Ein brennender Dachstuhl in Osnabrück, Flammen auf einem Bauernhof in Bersenbrück und ein mutwillig zerstörtes Wartehäuschen in Glandorf – innerhalb von nur zwei Tagen gab es in der Region Osnabrück gleich mehrere Brandeinsätze. Polizei und Feuerwehr standen im Dauereinsatz, während Brandermittler nun Ursachen und Hintergründe prüfen.
Großbrand in Bersenbrück: 900.000 Euro Schaden
In der Nacht zu Samstag (9. August) kam es gegen Mitternacht zu einem Feuer auf einem landwirtschaftlichen Anwesen am Ahauser Weg in Bersenbrück. In einer Maschinenhalle brach aus bislang ungeklärter Ursache ein Brand aus, der sich rasch auf ein angrenzendes Stallgebäude und eine Reithalle ausbreitete. Die Anwohner reagierten schnell, trieben alle Pferde auf eine nahe Koppel und verhinderten so Schlimmeres. Menschen und Tiere blieben unversehrt. Der Schaden wird auf mindestens 900.000 Euro geschätzt. Der Brandort ist beschlagnahmt, die Ermittlungen dauern an.
Wohnhaus in OS-Sutthausen in Flammen: 200.000 Euro Schaden
Nur zwei Tage später, in der Nacht zu Montag (11. August), heulten erneut Sirenen: Gegen 2:15 Uhr stand in der Adolf-Stapelfeld-Straße in Osnabrück-Sutthausen das Obergeschoss eines Einfamilienhauses in Flammen. Die Bewohner bemerkten den Brand rechtzeitig, verließen das Gebäude unverletzt und kamen bei Angehörigen unter. Der Dachstuhl musste von der Feuerwehr geöffnet werden, um die Glutnester zu löschen. Der Sachschaden beträgt mindestens 200.000 Euro, das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Auch hier hat die Polizei den Brandort beschlagnahmt.
Brandstiftung in Glandorf: 15.000 Euro Schaden
Am Sonntagabend (10. August), zwischen 19:45 und 20:20 Uhr, setzten Unbekannte das Wartehäuschen einer Bushaltestelle an der Laudieker Straße in Glandorf in Brand. Das Häuschen wurde erheblich beschädigt, der Schaden beläuft sich auf etwa 15.000 Euro. Die Polizei in Georgsmarienhütte ermittelt wegen Brandstiftung und bittet Zeugen um Hinweise unter Telefon 05401/83160.