Im Rahmen einer großangelegten Razzia gegen einen mutmaßlichen Drogenschmuggelring im Rhein-Main-Gebiet sind zehn Verdächtige von Zoll und Polizei festgenommen worden. Bei den Durchsuchungen wurden unter anderem erhebliche Mengen verschiedener Drogen sichergestellt, darunter Amphetamin, Haschisch und Cannabis.
Ermittlungen nach Marihuana-Fund in Kanada
Die Staatsanwaltschaft Darmstadt, das Zollfahndungsamt Frankfurt und das Hessische Landeskriminalamt teilten am Donnerstag mit, dass die Ermittlungen durch einen Fund von 800 Kilogramm Marihuana in Kanada ausgelöst wurden. Dieses Marihuana war für Empfänger im Rhein-Main-Gebiet bestimmt. Bei den anschließenden Durchsuchungen in Frankfurt, Langen, Groß-Gerau, Mainz und Wiesbaden wurden insgesamt 70 Kilogramm Amphetamin und 106 Kilogramm Haschisch beschlagnahmt.
Sicherstellungen auch im Hamburger Hafen
In einer weiteren Aktion sicherstellte der Zoll am Hamburger Hafen 350 Kilogramm Cannabis aus den USA. Auch diese Lieferung war nach Angaben der Behörden für denselben Personenkreis bestimmt. Unter den Festgenommenen befinden sich demnach Männer im Alter zwischen 19 und 49 Jahren.
Haftbefehle und laufende Ermittlungen
Das Amtsgericht Darmstadt erließ nach Behördenangaben Haftbefehle gegen acht der Verdächtigen. Gegen drei von ihnen wurde Untersuchungshaft angeordnet. Die Ermittlungen der gemeinsamen Rauschgift-Ermittlungsgruppe von Zoll und Polizei dauern an. „Weitere Details wurden zum Schutz der laufenden Ermittlungen nicht bekannt gegeben“, erklärten die Staatsanwaltschaft Darmstadt, das Zollfahndungsamt Frankfurt und das Hessische Landeskriminalamt.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .