Am 28. September findet keine Bombenräumung im Lokviertel statt. Dies teilte die Stadt Osnabrück jetzt mit.
Untersuchungen schneller abgeschlossen
Die Firma, die mit den baubegleitenden Sondierungen beauftragt ist, war in diese Woche noch mit mehreren offenen Verdachtspunkten beschäftigt. Bei diesen war bislang unklar, ob es sich um Blindgänger oder etwas Harmloses handelt. Die Untersuchungen konnten allerdings schneller als geplant abgeschlossen werden, daher steht jetzt endgültig fest, dass am 28. September keine Bombenräumung stattfinden wird. Ursprünglich sollte die Entscheidung erst am kommenden Montag mitgeteilt werden.
Vier Verdachtspunkte machen eine Bombenräumung notwendig
Wegen der hohen Anzahl an bereits gefundenen Blindgängern auf dem Areal ist davon auszugehen, dass in den kommenden Wochen und Monaten noch weitere Verdachtspunkte ausgemacht werden. Die hohe Anzahl führt auch dazu, dass nicht schon ein einzelner Fund eine weitere Maßnahme auslöst, sondern in der Regel erst vier. Voraussetzung ist, dass die Situation keine sofortige, beziehungsweise schnelle Entschärfung erforderlich macht.
Zwei weitere Termine bis Jahresende 2025
Um gewappnet zu sein, wenn bei den weiter fortschreitenden baubegleitenden Sondierungen Verdachtspunkte im Lokviertel ausgemacht werden, haben Stadt und Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) einen Fahrplan bis Jahresende vereinbart. Die weiteren geblockten Termine bis Jahresende sind der 12. Oktober und 9. November.