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Humpe-Schwestern: Pop-Pioniere und Inspirationsquelle für Künstlerinnen

Zweimal haben die Schwestern Annette und Inga Humpe die deutsche Popmusik geprägt: In den Achtzigerjahren mit den New-Wave-Bands Neonbabies und Ideal und in den Nullerjahren mit ihren Duos 2Raumwohnung und Ich + Ich. Heute sind sie begeistert von jungen Künstlerinnen wie Chappell Roan und Nina Chuba, in deren Attitüde sie viel von sich selbst wiedererkennen.

Einflussreiche Frauen im deutschen Pop

Annette Humpe und ihre Schwester Inga Humpe haben während ihrer Karrieren entscheidende Akzente in der deutschen Musikszene gesetzt. Ihre Bands und Duos gelten als Pioniere für eine Generation von Musikerinnen, die sich keinem Mainstream beugen. In einem Interview mit dem „Spiegel“ äußerte sich Inga Humpe zu aktuellen Künstlerinnen: „Musikerinnen wie Roan wollen nicht gefallen, sie machen, was sie wollen, sie riskieren, dass man sie nicht versteht und gehen zu weit.“ Sie zieht Parallelen zu ihrer eigenen Haltung in den Achtzigerjahren: „Das war in den Achtzigerjahren auch unser Subtext. Nur bekommt es jetzt einen viel größeren Raum. Was damals noch als experimentell galt, ist jetzt auf einmal breitenwirksamer Pop.“

Unbeabsichtigte Pionierinnen

Annette Humpe sieht in ihrer Karriere eine unbewusste Vorreiterrolle für den Feminismus. „Wir waren vielleicht unbeabsichtigt Pionierinnen. Vielleicht auch ein bisschen beabsichtigt. Es hat sich einfach ergeben. Ich habe damals nicht gedacht, ich bin Feministin, ich gehe jetzt nach vorne. Ich habe einfach gemacht,“ sagte sie dem „Spiegel“. Ihre respektlose Haltung, nicht darauf zu warten, dass Männer Bands gründen, in denen sie mitmachen dürfen, zeichnete ihren Weg aus: „Ich habe immer gedacht: Macht ein Mann, kann ich auch.“

Gegensätze und Zusammenarbeit

Die Dynamik zwischen den Humpe-Schwestern war nicht immer einfach. Inga Humpe erklärte: „Annette war es gewohnt, dass sie alles alleine schrieb.“ Diese Arbeitsweise führte zu Schwierigkeiten bei den gemeinsamen Projekten: „Beim ersten Album war das schwierig. Sie kam mit den Songs an, und keiner durfte mehr was sagen – war ja alles fertig. Beim zweiten Album habe ich es dann irgendwie hingekriegt, dass ich auch mitschreiben durfte.“

Hoffnung auf kulturellen Widerstand

Trotz der derzeit politisch bewegten Zeiten blicken die Musikerinnen optimistisch in die Zukunft der Popszene. Annette Humpe zeigt sich zuversichtlich: „Die Gegenkultur steht schon in den Startlöchern.“ Ihre Worte deuten darauf hin, dass sie großes Potenzial für Widerstand und Veränderung in der jungen Generation der Musikerinnen sehen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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