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Gute Nachricht des Tages: Vierte Klasse der Grundschule Berge baut Hirschkäfermeiler im Landkreis Osnabrück

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Erst ein Loch graben und es dann mit Eichenholz füllen: So sorgte eine vierte Klasse der Grundschule Berge für eine geeignete Kinderstube für den Hirschkäfer. / Foto: TERRA.vita

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

In einer gemeinsamen Aktion hat die vierte Klasse der Grundschule Berge mit dem Natur- und Geopark TERRA.vita einen Hirschkäfermeiler angelegt. Gefördert wurde das Projekt von der Niedersächsischen BINGO Umweltstiftung und dem Landkreis Osnabrück.

Der Hirschkäfer ist mit seinem knapp neun Zentimeter langen kastanienfarbenen Körper und dem geweihartig geformten Oberkiefer sehr auffällig. Was die wenigsten wissen, ist, dass er nur einen Bruchteil seines Lebens in dieser charakteristischen Gestalt verbringt. Die längste Zeit, etwa drei bis sieben Jahre, verbringt er als Larve unter der Erde und schlägt sich den Bauch mit moderndem Holz voll, bis er sich schließlich verpuppt und im Folgejahr für wenige Wochen als kräftiger Käfer ausfliegt.

Heimat für den Hirschkäfer

Um ihm dafür einen passenden Lebensraum zu bieten, sorgten nun die Viertklässler unter Anleitung des Gebietsmanagements des Natur- und Geoparks TERRA.vita mit der TERRA.guide und zertifizierten Waldpädagogin Christiane Achelwilm und Ingo Zapp vom Forsthof Artland für den Hirschkäfermeiler. Ein solcher Hirschkäfermeiler dient den Larven als Ersatzlebensraum. Auf dem Grundstück des regionalen Naturschutzvereins RANA schaufelte man fleißig, bis ein Loch mit knapp drei Metern Durchmessern und einem halben Meter Tiefe entstand. Dieses füllten die Kinder mit Eichenholz. Aufgehäuft ergibt es im Innern für die Larven ein warmtemperiertes Gemisch aus faulendem Holz und Erde.

„Darin können auf jeden Fall ziemlich viele Hirschkäferkinder leben“, beurteilte eine Schülerin das Werk ihrer Klasse. Prüfen kann das TERRA.vita-Gebietsmanagerin Kristina Behlert erst in drei bis vier Jahren, wenn die ersten Hirschkäfer aus dem Meiler ausfliegen. Die besten Bedingungen am lichten Waldrand mit jungen Eichen in direkter Nachbarschaft haben die Hirschkäfer allemal. Weitere Informationen über das Projekt gibt es auf der Webseite von TERRA.vita.

PM
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