Osnabrück Osnabrücker Zentrum für Geflüchtete "Exil" zieht in die Möserstraße...

Osnabrücker Zentrum für Geflüchtete „Exil“ zieht in die Möserstraße um

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Das Osnabrücker Zentrum für Geflüchtete hat ab dem 1. Oktober 2020 einen neuen Standort. Die Geschäftsstelle an der Möserstraße wird komplett barrierefrei zugänglich sein und bietet Hilfe beim Ankommen in Deutschland.

Exil, das Osnabrücker Zentrum für Geflüchtete, hat eine neue Heimat gefunden: Rat- und Hilfesuchende finden ab Donnerstag, dem 1. Oktober, die Beratungs- und Betreuungsangebote des Vereins in der Möserstraße 34. Auf rund 300 Quadratmetern öffnet die Begegnungsstelle für Menschen mit und ohne Flucht- und Migrationsbiografie dort in der zweiten Etage seine neue Geschäftsstelle. Die Standorte an der Lagerhalle und in der Krahnstraße werden dafür geschlossen. „In der Möserstraße können wir künftig die Menschen an einem zentralen Ort beraten und unterstützen“, freut sich Exil-Geschäftsführerin Sara Josef. Durch die Nähe zum Neumarkt und Hauptbahnhof sind die neuen Räumlichkeiten auch für Menschen aus weiter entfernten Stadtteilen oder dem Landkreis erreichbar und komplett barrierefrei. „Das Gebäude in der Möserstraße verfügt über einen Aufzug, sodass auch Rollstuhlfahrende oder Familien mit Kinderwagen leicht in die zweite Etage kommen“. Bislang war das nur in der Lagerhalle möglich, in der Krahnstraße habe der Weg bis in den zweiten Stock nur über eine Treppe geführt.

Beratungsstelle für rechte und antisemitische Gewalt

An den Verein Exil können sich Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte wenden, die Orientierung beim Ankommen und im Alltagsleben in Deutschland benötigen, die Fragen zum Flüchtlings- und Migrationsrecht haben, Beratung und Unterstützung beim Einstieg ins Arbeitsleben wünschen, die deutsche Sprache lernen möchten, ihre künstlerischen und kulturellen Fähigkeiten und Interessen entfalten möchten oder auch Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Am neuen Standort berät der Verein auch Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

Eingeschränkte Erreichbarkeit während des Umzugs

Während des Umzugs sind die Mitarbeitenden des Vereins nur eingeschränkt erreichbar. „Beratungstermine und Besuche sind während des Umzugs leider nicht möglich, auch telefonisch sind wir vom 25. bis 30. September nicht erreichbar. Auf E-Mails werden wir sporadisch antworten können, bitten aber auch hier um Verständnis, wenn es vielleicht etwas länger dauert als gewohnt“, sagt Josef. Die Geschäftsstelle ist künftig montags bis donnerstags von 9:00 bis 17:00 Uhr und freitags von 9:00 bis 14:00 Uhr geöffnet.

Rat- und Hilfesuchende finden ab Donnerstag, den 1. Oktober, die Beratungs- und Betreuungsangebote des Vereins Exil in der Möserstraße 34. / Foto: Exil, Sara Josef.



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