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Familien sorgen sich um Bildungslücken, trotz deutscher Spitzenposition bei KI im Unterricht

Nur ein Drittel der Schüler:innen in Deutschland nutzt KI-basierte Lernhilfen im Klassenzimmer

30. Juli 2025.  Der Nachhilfeunterricht by GoStudent hat herausgefunden, dass 43 % der Eltern in Deutschland befürchten, dass ihre Kinder schulisch den Anschluss verlieren, und das, obwohl Deutschland in Sachen KI-Fortbildung für Lehrkräfte europaweit führend ist.

Das zeigt der neue GoStudent Future of Education Report 2025, für den 1.000 Eltern und ihre Kinder in Deutschland befragt wurden. Die Studie macht deutlich, wie groß die Sorge über mögliche Bildungslücken ist, obwohl Deutschland in vielen Bildungsbereichen besser abschneidet als andere europäische Länder. 

Zwar sind deutsche Lehrkräfte europaweit am besten auf den Umgang mit Künstlicher Intelligenz vorbereitet, nur 62 % haben noch keine KI-Schulung erhalten, verglichen mit einem EU-Durchschnitt von 75 %, doch Eltern bleiben skeptisch. Nur 36 % der Schüler:innen in Deutschland haben aktuell Zugang zu KI-gestützten Lernhilfen im Klassenzimmer.

Der Bericht zeigt auch: 52 % der Eltern glauben, dass KI das Lernen ihrer Kinder verbessern kann, wissen aber oft nicht, wie sie an solche Tools kommen oder wie sie digitale Bildung zu Hause unterstützen können.

Albert Clemente CEO von Nachhilfeunterricht by GoStudent erklärt,
„Eltern in Deutschland erleben ein Paradoxon: Unsere Lehrkräfte sind europaweit führend bei der KI-Integration, und trotzdem haben viele Familien das Gefühl, ihre Kinder könnten schulisch zurückfallen.“

„Diese Sorge kommt oft daher, dass sich das Bildungssystem so rasant verändert, viele Eltern fühlen sich überfordert und wissen nicht, wie sie ihre Kinder im digitalen Lernumfeld richtig unterstützen können. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft eine Lücke, die viele Familien unnötig unter Druck setzt.“

Deshalb hat Nachhilfeunterricht fünf konkrete Tipps entwickelt, wie Eltern das Selbstvertrauen ihrer Kinder beim Lernen stärken können:

  1. Technik verstehen: Frag nach, welche digitalen Tools im Unterricht verwendet werden, und wie du dein Kind mit ähnlichen Hilfsmitteln zu Hause unterstützen kannst.
  2. Lerngewohnheiten stärken, nicht nur Noten zählen: Feste Lernzeiten, ein ruhiger Arbeitsplatz und Lob für Einsatz statt nur für Ergebnisse fördern langfristiges Lernen.
  3. Technik gezielt einsetzen: Informiere dich über altersgerechte KI-Tools und Lern-Apps, sie sollen das Lernen ergänzen, nicht ersetzen.
  4. Im Austausch mit Lehrkräften bleiben: Regelmäßige Gespräche helfen, frühzeitig zu erkennen, wo dein Kind eventuell mehr Unterstützung braucht.
  5. Gelassen bleiben: Kinder spüren den Druck der Eltern. Ein positiver Umgang mit Lernschwierigkeiten und die Einstellung „Fehler sind Lernchancen“ macht oft den Unterschied.

„Die Sorgen der Eltern sind verständlich, aber Deutschland ist tatsächlich europaweit Vorreiter, wenn es um die Vorbereitung von Lehrkräften auf die Zukunft des Lernens geht“, so Clemente.

„Statt sich zu sehr auf mögliche Rückstände zu fokussieren, lohnt es sich, starke Lernroutinen zu Hause aufzubauen, davon profitieren Kinder langfristig, ganz unabhängig vom technischen Wandel.“

 


 
Redaktion Hasepost
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