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Illegale Einreisen nach Deutschland erreichen neuen Höchststand 2023

Die unerlaubten Einreisen nach Deutschland nehmen weiterhin zu, mit 21.000 registrierten Fällen im September 2023 verzeichnet man sogar ein Rekordhoch. Die öffentlichen und politischen Reaktionen auf diese Situation sind polarisiert und fordern einen effektiveren strategischen Ansatz zur Lösung der Krise.

Anstieg unerlaubter Einreisen

Laut der „Welt“ hat die Bundespolizei im September 2023 etwa 21.000 Fälle illegaler Migration festgestellt. Dies stellt einen signifikanten Anstieg von etwa 42 Prozent gegenüber August dar, als 14.701 Fälle registriert wurden. Im Durchschnitt gelangen pro Tag etwa 700 Menschen illegal über die Grenzen nach Deutschland. In den ersten neun Monaten des Jahres 2023 sind bereits nachweislich über 91.750 Menschen unerlaubt nach Deutschland eingereist, ein leichter Anstieg gegenüber den 91.986 im gesamten Jahr 2022.

Reaktionen aus der Polizei und Politik

Heiko Teggatz, Chef der Bundespolizeigewerkschaft, äußerte sich gegenüber der „Welt“ kritisch zur aktuellen Situation und zur Handlungsweise der Verantwortlichen. Er prangerte den Mangel an effektiven Gegenmaßnahmen an und betonte, dass die alleinige Fokussierung auf die Bekämpfung der Schleuserkriminalität keine ausreichende Lösung darstelle. Teggatz ist auch der Ansicht, dass flexible Schwerpunktkontrollen die Bundespolizei unnötig belasten und ohne „echte Grenzkontrollen“ die Situation nicht verbessert werde.

Forderungen nach politischer Umorientierung

Auch der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei (CDU), kritisierte gegenüber der „Welt“ die aktuelle Migrationspolitik. Er warnte vor einem „Kontrollverlust“, wenn täglich 700 Menschen illegal nach Deutschland gelangen und forderte eine dringende politische Neuausrichtung. Frei schlug vor, einen „umfassenden Maßnahmenkatalog“ zu erstellen und der Ampelkoalition einen „Deutschland-Pakt in der Migrationspolitik“ anzubieten.


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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