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Kleiner Eingriff mit großer Wirkung: Dr. Allemeyer von den Niels-Stensen-Kliniken beschäftigt sich mit Erkrankungen des Enddarms

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Erkrankungen des Enddarms erfordern besonderes Fingerspitzengefühl (© Niels-Stensen-Kliniken)

Nach wie vor werden Erkrankungen des Enddarms als ein schambesetztes Tabu-Thema empfunden, weswegen sie in der Öffentlichkeit nur selten thematisiert werden. Dabei können gezielte und schmerzarme Eingriffe Beschwerden langfristig bessern, wie Dr. med. Erik Allemeyer in einem Interview auf der Patienteninformationswebseite www.info-haemorrhoiden.de erläutert.

Allemeyer ist seit 2019 leitender Arzt der Proktologie, Kontinenz- und Beckenbodenchirurgie in den Niels-Stensen-Kliniken am Franziskus-Hospital Harderberg. Der Fachbereich unter Dr. Allemeyers Leitung ist auf Erkrankungen und Funktionsstörungen des Verdauungstraktes spezialisiert und legt nachdrücklich einen Fokus auf schmerzarme und schonende Behandlungsmethoden.

Schmerzarmer Eingriff mit großer Wirkung

Allemeyer ist besonders angetan von den innovativen Behandlungsmöglichkeiten, die sich aus der Anwendung der LHP (LaserHemorrhoidoPlasty)-Lasertherapie ergeben. „Die Lasermethode ist schmerzarm und effizient. Besser kann man es sich nicht wünschen“, erklärt der Facharzt. So ließen sich nicht nur Hämorrhoidalleiden auf effektive und schonungsvolle Weise den Kampf ansagen, vielmehr seien weitere Krankheitsbilder wie Fisteln, Steißbeinfisteln, Kondylome und Akne inversa auf diese Weise gut behandelbar.

Gang zum Proktologen schambesetzt ‒ Allemeyer will dem entgegenwirken

Neben der schmerzarmen Behandlung liegt Allemeyer besonders der menschliche Umgang mit Patientinnen und Patienten am Herzen, auch weil dieser für die erfolgreiche Arbeit in der Koloproktologie, wie die Lehre der Erkrankungen des Dick- und Enddarmes sowie des Beckenbodens fachsprachlich heißt, unerlässlich sei. Für Allemeyer ist selbstverständlich, dass der Gang zum Proktologen und damit verbunden die Darstellung der Beschwerden wie auch die Untersuchung des Enddarmes besonders schambesetzt seien.

„Deshalb holen wir die Patientinnen und den Patienten dort ab und unterstützen diese behutsam bei deren Beitrag zur Lösung des Problems“, erklärt der Koloproktologe. Darum erläutert der Facharzt nach sorgfältiger Erhebung der Krankheitsgeschichte und Beschwerden mit Hilfe von Abbildungen zunächst die Anatomie. Vielen Patientinnen und Patienten sei beispielsweise gar nicht bewusst, dass Hämorrhoiden grundsätzlich zur Anatomie des menschlichen Körpers gehören und lediglich die Vergrößerung und Entzündung der Hämorrhoidalpolster ein Krankheitsbild darstelle.

Allemeyer hilft auch in der Mongolei

Zuletzt war der Chirurg im Rahmen eines Projektes des Bundesministeriums für Entwicklung und Zusammenarbeit zur medizinischen Entwicklungszusammenarbeit auch in der Mongolei tätig. Im First Central Hospital in der Hauptstadt Ulaanbaatar half er bei der Weiterentwicklung der kolorektalen Chirurgie an dem Krankenhaus.

Zum ganzen Interview mit Dr. med. Erik Allemeyer geht es hier.



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