Andreas Audretsch, Wahlkampfmanager der Grünen, hat die CDU und ihren Vorsitzenden Friedrich Merz erneut scharf kritisiert. Grund hierfür ist eine Abstimmung im Deutschen Bundestag, bei der die CDU gemeinsam mit Rechtsextremen stimmte.
Kritik an Zusammenarbeit mit der AfD
Andreas Audretsch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, äußerte gegenüber den Sendern RTL und ntv schwere Vorwürfe gegen CDU-Chef Friedrich Merz. „Wer im Deutschen Bundestag Zufallsmehrheiten mit Rechtsextremen, ja vielleicht sogar anstrebt, der hat die Dimension dessen, um was es geht, nicht verstanden“, sagte Audretsch am Donnerstag. Er bezeichnete das Verhalten von Merz als „Wortbruch“ und betonte, dass dies auch einen Bruch mit der politischen Kultur Deutschlands darstelle. „Es ist ein Wortbruch von Friedrich Merz. Das ist aber auch ein Bruch mit der politischen Kultur unseres Landes, nämlich dass wir im Deutschen Bundestag nicht mit Rechtsextremen zusammenarbeiten“, so der Grünen-Politiker.
Dimension der Europapolitik
Audretsch hob zusätzlich eine dritte Dimension hervor, die bei der Abstimmung berührt wurde – die Frage nach der Kooperation mit der AfD in Bezug auf europapolitische Themen. Er betonte die Wichtigkeit eines geeinten Europas und kritisierte, dass Merz aus „Wahlkampflaune“ heraus die Grenzen Europas infrage stelle. „Es gibt eine dritte Dimension, die Frage: inwieweit man mit der AfD gemeinsam abstimmt, Grenzen in Europa zu schließen. Wir brauchen unser gemeinsames Europa. Ein Kanzler in Zukunft kann nicht einfach aus einer Wahlkampflaune heraus unser Europa infrage stellen“, so Audretsch weiter.
Forderung nach Abgrenzung
Abschließend forderte Audretsch von Merz eine klare Abgrenzung von der AfD im Deutschen Bundestag. „Friedrich Merz muss auch darlegen, dass es in Zukunft keine Kooperation mit der AfD im Deutschen Bundestag gibt“, erklärte der Grünen-Politiker. Die Aussagen von Audretsch spiegeln die Besorgnis der Grünen über mögliche Bündnisse im Bundestag wider, die mit der rechtsextremen AfD eingegangen werden könnten.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .