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Gesetzliche Krankenkassen: Deutlicher Beitragsanstieg bis 2026 erwartet

Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) erwartet für das Jahr 2026 einen deutlichen Anstieg der Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Laut Berichten aus Haushaltsberatungen könnten der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der GKV sowie der Pflegeversicherungsbeitrag spürbar steigen, was für Versicherte und Arbeitgeber eine Mehrbelastung bedeuten würde. Krankenkassen und Experten zeigen sich angesichts dieser Entwicklung besorgt, wie das Nachrichtenmagazin Politico berichtet.

Deutliche Beitragssteigerungen ab 2026 erwartet

Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) rechnet laut Teilnehmern in Berichterstattergesprächen in den laufenden Haushaltsberatungen mit einem kräftigen Anstieg der Beiträge in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Nach Angaben, die das Nachrichtenmagazin Politico veröffentlicht hat, geht Warken davon aus, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von derzeit 2,5 Prozent auf 3,0 bis 3,1 Prozent im Jahr 2026 ansteigen wird.

Für gesetzlich versicherte Durchschnittsverdiener und deren Arbeitgeber würde dies jeweils zu einer zusätzlichen Belastung von rund 150 Euro pro Jahr führen. Warken begründete die Notwendigkeit der Beitragserhöhung trotz eines geplanten Darlehens des Bundes an die GKV in Höhe von 2,3 Milliarden Euro: „Der höhere Beitrag sei trotz des geplanten Darlehens des Bundes an die GKV in Höhe von 2,3 Milliarden Euro nötig“, sagte Warken laut Teilnehmern. Ohne diese Maßnahme müsste der Zusatzbeitrag sogar auf 3,3 oder 3,4 Prozent steigen. Auch beim Pflegeversicherungsbeitrag rechnet sie laut Teilnehmern mit einem Anstieg um 0,1 Prozentpunkte.

Krankenkassen warnen vor weiteren Belastungen

Krankenkassen zeigten sich angesichts der angekündigten Maßnahmen und Beitragssteigerungen alarmiert. DAK-Chef Andreas Storm erklärte gegenüber Politico: „Darlehen sind keine zielführende Lösung.“ Storm forderte zudem: „Deswegen muss sich der Bund stärker dauerhaft an den Kosten für Bürgergeldempfänger in der gesetzlichen Krankenversicherung beteiligen – und zwar noch mit diesem Haushalt.“

Bundesregierung will Sozialabgaben stabil halten

Die Bundesregierung hat nach Angaben von Politico als erklärtes Ziel, steigende Sozialabgaben zu verhindern. Dennoch deuten die aktuellen Aussagen von Nina Warken (CDU) und die Warnungen von Krankenkassen darauf hin, dass eine Mehrbelastung für Versicherte und Arbeitgeber mittelfristig wahrscheinlich ist.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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