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Katalonien ruft Dürre-Notstand aus: Schlimmste Dürre des Jahrhunderts

In einer bisher beispiellosen Entscheidung hat die spanische Region Katalonien einen Dürre-Notstand ausgerufen. Mit Auswirkungen auf über sechs Millionen Menschen und 239 Gemeinden, wird dies als die „schlimmste Dürre des letzten Jahrhunderts“ betrachtet.

Der Dürreplan Kataloniens

Pere Aragones, der Präsident der Provinz, skizzierte Maßnahmen zur Bekämpfung der Dürre. Die Trinkwasserproduktion durch Entsalzungsanlagen soll ausgebaut werden, obwohl diese als relativ kostspielig gilt. Der Dürreplan will den Wasserverbrauch der Gemeinden auf durchschnittlich 200 Liter pro Einwohner beschränken, mit 90 Litern pro Person und Tag für Haushalte. Zum Vergleich beträgt der durchschnittliche Wasserverbrauch in deutschen Haushalten 128 Liter pro Person und Tag.

Landwirtschaft und Freizeitnutzung

Um diese Einsparungen zu erreichen, muss die landwirtschaftliche Bewässerung um 80 Prozent reduziert werden. Für Nutztiere sollen 50% weniger Wasser bereitgestellt werden und industrielle Nutzer werden angehalten, ihren Verbrauch um 25 Prozent zu reduzieren. Zudem wird die Bewässerung von botanischen Gärten und Naturrasen-Sportplätzen eingeschränkt und Zierbrunnen, künstliche Seen und Schwimmbäder dürfen in der Regel nicht mehr mit Süßwasser befüllt werden. Ebenfalls verboten sind Schaumpartys, Wasserspiele, Eisbahnen und die Reinigung von Fahrzeugen ohne spezielle Wasserumlaufsysteme.

Bemühungen zur Aufschiebung des Notstandes

Aragones dankte allen, die in den letzten Monaten daran gearbeitet haben, den Dürre-Notstand zu verhindern, und fügte hinzu, dass ihre Anstrengungen dazu beigetragen haben, ihn um 15 Monate hinauszuzögern. Die Region leidet jedoch seit drei Jahren unter extremer Trockenheit.

Menschengemachte Erderwärmung und Dürre

Im Sechsten Sachstandsbericht stellte der Weltklimarat (IPCC) fest, dass Dürren infolge der menschengemachten Erderwärmung immer häufiger und schwerwiegender auftreten. Höhere Temperaturen führen zu höheren Verdunstungsverlusten und trockeneren Böden, die die Wassermengen, die in Flüsse fließen, vermindern. Zudem werden Trockenperioden länger und Niederschläge fallen häufiger als Starkregen, der von den Böden schlechter aufgenommen werden kann.

durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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