Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) hält die Überlegungen seines Kollegen Patrick Schnieder (CDU), die Preisentwicklung beim Deutschlandticket an die Inflationsrate zu koppeln, für nicht ausreichend. Krischer betont, dass ohne ein stärkeres Engagement des Bundes die derzeitige provisorische Situation beim Deutschlandticket nicht beendet werden könne.
Kritik an Preisbindung an Inflationsrate
Oliver Krischer äußerte sich gegenüber der „Rheinischen Post“ (Samstag) zu den Vorschlägen von Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), den Preis des Deutschlandtickets an einen Preisindex zu binden. Krischer erklärte: „Ohne ein Engagement des Bundes kommen wir nicht aus dem Zustand des ewigen Provisoriums heraus.“ Zwar sei es „eigentlich unstrittig, den Preis für das Deutschlandticket mittelfristig an einen Preisindex zu koppeln“, jedoch stelle dies aus seiner Sicht nicht die entscheidende Frage dar.
Finanzierung bleibt zentrale Herausforderung
Der Minister betonte, dass die grundlegende Finanzierung des Deutschlandtickets dringend geklärt werden müsse. „Die Grundkonstruktion der Finanzierung des Tickets muss dauerhaft geklärt sein, genauso wie die Fragen der Administration und des Marketings“, sagte Oliver Krischer laut „Rheinischer Post“. Er äußerte die Hoffnung, dass dies im Rahmen des in der Verkehrsministerkonferenz verabredeten Prozesses zwischen Bund und Ländern gelingen werde.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .