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Deutsche Delegation für Weltklimagipfel in Dubai umfasst über 250 Teilnehmer

Die deutsche Delegation für den bevorstehenden Weltklimagipfel in Dubai wird aus mehr als 250 Regierungsmitarbeitern bestehen. Diese Nachricht sorgt für Kritik seitens der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die sowohl die Kosten, als auch den CO2-Ausstoß der Delegation bemängelt.

Umfassende Delegation für Weltklimagipfel

Nach Angaben von Jennifer Morgan, Staatssekretärin im Auswärtigen Amt, wird die deutsche Delegation für den anstehenden Weltklimagipfel in Dubai aus mehr als 250 Regierungsmitarbeitern bestehen. Diese Information wurde in der “Bild”-Zeitung unter Berufung auf Morgans Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion veröffentlicht. Nach aktuellem Stand der Akkreditierung werden Vertreter aus verschiedenen Bundesministerien und Bundesbehörden an der UN-Klimakonferenz 2023 COP 28 in Dubai teilnehmen. Teil der Delegation werden auch Personenschützer des Bundeskriminalamtes sein.

Zusätzliche Unterstützung vor Ort

Zusätzlich zur Delegation werden vor Ort Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Abu Dhabi sowie des deutschen Konsulats in Dubai die Arbeit unterstützen. Laut Informationen von Morgan sind dafür weitere 64 Personen akkreditiert.

Kritik an den hohen Kosten und dem CO2-Ausstoß

Obwohl die Delegation für den Weltklimagipfel bedeutsam ist, gibt es Kritik an den zu erwartenden hohen Kosten und dem CO2-Ausstoß, die die Delegation verursachen wird. Steffen Bilger, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, äußerte dazu: “Zu Hause fehlt wegen verfassungswidriger Haushaltstricks das Geld für den Klimaschutz – und dennoch geht die Bundesregierung groß auf Reisen”. “Die Delegationsgröße von mehr als 250 Teilnehmern aus den Bundesministerien und den Bundesbehörden ist weder dem Steuerzahler zu vermitteln, noch wird die Bundesregierung ihren selbst gesetzten Ansprüchen beim Klimaschutz gerecht. Für die Flüge fallen viele Hunderte Tonnen CO2 an.” Offensichtlich sei weder ein Problembewusstsein bei den Kosten der Dubai-Reisen noch beim CO2-Ausstoß der Flüge vorhanden, so Bilger.

mit Material von dts Nachrichtenagentur
mit Material von dts Nachrichtenagentur
Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

  

   

 

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