Aktuell Müllabfuhr in Stadt und Landkreis Osnabrück weiterhin eingeschränkt

Müllabfuhr in Stadt und Landkreis Osnabrück weiterhin eingeschränkt

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Die Müllabfuhr in Stadt und Landkreis Osnabrück erfolgt weiterhin nur eingeschränkt. Am Mittwoch, den 10. Februar 2021, startet der Osnabrücker ServiceBetrieb einen „Müllabfuhr-Testversuch“ im Widukindland. Im Landkreis Osnabrück entfällt die Abfuhr auch heute; ein Testbetrieb ist für den morgigen Donnerstag geplant. Grundsätzlich gilt: Es werden nur Restmülltonnen geleert und sie sollten für die Mitarbeiter der Müllabfuhr gut erreichbar sein.

Nach wie vor ist die Situation in Osnabrück auf den Nebenstraßen durch den aufgehäuften Schnee und die Straßenglätte für die großen Müllfahrzeuge schwierig. Die vielen Schneemassen und parkende Autos auf der Fahrbahn lassen die Straßen eng werden. Die Müllabfuhr versucht heute, die Restmülltonnen im Widukindland zu leeren. „Wir haben uns die Situation vor Ort angesehen und hoffen, dass wir durchkommen. In anderen Stadtteilen, die heute ebenfalls an der Reihe wären, sah die Situation leider noch nicht so vielversprechend aus,“ erklärt Betriebsleiter Detlef Schnier den gewählten Ansatz. „Wir stellen uns tagtäglich auf die Situation ein. Zu Anfang waren wir vielleicht zu optimistisch und hatten gehofft, dass die Müllabfuhr bereits am Mittwoch ausrücken kann.“

Restmülltonne in befahrbare Straße bringen

Neben der Absicht, nur die Restmülltonnen zu leeren, gibt es auch hier eine weitere Einschränkung: Die Müllfahrzeuge werden nicht in die dortigen Sackgassen fahren. Auch wenn üblicherweise ein Wenden am Ende der Straßen möglich wäre, finden wir derzeit dort abgelagerten Schnee und parkende Autos vor. Anwohner von Sackkassen werden daher gebeten, die Restmülltonne an die nächste befahrbare Straße zu bringen.

Nur Abwarten hilft

Herausfordernd ist nicht nur das Rangieren für den Fahrer mit dem großen Müllfahrzeug, auch die Lader müssen Hindernisse überwinden. Die Tonnen sollen zum Fahrzeug gerollt werden. Ob die Müllabfuhr bei den Schneebergen entlang der Straße immer möglich ist, bleibt im Test abzuwarten. Daher bittet der OSB die Restmülltonnen möglichst an freigeräumte Ausfahrten zu stellen. Wenn die Testfahrt erfolgreich ausgefallen ist, setzt die Müllabfuhr ihre Touren an den folgenden Tagen für die Restmülltonnen dort fort, wo es die Situation zulässt. Die Abfuhr von Bioabfall und Altpapier sowie die Leerung der Gelben Tonnen wird aller Voraussicht nach diese Woche komplett ausfallen.

Auch im Landkreis Schwerpunkt auf Restmüll

Im Landkreis wird am heutigen Mittwoch keine Abfallsammlung erfolgen. Da auch für die kommenden Tage die angekündigte Witterung frostig bleibt, ist der AWIGO bewusst, dass es insbesondere in Siedlungsgebieten schwierig werden wird, die Haushalte zu erreichen. „Wir legen deshalb ab sofort unseren Schwerpunkt auf die Abfuhr der Restabfälle, die sonstigen Touren müssen vorerst auch in den nächsten Tagen entfallen. Den Schwerpunkt auf den Restabfall legen wir daher, weil diese nur vierwöchentlich geleert werden und schwer zu lagern sind“, sagt AWIGO-Geschäftsführer Christian Niehaves.

Restabfalltouren ab Donnerstag

Daher strebt die AWIGO ab Donnerstag, 11. Februar, an, die für diesen Tag geplanten Restabfalltouren (graue Tonne) durchzuführen. Sie werden in Melle (Ortsteile: Altenmelle, Gesmold und Wellingholzhausen) sowie in Bramsche (Ortsteile: Achmer, Hesepe und Ueffeln) stattfinden. „Inwieweit das erfolgreich sein wird, können wir noch nicht sagen. Wir werden unsere erfahrensten Fahrer einsetzen. Sie entscheiden in den jeweiligen Situationen selbst, ob eine Straße befahren werden kann oder nicht. Außerdem werden wir ausschließlich Hecklader mit zwei bis drei Personen einsetzen, um überhaupt an die Tonnen heranzukommen“, zeigt Niehaves auf. Nach den Erfahrungen aus diesem Testversuch mit der Restabfallabholung am Donnerstag kann die AWIGO anschließend mehr dazu sagen, wie weiter vorgegangen werden kann.

Auf Mithilfe der Kunden angewiesen

Die AWIGO ist auf die Mithilfe ihrer Kunden angewiesen: „Es können nur Abfallbehälter dort geleert werden, wo wir auch mit den Fahrzeugen zu den Behältern kommen. Sollte ein Grundstück aufgrund der Witterung nicht anfahrbar sein, wäre es hilfereich, wenn die Kunden versuchen die Behälter an der nächstgrößeren und für Müllfahrzeuge befahrbaren Straße bereitzustellen. „Wir können das in einer solchen Ausnahmesituation nur gemeinsam schaffen“, bittet Niehaves um Verständnis.

Sonstige Abfalltouren entfallen

Für alle anderen Fraktionen (gelbe Tonne/gelber Sack, Bio, Papier) können in den nächsten Tagen keine Leerungen angeboten werden. Die betroffenen Kunden mögen bitte die angefallenen Mehrmengen möglichst zu Hause lagern. Hierfür können ausnahmsweise auch alle im Einzelhandel erhältlichen haushaltsüblichen Abfallsäcke verwendet und beim nächsten Abfuhrtermin neben die Tonne gestellt werden. Mehrmengen werden bis zum genutzten Tonnenvolumen bei der nächsten Abfuhr mitgenommen. Beim Bioabfall sollten bitte ausschließlich Papiertüten zum Einsatz kommen oder wenn möglich die vorhandenen Kapazitäten in den Tonnen der Nachbarschaft ausgenutzt werden. Sind die Lagermöglichkeiten zu Hause erschöpft, nehmen die AWIGO-Recyclinghöfe in Ankum, Dissen, Georgsmarienhütte, Ostercappeln, Melle und Wallenhorst ab Donnerstag, 11. Februar, ebenfalls haushaltsübliche Mengen der Haushaltsabfälle selbstverständlich kostenfrei an. Bis auf Weiteres können keine Aufträge für Sperrabfall, Haushaltsgroßgeräte oder Behälterauslieferungen gefahren werden. Die betroffenen Kunden werden um Verständnis und Geduld gebeten.

Die Müllabfuhr bittet um Mithilfe: Damit die Tonnen zur Entleerung zum Müllwagen gerollt werden können, muss der Transportweg vom Standort zur Straße von Schnee freigehalten werden.
/ Foto: OSB.

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