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Georgsmarienhütte: Alligator im Müll gefunden – Polizei und Zoll ermitteln

Ein ausgestopfter Alligator, genauer gesagt ein „Kaiman“ – ein kleineres Mitglied der Alligatorenfamilie und Teil der Obergruppe der Krokodile – beschäftigt derzeit Polizei und Zoll in Georgsmarienhütte.

Am Montagmorgen machten Mitarbeiter eines Recyclinghofs in Georgsmarienhütte einen außergewöhnlichen Fund: In einem Restmüllcontainer lag ein ausgestopfter Kaiman. Dabei handelte es sich nicht um ein Spielzeug, sondern um ein echtes, präpariertes Reptil.

Kein Scherz sondern ein Verstoß gegen Artenschutzrecht

Da der Kaiman – ursprünglich in Mittel- und Südamerika beheimatet – unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fällt, wurden neben der Polizei auch das Hauptzollamt Osnabrück eingeschaltet. Nach aktuellem Stand handelt es sich bei dem Vorfall nicht um einen Scherz, sondern um einen möglichen Verstoß gegen das Artenschutzrecht.

Weitere Schritte und Hinweise der Polizei

Der Fall wird nun von den zuständigen Behörden geprüft. Das ausgestopfte Reptil bleibt vorerst im Besitz der Polizei und wird dort sicher verwahrt.
Die Polizei weist auf ihrem WhatsApp-Kanal darauf hin, dass Tierpräparate keine gewöhnliche Dekoration für den Sperrmüll sind. Wer entsprechende Präparate besitzt oder entsorgen möchte, sollte sich zuvor informieren – denn der Artenschutz gilt auch nach dem Tod des Tieres.


 
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