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Genehmigung des Wasserstoffkernnetzes um drei Wochen verschoben

Die Bundesnetzagentur hat die Genehmigung des Wasserstoff-Kernnetzes kurzfristig um etwa drei Wochen verschoben, wie die Mediengruppe Bayern berichtet. Dies führt zu deutlicher Kritik, besonders von Seiten der Union, die umfangreiche Nachbesserungen für alle relevanten Wirtschaftszentren fordert.

Kernnetzplan – Verschiebung durch Änderungsverlangen

Die ursprüngliche zweimonatige Frist, die nach Antragseingang der Fernnetzbetreiber am 22. Juli durch die Ampelkoalition gesetzt wurde, wäre am 22. September abgelaufen. Die Bundesnetzagentur gab jedoch auf ihrer Website bekannt: „Die Genehmigung des Wasserstoffkernnetzes verschiebt sich auf voraussichtlich Mitte Oktober.“ Als Begründung heißt es seit Freitagabend: „Grund dafür ist insbesondere ein Änderungsverlangen, das als Ergebnis der Konsultation des Antrags und der Prüfung durch die Bundesnetzagentur notwendig wurde.“

Unionsforderungen nach Nachbesserungen

Andreas Jung (CDU), klima- und energiepolitischer Sprecher der Union im Bundestag, äußerte daraufhin dringenden Nachbesserungsbedarf am vorliegenden Kernnetzplan. Er betonte gegenüber den Zeitungen: „Diese Verschiebung zeigt, dass das Wasserstoffkernnetz in seiner jetzigen Form untragbar ist. Unser Druck hat offenbar Wirkung gezeigt. Es droht, dass das ein Nordnetz wird statt ein Kernnetz mit Wasserstoff für ganz Deutschland.“

Hoffnung auf Verbesserungen in der Verzögerung

Jung kritisierte besonders die aktuellen Planungen für Süddeutschland. „Im Süden drohen Wasserstoffwüsten in ganzen Regionen. Die drei Wochen müssen jetzt genutzt werden: Die Planung muss grundlegend überarbeitet werden“, sagte er. „Die Anbindung aller wichtigen Wirtschaftszentren in Deutschland muss sichergestellt werden.“

Darüber hinaus forderte Jung von Habeck, die Gründe der Verschiebung transparent zu machen. „Wir werden volle Transparenz und echte Verbesserungen im Bundestag einfordern, wenn Robert Habeck am Mittwoch im Energieausschuss ist.“ Des Weiteren erwartet er bereits beim Autogipfel am Montag eine Klarstellung seitens des Ministers. „Der Autogipfel ist eine gute Gelegenheit, um zweierlei klarzumachen: Industriezentren mit Autobauern wie in Ingolstadt, Dingolfing, Regensburg und Chemnitz/Zwickau brauchen Wasserstoff“, betonte der CDU-Politiker. „Und dasselbe gilt für Standorte mit Zulieferern für die Autoindustrie wie Friedrichshafen und Singen. Deshalb sollte der Minister diese Gelegenheit nutzen, Nachbesserungen beim Wasserstoffnetz öffentlich anzukündigen“, so Jung. „Dieses Signal braucht es jetzt.“

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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