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Völkerrechtler warnt: US-Sicherheitsstrategie greift Europa politisch an

Weißes Haus
Weißes Haus (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die neue US-Sicherheitsstrategie könnte die Bundesregierung nach Einschätzung des Berliner Völkerrechtlers Helmut Aust in diesem Jahr weiter beschäftigen. Aus Sicht Austs enthält das Strategiepapier Formulierungen, die auf eine problematische Einmischung der USA in europäische Verhältnisse hindeuten.

Kritik an US-Sicherheitsstrategie

Der Berliner Völkerrechtler Helmut Aust erwartet, dass sich Deutschland und Europa intensiv mit der neuen US-Sicherheitsstrategie auseinandersetzen müssen. „Deutschland und Europa werden 2026 einen Umgang mit der Sicherheitsstrategie der USA finden müssen“, sagte er der „Rheinischen Post“. Nach seiner Einschätzung geht aus dem Papier hervor, „dass regime change – ein von außen erzwungener Regierungswechsel – von der US-Regierung als probates Mittel auch für Europa betrachtet wird“.

Aust sieht insbesondere sprachliche Zuspitzungen in dem Dokument kritisch. Er ergänzte: „Das machen Formulierungen deutlich, wonach Europa sich im zivilisatorischen Niedergang befinde und die patriotischen Kräfte gefördert werden müssten. Diese aggressive Form der Parteinahme aus den USA sollte sich Deutschland nicht gefallen lassen.“ Die Aussagen, so Aust zur „Rheinischen Post“, belegten eine neue Qualität der politischen Einmischung.

Bezug auf Monroe-Doktrin

Dem Strategiepapier zufolge will US-Präsident Donald Trump die Monroe-Doktrin wiederbeleben, die früher zur Begründung von US-Interventionen in Lateinamerika genommen wurde. Nach Austs Einschätzung wirft die angekündigte Rückbesinnung auf diese Doktrin in Verbindung mit den im Papier enthaltenen Passagen über Europa grundsätzliche völkerrechtliche und politische Fragen auf.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Dax startet mit neuer Dynamik ins Handelsjahr 2026

Frankfurter Börse
Frankfurter Börse / Foto: dts

Der Dax hat am Freitag seinen positiven Start ins neue Handelsjahr bestätigt und bis zum Mittag leichte Gewinne verzeichnet. Parallel dazu zeigten sich der Euro schwächer, Gold deutlich fester und der Ölpreis etwas nachgebend.

Der Dax wurde gegen 12:30 Uhr mit rund 24.540 Punkten berechnet und lag damit 0,2 Prozent über dem Schlussniveau des letzten Handelstags. „Der Dax ist mit neuer Dynamik in das neue Handelsjahr gestartet“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Auch wenn es sich heute um einen Brückentag an den europäischen Finanzmärkten handelt, sollte die Signalwirkung nicht unterschätzt werden. Dabei spielen die Kursrichtung als auch die gesuchten Branchen wichtige Rollen“, so Lipkow.

Konjunkturerwartungen der Investoren

„Für den Dax zeigt sich dies u.a. in den Aktien von MTU Aero, RWE und Airbus. Aber auch die Aktien von Siemens Energy, Volkswagen und Mercedes-Benz Group werden gesucht. Es scheint so, dass die Investoren auch in 2026 auf eine Konjunkturerholung in Deutschland setzen. Der deutsche als auch der EWU-Einkaufsmanagerindex spiegeln diese Annahme jedoch noch nicht wider. So blieben die Daten größtenteils hinter den Erwartungen zurück“, sagte Lipkow.

Entwicklung von Währungen und Rohstoffen

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1717 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8535 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.399 US-Dollar gezahlt (+1,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 120,70 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 60,80 US-Dollar, das waren 5 Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Fahrradbranche in der Krise: Absatz bricht 2025 weiter ein

Fahrräder (Archiv)
Fahrräder (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die deutsche Fahrradindustrie steckt weiterhin in der Krise. Trotz der Hoffnung auf eine Trendwende verzeichnen Hersteller und Händler auch 2025 rückläufige Absatzzahlen. Branchenvertreter sprechen von schwierigen Rahmenbedingungen und warnen vor finanziellen Engpässen in einzelnen Unternehmen.

Absätze gehen weiter zurück

Die krisengeplagte Fahrradindustrie kommt nicht in Tritt. „Die erhoffte Wende ist ausgeblieben. Die Absätze sind 2025 noch einmal gefallen“, sagte Burkhard Stork, Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV), dem „Handelsblatt“. Für einige Unternehmen sei die Liquiditätssituation noch immer angespannt. „Da könnten noch manche in Nöte geraten.“

Viele in der Branche hatten für 2025 auf die Wende gehofft. Im Jahr zuvor war die Zahl der verkauften Fahrräder zum vierten Mal in Folge um 2,5 Prozent auf 3,85 Millionen Stück gesunken. Das Umfeld ist nach Angaben aus der Branche weiter schwierig.

Hohe Lagerbestände und schwieriges Umfeld

„Wirtschaftliche Unsicherheiten, hohe Bürokratie und fehlende politische Impulse bremsen die Erholung, während hohe Lagerbestände weiterhin Druck erzeugen“, sagte Thomas Heckrath-Rose, Geschäftsführer bei Rose Bikes, dem „Handelsblatt“.

Branchenvertreter verweisen darauf, dass der Markt schon vor der aktuellen Phase über mehrere Jahre rückläufige Verkaufszahlen verzeichnete. Die aktuelle Schwächephase verschärft nach diesen Einschätzungen bestehende Probleme vieler Anbieter.

Corona-Boom als Fehlinterpretation

Von einer Illusion muss sich die Industrie nach Einschätzung von Verbandsvertretern verabschieden. „Es war vielleicht etwas naiv von manchen, die sprunghaft gestiegene Nachfrage zu Beginn der Pandemie nicht für vorgezogene Käufe zu halten, sondern für den Sprung auf ein neues Niveau“, sagte Verbandschef Stork dem „Handelsblatt“. Damals seien plötzlich fünf statt der im Durchschnitt üblichen vier Millionen Fahrräder verkauft worden. Viele in der Branche dachten, das sei das neue Normalniveau, von dem es weiter aufwärts geht. Stork sagte dazu: „Vielleicht lassen sich in Deutschland derzeit einfach nicht mehr als vier Millionen Fahrräder im Jahr verkaufen.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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AC Mailand leiht Nationalstürmer Füllkrug mit Kaufoption aus

Niclas Füllkrug
Niclas Füllkrug (Deutsche Nationalmannschaft) (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

AC Mailand hat den deutschen Fußball-Nationalspieler Niclas Füllkrug bis zum Saisonende vom englischen Erstligisten West Ham United ausgeliehen. Der italienische Club sicherte sich zudem eine Kaufoption für den Stürmer, wie die Serie A am Freitag mitteilte. Ob Füllkrug bereits im Kader für das Spiel gegen Cagliari Calcio am Abend stehen wird, ist noch offen.

Leihgeschäft bis Saisonende mit Kaufoption

Der AC Mailand hat den Transfer von Niclas Füllkrug offiziell abgeschlossen. Der deutsche Nationalspieler wechselt auf Leihbasis bis zum Saisonende vom englischen Premier-League-Club West Ham United zu den Italienern. Wie die Serie A am Freitag mitteilte, beinhaltet die Vereinbarung eine Kaufoption für den Stürmer.

Ob der Torjäger bereits am Abend im Aufgebot für die Partie gegen Cagliari Calcio stehen wird, war zunächst unklar. In den vergangenen Tagen hatte Füllkrug bereits mit seiner neuen Mannschaft trainiert, nachdem er in der Premier League zuletzt kaum eingesetzt worden war.

Wechsel nach schwierigem Halbjahr in England

Füllkrug war im Sommer 2024 für 27 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu West Ham United gewechselt. Beim Londoner Club erzielte er in 29 Pflichtspielen drei Tore. In der Premier League kam der Angreifer zuletzt nur selten zum Einsatz.

Hoffnung auf Empfehlung für die Weltmeisterschaft

Mit guten Leistungen beim AC Mailand hofft Füllkrug, sich für die kommende Weltmeisterschaft zu empfehlen. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte für den Stürmer mehr Spielpraxis gefordert.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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AfD-Spitzenkandidat plant radikalen Umbau von Ministerien und Rundfunk

Ulrich Siegmund
Ulrich Siegmund (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der AfD-Spitzenkandidat zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, kündigt im Fall einer Regierungsübernahme einen tiefgreifenden Umbau der Landesregierung an. Ministerien und Landesbehörden sollen zusammengelegt oder abgeschafft, der öffentlich-rechtliche Rundfunk radikal verkleinert und die Schulpflicht in ihrer bisherigen Form beendet werden.

Geplante Umstrukturierung der Landesregierung

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund will nach eigenen Angaben im Falle einer Regierungsübernahme in Sachsen-Anhalt mehrere Ministerien und Behörden abschaffen. „Die Landesregierung werden wir deutlich verschlanken“, sagte er dem „Spiegel“. Ein bis zwei Ministerien sollten „durch sinnvolle Zusammenlegungen“ wegfallen. Zudem wolle er bei den Behörden des Landes kürzen.

Besonders kritisch äußerte sich Siegmund zur Landesenergieagentur, die für Energieeffizienz und Ressourcenschonung zuständig ist. Über diese sagte er dem „Spiegel“: „Braucht niemand.“

Pläne für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Neben der Landesverwaltung nimmt Siegmund auch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ins Visier. Laut eigenen Angaben plant er, diesen durch höchstens zwei Sender zu ersetzen. Diesen Sendern sollen Meinungsäußerungen aller Art verboten sein. Der von ihm als „Grundfunk“ bezeichnete öffentlich-rechtliche Rundfunk dürfe dann, so sagte er dem „Spiegel“, „ausschließlich sachlich berichten“.

Schulpflicht und Migrationspolitik im Fokus

Schon zuvor hatte Siegmund radikale Pläne publik gemacht. So wolle er als Regierungschef die allgemeine Schulpflicht in ihrer bisherigen Form abschaffen und unter Migranten „die Spreu vom Weizen trennen“. Es gehe dabei nicht bloß um Sachsen-Anhalt: „Das große Ziel ist es, das ganze Land wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen.“

Konkretere Angaben zu den geplanten Maßnahmen machte Siegmund bislang nicht. Dem „Spiegel“ sagte er: „Was wir im Detail genau anpacken werden, wird derzeit in den zuständigen Gremien unserer Partei beraten.“

Der 35-Jährige hat nach eigenen Angaben Chancen, erster Ministerpräsident seiner in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuften Partei zu werden. In Umfragen liegt die AfD derzeit bei etwa 40 Prozent.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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HSV-Vorstand: Stefan Kuntz tritt aus familiären Gründen zurück

Stefan Kuntz
Stefan Kuntz (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Vorstand Stefan Kuntz verlässt den Hamburger SV mit sofortiger Wirkung aus persönlichen familiären Gründen. Der 63-Jährige bat den Aufsichtsrat der HSV Fußball Management AG nach den Weihnachtsfeiertagen um eine vorzeitige Auflösung seines Vertrages, der ursprünglich bis zum 31. Dezember 2025 lief, und erhielt die Zustimmung des Kontrollgremiums.

Vertragsauflösung auf Wunsch von Stefan Kuntz

Stefan Kuntz hat seine Tätigkeit als Vorstand des Hamburger SV mit sofortiger Wirkung beendet. Das teilte der Bundesligist am Freitag mit. Der 63-Jährige bat den Aufsichtsrat der HSV Fußball Management AG nach den Weihnachtsfeiertagen aus persönlichen familiären Gründen um eine Vertragsauflösung zum 31. Dezember 2025. Das Kontrollgremium entsprach seinem Wunsch.

Kuntz, der im Mai 2024 den Posten als Vorstand angetreten hatte und mit dem HSV 2025 in die Bundesliga aufstieg, erklärte, dass es manchmal wichtigere Dinge als Fußball gebe und dies nun bei ihm der Fall sei. Er bat um Verständnis und dankte dem HSV für die vergangenen anderthalb Jahre. Er wünsche den Teams und der Geschäftsstelle weiterhin das Beste.

Reaktionen des Aufsichtsrats

Aufsichtsratsvorsitzender Michael Papenfuß dankte Kuntz im Namen des Kontrollgremiums für dessen Engagement und wünschte ihm für die persönliche Zukunft alles Gute. Er sagte, dass der Verein mit Vorstand Eric Huwer und einer starken zweiten Führungsebene gut aufgestellt sei.

Fokus auf Bundesliga-Saison und Transfers

Der Fokus liege nun auf dem Trainingsstart und der Fortsetzung der Bundesliga-Saison sowie der aktuellen Transferperiode. Die Mannschaft beginnt am Freitag mit dem Auftakttraining für das Jahr 2026 und bereitet sich auf die kommenden Spiele vor.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Dax startet freundlich ins Jahr, trotz Zins- und Bewertungsrisiken

Börse
Börse / Foto: dts

Der Dax ist mit Gewinnen ins neue Handelsjahr gestartet. Trotz positiver Kursentwicklung warnt Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners vor einem herausfordernden Börsenjahr 2026. Neben der Bewertung des deutschen Leitindex rücken vor allem Zinsen und internationale Konjunkturdaten in den Fokus.

Dax mit positivem Auftakt trotz schwachem US-Handel

Am Freitagmorgen ist der Dax positiv in das neue Handelsjahr gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.595 Punkten berechnet, 0,4 Prozent über dem Schlussniveau des letzten Handelstags.

Thomas Altmann von QC Partners verwies auf die Vorgaben aus den USA: „In den USA ist das Börsenjahr 2025 an Silvester schwach zu Ende gegangen: Auf diese Verluste können die europäischen Indizes erst heute reagieren“, sagte Altmann laut QC Partners. „Dadurch, dass der erste Handelstag dieses Börsenjahres auf einen Freitag fällt, könnten die Umsätze auch heute noch niedrig bleiben, ehe dann nächste Woche wieder Normalität einkehrt.“

Bewertung und Zinsen als Belastungsfaktoren

Altmann sieht für den Dax ein anspruchsvolles Jahr: „Für den Dax beginnt heute ein herausforderndes Börsenjahr. Die Unternehmensgewinne sind im vergangenen Jahr zwar auf einen neuen Rekord geklettert. Gleichzeitig sind die Kurse allerdings deutlich stärker angestiegen als die Gewinne. Und so geht der deutsche Leitindex mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 17,6 in das Jahr 2026. Beim Jahreswechsel 2024/2025 war das KGV mit 15,0 noch 2,6 Punkte billiger.“

Auch die Entwicklung am Anleihemarkt bleibt nach Einschätzung von Altmann ein zentrales Thema: „Die Zinsen werden zu Beginn des neuen Börsenjahres ein wichtiges Thema bleiben. Die Rendite 30-jähriger Bundesanleihen ist im Dezember auf ein 14-Jahres-Hoch geklettert. Ein weiterer Zinsanstieg hätte das Potenzial, Wirtschaft und Börsen im Jahr 2026 massiv auszubremsen.“

Internationale Impulse und Rohstoffmärkte

Mit Blick auf die internationale Konjunktur verwies Altmann auf aktuelle Daten aus China: „In China ist der Einkaufsmanagerindex für den so wichtigen Industriesektor im Dezember erstmals seit März wieder über die Expansionsschwelle von 50 geklettert. Diese noch im alten Jahr veröffentlichte Zahl wird heute an der Börse in Hong Kong gefeiert“, sagte Altmann laut QC Partners.

An den Devisenmärkten zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung am Freitagmorgen etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1737 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8520 Euro zu haben.

Der Goldpreis legte deutlich zu. Am Morgen wurden für eine Feinunze 4.385 US-Dollar gezahlt (+1,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 120,13 Euro pro Gramm.

Auch der Ölpreis stieg: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 61,33 US-Dollar, das waren 48 Cent oder 0,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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OsnabrückHalle blickt auf erfolgreiches Veranstaltungsjahr 2025 zurück

(Symbolbild) OsnabrückHalle / Foto: Schulte
OsnabrückHalle (Symbolbild) / Foto: Schulte

Mehr als 150 Veranstaltungen an über 200 Veranstaltungstagen haben die OsnabrückHalle im Jahr 2025 geprägt. Rund 135.000 Menschen besuchten nach Angaben der Marketing Osnabrück GmbH Konzerte, Shows, Messen, Kongresse und weitere Formate. Damit unterstrich die Halle erneut ihre Rolle als zentraler Veranstaltungsort in Osnabrück.

Business-Veranstaltungen prägen das Programm

Einen großen Anteil am Jahresprogramm hatten erneut Kongresse, Tagungen und Firmenveranstaltungen. An fast 90 Veranstaltungstagen war die OsnabrückHalle Austragungsort für Business-Events und bildete damit eine tragende Säule des Betriebs. Dazu zählten unter anderem große Unternehmensfeiern sowie mehrtägige Fachkongresse mit mehreren hundert Teilnehmenden.

Ausverkaufte Formate im Kulturbereich

Auch kulturell setzte die OsnabrückHalle Akzente. Insgesamt 20 Veranstaltungen waren ausverkauft. Besonders gefragt war die Lesung von Angela Merkel, für die bereits nach wenigen Tagen keine Karten mehr erhältlich waren. Zum Jahresende sorgte zudem das erstmals initiierte Weihnachtsevent „Osnabrück singt Weihnachtslieder“ an der Bremer Brücke für Aufmerksamkeit, das 4.200 Menschen zusammenbrachte.

Zentrale Rolle beim Tag der Niedersachsen

Eine besondere Funktion übernahm die OsnabrückHalle beim Tag der Niedersachsen. In der Halle war unter anderem die Koordinierungsstelle für Sicherheitsfragen untergebracht. Zudem diente sie als Verpflegungsstätte für Teilnehmende, als Backstage-Bereich für die Osnabrück-Bühne sowie als Sendestandort für das NDR Fernsehen, das von dort live „Hallo Niedersachsen“ ausstrahlte.

Blick auf kommende Veranstaltungen

Bereits terminiert sind mehrere Veranstaltungen für das kommende Jahr, darunter die „jobmesse osnabrück“ im September sowie weitere Messe- und Kulturformate. Auch Konzerte und Comedy-Auftritte stehen bereits fest und ergänzen das vielseitige Programm der OsnabrückHalle.

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Beschäftigung stagniert 2025: Leichter Rückgang trotz Dienstleistungsboom

Reparatur Bahnschienen
Foto: dts

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist im Jahresdurchschnitt 2025 nach Jahren des Wachstums erstmals leicht gesunken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) blieb der Rückgang zwar mit 5.000 Personen minimal, signalisiert aber eine Abkühlung am Arbeitsmarkt bei gleichzeitig steigender Erwerbslosigkeit.

Im Jahresdurchschnitt 2025 waren rund 46,0 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept) erwerbstätig. Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vom Freitag lag die jahresdurchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2025 damit geringfügig um 5.000 Personen (0,0 Prozent) unter dem Niveau des Vorjahres. Im Jahr 2024 hatte es so viele Erwerbstätige wie noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990 gegeben. Mit Ausnahme des Corona-Jahres 2020 war die Erwerbstätigenzahl seit 2006 durchgängig gewachsen.

Abkühlung nach langem Aufschwung

Allerdings hatte der Anstieg seit Anfang 2024 deutlich an Dynamik verloren: Nach dem Rückgang zu Beginn der Coronakrise im Jahr 2020 um 325.000 Personen (-0,7 Prozent) war die Erwerbstätigenzahl 2021 zunächst leicht um 75.000 (+0,2 Prozent) und 2022 und 2023 insgesamt kräftig um 588.000 (+1,3 Prozent) beziehungsweise 306.000 Personen (+0,7 Prozent) gestiegen. Im Jahr 2024 betrug der Zuwachs nur noch 52.000 Personen (+0,1 Prozent). Im Laufe des Jahres 2025 wurde das Vorjahresniveau schließlich leicht unterschritten.

Ursächlich für diese Beschäftigungsentwicklung waren im Jahr 2025 die konjunkturelle Abkühlung auf dem Arbeitsmarkt und – wie bereits in den Vorjahren – die immer stärkeren Effekte des demografischen Wandels. Dieser hat zur Folge, dass für die aus dem Erwerbsleben ausscheidenden geburtenstarken Jahrgänge immer weniger junge Erwerbstätige nachrücken. Weiterhin stützend für den Arbeitsmarkt waren hingegen die Nettozuwanderung ausländischer Arbeitskräfte sowie eine gestiegene Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung, die unter anderem auf höhere Erwerbsquoten von älteren Personen und Frauen zurückzuführen ist.

Dienstleistungssektor als Stabilitätsanker

Im Jahr 2025 verhinderten ausschließlich die Beschäftigungsgewinne in den Dienstleistungsbereichen einen stärkeren Rückgang der Erwerbstätigenzahl. 75,9 Prozent aller Erwerbstätigen arbeiteten 2025 in den Dienstleistungsbereichen (2024: 75,6 Prozent). Die Zahl der dort Beschäftigten wuchs im Vorjahresvergleich um 164.000 (+0,5 Prozent) auf 34,9 Millionen Personen.

Innerhalb der Dienstleistungsbereiche entwickelte sich die Beschäftigung allerdings sehr unterschiedlich: Einen großen Zuwachs gab es wie in den Vorjahren im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit mit +205.000 Personen (+1,7 Prozent), wobei der Gesundheitsbereich den größten Anteil an diesem Zuwachs hatte. Zunahmen gab es auch in den Bereichen Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+16.000 Personen; +1,5 Prozent) sowie bei den sonstigen Dienstleistungen (unter anderem Verbände und Interessenvertretungen) mit +26.000 Personen (+0,8 Prozent). Demgegenüber ging die Erwerbstätigenzahl bei den konjunkturempfindlichen Unternehmensdienstleistern, zu denen auch die Arbeitnehmerüberlassung zählt, weiter zurück (-64.000 Personen; -1,0 Prozent). Im Bereich Information und Kommunikation endete mit einem Rückgang um 10.000 Personen (-0,6 Prozent) der zuvor neun Jahre und auch über die Coronakrise hinweg anhaltende Beschäftigungsaufbau. Im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe sank die Zahl der Erwerbstätigen erneut leicht, und zwar um 15.000 Personen (-0,1 Prozent).

Rückgänge in Industrie, Bau und Landwirtschaft – mehr Erwerbslose

Außerhalb der Dienstleistungsbereiche nahm die Beschäftigung deutlich ab: Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) sank die Erwerbstätigenzahl 2025 kräftig um 143.000 (-1,8 Prozent) auf 7,9 Millionen Personen. Im Baugewerbe ging die Beschäftigung um 23.000 Erwerbstätige (-0,9 Prozent) auf 2,6 Millionen zurück. Insgesamt arbeiteten 22,8 Prozent aller Erwerbstätigen im Jahr 2025 im Produzierenden Gewerbe (2024: 23,2 Prozent).

Die restlichen 1,2 Prozent der Erwerbstätigen arbeiteten im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei. Dort waren 3.000 Personen weniger erwerbstätig als im Vorjahr, was einem Rückgang um 0,5 Prozent auf 562.000 Personen entspricht. Damit setzte sich der negative Trend der vergangenen Jahre fort.

Entscheidend für die nahezu auf Vorjahresniveau verharrende Erwerbstätigenzahl waren Anstiege bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Hierdurch konnten Verluste bei der Zahl der marginal Beschäftigten (geringfügig entlohnte und kurzfristig Beschäftigte sowie Personen in Arbeitsgelegenheiten) und der Selbstständigen ausgeglichen werden. Insgesamt wuchs die Zahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt 2025 leicht um 33.000 (+0,1 Prozent) auf 42,3 Millionen Personen. Bei den Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger setzte sich im Jahr 2025 dagegen der nunmehr seit 2012 andauernde Abwärtstrend fort: Ihre Zahl sank gegenüber 2024 um 38.000 (-1,0 Prozent) auf 3,7 Millionen Personen.

Die Zahl der Erwerbslosen in Deutschland stieg nach vorläufigen Schätzungen auf Basis der Arbeitskräfteerhebung im Jahresdurchschnitt 2025 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 161.000 oder 10,8 Prozent auf 1,7 Millionen Personen. Die Zahl der aktiv am Arbeitsmarkt verfügbaren Erwerbspersonen, definiert als Summe der Erwerbstätigen und Erwerbslosen, stieg im gleichen Zeitraum um 156.000 Personen (+0,3 Prozent) auf 47,5 Millionen. Die Erwerbslosenquote, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an der Zahl der Erwerbspersonen, stieg gegenüber dem Vorjahr von 3,1 Prozent auf 3,5 Prozent, so die Statistiker.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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CDU verschärft Angriff auf Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir

Cem Özdemir
Cem Özdemir (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Gut zwei Monate vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg geht die CDU in die Offensive gegen den früheren Bundeslandwirtschaftsminister und grünen Spitzenkandidaten Cem Özdemir. Der Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Steffen Bilger, stellt die Bilanz Özdemirs in der Bundesregierung infrage und wirbt zugleich für den CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel. Im direkten Vergleich der möglichen Nachfolger von Ministerpräsident Winfried Kretschmann liegt Özdemir in Umfragen jedoch vor Hagel.

CDU verschärft Attacken auf Özdemir

Steffen Bilger</em, Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag und zugleich Vorsitzender des großen CDU-Bezirks Nordwürttemberg, griff den grünen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten in einer deutlichen Wortwahl an. "Cem Özdemir ist ein gescheiterter Ampelminister, der aus dieser Zeit nichts vorzuweisen hat", sagte Bilger dem "Tagesspiegel" (Freitagsausgabe). Weiter erklärte er: "Und die Menschen merken, dass er im Wahlkampf ganz anders redet als früher und auch ganz anders als seine Partei."

Obwohl die CDU in allen Umfragen klar vor der AfD und den Grünen führt, ergibt sich laut den Erhebungen ein anderes Bild beim Vergleich der Spitzenkandidaten. Demnach liegt der frühere Bundeslandwirtschaftsminister und grüne Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Cem Özdemir</em, im direkten Vergleich mit dem christdemokratischen Spitzenkandidaten Manuel Hagel deutlich vorn, wenn es um die Frage geht, wer am 8. März Nachfolger des ersten grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann werden soll.

CDU setzt auf Erfahrung ihres Spitzenkandidaten

Bilger betonte, die von Özdemir im Wahlkampf hervorgehobene Erfahrung für das Amt des Ministerpräsidenten könne auch der CDU-Spitzenkandidat für sich reklamieren. Die nötige Erfahrung für das Amt, mit der der 60-jährige Özdemir gegen den 37-jährigen Hagel punkten will, könne auch sein Landeschef in der grün-schwarzen Koalition vorweisen, so Bilger.

„Manuel Hagel hat als Fraktionsvorsitzender in den vergangenen Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass die Landesregierung konstruktiv und stabil zusammengearbeitet hat“, sagte er dem „Tagesspiegel“. Zugleich verband Bilger das mit der Forderung nach einem personellen Wechsel an der Spitze der Landesregierung: „Baden-Württemberg braucht aber neuen Schwung an der Regierungsspitze, nachdem das Land zuletzt zu sehr von seiner Substanz gelebt hat.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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