnach wird allen Fahrgästen empfohlen, ihre Reise auf einen anderen Termin zu verschieben. Sie sollen „nicht zum Bahnhof kommen, wenn sie noch keine Fahrkarte haben“, so Eurostar weiter. Bei den Zügen, die fahren können, ist mit erheblichen Verspätungen und kurzfristigen Ausfällen zu rechnen.

Passagiere sitzen im Tunnel fest

Medienberichten zufolge sollen Passagiere schon seit Stunden im Tunnel festsitzen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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2025: Deutschland erlebt außergewöhnliche Wärme, Trockenheit und Sonnenschein

Badestrand (Archiv)
Badestrand (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Das Jahr 2025 ist in Deutschland nach ersten Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ungewöhnlich warm, sehr sonnig und deutlich zu trocken verlaufen. Mit einer Durchschnittstemperatur von 10,1 Grad Celsius und markanten regionalen Unterschieden zählt es zu den zehn wärmsten Jahren seit Beginn der Messungen. Auffällig waren eine extreme Hitzewelle Anfang Juli sowie eine lange Trockenphase im Frühjahr, bevor sich im Sommer und Herbst deutlich nassere Witterungsabschnitte einstellten.

Deutschlandweit zu warm und deutlich zu trocken

Nach Mitteilung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Dienstag in Offenbach, basierend auf ersten Auswertungen von rund 2.000 Messstationen, lag die Durchschnittstemperatur im Jahr 2025 bei 10,1 Grad Celsius. Das entspricht einem Plus von 1,9 Grad gegenüber dem Wert der Referenzperiode 1961-1990. Damit gehört 2025 zu den zehn wärmsten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881.

Besonders hervor trat eine extreme Hitzewelle Anfang Juli. In Andernach bei Koblenz wurde dabei mit 39,3 Grad der bundesweite Jahreshöchstwert gemessen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) blieb die Niederschlagsmenge mit voraussichtlich 655 Litern pro Quadratmeter deutlich unter dem Soll.

Verantwortlich für das Niederschlagsdefizit war den Fachleuten zufolge vor allem eine historische Trockenphase von Februar bis Mai im Osten des Landes. Deutlich nasser präsentierten sich dagegen der Juli und die erste Herbsthälfte.

Extreme Trockenheit und starke Einzelereignisse

Die vom Deutschen Wetterdienst (DWD) ausgewerteten Daten zeigen, dass die höchste Tagessumme an Regen am 8. September in Bedburg-Weiler Hohenholz in Nordrhein-Westfalen registriert wurde. Dort fielen 134 Liter pro Quadratmeter. Mit über 1.945 Sonnenstunden geht 2025 laut DWD als eines der fünf sonnigsten Jahre seit 1951 in die Statistik ein, auch wenn der Juli und Oktober vergleichsweise trüb ausfielen.

Deutliche regionale Unterschiede

In den Bundesländern zeigten sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) deutliche Unterschiede. Das Saarland war mit einer Durchschnittstemperatur von 11,0 Grad das wärmste Bundesland. Bayern und Sachsen gehörten mit jeweils 9,4 Grad zu den vergleichsweise kühlsten Regionen.

Beim Niederschlag verzeichnete Sachsen-Anhalt mit nur 460 Litern pro Quadratmeter den geringsten Wert. Besonders sonnig war es in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin, wo die Sonnenscheindauer laut DWD teils um mehr als 30 Prozent über dem langjährigen Mittel lag.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Hamburgs Finanzsenator warnt vor Bayern-Bonus bei Fördergeldern

Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) hat die bisherige Verteilung von Bundesmitteln für Infrastrukturprojekte kritisiert und vor einer Benachteiligung anderer Länder zugunsten Bayerns gewarnt. Im Zusammenhang mit dem neuen Sondervermögen von 500 Milliarden Euro sowie den Plänen für Olympiabewerbungen mahnte er eine gerechtere Mittelvergabe an. Zugleich stellte er die ausreichende Höhe des Sondervermögens infrage und forderte die Bereitschaft zu weiteren Investitionen, notfalls auch durch neue Schulden.

Kritik an Mittelvergabe des Bundes

Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) kritisiert die bisherige Praxis der Verteilung von Fördermitteln des Bundes für Infrastrukturprojekte. Das berichtet die Wochenzeitung „Die Zeit“. Nach Ansicht Dressels hat Bayern davon in der Vergangenheit besonders stark profitiert. Der Bund dürfe nach Schaffung eines Sondervermögens über 500 Milliarden Euro für die Infrastruktur nun nicht in „alte Muster“ zurückfallen: „Ich hoffe schon, dass jetzt nicht jedes bayerische Dorf noch eine zweite Umgehungsstraße bekommt“, sagte Dressel der „Zeit“.

Olympiabewerbung als Frage der Bundesmittel

Bei der Frage, welche deutsche Region sich für die Olympischen Spiele im Jahr 2040 oder 2044 bewirbt, gehe es laut Dressel ebenfalls darum, welches Land mit zusätzlichen Mitteln des Bundes rechnen könne. Unter anderem bewerben sich Hamburg und München darum, die Spiele ausrichten zu können. „Niemand in Hamburg kann das Interesse haben, dass auch diese Investitionen in Milliardenhöhe nach Bayern gehen“, sagte Dressel der „Zeit“. Am 31. Mai 2026 findet in der Hansestadt ein Volksentscheid über die Bewerbungspläne statt.

Warnung vor Lücke bei Infrastrukturfinanzierung

Dressel glaubt außerdem, dass das Sondervermögen für Infrastruktur zur Finanzierung aller wichtigen Projekte nicht ausreiche. Spätestens Anfang der 2030er-Jahre, sagte Dressel, würde ein weiterer Anschub benötigt, um die Infrastruktur sanieren und ausbauen zu können. „Dann muss das Sondervermögen aufgestockt oder eine andere Investitionsregel gefunden werden“, so Dressel. Auch neue Schulden halte er dann für vertretbar: „Wir dürfen die deutsche Infrastruktur niemals so verrotten lassen.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Hamburger Hauptbahnhof-Ausbau verzögert sich deutlich bis mindestens 2031

Hamburg Hauptbahnhof
Hamburg Hauptbahnhof (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Ausbau des Hamburger Hauptbahnhofs verzögert sich deutlich und soll frühestens 2031 beginnen. Grund sind laut Deutscher Bahn ungeklärte Finanzierungsfragen zwischen der Stadt Hamburg und dem Bund. Auch der geplante Verbindungsbahnentlastungstunnel steht wegen offener Kostenfragen zur Disposition und könnte sich bis nach 2040 verschieben.

Baubeginn verschiebt sich um mehrere Jahre

Die aufwendige Erweiterung des Hamburger Hauptbahnhofs verzögert sich deutlich und soll nun frühestens im Jahr 2031 beginnen. Es werde „sicher noch fünf, sechs Jahre dauern“, bis das Projekt umgesetzt werden könne, sagte Ute Plambeck, Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen, der Wochenzeitung „Die Zeit“. Der Hauptgrund für die Verzögerung sei die fehlende Einigkeit zwischen der Stadt Hamburg und dem Bund über die Finanzierung des etwa eine Milliarde Euro teuren Vorhabens.

Überlasteter Bahnhof, historische Fassade bleibt

Der Hamburger Hauptbahnhof, den täglich mehr als 500.000 Menschen nutzen, gilt seit vielen Jahren als überlastet. Er soll durch Anbauten deutlich vergrößert werden, die historische Fassade soll aber erhalten bleiben. Bereits im Dezember 2021 hatte eine Jury den Siegerentwurf eines Hamburger Architektenbüros für das Umbauprojekt gekürt. Danach war ein Baubeginn im Jahr 2028 avisiert worden.

Verbindungsbahnentlastungstunnel auf der Kippe

Zu dem Gesamtprojekt gehörte bislang auch ein sechs Kilometer langer Verbindungsbahnentlastungstunnel (VET), der am Hauptbahnhof enden soll. Die Bahn erhoffte sich von ihm mehr Pünktlichkeit und Verlässlichkeit im Sinne des „Deutschlandtaktes“. Dieses Vorhaben mit geschätzten Baukosten von 3,4 Milliarden Euro steht aktuell wegen offener Finanzierungsfragen ebenfalls zur Disposition. Der Hamburger Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) sagte dazu der Wochenzeitung „Die Zeit“: „Es ist sehr, sehr unwahrscheinlich, dass es mit dem Tunnel bis 2040 klappt. Wir wissen schlicht nicht, wie es weitergeht.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Boris Palmer fordert Zerschlagung Berlins in eigenständige Städte

Boris Palmer
Boris Palmer (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (parteilos) hat in einem Podcast der Funke-Mediengruppe strukturelle Reformen für Berlin ins Gespräch gebracht. Er kritisierte vor allem unklare Zuständigkeiten in der Hauptstadt und brachte dabei auch eine Zerschlagung Berlins oder die Umwandlung in ein Bundesland mit mehreren Städten ins Spiel.

Palmer kritisiert Zuständigkeitswirrwarr in Berlin

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (parteilos) sieht in Berlin ein grundlegendes Problem bei der Verteilung von Verantwortlichkeiten. In einem Podcast der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben) sagte er: „In Berlin muss man sich als Bürger halt irgendwie doch durchwursteln, weil – meine Wahrnehmung – vieles nicht so gut funktioniert, wie man sich wünscht, dass es sein sollte. Und da ist vielleicht irgendwann mal eine Art Staatsreform zweckmäßig, und da kann man in gut funktionierende Gemeinwesen schauen.“

Als positives Beispiel nannte Palmer seine Heimatstadt Tübingen. Tübingen sei „eine vollständig selbst handelnde Gemeinde“, sagte er in dem Podcast der Funke-Mediengruppe. „Und diese Rechte haben die Bezirke in Berlin nicht. Also das Verschränken, du weißt gar nicht, wer verantwortlich ist, das Verschränken zwischen Staat und Stadt funktioniert in Berlin nach meiner Wahrnehmung nicht gut.“

Vorschlag: Neues Bundesland mit zwölf Städten

Palmer schlug klarere Zuständigkeiten vor, um die Verantwortlichkeit zu stärken. Ziel müsse sein, dass „die Verantwortung da ist, wo die Entscheidung ist, weil das ist eigentlich das Erfolgsmodell süddeutscher Städte“, sagte er in dem Podcast der Funke-Mediengruppe. Auf die Nachfrage, ob er für eine Zerschlagung Berlins sei, antwortete der frühere Grünen-Politiker: „Ja, oder macht tatsächlich ein Bundesland draus und dann habt Ihr zwölf Städte in diesem Bundesland, echte Städte, nicht Bezirke.“

Rückblick auf frühere Berlin-Kritik

Palmer hatte bereits 2018 mit einer scharfen Bemerkung über Berlin Aufsehen erregt: „Wenn ich dort ankomme, denke ich immer: Vorsicht, Sie verlassen den funktionierenden Teil Deutschlands.“ Mit Blick auf die Verzögerungen beim Bahnprojekt „Stuttgart 21“ relativierte Palmer in dem aktuellen Podcast der Funke-Mediengruppe seine frühere Aussage. „Jetzt haben wir Stuttgart 21, und wegen Stuttgart 21 haben wir ein solches Chaos im Schienenverkehr, dass Berlin schon wieder pünktlich ist“, sagte der Oberbürgermeister. „Also, wir haben uns jetzt auf Berliner Niveau begeben und deswegen sind arrogante Kommentare aus dem Süden nicht mehr angemessen.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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SPD‑Spitze zieht Fazit 2025 und setzt auf Zuversicht

Lars Klingbeil
Lars Klingbeil (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, SPD-Co-Chefin Bärbel Bas und SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf haben zum Jahreswechsel persönliche politische Bilanzen gezogen. In Interviews mit dem Nachrichtenportal Watson betonten sie die Bedeutung von gesellschaftlichem Zusammenhalt, Zuversicht und einer klaren Zukunftsvision für Deutschland.

„Wieder mehr miteinander sprechen“

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zieht zum Jahreswechsel ein persönliches Fazit. „2025 hat mir noch einmal klar vor Augen geführt, wie wichtig es ist, in dieser krisenhaften Zeit wieder mehr miteinander zu sprechen, unterschiedliche Meinungen auszuhalten und weniger in Schwarz-Weiß zu denken“, sagte er dem Nachrichtenportal Watson.

Für 2026 hofft der Vizekanzler nach eigenen Worten, dass die von der Regierung angestoßenen politischen Maßnahmen „im Alltag spürbar werden“ und die Menschen in Deutschland „wieder mit Zuversicht nach vorn schauen und zusammenrücken“. Klingbeil setzt dabei auch auf die verbindende Wirkung des Sports: „Ich freue mich sehr auf die Fußball-WM der Männer im nächsten Jahr und hoffe auf viele Lagerfeuer-Momente, die beim Public Viewing im ganzen Land entstehen“, sagte er Watson.

Herzblut im Ministerium und politische Initiativen

Klingbeils Co-Chefin an der SPD-Spitze und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas sprach im Gespräch mit Watson über ihre politischen Lehren aus 2025. „Ich bin lang genug im Geschäft, als dass ich überrascht werde. Als Ministerin habe ich aber jetzt gelernt, wie viel Herzblut, Sachverstand und Erfahrung die Beschäftigten im Ministerium in einen Gesetzentwurf stecken.“ Im kommenden Jahr freue sie sich „auf den Frühling, auf Karneval und auf weitere politische Initiativen, die uns als Gesellschaft gerechter und solidarischer machen“.

Suche nach einer größeren Zukunftsvorstellung

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf sagte über seine politischen Lehren aus dem Jahr 2025 dem Nachrichtenportal Watson: „Mir ist nochmal viel bewusster geworden, dass Politik nicht nur aus guten Einzelgesetzen und -maßnahmen besteht. Sehr viele Menschen sehnen sich zusätzlich nach einer größeren, zuversichtlichen Zukunftsvorstellung für unsere Gesellschaft – das möchte ich noch stärker ins Zentrum unserer Arbeit stellen.“ Im kommenden Jahr freue er sich daher besonders auf die Arbeit am neuen SPD-Grundsatzprogramm.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Dezember 2025: Rekord-Sonnenschein und extreme Trockenheit in Deutschland

Windräder am
Windräder am 05.10.2024 / via dts Nachrichtenagentur

Der Dezember 2025 ist in Deutschland außergewöhnlich sonnig und trocken verlaufen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lag die Durchschnittstemperatur deutlich über dem langjährigen Mittel, während die Niederschlagsmenge weit unter dem Durchschnitt zurückblieb. Gleichzeitig war der Monat einer der sonnigsten Dezember seit Beginn der Aufzeichnungen.

Deutlich zu mild mit frühem Temperaturmaximum

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag mitteilte, stand der Monat Dezember 2025 unter Hochdruckeinfluss und lag mit einer durchschnittlichen Temperatur von 3,1 Grad Celsius um 2,3 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Besonders mild war es in der ersten Dekade, als in Hechingen am 9. Dezember mit 17,1 Grad Celsius der höchste Wert des Monats gemessen wurde. Pünktlich zu Weihnachten kehrte der Frost zurück, und die Temperaturen sanken vielerorts auf den tiefsten Stand seit 15 Jahren.

Extrem wenig Niederschlag

Der Niederschlag fiel im Dezember 2025 außergewöhnlich gering aus. Deutschlandweit wurden nur 22 Liter pro Quadratmeter registriert, was lediglich etwa 31 Prozent des langjährigen Durchschnitts entspricht. Die meisten Niederschläge traten in der ersten Monatsdekade auf, mit der höchsten Tagesmenge von 63,5 Litern pro Quadratmeter am 7. Dezember in Sankt Blasien-Menzenschwand im Schwarzwald. Zum Monatsende bildete sich in den Mittelgebirgen eine Schneedecke.

Überdurchschnittlich viele Sonnenstunden

Mit 68 Sonnenstunden übertraf der Dezember 2025 den Durchschnittswert deutlich. Besonders im östlichen Bergland und in Süddeutschland wurden teils über 100 Sonnenstunden registriert. Nur der Dezember 1972 brachte mit 76 Stunden noch mehr Sonnenschein.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Geisterfahrer an Heiligabend: 83-Jähriger auf der B68 bei Wallenhorst

Geisterfahrer auf der B68 bei Wallenhorst
Geisterfahrer auf der B68 bei Wallenhorst / Illustration ✨ ki-generiert

Schreckmoment am Heiligabend auf der B68: Gegen 19.15 Uhr war ein Autofahrer zwischen Wallenhorst und Osnabrück plötzlich in falscher Fahrtrichtung unterwegs. Ein 83-Jähriger fuhr mit seinem grünen Mazda 2 entgegen der vorgeschriebenen Richtung auf die Bundesstraße – mitten im Weihnachtsverkehr.

Falsch auf die B68 in Richtung Osnabrück aufgefahren

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei bog der Senior mit seinem Wagen falsch auf die B68 auf und setzte seine Fahrt in Richtung Osnabrück fort – allerdings auf der Spur des Gegenverkehrs. Für andere Verkehrsteilnehmer bedeutete das eine potenziell gefährliche Situation, insbesondere in den Abendstunden an Heiligabend.

Glücklicherweise kam es nach aktuellem Stand zu keinem Verkehrsunfall. Verletzt wurde niemand.

Polizei stoppt Geisterfahrer und verbietet Weiterfahrt

Einsatzkräfte der Polizei konnten den 83-Jährigen kurze Zeit später anhalten und kontrollieren. Die Weiterfahrt wurde ihm umgehend untersagt. Die Polizei leitete entsprechende Maßnahmen ein und prüft nun mögliche verkehrsrechtliche Konsequenzen.

Zeugen sollen sich bei der Polizei melden

Die Ermittlungen zum genauen Ablauf der Falschfahrt dauern derzeit noch an. Um den Vorfall vollständig aufzuklären, bittet die Polizei Osnabrück Verkehrsteilnehmer, die durch das entgegenkommende Fahrzeug gefährdet wurden oder die Falschfahrt beobachtet haben, sich zu melden.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0541/327-2215 entgegen.

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Chinas Regierungsberater bekräftigt Anspruch auf Taiwan und Wiedervereinigung

Fahne von
Fahne von China (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Inmitten neuer Manöver rund um Taiwan hat ein einflussreicher chinesischer Regierungsberater den Anspruch Pekings auf die Inselrepublik bekräftigt. Wu Xinbo von der Fudan-Universität in Shanghai betonte im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe), das Endziel sei die Vereinigung mit Taiwan, notfalls auch gegen Widerstände. Zugleich sprach er sich für eine politische Lösung des Konflikts und eine Vermittlerrolle von US-Präsident Donald Trump aus.

Chinesischer Regierungsberater bekräftigt Vereinigung als Ziel

Wu Xinbo, Direktor des Zentrums für Amerika-Studien an der Fudan-Universität in Shanghai, erklärte gegenüber dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe), das Ergebnis im Taiwan-Konflikt sei aus Sicht Pekings vorgezeichnet. „Das Endergebnis muss die Vereinigung sein. Ob man es mag oder nicht – es ist das ultimative Ziel“, sagte Wu dem „Handelsblatt“.

Der Regierungsberater, der nach eigenen Angaben regelmäßig das Außenministerium in Peking berät, verwies zugleich auf verschiedene Möglichkeiten Chinas, Druck auf Taiwan auszuüben. „Wenn Taiwan in die falsche Richtung gehe habe China viele Möglichkeiten, Druck auszuüben“, sagte Wu dem „Handelsblatt“. Zugleich betonte er, dass dies nicht zwingend militärische Maßnahmen einschließen müsse: „Dafür müssten wir nicht einmal militärische Gewalt einsetzen“, sagte Wu dem „Handelsblatt“.

Spielraum und Grenzen chinesischen Einflusses

Trotz des von ihm beschriebenen Druckpotenzials warnte Wu davor, Chinas Einfluss zu überschätzen. „Allerdings dürfe man Chinas Einfluss auch nicht überschätzen“, sagte Wu dem „Handelsblatt“. Als Beispiel nannte er die innenpolitische Lage in Taiwan: „Denn wenn Peking schalten und walten könnte, wie es wollte, würde die derzeit regierende Demokratische Fortschrittspartei in Taipeh gar nicht an der Macht sein“, sagte Wu dem „Handelsblatt“.

Appell an Trump und Plädoyer für politische Lösung

Im Interview mit dem „Handelsblatt“ wandte sich Wu direkt an den US-Präsidenten. „Den US-Präsidenten fordert der Regierungsberater auf, im Taiwan-Konflikt zu vermitteln: ‚Donald Trump möchte sich als Friedensstifter inszenieren. Wenn er Frieden will, könnte er im Taiwan-Thema vermitteln’“, sagte Wu dem „Handelsblatt“.

Er knüpfte daran die Erwartung, dass eine Einigung über die Zukunft Taiwans einen bewaffneten Konflikt verhindern könne. „Wenn beide Seiten eine Vereinigung erreichten, gäbe es keinen Krieg“, sagte Wu dem „Handelsblatt“. Er unterstrich dabei seine Präferenz für eine nicht-militärische Lösung: „Taiwan ist kein militärisches Problem – es sollte politisch gelöst werden“, so der Berater gegenüber dem „Handelsblatt“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Gute Nachricht des Tages: Sparkasse Osnabrück überreicht Weihnachtsspende 2025

Übergabe der Spende an den Verein Solidarisches Osnabrück e. V.), Foto: L. Knemeyer/Sparkasse Osnabrück.
Übergabe der Spende an den Verein Solidarisches Osnabrück e. V.), Foto: L. Knemeyer/Sparkasse Osnabrück.

Auch im ihrem Jubiläumsjahr hat die Sparkasse Osnabrück ihre jährliche Weihnachtstradition fortgeführt und noch vor den Feiertagen zwei Vereine aus der Region mit jeweils 2.500 Euro gefördert.

Die Spenden gingen an ‚Solidarisches Osnabrück e. V.‘ und an ‚Kid und Co. e. V.‘ – zwei Organisationen, die sich auf unterschiedliche Weise für das Wohl von Menschen einsetzen.

Unterstützung von Familien auch in Verbindung mit Tieren

Der Verein Kid und Co. ist eine gemeinnützige Einrichtung, die seit über 25 Jahren Familien in allen Erziehungs- und Entwicklungsfragen unterstützt. Das Angebot reicht von heilpädagogischer Frühförderung über Psychomotorik bis hin zu tiergestützten Therapien mit Hund und Pferd. Darüber hinaus gibt es kostenfreie offene Sprechstunden für Angehörige und Jugendliche. Die Weihnachtsspende der Sparkasse Osnabrück wird gezielt in die heilpädagogische Frühförderung mit dem Pferd investiert und stärkt damit ein bewährtes Therapieangebot, das bereits seit mehr als einem Jahrzehnt fester Bestandteil von Kid und Co. ist.

„Wir erleben tagtäglich, welch heilsame Wirkung der Umgang mit dem Pferd hat – sowohl auf Kinder als auch auf Erwachsene“, erklärt Ramona Pieper, Leiterin der Frühförderung. „Das Pferd vermittelt Vertrauen, Ruhe, Stärke und Wärme und wird auch durch aktuelle Forschungsergebnisse immer stärker als wirksames Therapiemittel bestätigt. Es ist bei vielen körperlichen und seelischen Erkrankungen der ideale Partner.“

Verein bietet kostenlose Deutschkurse in Osnabrück an

Der zweite Teil der Weihnachtsspende geht an den Verein Solidarisches Osnabrück e. V. Dieser Verein bietet Geflüchteten in Stadt und Landkreis Osnabrück kostenlose Deutschkurse an. Die Kurse finden in der Regel von Montag bis Freitag im Ballsport e. V. in Eversburg statt. In den vergangenen Jahren wurden Schülerinnen und Schüler aus über 25 verschiedenen Ländern, darunter Albanien, Simbabwe, Ukraine, Kasachstan, Nepal, Syrien, Nigeria, Indien, Ghana, Somalia und Kolumbien unterrichtet. „Wir nehmen jede bzw. jeden Lernwilligen gerne auf“, betont Josef Hugenberg, Kassenwart des Vereins. „Unser Angebot umfasst dabei Kurse für Menschen ohne oder mit geringen Vorkenntnissen bis hin zu Kursen für Menschen, die nie eine Schule besucht oder die lateinische Schrift gelernt haben. Darüber organisieren wir gemeinsame Aktivitäten, um den Teilnehmenden die Region näherzubringen und die deutsche Sprache im Alltag erlebbar zu machen.“

Die Arbeit des Vereins wird durch Spenden und das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ermöglicht. Studierende unterstützen den Verein dabei maßgeblich mit ihrer Expertise und profitieren auch selbst von den Erfahrungen, die sie durch das Unterrichten erlangen.

Sparkasse Osnabrück fördert soziale Projekte in der Region

Birgit Liedmeier, Pressesprecherin der Sparkasse Osnabrück, betont die Bedeutung der Weihnachtsspende: „Mit unserer jährlichen Weihnachtsspende wollen wir dazu beitragen, dass wichtige soziale Projekte in unserer Region weiterhin bestehen können. Wir investieren gerne in Vorhaben, die das Leben von Menschen aktiv verbessern. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die vielen engagierten Menschen hinter den Organisationen, die sich für die guten Sachen so stark engagieren.“

Titelbild: Mechthild Dierks (2. Vorsitzende Solidarisches Osnabrück e. V.), Josef Hugenberg (Kassenwart) und Amélie Comfere (Studentin für Lehramt) nehmen die Weihnachtsspende der Sparkasse Osnabrück von Birgit Liedmeier (Sparkasse Osnabrück) entgegen. Foto: L. Knemeyer/Sparkasse Osnabrück.

 

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