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“Osnabrück saniert” wird fortgesetzt – nur noch Anträge zur Photovoltaikförderung möglich

Photovoltaikanlage (Symbolbild)

Ab dem 1. November können wieder Anträge für das Förderprogramm “Osnabrück saniert” gestellt werden. Wegen des ausgeschöpften Budgets werden allerdings nur noch Photovoltaikanlagen gefördert.

Ende August gab es einen Antragsstopp für das Sanierungsprogramm “Osnabrück saniert”. Ab dem 1. November können wieder Anträge gestellt werden – allerdings nur für Zuschüsse zu Photovoltaikanlagen. Grund dafür sind die wenigen Fördermittel. Gegen Ende August standen dem Sanierungsprogramm noch 1,1 Millionen Euro zur Verfügung. 140 Anträge später und die übriggebliebene Summe beträgt nur noch 375.000 Euro.

Durch den eingeschränkten Neustart mit der Photovoltaikförderung sollen noch möglichst viele Eigentümerinnen und Eigentümer von einem Zuschuss profitieren und möglichst hohe CO2-Einsparungen generiert werden. Bezuschusst wird nur der Anteil der Leistung, der über den Eigenbedarf hinausgeht. “Die Fördermittel werden hier in Hinsicht auf den kommunalen Klimaschutz besonders effektiv eingesetzt, um gesamtstädtisch einen höheren Anteil an Strom aus Erneuerbaren Energien zu erreichen”, begründet Claudia Leyers, Fachbereichsleiterin für Umwelt und Klimaschutz der Stadt, den Fokus.

Noch kein neuer Termin für reguläre Antragsstellung

Die übrigen Bausteine des Programms betreffen vor allem Mehrfamilienhäuser, also Gebäude die eine hohen Wärmebedarf aufweisen. Durch die hohen Investitionskosten, die mit einem solchen Vorhaben verbunden sind, fehle der Anreiz zur Sanierung – besonders da der Mieter am meisten profitiert. Ende September hat der Stadtrat beschlossen, dass nur noch Mehrfamilienhäuser gefördert werden. Wann wieder Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle und die Erneuerung von Heizungsanlagen gefördert werden können, steht noch nicht fest. Maßgeblich ist hier die zukünftige finanzielle Ausstattung des durchgängig hoch nachgefragten Programms.

summe
1.1 mio (ende August) – aber nur 140 Anträge bearbeitet
375.000 übrig (aus Haushalt 2023)

PM
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