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Feuerschale nicht ausreichend gelöscht: Vier Hausbewohner aus Georgsmarienhütte im Krankenhaus

(Symbolbild) Krankenwagen

Am Sonntag (18. Dezember) rückten gegen 18:20 Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Wohnhaus in den Hermann-Löns-Weg in Georgsmarienhütte aus. Nachdem ein Mann dort bewusstlos geworden war, hatten andere Hausbewohner den Notruf gewählt.

Vor Ort wiesen Messungen der Feuerwehr auf eine erhöhte Konzentration von Kohlenstoffmonoxid hin, das Gebäude konnte nur von Feuerwehrkräften unter schwerem Atemschutz betreten werden. Die Einsatzkräfte bargen aus dem Kellergeschoss einen bewusstlosen 46-Jährigen, der mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Osnabrücker Krankenhaus gebracht wurde. Noch am Sonntagabend wurde der Verletzte in eine Spezialklinik ins Ruhrgebiet verlegt.

Drei weitere Hausbewohner wurden ebenfalls durch Kohlenstoffmonoxid verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ein 36-Jähriger und eine 68-Jährige gelten als schwer verletzt, eine 69-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Die Feuerwehr belüftete die Räumlichkeiten und ein Schornsteinfeger schloss einen Defekt an der Heizungsanlage aus.

Giftiges Gas durch Feuerschale freigesetzt

Noch am Sonntag nahm die Polizei die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks auf. Demnach verursachte eine unzureichend abgelöschte Feuerschale den Austritt des giftigen Gases. Der 46-Jährige hatte gemeinsam mit der 68-Jährigen zuvor die Feuerschale im Garten genutzt, dann abgelöscht und mit in den Keller genommen. Dort hielten sich die beiden anschließend in Wohnräumlichkeiten auf, bis der 46-Jährige das Bewusstsein verlor und die Frau die anderen Hausbewohner verständigte. Die Kellerräume wurden für weitere Ermittlungen beschlagnahmt.

Nur wenige Minuten später sorgte ein Holzkohlegrill in der Gemeinde für einen weiteren Einsatz.

Pressestelle Polizei
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Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: Diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht durch uns gekürzt. Wir halten ungefilterte Berichterstattung für wichtiger als politische Korrektheit.

  

   

 

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