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Ohne Trainer Schweinsteiger: VfL Osnabrück läuft heiß und besiegt Halle mit 3:2

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Tor zum 3:2 durch Erik Engelhardt (VfL Osnabrück, 9) / IMAGO / Eibner<sub

Der VfL Osnabrück läuft ohne seinen Trainer Tobias Schweinsteiger heiß und siegt am Montagabend (31. Oktober) trotz zweimaligen Rückstand gegen den Halleschen FC. Mit dem verdienten 3:2-Sieg setzen sich die Lila-Weißen etwas von der Abstiegszone ab.

Für den gesperrten Cheftrainer standen dabei Tim Danneberg und Danilo de Souza an der Seitenlinie. Auch auf dem Platz gab es einige Wechsel nach der 1:4-Schlappe gegen Elversberg: Für Lukas Kunze, Ba-Muaka Simakala und den ebenfalls gesperrten Sven Köhler rückten Jannis Wulff, Maxwell Gyamfi und Erik Engelhardt in die Startformation.

Gruselstart an Halloween

Das Spiel vor über 13.200 Zuschauern an der Bremer Brücke startete passend zum Halloween-Abend aus Osnabrücker Sicht gruselig: Bereits nach vier Minuten brachte Tom Zimmerscheid die Gäste aus der Distanz in Führung. Anders als der ebenfalls gegen den Abstieg spielende HFC wirkte der VfL in der Folge verunsichert, spielte ungewohnte Fehlpässe und wirkte ideenlos. Dennoch gelang nach 22 Minuten der Ausgleich: Wulff hatte im Mittelfeld nach einem Ballverlust Platz, zog ab und machte es aus der Distanz ähnlich gut wie sein Gegenüber in den Anfangsminuten – 1:1.

Die Freude an der aufgrund der ungeliebten weil fanundfreundlichen Montagsspielzeit in Halbzeit eins ruhigen Bremer Brücke hielt jedoch nicht lange an: Omar Hakbtab Traore foulte seinen Gegenspieler im eigenen Sechzehner klar, der anschließende Elfmeter brachte die erneute Gästeführung (24. Spielminute). Nach den turbulenten Minuten kehrte zunächst etwas Ruhe ein in ein Spiel auf insgesamt überschaubarem Niveau. Nach einer guten halben Stunde bewahrte Keeper Daniel Adamczyk seine Vorderleute gleich doppelt vor einem höheren Rückstand, kurz vor der Pause wurde Engelhardts Schuss auf der anderen Seite gerade noch rechtzeitig geblockt.

Zweite Halbzeit, anderes Bild

Mit Beginn der zweiten Halbzeit dann ein ganz anderes Bild an der gut gefüllten Bremer Brücke: Die ausverkaufte Ostkurve machte wieder Stimmung und die Osnabrücker Spieler auf dem Feld begannen heiß zu laufen. Zunächst blieben noch einige Flanken hängen, ehe der VfL verdient zuschlug: Engelhardt tankte sich im Sechzehner durch und brachte den Ball in die Mitte. Dort kam Halles Sören Redemann zwar vor dem einschussbereiten Paterson Chato an das Spielgerät, spitzelte die Kugel allerdings zum 2:2 ins eigene Tor (59.).

Der VfL war nun voll da, mit Marc Heider kam zudem ein weiterer Stürmer auf das Feld. Drei Minuten nach dem Ausgleich verpasste der ebenfalls eingewechselte Simakala die Führung, wiederum zwei Minuten später köpfte der aufgerückte Timo Beermann knapp daneben. Die Erlösung brachte den wiederum der starke Engelhardt, der nach einer Faustabwehr Maß nahm und die Bremer Brücke endgültig zum Kochen brachte (66.).

VfL plötzlich mit Rückenwind

Den Rückenwind konnten die Lila-Weißen, angepeitscht von ebenfalls aufgedrehten Fans, mit in die Schlussviertelstunde nehmen. Defensiv stand der VfL nun wesentlich kompakter, vorne verpasste unter anderem Leandro Putaro freistehend die Entscheidung. Da Halle aber kaum noch was entgegensetzen konnte, blieb es bei dem nach der zweiten Halbzeit verdienten 3:2.

Der VfL geht mit dem Sieg etwas auf Distanz mit den Abstiegsrängen und hat nun vier Punkte Vorsprung auf den Tabellensiebzehnten. Zudem beendet das Team von Tobias Schweinsteiger seinen jüngsten Negativlauf mit drei Niederlagen in Folge. Weiter geht es am kommenden Sonntag mit einem Gastspiel beim FSV Zwickau.


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Maurice Guss
Maurice Guss
Maurice Guss ist seit dem Herbst 2019, erst als Praktikant und inzwischen als fester Mitarbeiter, für die Redaktion der HASEPOST unterwegs.
 

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