Die Zukunft des Deutschlandtickets ist weiterhin ungewiss. Bei einem Treffen der Verkehrsminister von Bund und Ländern am Freitag konnte keine Einigung über die Finanzierung des Tickets ab dem kommenden Jahr erreicht werden. Sowohl Bund als auch Länder wollen ihre Zuschüsse nicht über die bisherigen 1,5 Milliarden Euro hinaus erhöhen.
Keine Einigung bei Verkehrsministerkonferenz
Die Verkehrsministerinnen und -minister von Bund und Ländern haben sich am Freitag in ihrer Sitzung nicht auf die weitere Finanzierung des Deutschlandtickets ab dem kommenden Jahr einigen können. Das Deutschlandticket, das derzeit für einen Festbetrag genutzt werden kann, bleibt damit vorerst nur für das laufende Jahr finanziell abgesichert.
Christian Bernreiter (CSU), Bayerns Verkehrsminister und aktuell Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz, betonte nach der Sitzung: „Wir Länder, wir stehen zum Deutschlandticket.“ Allerdings machte Bernreiter deutlich, dass die Länder keine höheren Zuschüsse leisten können: „Mehr als die 1,5 Milliarden Euro, die die Länder bisher zugesagt haben, könne man aber nicht zahlen,“ so Bernreiter, der Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz ist. Die Aussagen Bernreiters wurden von der Nachrichtenagentur dpa übermittelt.
Streit um die Finanzierung ab 2025
Bislang ist die Finanzierung des Deutschlandtickets lediglich für das laufende Jahr gesichert. Für die Zeit danach fordern Bund und Länder jeweils, nicht mehr als die bisher zugesagten 1,5 Milliarden Euro beisteuern zu wollen. Eine Einigung über die weitere Kostenverteilung blieb daher aus.
Wie die dpa berichtet, bleibt die konkrete Ausgestaltung der Finanzierung und damit auch die Zukunft des Deutschlandtickets über das laufende Jahr hinaus weiterhin offen.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .