Mit einem Farbanschlag ist die Gaststätte „Parkhaus Rink“ zum Ziel unbekannter Täter geworden. In einer Mitteilung nennt die AfD Osnabrück-Stadt dies einen „feigen Farbanschlag“, der sich in eine Serie politisch motivierter Straftaten einreihe. Die Partei macht dafür linksextreme Kräfte verantwortlich.
AfD spricht von wachsender Gewalt
„Dieser Angriff ist kein Einzelfall, sondern ein weiterer Beweis für die zunehmende politische Gewalt in unserer Stadt, die von linksextremen Kräften geschürt wird“, schreibt die Partei. Besonders empört zeigt sich die Partei darüber, dass den 6. September ab 16:00 Uhr eine Demonstration gegen die Gaststätte angekündigt wurde.
Aktionstag mit Infostand und Bürgerdialog
Als Reaktion ruft die AfD nun für den 6. September einen Aktionstag in Osnabrück aus. Von 10:00 bis 13:00 Uhr will der Kreisverband zusammen mit der niedersächsischen Jugendorganisation der Partei am Haarmannsbrunnen mit einem Infostand präsent sein. Dort sollen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, Fragen zu stellen und mit den Parteivertretern ins Gespräch zu kommen.

Ab 16:00 Uhr lädt die AfD zu einem Bürgerdialog in die betroffene Gaststätte ein. Der Kreisvorstand betont, dass dabei auch kritische Fragen und Diskussionen willkommen seien. „Angesichts der eskalierenden politischen Straftaten in unserer Stadt haben wir Oberbürgermeisterin Frau Katharina Pötter eingeladen, an diesem Dialog teilzunehmen. Ob sie den Mut hat, sich den Bürgern zu stellen, bleibt abzuwarten“, heißt es in der Mitteilung.
Partei betont Anspruch auf Meinungsfreiheit
Die AfD Osnabrück-Stadt betont, dass sie „für ein friedliches Miteinander, für Meinungsfreiheit und gegen jede Form von Gewalt und Einschüchterung“ eintrete. Man werde sich „nicht mundtot machen“ lassen.
