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Meilenstein für Halbstundentakt des Haller Willem: Fünf Grundstücke in Westbarthausen erworben

📍Ort des Geschehens: Kreis Gütersloh

Gute Nachricht für den Haller Willem: Der Weg zu einem dichteren Zugtakt auf der Bahnstrecke zwischen Osnabrück und Halle (Westf.) ist einen entscheidenden Schritt weitergekommen. Die für den Ausbau auf ein zweites Gleis am Bahnhof in Westbarthausen notwendigen Grundstücke von fünf Privateigentümern konnten erworben werden. Damit ist ein zentraler Meilenstein erreicht, um den geplanten Halbstundentakt auf dem Haller Willem künftig Realität werden zu lassen.

Bildunterschrift: Auf Erfolgskurs: Über den künftigen Halbstundentakt des Haller Willem freuen sich (von links) Dirk Speckmann (Bürgermeister Borgholzhausen), Landrätin Anna Kebschll, Jürgen Werner (VLO), Kreisrat Thomas Könnecker, Johannes Bartelt (Initiative Haller Willem) und Elke Hartmann (Stadt Borgholzhausen). / Foto: Henning Müller-Detert/Landkreis Osnabrück

Bahnverkehr profitiert von halbstündigem Haller Willem

Der Halbstundentakt kann nur umgesetzt werden, wenn die Züge in Westbarthausen kreuzen können und dafür ist der Bau eines zweiten Gleises zwingend erforderlich. Mit dem nun erfolgten Kauf der Grundstücke durch die Stadt Borgholzhausen sind die Voraussetzungen dafür geschaffen. Landrätin Anna Kebschull betont die Bedeutung dieses Fortschritts für die Mobilität in der Region: „Mit dem Projekt in Westbarthausen kommen wir beim schnellen und verlässlichen öffentlichen Nahverkehr auf der Schiene im Osnabrücker Land einen großen Schritt weiter. Der Halbstundentakt auf dem Haller Willem ist ein wichtiges Ziel, um den Bahnverkehr attraktiver zu machen und damit die Verkehrswende in unserer Region weiter voranzubringen.“

Stadt Borgholzhausen hilft bei Vorhaben

Der Landkreis Osnabrück und die Verkehrsgesellschaft Landkreis Osnabrück (VLO) arbeiten bereits seit längerer Zeit konsequent daran, den Halbstundentakt der RB 75 – der sogenannten Haller-Willem-Strecke – auch auf dem Abschnitt zwischen Osnabrück und Halle zu etablieren. Im Zuge des 20-jährigen Jubiläums der Reaktivierung der Bahnstrecke Dissen–Osnabrück wurde das Vorhaben zuletzt verstärkt vorangetrieben. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor beim aktuellen Schritt war das Engagement der Stadt Borgholzhausen: Deren Bürgermeister Dirk Speckmann führte auf Basis einer Vereinbarung mit der VLO des Landkreises Osnabrück die Grundstücksverhandlungen, die vor wenigen Tagen mit den notariellen Beurkundungen erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

Südlicher Landkreis Osnabrück profitiert von besserer Anbindung

Sobald nun die nächsten planungsrechtlichen Schritte erledigt sind, werde die Stadt Borgholzhausen die Grundstücke kostendeckend an die VLO übergeben, so Speckmann: „Die bessere und zuverlässigere Anbindung für die Menschen in den Kommunen des südlichen Landkreises Osnabrück und des nördlichen Kreises Gütersloh ist entscheidend für die Stärkung des ÖPNV und die Vermeidung der Individualverkehre. Wir freuen uns, dass wir dazu als Stadt Borgholzhausen aktiv beitragen können.“

Zusammenarbeit führt zum Ziel

Kreisrat Thomas Könnecker, der beim Landkreis Osnabrück für den Bereich Mobilität zuständig ist, unterstreicht die gute Zusammenarbeit: „Ich danke allen Beteiligten, die in den vergangenen Monaten an diesem Projekt gearbeitet haben und insbesondere Bürgermeister Dirk Speckmann und seinem Team, der die Grundstücksverhandlungen erfolgreich abgeschlossen haben. Das zeigt, wie viel möglich ist, wenn kommunale Partner und der Landkreis an einem Strang ziehen.“

Weitere Planungsschritte notwendig bis Halbstundentakt

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Grunderwerbs ist die Grundlage gelegt, um die nächsten Planungs- und Genehmigungsschritte für das zweite Gleis mit zusätzlichem Bahnsteig und notwendiger Verschwenkung der Westbarthauser Straße anzugehen. Johannes Bartelt, Sprecher der Initiative Haller Willem e.V., sieht die Vision des durchgehenden Halbstundentaktes nun wieder ein Stück näher gerückt und dankt neben der Stadt Borgholzhausen vor allem dem Landkreis und der VLO für deren Engagement.


 
PM
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