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Klimawandel: Osnabrück bereitet sich auf neue Herausforderungen vor

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Die Stadt Osnabrück untersucht städtebauliche Maßnahmen um die Stadt auf den Klimawandel und die Zukunft vorzubereiten. Die Bürger werden zur Zeit online befragt.

Freiräume wie Gärten, Parks, Flüsse und Spielplätze tragen erheblich zur Lebensqualität einer Stadt bei. In Osnabrück stellt sich aktuell die Frage, wie diese zukünftig gestaltet werden sollen. Die Bevölkerung der Stadt wächst und Wohnraum wird zunehmend knapp, daher gibt es immer wieder Pläne freie Flächen zu bebauen. Durch den Klimawandel werden diese aber zunehmend wichtiger. Sie bieten den Bürgern Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien, verhindern das Aufstauen von Hitze und dienen als Frischluftschneisen.

Stadt Osnabrück entwickelt Konzept „Urbaner Freiraum im (Klima-)Wandel“

Zur Zeit wird die künftige Gestaltung nicht bebauter Flächen untersucht. Dazu entwickelt die Verwaltung das Konzept „Urbaner Freiraum im (Klima-)Wandel“. Stadtbaurat Frank Otte sagte bei einem Pressegespräch, dass der Klimawandel schon jetzt spürbar sei und die sommerliche Hitze die Menschen an die Grenze ihrer Belastbarkeit brächte. Maßnahmen zur Gestaltung urbaner Freiräume seien ein zentraler Baustein der Anpassung an die neuen Bedingungen. Hierzu sei eine intensive Analyse notwendig, bei der die Stadt mit einem Planungsbüro aus Saarbrücken zusammenarbeite.

Schwierige Fragen und hohe Fördermittel

Es stellen sich schwierige soziale und ökonomische Fragen, da beispielsweise Jugendliche ganz andere Erwartungen an eine Parkanlage haben als Senioren. Bestehende und zukünftige Freiräume sollen so gestaltet werden, dass sie nach Möglichkeit den Ansprüchen aller genügen. Die Entwicklung des Konzeptes wird mit 142.191 Euro vom Bundesumweltministerium gefördert, die Stadt Osnabrück stellt 35.548 Euro an Eigenmitteln bereit. Dies entspricht einer Förderquote von 80 Prozent.

Beteiligung und Befragung der Bürgerinnen und Bürger

Die Stadt Osnabrück möchte für das Konzept einen engen Dialog mit der Bevölkerung pflegen. Dazu gibt es unter anderem eine Online-Umfrage unter www.osnabrueck.de/umfragen In dieser sollen die Bürger Wünsche und Kritik äußern. Es gibt eine Karte auf der beliebte Plätze und Orte mit besonderem Handlungsbedarf markiert werden können. Die Teilnahme an der Umfrage dauert etwa acht Minuten und ist noch bis Ende Oktober möglich. Das fertige Konzept soll am 31.10.2021 vorliegen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.osnabrueck.de/stadtklima/projekte-und-aktivitaeten/freiraum-im-klima-wandel

Lukas Brockfeld
Lukas Brockfeld ist seit dem Sommer 2019, erst als Praktikant und inzwischen als fester Mitarbeiter, für die Redaktion der HASEPOST unterwegs.

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