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EU-Fischereiminister einigen sich auf Fangquoten für 2024

Die EU-Fischereiminister haben sich auf die zulässigen Gesamtfangmengen für 2024 geeinigt, mit erhöhten Quoten für Schellfisch und Hering. Maßnahmen zum Schutz des Europäischen Aals bleiben zentral, dessen Zustand weiterhin äußerst kritisch ist.

EU-Fischereiquoten für 2024 beschlossen

Nach intensiven Verhandlungen haben sich die EU-Fischereiminister auf die zulässigen Gesamtfangmengen für 2024 in der Nordsee, im Nordostatlantik und weiteren Gewässern verständigt, so das Bundeslandwirtschaftsministerium. Vor allem die Quoten für Schellfisch und Hering wurden gesteigert, mit 66 Prozent bzw. 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Demnach dürfen in deutschen Gewässern nun 48.595 Tonnen Hering und 2.630 Tonnen Schellfisch gefangen werden. Dagegen wurde die Fangquote für Makrelen in den westlichen Gewässern des Nordatlantiks um 9 Prozent verringert.

Schutz des Europäischen Aals im Fokus

Ein wichtiger Bestandteil der Verhandlungen waren Maßnahmen zum Schutz des Europäischen Aals, dessen Zustand weiterhin äußerst kritisch ist. So sollen die Schutzmaßnahmen von 2023 auch für 2024 übernommen werden, einschließlich einer sechsmonatigen Schonzeit und dem Verbot der Freizeitfischerei auf Aal im maritimen Bereich. Deutschland hat erfolgreich verhandelt, dass für die Ostsee eine einheitliche Schließzeit gilt, so das Ministerium weiter.

Wirkung der Maßnahmen und Neuregelung

„Die Maßnahmen der Vorjahre zeigen Wirkung“, erklärte Silvia Bender, Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. „Daher können wir bei vielen Beständen in der Nordsee die Quoten im Einklang mit den wissenschaftlichen Empfehlungen anheben.“ Sie betonte, dass die einheitliche Schließzeit in der Ostsee ein Fortschritt im Vergleich zum Vorjahr sei. Ein weiteres Problem wurde durch die Neuregelung gelöst: „Es bringt nichts, wenn sich Aale ungehindert aus deutschen Gewässern auf den Weg machen, aber dann in den Meerengen zwischen Ostsee und Nordsee gefangen werden. Das wird jetzt durch die Neuregelung verhindert“, so Bender.

durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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