HASEPOST
 
HASEPOST

FDP-Generalsekretärin Büttner sieht Frauenproblem in Partei

FDP-Generalsekretärin Nicole Büttner sieht bei ihrer Partei ein deutliches Problem im Umgang mit Frauen. In einem Podcast der Funke-Mediengruppe äußert sie zudem Kritik an der öffentlichen Wahrnehmung der FDP und spricht über die Notwendigkeit, inhaltlich und personell breiter aufgestellt zu sein.

Büttner attestiert der FDP ein „Frauenthema“

Nicole Büttner, neue Generalsekretärin der FDP, sprach in dem Podcast „Meine schwerste Entscheidung“ der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) offen über die Herausforderungen ihrer Partei im Umgang mit weiblichen Mitgliedern und Wählerinnen. „Ich glaube, wir haben ein Frauenthema, ganz klar“, sagte Büttner laut Funke-Mediengruppe. Sie habe dies auch bereits so empfunden, bevor sie das Amt der Generalsekretärin übernahm: „Das habe ich auch so empfunden, auch als ich noch nicht Generalsekretärin war, dass wir dieses Mitglieder- und Wählerpotenzial nicht ausreichend ansprechen.“

Büttner betonte, dass die FDP im Bundestag vertreten wäre, wenn gleich viele Frauen wie Männer für die Partei gestimmt hätten: „Wenn die FDP genauso viele Frauen gewählt hätten wie Männer, dann wären wir noch im Deutschen Bundestag.“ Positiv bewerte sie den gestiegenen Frauenanteil in den Führungsgremien der Partei, der inzwischen bei 50 Prozent liege.

Kritik an früherer Führung und inhaltlicher Ausrichtung

Zur Rolle des früheren Parteichefs äußerte sich Nicole Büttner zurückhaltend: Auf die Frage, ob Christian Lindner systematisch Frauen verhindert habe, erklärte sie: „Das weiß ich nicht, das würde ich ihm jetzt auch nicht unterstellen.“ Sie hätte sich allerdings mehr Bewusstsein für das Thema Frauen in der Partei gewünscht, so Büttner. „Es sei auch eine Sache von Priorität, wie wichtig ist einem das Thema oder nicht“, zitierte die Funke-Mediengruppe Büttner weiter.

Zudem will Büttner die FDP sowohl personell als auch thematisch breiter aufstellen. „Wir sind in der öffentlichen Wahrnehmung sehr verengt wahrgenommen worden auf Fiskalpolitik, auf Steuerpolitik, auf Schuldenbremse“, sagte Büttner laut Funke-Mediengruppe. Die Partei müsse sich künftig auch verstärkt Themen wie die Bedürfnisse junger Familien, Wohnungsknappheit, das Aufstiegsversprechen und den Aufstieg durch Leistung widmen.

Abgrenzung von der AfD und Kritik am Zustand der Ampel-Koalition

Zur Position der FDP im politischen Spektrum erklärte Nicole Büttner, dass das traditionelle Links-Rechts-Spektrum an seine Grenzen stoße. Deutlich distanzierte sie sich von der AfD und sagte: „Die AfD sei allerdings ‚Gift für unser Land‘. Von dieser Partei wolle sie sich ‚möglichst weit‘ distanzieren.“ Diese Aussagen gibt die Funke-Mediengruppe wieder.

Das Ende der Ampel-Koalition bedauert Büttner nicht. Sie habe an dieser Regierungskoalition „so eine Entscheidungsfähigkeit“ vermisst. „Ich hatte von außen nicht das Gefühl, dass in dieser Koalition noch Entscheidungen getroffen werden. Ich hatte das Gefühl, das steht still“, sagte Büttner laut Funke-Mediengruppe. Und das sei „erstmal kein guter Zustand von einer Regierung“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
Hallo Welt
Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

  

   

 

Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion