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Mittlerweile über 4.000 Geflüchtete aus der Ukraine im Landkreis Osnabrück

(Symbolbild) Ukraine, über dts

Seit Mitte August ist die Zahl der ukrainischen Flüchtlinge im Landkreis Osnabrück um weitere 104 Neuankömmlinge gestiegen. Insgesamt wurden 4.088 Geflüchtete aus dem Krisengebiet melderechtlich erfasst. Damit übersteigt die Anzahl erstmals die 4.000er-Marke.

Zudem besuchen 742 ukrainische Jugendliche und Kinder inzwischen 110 Schulen in den Mitglieds- und Samtgemeinden im Landkreis.

AutomatUkrainische Geflüchtete im Landkreis Osnabrück / Grafik: Landkreis Osnabrück
Ukrainische Geflüchtete im Landkreis Osnabrück / Grafik: Landkreis Osnabrück

Über 80 Prozent der Geflüchteten stammen aus der Ukraine

Die Zahl aller im Landkreis anwesenden Flüchtlinge – einschließlich der in der Landesaufnahmebehörde untergebrachten nicht-ukrainischen Geflüchteten – steigt auf 5.066. Damit sind über 80 Prozent der Einquartierten ukrainischer Abstammung. Nach wie vor befindet sich ein großer Teil der melderechtlich erfassten ukrainischen Flüchtlinge in Melle (467) oder in der Samtgemeinde Bersenbrück (405). Eine Übersicht über die weitere Verteilung der Flüchtlinge liefert folgende Grafik:

AutomatUkrainische Geflüchtete im Landkreis Osnabrück / Grafik: Landkreis Osnabrück
Ukrainische Geflüchtete im Landkreis Osnabrück / Grafik: Landkreis Osnabrück

Unter den Geflüchteten sind besonders viele Frauen zwischen 18 und 65 Jahren (63 Prozent). Fast zwei Drittel der männlichen Geflüchteten hingegen hat das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht. Bei „humanitären Ausnahmen“ (eigener Krankheitsfall, alleinige Begleitung eines Kindes, etc.) dürfen auch erwachsene Männer die Ukraine verlassen.

Ukrainische Geflüchtete im Landkreis Osnabrück / Grafik: Landkreis Osnabrück
Ukrainische Geflüchtete im Landkreis Osnabrück / Grafik: Landkreis Osnabrück

 
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