Wirtschaftsweise und Siemens-Energy-Aufsichtsrätin Veronika Grimm warnt vor einem weiteren Abschwung in Deutschland. In einem Interview äußert sie Zweifel an einer baldigen Erholung und hält negative Effekte aus Handelskonflikten zwar für spürbar, aber in der aktuellen Höhe der US-Zölle für verkraftbar.
Konjunktursorgen und Prognosen
Wirtschaftsweise und Aufsichtsrätin von Siemens Energy Veronika Grimm fürchtet einen weiteren Abschwung in Deutschland. „Ich bin für 2025 nicht besonders optimistisch. Wenn es ungünstig läuft, rutscht Deutschland weiter in die Rezession“, sagte das Mitglied im Sachverständigenrat für Wirtschaft den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). „Die Unsicherheit ist groß, wir sehen noch nicht klar, wohin die Handelskonflikte führen werden.“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Offiziell hat der Sachverständigenrat für das laufende Jahr 0,0 und für das kommende 1,0 Prozent Wachstum prognostiziert.
US-Zölle und Handelskonflikte
Die US-Zölle hält Grimm in der bisherigen Höhe für verkraftbar. US-Präsident Donald Trump verhandele und streite mit allen möglichen Ländern. „Es ist auch nicht unwahrscheinlich, dass er die Diskussion mit den Europäern wieder aufmacht. Wie das ausgeht, ist schwer zu sagen“, so die Nürnberger Ökonomieprofessorin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). „Ich erwarte einen negativen Effekt für Europa, der bei den aktuellen Zöllen von 15 Prozent aber nicht drastisch sein wird.“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).
Forderungen an die Politik
Der Deal, den EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit Trump geschlossen habe, spiegele die aktuellen Machtverhältnisse wider. „Wir sollten aber nicht jammern, sondern unsere Wachstumspotenziale stärken – indem wir Regulierung abbauen, die Forschung stärken, Arbeitsmärkte flexibler machen und Unternehmenssteuern senken“, forderte die Siemens-Energy-Aufsichtsrätin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).
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