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EKD kämpft mit sinkenden Mitteln und wachsenden Anforderungen

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) sieht sich mit erheblichen finanziellen Herausforderungen konfrontiert, während die Mitgliederzahlen stetig sinken. Ratspräsidentin Kirsten Fehrs analysiert die Notwendigkeit, Prioritäten zu setzen, um die Kirche zukunftsfähig zu gestalten und Missbrauchsfälle aufzuarbeiten.

Finanzielle Engpässe und Prioritätensetzung

Kirsten Fehrs, Ratspräsidentin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), betont die zunehmende Diskrepanz zwischen wachsenden Anforderungen und abnehmenden finanziellen Ressourcen ihrer Kirche. Im Gespräch mit dem „Focus“ erklärte sie: „Die Anforderungen wachsen, die finanziellen Ressourcen werden weniger“. Sie unterstreicht, dass in allen Landeskirchen sowie auf Ebene der EKD „Zukunftsprozesse“ durchgeführt werden, um zu entscheiden, welche Aufgaben essenziell sind und welche möglicherweise nicht mehr erfüllt werden können. Trotz der finanziellen Herausforderungen wolle die Kirche „eine offene, flexible und zeitgemäße Kirche“ bleiben.

Sinkende Mitgliederzahlen

Anfang letzten Jahres zählte die Evangelische Kirche noch 18,6 Millionen Mitglieder, aktuelle Zahlen sind jedoch noch unbekannt. Es wird jedoch angenommen, dass weiterhin viele Mitglieder aus der Kirche austreten. Als Hauptgrund nennt Kirsten Fehrs die Kirchensteuer: „Viele sehen nicht, was dieser Solidarbeitrag überhaupt erst möglich macht.“

Umgang mit Missbrauchsfällen

Neben den finanziellen und strukturellen Herausforderungen spielt auch der Umgang mit alten Missbrauchsfällen eine bedeutende Rolle. Laut Kirsten Fehrs wurde ein umfangreicher Maßnahmenplan zur Aufarbeitung und Prävention solcher Fälle gemeinsam mit Betroffenen beschlossen. Sie zeigte sich „dankbar für die Mitwirkung der Betroffenen, die unverzichtbar ist, um zu verstehen, wie künftige Schutzkonzepte aussehen müssen, damit sie wirklich schützen“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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