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RWE-Chef: Gasversorgung sicher, Energiepreise könnten bald sinken

Gaszähler
Foto: dts

Trotz des Wintereinbruchs sieht RWE-Chef Markus Krebber die Gasversorgung in Deutschland grundsätzlich gesichert, warnt aber vor Risiken im Energiesystem. Während er für die kommenden Jahre mit sinkenden Gaspreisen rechnet, erwartet er beim Strom ab 2026 Entlastungen für viele Verbraucher, jedoch anhaltenden Handlungsbedarf bei den Stromkosten der Industrie.

RWE-Chef sieht gesicherte Gasversorgung, warnt aber vor Risiken

RWE-Chef Markus Krebber sieht Deutschland für den aktuellen Winter beim Gas gut aufgestellt. „Bei einem normal kalten Winter hat Deutschland kein Problem beim Gas, die Lieferwege sind stabil. Doch das Energiesystem ist auf Kante genäht, das ist riskant“, sagte Krebber der „Rheinischen Post“.

Zugleich verwies Krebber auf die Bedeutung von Flüssiggas für die künftige Versorgungssicherheit. „Wenn man jeden Winter schaffen will, auch wenn es sehr kalt wird oder es Lieferausfälle gibt, ist es wichtig, die LNG-Terminals auszubauen.“ LNG ist Flüssiggas, das Deutschland aus mehreren Ländern erhält.

Erwartung sinkender Gaspreise

Mit Blick auf die Preisentwicklung zeigt sich Krebber zuversichtlich. „Wir werden nach heutiger Einschätzung gut durch den Winter kommen, das erwartet auch der Markt. Und er erwartet, dass die Gaspreise in den nächsten zwei Jahren sogar sinken, weil das Angebot an Flüssiggas (LNG) sich erhöhen wird“, sagte der RWE-Chef der „Rheinischen Post“.

Prognose für Strompreise und Entlastung der Industrie

Beim Strom rechnet Krebber 2026 mit sinkenden Kosten für viele Verbraucher. „Ich gehe für 2026 von stabilen Großhandelspreisen aus. Da der Staat die Netzentgelte bezuschusst, wird es für viele Stromkunden unterm Strich 2026 günstiger werden. Auf mittlere Frist erwarte ich stabile Preise: Erzeugung wird günstiger, Netzentgelte werden teurer.“

Unabhängig davon dringt Krebber auf Entlastungen für Unternehmen. Die Industrie müsse strukturell entlastet werden, sagte Krebber mit Blick auf den Industriestrompreis der „Rheinischen Post“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Union uneins über US-Angriff auf Venezuela und Trump-Politik

Logo der
Logo der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Unionsfraktion zeigt sich in ihrer Reaktion auf den US-Angriff auf Venezuela uneins. Während Unionsaußenpolitiker Jürgen Hardt (CDU) dem Ende der Herrschaft von Nicolás Maduro positive Seiten abgewinnen kann, warnt Parteikollege Roderich Kiesewetter vor einer Abkehr der USA von der regelbasierten Ordnung seit 1945. Beide fordern jedoch eine eigenständige europäische Linie im Umgang mit der Krise.

Unterschiedliche Akzente in der Bewertung der US-Aktion

Etwas Positives der Situation abgewinnen kann Jürgen Hardt (CDU), außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion. „Maduro hat seit vielen Jahren die Zivilgesellschaft in Venezuela unterdrückt und Terror und Drogen in der Region verbreitet“, sagte er am Samstag dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Das Ende seiner Herrschaft wäre ein Signal der Hoffnung für Venezuela, dessen Bevölkerung zu großen Teilen vor Maduros Regime ins Ausland floh.“

Da Europa von der Situation in Venezuela weniger unmittelbar betroffen sei als von der Lage in anderen Weltregionen, rief Hardt die hiesige Außenpolitik zur Zurückhaltung auf. „Deutschland und die EU werden die Lage weiter ruhig analysieren und den Kontakt mit den USA, Anrainerstaaten Venezuelas und Ansprechpartnern in Venezuela suchen“, sagte er dem RND.

Kritik an den USA und Sorge um die Weltordnung

Kritisch äußerte sich der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter: „Die USA verlassen mit Präsident Trump endgültig die regelbasierte Ordnung, die uns seit 1945 geprägt hat. Venezuela ist zwar ein Unrechtsstaat, aber kein Iran, der Nachbarländer wie Israel in der Existenz bedroht“, sagte Kiesewetter der „Bild“. „Mit dem Putsch in Venezuela kehrt die alte US-Doktrin von vor 1940 zurück. Ein Denken in Einflusszonen in denen das Recht des Stärkeren gilt und nicht internationales Völkerrecht.“

Forderung nach stärkerer europäischer Eigenständigkeit

Kiesewetter forderte zugleich ein eigenständigeres Europa: „Wir Europäer müssen uns von den USA weitgehend emanzipieren und durch Stärke in unserem Verantwortungsbereich Recht einhalten und durchsetzen. Wir müssen Partner wie Kanada und Dänemark, das wegen Grönland von USA unter Druck gesetzt wird, selbstbewusst unterstützen. Trump zerstört das letzte Vertrauen in die USA.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

KBV warnt: Krankenhausreform gescheitert, Insolvenzwelle droht

Medizinisches Personal
Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) warnt vor einer Pleitewelle von Kliniken und macht dafür Abschwächungen der Krankenhausreform verantwortlich. KBV-Chef Andreas Gassen kritisiert, die Reform sei „bis zur Unkenntlichkeit zerfleddert“ worden und es drohten Insolvenzen auch bei wichtigen Versorgungskrankenhäusern.

KBV sieht Reform als ausgehöhlt

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat wegen Abschwächungen der Krankenhausreform vor einer Pleitewelle auch dringend benötigter Kliniken gewarnt. Die noch von Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gestartete Reform sei „bis zur Unkenntlichkeit zerfleddert“, sagte der KBV-Vorstandsvorsitzende Andreas Gassen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

„Die Konsequenz ist klar: Ohne echte Reform werden Krankenhäuser weiter reihenweise in die Insolvenz stürzen. Das Dramatische dabei ist, dass es nicht nur verzichtbare Kleinkrankenhäuser trifft, sondern teils wichtige Versorger-Kliniken, die gute Arbeit leisten und die wir brauchen“, sagte Gassen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Kritik an Bundesländern

Die Schuld daran gab Gassen den Regierungschefs der Länder. „Die Bundesländer sind zu den notwendigen Strukturanpassungen einfach nicht bereit, bei der Mahnwache vor der Miniklinik mit 80 Betten machen alle mit“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Laut dem KBV-Chef sind die Kliniken mit über 100 Milliarden Euro im Jahr der mit großem Abstand größte Kostenblock im Gesundheitswesen – und das bei konstant sinkenden Patientenzahlen. „Trotzdem gelingt es nicht, allerorten eine optimale Versorgung anzubieten und die für die Versorgung wirklich wichtigen Krankenhäuser personell und finanziell vernünftig auszustatten“, so Gassen in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Überkapazitäten und politischer Widerstand

Gassen verwies zugleich auf aus seiner Sicht bestehende Überkapazitäten. „Wenn es rein um die Versorgung der Patienten ginge, könnten wir in Deutschland auf etliche, teils sehr kleine Krankenhäuser, die jetzt bereits kaum noch echte Versorgung leisten, verzichten“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Jeder Ministerpräsident weiß das, sagt aber: Nicht in meinem Bundesland“, so Gassen laut „Neuer Osnabrücker Zeitung“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Linke verurteilt US-Angriff auf Venezuela als völkerrechtswidrig

Die Linke
Foto: dts

Die Linkspartei hat den US-Angriff auf Venezuela als eklatanten Bruch des Völkerrechts kritisiert und der Bundesregierung Untätigkeit vorgeworfen. Außenpolitischer Sprecher Vinzenz Glaser verlangte eine klare Distanzierung Berlins von einseitigen militärischen Interventionen und forderte eine internationale Untersuchung der Vorfälle.

Linke verurteilt US-Vorgehen

Die Linkspartei hat als erste der im Bundestag vertretenen Parteien den US-Angriff auf Venezuela scharf verurteilt. Es handele sich um einen eklatanten Bruch des Völkerrechts und einen „Ausdruck einer post-kolonialen Machtpolitik, die auf militärischer Dominanz setzt und auf die wertvollen Ressourcen souveräner Staaten abzielt“, sagte Vinzenz Glaser, außenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, am Samstagmorgen.

Forderung nach klarer Haltung der Bundesregierung

„Militärische Gewalt gegen einen souveränen Staat – insbesondere in einer dicht besiedelten Hauptstadt – ist durch nichts zu rechtfertigen. Sie trifft die Zivilbevölkerung, untergräbt internationales Recht und verschärft globale Machtasymmetrien.“ Die Bundesregierung müsse sich klar und unmissverständlich gegen jede Form einseitiger militärischer Intervention positionieren, auf eine internationale Untersuchung der Vorfälle drängen und sich für Deeskalation, Dialog und die Achtung der venezolanischen Souveränität einsetzen, forderte Glaser.

Keine Reaktion aus Berlin

Bis zum Mittag war von der Bundesregierung allerdings nichts zu hören. Weder vom Bundeskanzler noch aus dem Auswärtigen Amt gab es zunächst eine offizielle Reaktion.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Venezuelas Verteidigungsminister ruft Bevölkerung nach US-Angriff zur Verteidigung auf

Vladimir Padrino
Vladimir Padrino Lopez am 03.01.2026 / via dts Nachrichtenagentur

Nach dem US-Angriff hat Venezuelas Verteidigungsminister Vladimir Padrino Lopez die Bevölkerung aufgerufen, nicht in Panik zu geraten und das Vaterland zu verteidigen. In einer in sozialen Medien verbreiteten Video-Ansprache mahnte er zur Ruhe, zur Umsetzung vorbereiteter Verteidigungspläne und kündigte zugleich die Sammlung von Informationen über Opfer des Angriffs an.

Aufruf zur Ruhe nach US-Angriff

Venezuelas Verteidigungsminister Vladimir Padrino Lopez hat nach dem US-Angriff die venezolanische Bevölkerung dazu aufgerufen, nicht in Panik zu geraten und das Vaterland zu verteidigen. In einer Video-Ansprache, die am frühen Samstagmorgen über soziale Medien verbreitet wurde, warnte er vor Verunsicherung und Destabilisierung.

„Lasst uns nicht der Panik nachgeben, die sie säen wollen. Lasst uns Chaos und Anarchie vermeiden, die ebenso tödliche Waffen wie Bomben sind“, erklärte der hochrangige Beamte laut der über soziale Medien verbreiteten Ansprache.

Umsetzung von Verteidigungsplänen

In seiner Botschaft forderte der Verteidigungsminister die Bevölkerung zugleich zu Geschlossenheit und Entschlossenheit auf. „Lasst uns widerstandsfähig sein, lasst uns in Anbetracht der Widrigkeiten konzentriert bleiben und lasst uns alle nationalen Verteidigungspläne, die wir vorbereitet haben, in die Tat umsetzen“, sagte Padrino Lopez in der Video-Ansprache über soziale Medien.

Informationen zu möglichen Opfern

Gleichzeitig teilte der Verteidigungsminister mit, dass Informationen über die Opfer des US-Angriffs gesammelt würden. Weitere Angaben zu Umfang oder Details der Erhebungen machte er in der verbreiteten Ansprache zunächst nicht.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Venezuelas Vizepräsidentin meldet US-Angriff und vermissten Maduro

Delcy Rodriguez
Delcy Rodriguez (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodriguez hat einen Angriff der USA auf die Hauptstadt Caracas bestätigt und von einem unklaren Verbleib von Präsident Nicolas Maduro und First Lady Cilia Flores gesprochen. In einem Telefon-Interview mit dem staatlichen Fernsehsender VTV rief sie die Bevölkerung dazu auf, auf die Straßen zu gehen und forderte einen Lebensbeweis des Präsidentenpaares.

Telefon-Interview im Staatsfernsehen

Vizepräsidentin Delcy Rodriguez erklärte in einem am frühen Samstagmorgen vom staatlichen Fernsehsender VTV gesendeten Telefon-Interview, Caracas sei von den Vereinigten Staaten angegriffen worden.

Sie sagte wörtlich: „Wir wissen nicht, wo sich Präsident Nicolas Maduro und First Lady Cilia Flores aufhalten. Wir fordern einen Lebensbeweis“, erklärte sie weiter im Gespräch mit VTV. Gleichzeitig forderte sie die Bevölkerung auf, „auf die Straße“ zu gehen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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GEW verurteilt Jugendarrest für Schulschwänzer als wirkungslos

Klassenraum in einer Schule (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
Klassenraum in einer Schule (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Praxis mehrerer Bundesländer, uneinsichtige Schulschwänzer mit Jugendarrest zu bestrafen, scharf kritisiert. Nach Auffassung der Gewerkschaft handelt es sich dabei um ein schulpolitisches und pädagogisches Versagen, das zudem kaum Wirkung zeige. Gleichzeitig verweisen Justizbehörden einzelner Länder darauf, dass der Arrest ein geeignetes Mittel sein könne, um auf Jugendliche einzuwirken.

GEW spricht von „pädagogischer Bankrotterklärung“

Die GEW-Vorsitzende Anja Bensinger-Stolze verurteilte im Gespräch mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) den Umgang mit Schulverweigerern deutlich. „Dass Jugendliche wegen wiederholten Schulschwänzens für ein paar Tage ins Gefängnis müssen, ist im Prinzip eine schulpolitische und pädagogische Bankrotterklärung und außerdem, wie oft zu hören ist, weitgehend wirkungslos oder sogar kontraproduktiv“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Der Fokus müsse auf Prävention statt Intervention liegen und auf Pädagogik statt Strafe, forderte Bensinger-Stolze. „Um Schulabsentismus vorzubeugen, ist dreierlei notwendig: ein schulisches Präventionskonzept, eine Art `Frühwarnsystem` und eine individuelle Betrachtung der Ursachen“, sagte die GEW-Vorsitzende dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Experten zufolge hat die Zahl der Schulverweigerer in den vergangenen Jahren zugenommen. Besonders betroffen sind demnach Kinder aus sogenannten bildungsfernen und benachteiligten Familien.

Hunderte Jugendliche jährlich im Jugendarrest

In Deutschland landen jedes Jahr Hunderte Schüler im Jugendarrest. Niedersachsen ist bundesweit Spitzenreiter. Nirgendwo sonst müssen so viele Jugendliche Schulverweigerung mit ihrer Freiheit bezahlen. Allein im ersten Halbjahr 2025 waren es 241 Arrestanten und 114 Arrestantinnen, wie eine Anfrage des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ ergab. In den Zahlen sind auch Bremer Schüler enthalten, da das Land Bremen keinen eigenen Jugendarrest hat und dieser stattdessen in Niedersachsen vollzogen wird.

Hinter Niedersachsen liegt Hessen mit aktuell 48 Jugendlichen (Stand Oktober 2025). In den Jugendarrestanstalten in Baden-Württemberg waren es zum Zeitpunkt der Abfrage 33 in diesem Jahr, in Thüringen 25, in Schleswig-Holstein 14 und in Sachsen zwei „Schulverweigerer“. In Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Hamburg, Saarland gibt es keine aktuellen Fälle. Bayern, Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen erheben keine Zahlen zu möglichen Schulverweigerern. Das Justizministerium Sachsen-Anhalt hat auf die Anfrage des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ nicht geantwortet.

Niedersachsen verteidigt den Jugendarrest

Das niedersächsische Justizministerium verteidigte die Praxis des Jugendarrests für Schulschwänzer gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Der Arrest für Schulabstinenzler sei ein „grundsätzlich taugliches Mittel, um auf Jugendliche einzuwirken“. Grundsätzliche fachliche Bedenken gegen das derzeitige Sanktionierungssystem bestünden nach Darstellung des Ministeriums nicht.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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USA starten Großangriff auf Caracas und stürzen Maduro

US Air Force Flugzeug
US Air Force / Foto: dts

US-Präsident Donald Trump hat den nächtlichen Angriff der USA auf die venezolanische Hauptstadt Caracas bestätigt. Nach seinen Angaben wurde ein „Großangriff gegen Venezuela und seinen Präsidenten Nicolás Maduro“ durchgeführt, bei dem der sozialistische Diktator Maduro und seine Frau festgenommen und außer Landes gebracht worden seien.

Die venezolanische Regierung sprach von einem „schweren militärischen Angriff“ und rief den Notstand aus.

Trump bestätigt Angriff und Festnahme Maduros

US-Präsident Donald Trump hat in einer Mitteilung den Angriff der USA auf Caracas in der Nacht auf Samstag bestätigt. „Die Vereinigten Staaten von Amerika haben erfolgreich einen Großangriff gegen Venezuela und seinen Präsidenten Nicolás Maduro durchgeführt“, teilte Trump mit. Weiter sagte der US-Präsident, Maduro und seine Frau seien festgenommen und außer Landes gebracht worden. Die Attacke sei in Zusammenarbeit mit US-Strafverfolgungsbehörden erfolgt.

Explosionen in Caracas und Notstand in Venezuela

Caracas war gegen 2 Uhr nachts (7 Uhr deutscher Zeit) von schweren Explosionen erschüttert worden. Die venezolanische Regierung sprach von einem „schweren militärischen Angriff“ und rief den Notstand aus.

US-Militäreinsätze gegen mutmaßliche Drogenschmuggler

Seit Monaten greifen US-Streitkräfte immer wieder Boote vermeintlicher Drogenschmuggler im Ostpazifik und in der Karibik an. Dabei wurden bislang über 100 Menschen getötet.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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RWE drängt auf schnelle Gas-Kraftwerksausschreibung für Kohleausstieg 2030

Der Energiekonzern RWE drängt auf eine schnelle Ausschreibung neuer Gas-Kraftwerke durch den Bund, um den geplanten Kohleausstieg bis 2030 zu schaffen. RWE-Chef Markus Krebber sieht dafür ein enges Zeitfenster und fordert klare Rahmenbedingungen für Investitionen und den möglichen Weiterbetrieb von Braunkohlekraftwerken in Reserve. Zudem stellt das Unternehmen Personalplanungen für unterschiedliche Szenarien beim Kohleausstieg an.

RWE drängt auf Ausschreibung neuer Gas-Kraftwerke

Markus Krebber</em), Vorstandschef von RWE, knüpft den geplanten Kohleausstieg des Unternehmens an den zügigen Start der Vergabeverfahren für neue Gaskraftwerke. "RWE will 2030 aus der Kohle raus. Wir wollen drei Gigawatt an neuen Gas-Kraftwerken bauen und haben die Planung trotz der politischen Unsicherheit vorangetrieben. Wir brauchen im ersten Quartal 2026 die Ausschreibung, dann können die ersten Gas-Blöcke bis Ende 2029 in Betrieb gehen", sagte Krebber der "Rheinischen Post". Im Bundeswirtschaftsministerium werde zwar mit Hochdruck gearbeitet, "nun muss Deutschland die Pläne noch bei der EU durchsetzen", so Krebber.

Bedingungen für Reservebetrieb von Braunkohlekraftwerken

NRW und RWE wollen bis 2030 aus der Kohle aussteigen. Zugleich zeigt sich RWE bereit, den Tagebau Garzweiler notfalls länger zu betreiben, stellt dafür aber Bedingungen. „2026 wird die Bundesregierung das Ausstiegsdatum überprüfen. Danach ist es eine Entscheidung der Politik, ob sie wünscht, dass unsere Braunkohle-Kraftwerke nach 2030 drei weitere Jahre in die Reserve gehen. Doch dann muss der Staat diese Reserve organisieren und auch die nötigen CO2-Zertifikate bezahlen. Wir halten die Anlagen dann nur noch gegen Kostenerstattung im Auftrag der Regierung bereit“, sagte Krebber weiter der „Rheinischen Post“.

Personalplanung und Forderungen an die EU-Regeln

Beim Personal plant RWE nach den Worten Krebbers auch für den Fall eines verlängerten Reservebetriebs vor: „Wir holen keinen aus der Rente zurück. Aber es würden weniger Mitarbeiter als geplant 2030 über den Bezug von Anpassungsgeld in den Ruhestand gehen. Derzeit haben wir rund 6.000 Mitarbeiter in der Braunkohle. Bis 2030 soll die Zahl auf rund 2.000 sinken“, erklärte Krebber der „Rheinischen Post“.

Für die Ausgestaltung der Ausschreibung der Gas-Kraftwerke formulierte der RWE-Chef konkrete Erwartungen: „Sie muss schlank sein, die EU sollte kein Jahr vorschreiben, in dem von Erdgas auf grünen Wasserstoff umgestellt werden muss – sondern dies dem Markt überlassen.“ Zugleich forderte Krebber mit Blick auf die Investitionsbedingungen: „Und wir brauchen Investitionssicherheit. Da die Blöcke nur einspringen, wenn die Erneuerbaren nicht liefern können, muss es eine Mindestvergütung geben. Dann wird sich in der Ausschreibung der günstigste Bieter durchsetzen.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Mehrere Glätteunfälle im Landkreis Osnabrück – zwei Kollisionen auf Autobahn A1

Mercedes nach Glatteisunfall auf der A1
Mercedes nach Glatteisunfall auf der A1 / Foto: Heiko Westermann

Glatte Straßen haben am späten Freitagbend im Landkreis Osnabrück und auf den umliegenden Autobahnen zu mehreren Unfällen geführt.

Besonders betroffen war die A1 in Fahrtrichtung Bremen, wo es zwischen Bramsche und Neuenkirchen/Vörden zu zwei Unfällen unmittelbar nacheinander kam.

Mercedes gerät ins Schleudern und prallt gegen Leitplanke

Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der erste Unfall gegen 22.45 Uhr. Ein 20-jähriger Autofahrer war mit seinem Mercedes auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs, als sein Wagen auf glatter Fahrbahn ins Schleudern geriet. Das Fahrzeug prallte zweimal gegen die rechte Außenleitplanke.

Anschließend kam der Mercedes entgegen der Fahrtrichtung zwischen dem rechten und dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Der Wagen wurde dabei stark beschädigt und musste abgeschleppt werden.

Fahrer zunächst unverletzt – spätere Behandlung durch Rettungsdienst

Der junge Fahrer blieb zunächst unverletzt. Beim Aussteigen aus dem Abschleppwagen verletzte er sich jedoch wenig später mutmaßlich an der Schulter. Aufgrund starker Schmerzen wurde der Rettungsdienst alarmiert und übernahm die medizinische Versorgung.

Ausweichmanöver führt zu zweitem Unfall

Als der Mercedes ins Schleudern geriet, bremste ein nachfolgender Lastwagen stark ab und wich auf den mittleren Fahrstreifen aus. Ein weiterer Pkw, der sich hinter dem Lkw befand, wich daraufhin auf die linke Spur aus.

Auch dieses Fahrzeug geriet auf der glatten Fahrbahn ins Rutschen und prallte mit der Fahrerseite gegen die Mittelleitplanke. In dem Auto befand sich ein junger Familienvater mit seiner Frau und einem Kleinkind. Alle Insassen blieben unverletzt.

Polizei warnt eindringlich vor Glatteis

Die Polizeiinspektion Osnabrück weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Gefahr durch glatte Fahrbahnen hin. Insbesondere in den späten Abend- und Nachtstunden kann es stellenweise zu plötzlich auftretender Glätte kommen. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Geschwindigkeit anzupassen und ausreichend Abstand zu halten.

AFP