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Öffentlicher Dienst: Tarifeinigung bringt 5,8% Lohnerhöhung

In den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen ist eine Einigung erzielt worden. Eine lineare Entgelterhöhung von insgesamt 5,8 Prozent in zwei Schritten sowie weitere Verbesserungen bei Arbeitszeit und Sonderzahlungen wurden beschlossen, wie das Bundesinnenministerium mitteilte. Die Tarifvereinbarung gilt für 27 Monate ab dem 1. Januar 2025.

Details der Tarifeinigung

Nancy Faeser bestätigte als Bundesinnenministerin (SPD) die Vereinbarung, die eine lineare Entgelterhöhung in zwei Stufen vorsieht. Ab dem 1. April 2025 wird das Gehalt der Beschäftigten um 3,0 Prozent, mindestens jedoch um 110 Euro, erhöht. Eine weitere Erhöhung von 2,8 Prozent erfolgt ab dem 1. Mai 2026. Zudem erhalten Auszubildende pauschale Erhöhungen von jeweils 75 Euro zu den genannten Terminen.

Weitere Neuerungen bei Zulagen und Sonderzahlungen

Ab Juli 2025 werden die Zulagen für Schichtarbeit von 40 Euro auf 100 Euro und für Wechselschichtarbeit von 105 Euro auf 200 Euro erhöht. Die Jahressonderzahlung wird ab 2026 ebenfalls angehoben: Für Beschäftigte des Bundes der Entgeltgruppen 1 bis 8 auf 95 Prozent, für die Gruppen 9a bis 12 auf 90 Prozent und für die Gruppen 13 bis 15 auf 75 Prozent. Kommunale Beschäftigte erhalten dann einheitlich 85 Prozent eines Monatsgehalts. Ab 2026 können Teile der Jahressonderzahlung in bis zu drei zusätzliche freie Tage umgewandelt werden. Ab 2027 steht zudem ein weiterer Urlaubstag zur Verfügung.

Besonderheiten und Kosten

Für kommunale Krankenhäuser gelten spezielle Regelungen. Außerdem wird ab 2026 ermöglicht, die wöchentliche Arbeitszeit freiwillig auf bis zu 42 Stunden zu erhöhen. Die Kosten für den Tarifabschluss betragen laut Innenministerium etwa 1,94 Milliarden Euro für die Laufzeit von 27 Monaten für die Tarifbeschäftigten des Bundes. Ob der Tarifabschluss auf die Beamten des Bundes übertragen wird, entscheidet die zukünftige Bundesregierung.

Die Verhandlungen in Potsdam gingen nach einem Schlichtungsverfahren in eine entscheidende Runde. Ende März war bereits eine Einigungsempfehlung formuliert worden, die jetzt in den beschlossenen Tarifvertrag mündete. Nancy Faeser kommentierte: „Wir haben einen Tarifabschluss erreicht, der in schwierigen Zeiten einen guten Ausgleich bringt.“ Sie betonte die spürbaren Verbesserungen und Entlastungen für die Beschäftigten und hob hervor, dass die Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst durch die Vereinbarungen „flexibler, moderner und attraktiver“ werden sollen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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