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CDU-Wirtschaftsrat fordert Ende des EU-Verbrennerverbots

Auto Auspuff
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Der Wirtschaftsrat der CDU hat die Aufhebung des auf EU-Ebene beschlossenen Verbrenner-Verbots gefordert. Statt technischer Vorgaben solle die Politik sich auf die Regulierung von CO2-Emissionen konzentrieren, argumentiert der Verband und wirbt für ein umfassendes Zertifikatehandelssystem.

Wirtschaftsrat kritisiert Vorgaben zur Antriebsform

Generalsekretär Wolfgang Steiger vom Wirtschaftsrat der CDU sprach sich in der „Rheinischen Post“ (Freitag) gegen eine politische Festlegung auf bestimmte Antriebstechnologien aus. „Die Politik sollte den CO2-Ausstoß regulieren und nicht die Antriebsform“, sagte Steiger der „Rheinischen Post“ (Freitag).

Forderung nach EU-weitem CO2-Zertifikatehandel

Steiger plädierte dafür, statt verbindlicher Flottengrenzwerte ein neues marktbasiertes System zu etablieren. Steiger weiter: „Statt starrer Flottenvorgaben braucht es ein vollständiges Umdenken: Ein EU-weiter und möglichst alle Sektoren und Energieträger umfassender CO2-Zertifikatehandel mit planbarem Reduktionsverlauf der verfügbaren Zertifikate ist geeignet dazu, Preissignale zu setzen.“

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Özdemir fordert liberalen Kurs: Grüne für ökologische Marktwirtschaft

Cem Özdemir
Cem Özdemir am 15.04.2025 / via dts Nachrichtenagentur

Vor der Bundesdelegiertenkonferenz wirbt Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir für einen liberalen Kurs seiner Partei. Er fordert eine Verbindung von Freiheit und Verantwortung sowie eine „ökologische Marktwirtschaft“, in der der Staat den Rahmen setzt und die Marktwirtschaft Innovationen vorantreibt.

Özdemir fordert Liberalismusverständnis der Grünen

Der Spitzenkandidat der Grünen bei der baden-württembergischen Landtagswahl, Cem Özdemir, hat vor der Bundesdelegiertenkonferenz seiner Partei für einen liberalen Kurs geworben. „Unser Anspruch sollte sein, die Leerstelle beim Liberalismus zu besetzen – ein Liberalismus, der Freiheit und Verantwortung zusammen denkt“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Özdemir entwarf dabei das Bild einer „ökologischen Marktwirtschaft“. Wörtlich erklärte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“: „Das Zielbild ist die ökologische Marktwirtschaft: Der Staat setzt einen Rahmen, verlässlich und mit Weitblick. Das muss aber kombiniert werden mit Vertrauen in die Fähigkeit der Marktwirtschaft, neue Lösungen zu finden und marktfähige Produkte zu entwickeln.“

„Freiheitliche Klimapolitik“ und Rolle des Staates

Zugleich warb Özdemir für eine „freiheitliche Klimapolitik“. „Das Ziel grüner Wirtschaftspolitik muss sein, dass wir eine Dynamik ökologischer Innovationen und Investitionen auslösen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Der Staat solle sich in diesem Zusammenhang „als Ermöglicher sehen“ und „dafür sorgen, dass die Investitionen an der richtigen Stelle landen“.

Mit Blick auf die Finanzpolitik der Bundesregierung übte Özdemir Kritik. „Genau darum ist es so bitter, dass die Bundesregierung das Sondervermögen vervespert und zwingende Zukunftsinvestitionen verschläft“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

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VfB Stuttgart feiert 4:0-Auswärtssieg in Europa League

Go Ahead
Go Ahead Eagles - VfB Stuttgart am 27.11.2025 / ProShots/ddp/Sipa, via dts Nachrichtenagentur

Der VfB Stuttgart hat in der Europa League mit einem deutlichen 4:0-Auswärtssieg bei den Go Ahead Eagles Deventer ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Schwaben dominierten die Partie über weite Strecken und sicherten sich mit einer konzentrierten Vorstellung wichtige Punkte im Kampf um das Weiterkommen.

Frühe Führung durch Doppelpack von Leweling

Bereits in der 20. Minute brachte Jamie Leweling die Stuttgarter in Führung. Nach einem Doppelpass mit Deniz Undav tauchte er halblinks frei vor dem Tor auf und schob den Ball mit dem rechten Außenrist ins rechte Toreck. Nur 15 Minuten später erhöhte Leweling auf 2:0, als er nach einem Konter aus 17 Metern flach ins linke Toreck traf.

Die Gastgeber aus Deventer fanden in dieser Phase kaum Zugriff auf das Spiel. Stuttgart nutzte die sich bietenden Räume konsequent aus und setzte die Defensive der Go Ahead Eagles mit hohem Tempo und präzisem Passspiel unter Druck.

El Khannouss und Bouanani sorgen für klare Verhältnisse

In der zweiten Halbzeit erhöhte Bilal El Khannouss in der 59. Minute, als er nach einer Flanke von links im Strafraumzentrum den Ball von Undav mit der Brust aufgelegt bekam und aus acht Metern ins rechte Toreck schoss. Badredine Bouanani setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt und stellte den 4:0-Endstand her.

Die Gastgeber aus Deventer konnten dem anhaltenden Druck der Stuttgarter kaum standhalten und fanden nur selten zu gefährlichen Abschlüssen. Der VfB blieb auch nach der klaren Führung spielbestimmend und ließ defensiv wenig zu.

Mehrere Verwarnungen in hitziger Partie

Das Spiel war geprägt von mehreren gelben Karten. Auf Seiten des VfB Stuttgart wurden unter anderem Angelo Stiller und Deniz Undav verwarnt, bei den Go Ahead Eagles erhielten Victor Edvardsen und Dean James Gelb. Trotz der hitzigen Atmosphäre behielt der VfB die Kontrolle über das Spiel und sicherte sich wichtige Punkte in der Europa League.

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Bundestagsausschuss will sämtliche Einsprüche gegen Wahlablehnung zurückweisen

BSW-Wahlnachlese (Archiv)
BSW-Wahlnachlese (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Wahlprüfungsausschuss des Bundestages soll sämtliche Einsprüche gegen das Ergebnis der letzten Bundestagswahl zurückweisen. Eine entsprechende Beschlussvorlage sieht vor, dass weder mandatsrelevante Verstöße gegen Wahlrechtsvorschriften noch Wahlfehler festgestellt werden konnten. Die Einspruchsführer, darunter das BSW, scheitern demnach mit ihrer Forderung nach einer vollständigen Neuauszählung der Stimmen.

Ausschuss sieht keine Grundlage für Neuauszählung

Der Wahlprüfungsausschuss des Bundestages soll die Einsprüche gegen das Ergebnis der letzten Bundestagswahl vollständig zurückweisen. Das geht aus einer Beschlussvorlage für den Ausschuss hervor, über die das Nachrichtenmagazin „POLITICO“ berichtet. „Die Einsprüche sind unbegründet“, heißt es in dem Papier. Es könne „kein mandatsrelevanter Verstoß gegen Wahlrechtsvorschriften und damit kein Wahlfehler festgestellt werden“.

Die Einspruchsführer – darunter das BSW – hatten bundesweite Auszählungsfehler geltend gemacht und eine vollständige Neuauszählung verlangt. Laut Vorlage gibt es dafür keine Grundlage. Bloße Vermutungen reichten nicht aus: „Hinweise auf die Gefahr von Unregelmäßigkeiten oder allgemein gehaltene, pauschale Behauptungen über wahrscheinliche Fehlerquellen“ stellten keinen prüffähigen Sachverhalt dar.

Korrigierte Einzelfälle und Verweis auf Rechtsprechung

Zahlreiche von den Einspruchsführern vorgetragene Einzelfälle seien bereits im regulären Prüfprozess korrigiert worden, andere hätten sich als unzutreffend oder unbegründet erwiesen. Die Wahlorgane hätten ihre gesetzlichen Prüfaufgaben ordnungsgemäß erfüllt und Fehler im üblichen Umfang behoben.

Auch ein knappes Wahlergebnis rechtfertige kein automatisches Recht auf Neuauszählung, so der Ausschuss mit Verweis auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Ein solches Vorgehen sei nur geboten, wenn nachweislich Fehler bei der Auszählung aufgetreten seien.

BSW knapp an Fünf-Prozent-Hürde gescheitert

Das BSW war bei der Bundestagswahl mit 4,981 Prozent der Zweitstimmen knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert – es fehlten lediglich 9.529 Stimmen. Die Einspruchsführer verwiesen unter anderem auf statistische „Anomalien“, angebliche Verwechslungen mit ähnlich benannten Parteien oder falsch als ungültig gewertete Stimmen.

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Koalitionsausschuss ringt um Rentenpaket und Heizungsgesetz

Ukraine-Protest vor
Ukraine-Protest vor dem Kanzleramt am 27.11.2025 / via dts Nachrichtenagentur

Die Spitzen von CDU, SPD und CSU haben am Donnerstagabend im Bundeskanzleramt im Koalitionsausschuss über zentrale Streitpunkte der Regierungsarbeit beraten. Im Fokus standen das Rentenpaket, das Heizungsgesetz und das geplante Verbrenner-Aus, deren weitere Ausgestaltung als entscheidend für die Stabilität der Koalition gilt.

Koalitionsstreit um Rentenpaket

Im Mittelpunkt der Diskussionen steht vor allem das Rentenpaket, das aufgrund der ablehnenden Haltung von 18 Abgeordneten der Jungen Gruppe der Unionsfraktion in Gefahr ist. Diese akzeptieren ein 48-Prozent-Rentenniveau bis 2031, lehnen jedoch eine Festsetzung in der Höhe danach ab. Unions-Fraktionschef Jens Spahn stellte ein Rentenpaket 2 in Aussicht, um die Gruppe zur Zustimmung zu bewegen. Der Vorsitzende der Jungen Gruppe, Pascal Reddig, zeigte sich kompromissbereit und hofft auf verbindliche Lösungen im Koalitionsausschuss.

Kontroverse um Heizungsgesetz

Ein weiteres Thema ist das Heizungsgesetz, das laut Koalitionspapier von Union und SPD abgeschafft werden soll. Die geplante Reform des Gebäudeenergiegesetzes soll „technologieoffener“ und „flexibler“ gestaltet werden. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sprach von einem „Zwang zur Wärmepumpe“, während Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) vor Rückschritten beim Klimaschutz warnte. Die Diskussionen um die genaue Ausgestaltung des Gesetzes sind noch nicht abgeschlossen. Mögliche Ergebnisse werden voraussichtlich erst am Freitag bekanntgegeben.

Ukrainekrieg nur am Rande Thema

Der Ukrainekrieg dürfte trotz des 28-Punkte-Plans aus Washington wohl eine geringere Rolle bei den Gesprächen spielen. Vor dem Kanzleramt versammelte sich trotzdem eine Gruppe pro-ukrainischer Demonstranten.

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Freiburg bleibt nach 0:0 in Pilsen ungeschlagen

Nadiem Amiri
Nadiem Amiri (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der SC Freiburg hat sich in der Europa League mit einem 0:0-Unentschieden von Viktoria Pilsen getrennt. In einer insgesamt chancenarmen Partie kontrollierten die Breisgauer zunächst das Geschehen, ohne zwingende Torgefahr zu entwickeln, während Pilsen vor der Pause dem Führungstreffer näherkam. In der zweiten Halbzeit vermieden beide Mannschaften größere Risiken, sodass es beim torlosen Remis blieb. Parallel verlor Mainz 05 bei Universitatea Craiova mit 0:1.

Zähes Spiel ohne entscheidende Szenen

Der SC Freiburg trennte sich in der Europa League mit einem 0:0 von Viktoria Pilsen. In einem zähen Spiel, das von wenigen Höhepunkten geprägt war, gelang es keiner der beiden Mannschaften, entscheidende Akzente zu setzen. Freiburg kontrollierte die ersten 35 Minuten, ohne jedoch große Torgefahr auszustrahlen.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit gerieten die Gäste unter Druck, als Pilsen dem Führungstreffer näherkam. Ein Tor von Durosinmi wurde jedoch wegen Abseits nicht anerkannt.

Freiburg bleibt ungeschlagen

In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel weiterhin ausgeglichen. Beide Teams vermieden es, ins Risiko zu gehen, was letztlich zu einem torlosen Remis führte. Freiburgs Trainer Julian Schuster hatte im Vorfeld vor der Leidenschaft und Härte der Pilsener gewarnt, die sich auch in dieser Partie zeigten.

Trotz des Unentschiedens bleibt Freiburg in der Europa League ungeschlagen und hat weiterhin gute Chancen, die nächste Runde zu erreichen.

Pilsen weiter ohne Sieg gegen deutsche Teams – Mainz verliert

Pilsen hingegen konnte auch im zehnten Pflichtspiel gegen eine deutsche Mannschaft keinen Sieg einfahren. Die Viktoria hatte in der heimischen Liga zuletzt nicht überzeugen können und belegt dort nur den sechsten Platz. Dennoch zeigte die Mannschaft gegen Freiburg eine engagierte Leistung, die jedoch nicht mit einem Tor belohnt wurde.

Zeitgleich unterlag Mainz 05 bei Universitatea Craiova mit 0:1. Das Tor des Tages erzielte Assad Al-Hamlawi für die Rumänen per Foulelfmeter. Der späte Ausgleich der Rheinhessen zählte aufgrund einer Abseitsstellung nicht.

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Vinyl-Duell: Klick oder Kleben – die Entscheidung für den richtigen Bodenbelag

Bodenbelag
Bodenbelag

Vinylböden haben sich in den letzten Jahren vom einstigen Nischenprodukt zu einem der beliebtesten Bodenbeläge in Neubauten und bei Sanierungen entwickelt. Ihre Popularität verdanken sie einer Reihe unschlagbarer Vorteile: Sie sind robust, pflegeleicht, fußwarm und bieten eine enorme Vielfalt an realistischen Dekoren.

Wer sich für einen Vinylboden entscheidet, steht jedoch schnell vor einer grundlegenden Frage: Soll der Boden geklebt oder geklickt werden?

Die Entscheidung zwischen Klick-Vinyl und Klebevinyl ist nicht nur eine Frage der Verlegemethode. Sie beeinflusst:

  • Die Eignung für bestimmte Räume (z.B. Bad oder Wintergarten).
  • Die benötigte Vorbereitung des Untergrunds.
  • Die Haltbarkeit und die spätere Wiederentfernbarkeit.

Beide Systeme haben spezifische Stärken und Schwächen, die Bauherren und Heimwerker kennen müssen, um die langfristig beste Lösung für ihre Anforderungen zu finden. Die Wahl hängt maßgeblich davon ab, welche Prioritäten gesetzt werden: einfacher Einbau oder maximale Stabilität?

Der Klebevinyl-Spezialist

Das klassische Klebevinyl ist die professionellste Verlegeform und wird oft von Handwerkern bevorzugt. Bei dieser Variante handelt es sich um dünne, flexible Bahnen oder Fliesen, die vollflächig und direkt auf den Untergrund geklebt werden. Durch diesen festen Verbund entsteht ein äußerst robuster und dauerhafter Bodenbelag.

Vorteile und Einsatzgebiete

Der größte Vorteil liegt in der minimalen Aufbauhöhe und der damit verbundenen hervorragenden Eignung für Renovierungen, bei denen jede Höhe zählt. Da Klebevinyl vollständig mit dem Untergrund verbunden ist, kann sich die Wärme der Fußbodenheizung optimal und schnell ausbreiten.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Wasserfestigkeit. Bei fachgerechter Verklebung und Abdichtung der Nähte ist Klebevinyl die erste Wahl für Feuchträume, da es absolut dicht hält. Viele entscheiden sich dabei für Klebe Vinylboden in Holzoptik, um die Vorteile eines widerstandsfähigen Kunststoffbodens mit der warmen Ästhetik eines Echtholzbodens zu kombinieren.

Die Herausforderung der Vorbereitung

Der größte Nachteil des Klebevinyls liegt im Untergrund. Dieser muss zwingend absolut eben, sauber, trocken und rissfrei sein. Jede Unebenheit, jede winzige Verunreinigung wird sich über kurz oder lang auf der dünnen Oberfläche abzeichnen – der sogenannte Telegraphie-Effekt. Dies macht eine aufwändige Spachtelung oder Nivellierung des Bodens fast immer notwendig.

Dazu sagt der Experte:

Alexander Schaub von schaubundsohn.de:

„Klebevinyl ist nur so gut wie der Untergrund darunter. Ohne eine fachgerechte Vorbereitung entstehen später sichtbare Fehlstellen und Unebenheiten, die sich eins zu eins im fertigen Boden widerspiegeln.

Die Entfernung von Klebevinyl ist zudem aufwändig und zeitintensiv, was bei einem späteren Belagwechsel bedacht werden muss.

Der Klick-Vinyl-Komfort

Klick-Vinyl ist die beliebteste Option für Heimwerker, da es eine schwimmende Verlegung ermöglicht – ähnlich wie Laminat. Die Dielen besitzen an den Seiten ein patentiertes Klicksystem, das eine schnelle und leimfreie Verbindung ohne feste Bindung zum Untergrund gewährleistet.

Vorteile der einfachen Verlegung

Der zentrale Vorteil ist die extreme Zeitersparnis und der geringe Aufwand. Das Klick-System ist sofort begehbar, und die Dielen lassen sich bei einem Umzug oder einem späteren Austausch problemlos wieder aufnehmen und sogar in einem anderen Raum erneut verwenden.

Klick-Vinyl kann zudem kleinere Unebenheiten des Untergrunds besser tolerieren als Klebevinyl, da die Dielen meist auf einer stabilen Trägerplatte (HDF oder SPC – Stone Plastic Composite) aufgebaut sind. Dies macht die Vorbereitung weniger aufwändig, obwohl eine Trittschalldämmung oft zusätzlich erforderlich ist.

Grenzen der schwimmenden Lösung

Trotz seiner Einfachheit hat Klick-Vinyl Grenzen, die beachtet werden müssen:

  • Aufbauhöhe: Durch die Trägerplatte ist es deutlich dicker als Klebevinyl. Dies kann an Türschwellen oder bei Übergängen zu anderen Belägen problematisch werden.
  • Temperatursensitivität: Klick-Vinyl mit HDF-Trägerplatte kann bei starker, direkter Sonneneinstrahlung (etwa in Wintergärten oder vor großen Fensterfronten) zur Ausdehnung Hier ist die Temperaturbeständigkeit des Materials genau zu prüfen.
  • Feuchtraumeignung: Obwohl das Material selbst wasserfest ist, kann Wasser über die Klickfugen in die Fugen oder unter das Vinyl dringen, besonders wenn kein wasserdichter Träger (wie SPC) verwendet wird.

Klick-Vinyl ist die ideale Wahl für alle, die eine schnelle, saubere Lösung suchen, die sie eigenständig und ohne aufwendige, feste Verklebung realisieren möchten.

Direktvergleich: Kosten, Aufwand, Nutzung

Die Entscheidung zwischen Klick- und Klebevinyl hängt letztlich von der Priorität des Bauherrn ab. Es ist ein Abwägen zwischen dem Verlegeaufwand und der Leistungsfähigkeit des fertigen Bodens.

Kriterium Klebevinyl (Dünnvinyl) Klick-Vinyl (mit Träger)
Verlegeaufwand Hoch (Untergrund muss gespachtelt und nivelliert werden) Gering (schnelle, schwimmende Verlegung)
Materialkosten Oft geringer (dünneres Material) Oft höher (Trägerplatte/Klicksystem)
Gesamtkosten Höher (Kosten für Handwerker und Untergrundvorbereitung) Geringer (DIY-Verlegung möglich)
Feuchtraumeignung Optimal (bei professioneller Verklebung absolut dicht) Gut (bei SPC-Trägerplatten und korrekter Randabdichtung)
Fußbodenheizung Optimal (beste Wärmeleitfähigkeit durch direkten Verbund) Gut (langsamer in der Reaktion durch Trägerplatte)
Wiederentfernung Sehr aufwendig Einfach (rückstandsfreie Demontage)
Widerstandsfähigkeit Sehr hoch (fester Verbund verhindert Bewegung der Fugen) Hoch (Bewegung bei Temperaturwechsel möglich)

 Die entscheidende Frage

 Wer einen Bodenbelag für stark beanspruchte gewerbliche Flächen, für den Nassbereich oder für eine perfekt geregelte Fußbodenheizung sucht, kommt um das Klebevinyl und die damit verbundene professionelle Untergrundvorbereitung kaum herum. Der höhere Aufwand zu Beginn wird durch die höhere Stabilität und Langlebigkeit belohnt.

Für Heimwerker, Mieter oder Räume mit geringerer Belastung, in denen der Boden schnell und sauber verlegt werden soll, ist das Klick-Vinyl die pragmatische und kostengünstige Lösung.

Die richtige Wahl für den Zweck

Die Gegenüberstellung von Klick- und Klebevinyl zeigt: Es gibt keinen generell „besseren“ Vinylboden, sondern nur die optimale Lösung für den jeweiligen Einsatzzweck.

Der Klebevinyl-Boden überzeugt durch höchste Stabilität, maximale Wasserresistenz und beste Eignung für Fußbodenheizungen, erfordert aber eine makellose Untergrundvorbereitung und professionelle Verlegung. Der Klick-Vinyl-Boden punktet durch seine einfache und schnelle Selbstverlegung.

Die Wahl sollte immer von den Anforderungen des Raumes und der Kompetenz des Verlegers abhängen. Nur wer diese Faktoren beachtet, sichert sich die Langlebigkeit und die volle Leistung, die ein moderner Vinylboden zu bieten hat.

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Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert Region bei Anchorage

Amerikanische Flagge
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In Alaska hat sich am Donnerstag ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 6,1 an, wiesen jedoch darauf hin, dass diese Werte oft später korrigiert werden. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor.

Erdbeben nahe Anchorage registriert

Das Erdbeben ereignete sich nach Angaben der Geologen um 8.11 Uhr Ortszeit (18.11 Uhr deutscher Zeit). Das Epizentrum lag demnach etwa 90 Kilometer von Anchorage entfernt.

Beben dieser Stärke können regelmäßig im Umkreis von bis zu 70 Kilometern Schäden anrichten. Konkrete Angaben zu möglichen Auswirkungen lagen zunächst nicht vor, ebenso wenig Meldungen über Verletzte oder größere Sachschäden.

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Vor dem Ukraine-Frieden? Rheinmetall sagt bei Volkswagen Osnabrück ab

Panzer vor Volkswagen Osnabrück
Panzer vor Volkswagen Osnabrück / Montage uner Verwendung eines PR-Fotos der Fa. Rheinmetall

Eine mögliche Umstellung des Volkswagen-Werks in Osnabrück auf militärische Produktion unter der Regie von Rheinmetall steht nach Angaben des Rüstungskonzerns derzeit nicht mehr zur Debatte.

Trotz voller Auftragsbücher infolge des noch nicht beendeten russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sieht der Rüstungskonzern aktuell keinen Bedarf, Kapazitäten von Volkswagen zu übernehmen.

Rheinmetall führt derzeit keine Gespräche mit Volkswagen

Rheinmetall-Chef Armin Papperger erklärte gegenüber dem Verein der Ausländischen Presse in Deutschland, dass es aktuell keine Verhandlungen mit Volkswagen über eine mögliche Nutzung des Werks in Osnabrück gebe. Der Konzern verfüge derzeit über ausreichend eigene Produktionskapazitäten, um die laufenden militärischen Aufträge abzuwickeln. „Wir haben genügend Kapazitäten, um die Aufträge abzuarbeiten“, zitiert ntv den Rüstungsmanager. Zuletzt wurde offen über eine Auftragsfertigung unter der Regie von Volkswagen spekuliert.

Potenzial des Standorts Osnabrück grundsätzlich vorhanden

Papperger bestätigte, dass er sich bei einem Besuch des Standorts Osnabrück bereits ein Bild von den Gegebenheiten gemacht habe. Dabei habe er festgestellt, dass bestimmte Bereiche der Fertigung grundsätzlich für militärische Produkte geeignet seien. „Ich habe mir das Werk angeschaut, und es gibt Bereiche, die passen würden“, so Papperger gegenüber ntv. Eine konkrete Nutzung stehe jedoch gegenwärtig nicht im Raum – dies könne sich allerdings ändern, falls der Konzern zusätzliche Großaufträge erhalte.

Rheinmetall wächst rasant – doch weitere Zukäufe sind nicht geplant

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs profitiert Rheinmetall von umfangreichen militärischen Bestellungen vieler Staaten. Der Dax-Konzern baut das Geschäft mit neuen Produktionsstandorten und Übernahmen aus, zuletzt durch die Integration des militärischen Bereichs der Bremer Lürssen-Werft. Trotz des starken Wachstums betonte Papperger gegenüber ntv, dass „aktuell keine weiteren Zukäufe“ vorgesehen seien.

VW Osnabrück droht ohne Anschlussauftrag das Aus

Für das Volkswagen-Werk in den ehemaligen Karmann-Werkshallen in Osnabrück bleibt die Zukunft unterdessen unklar. Rund 2300 Beschäftigte sind betroffen, da Aufträge fehlen. Bislang wurden von VW keine Folgeaufträge für das T-Roc Cabriolet und bislang gefertigte Porsche-Fahrzeuge beschlossen. In der Vergangenheit hatte Papperger betont, Osnabrück sei „im Spiel“, falls Rheinmetall zusätzliche Produktionsflächen benötige. Eine Delegation des Konzerns hatte den Standort im März besichtigt. Volkswagen sprach anschließend von einer „ergebnisoffenen Diskussion“ ohne konkretes Ergebnis.

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Der Verkehr steht: Kein Vor und kein Zurück in der Osnabrücker Innenstadt

Stau in Osnabrück am 27.11.2025
Stau in Osnabrück am 27.11.2025 / Fotos: Dominik Lapp

Der Verkehr in der Osnabrücker Innenstadt ist am Donnerstagabend nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Trotz eines ansonsten normalen Wochentags ohne besondere Störungen oder Autobahnsperrungen mussten Autofahrer und Buspassagiere ab dem späten Nachmittag teils erhebliche Verzögerungen in Kauf nehmen.

Staus in Osnabrück obwohl die Autobahnen frei sind

Weder Meldungen über größere Staus im Umland noch Hinweise auf Sperrungen der Autobahnen A1, A30 oder A33 lagen am Donnerstagabend vor. Dennoch kam es in der Innenstadt zu massiven Behinderungen. Die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück warnte auf ihrem WhatsApp-Kanal vor Verspätungen von 15 bis 20 Minuten im Stadtbusverkehr – tatsächlich waren die Verzögerungen wohl tatsächlich deutlich länger.

Bus der Linie M2 braucht für wenige Hundert Meter zehn Minuten

Ein Redakteur der HASEPOST machte den Selbstversuch und begleitete einen Bus der Metrobuslinie M2. Für die kurze Distanz zwischen Heger Tor und Rissmüllerplatz benötigte das Fahrzeug rund zehn Minuten – eine Strecke, die fahrplanmäßig in etwa einer Minute zurückgelegt werden müsste. Während der Fahrt stauten sich Fahrzeuge nahezu durchgehend, teilweise ohne sichtbaren Grund, während die Busspur von abbiegenden Autos blockiert wurde.

Ausfälle auf zahlreichen innerstädtischen Buslinie

Auch weitere Linienbusse sind laut VOS von deutlichen Verspätungen auf zentralen Achsen betroffen. Besonders betroffen waren der Neumarkt, der Wallring sowie die Zufahrten aus Richtung Hasetor und Johannistor. Auf der Linie 10 fielen zwischen 16:56 Uhr und 17:56 Uhr gleich zwei Verbindungen (17:16 und 17:36 Uhr). Auf der Linie M2 wiederum hatten sich die verspäteten Busse so nah aneinander angenähert, dass sie nur wenige Minuten trennte – bis dann wieder für mehr als 20 Minuten kein Bus kam.
Die genaue Ursache für die ungewöhnlich starken Verkehrsbehinderungen war am späten Abend weiterhin unklar.

AFP