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Demokraten fordern Bidens Rückzug trotz Wiederwahl-Ambitionen

Trotz öffentlicher Bekräftigungen von US-Präsident Joe Biden, für eine Wiederwahl zu kandidieren, hält die Debatte zu seinem möglichen Rückzug von der Kandidatur unter den US-Demokraten an. Zudem verliert er nach kritischen Äußerungen und verminderter öffentlicher Präsenz weiterhin Unterstützung innerhalb seiner Partei.

Wachsende Zweifel an Bidens Kandidatur

Die Debatte um einen möglichen Rückzug von Joe Biden hält an, trotz wiederholter Beteuerungen des Präsidenten, für eine Wiederwahl zu kandidieren. Nach kritischen Äußerungen von Journalisten und Parteivertretern zu Bidens verminderter öffentlicher Präsenz, hat der designierte Präsidentschaftskandidat angekündigt, im Rahmen einer Pressekonferenz nach dem Nato-Gipfel zu antworten. Mehrere Abgeordnete, einschließlich Brittany Perrersen und Dan Kildee, haben ihre Unterstützung für Biden von dieser Performance abhängig gemacht.

Öffentliche Ablehnung durch Parteikollegen

Bislang haben sich 14 Abgeordnete im Kongress offen gegen Biden ausgesprochen. Zu diesen gehört Hillary Scholten (Demokraten) aus Michigan, einem wahlentscheidenden „Swing State“. „Joe Biden hat dem Land gut gedient. Um unserer Demokratie willen muss er die Fackel an einen neuen Kandidaten für die Wahl 2024 weitergeben“, so Scholten auf der Plattform X. Peter Welch (Demokraten) ist der erste Senator, der offen für einen Rückzug Bidens wirbt. In einem Meinungsartikel für die „Washington Post“ erklärt Welch, dass die „katastrophale Leistung“ Bidens bei der Debatte nicht ignoriert werden könne und fordert ihn auf, sich aus dem Rennen zurückzuziehen.

Wachsender Unmut unter den Anhängern

Eine Umfrage von Ipsos für die Washington Post und ABC News zufolge spricht sich mittlerweile die Mehrheit der Parteianhänger und unabhängigen Wähler für einen Rückzug Bidens aus. Selbst langjährige Unterstützer wie Nancy Pelosi, ehemalige Sprecherin des Repräsentantenhauses, und Ex-US-Präsident Barack Obama scheinen nicht länger sicher zu sein. Pelosi forderte Biden in einem TV-Interview auf, eine Entscheidung zu treffen, und ließ laut „Politico“ Demokraten in „swing districts“ wissen, ihre eigene Wiederwahl zu sichern.

Prominente Rückzugsforderungen

Auffällig ist die Forderung des Schauspielers George Clooney, der Biden in der New York Times zum Rückzug aufforderte. Laut „Politico“ hatte Obama, ein Freund von Clooney, im Voraus über dessen Pläne Bescheid gewusst und hat nicht versucht, ihn von seinen Plänen abzubringen.

Die Strategie von Bidens Team

Bidens Team sieht immer noch „mehrere Wege“, bei der Wahl die notwendigen 270 Wahlmännerstimmen für die Präsidentschaft zu erreichen, erkennt jedoch an, dass die Debatte gegen Trump ein „Rückschlag“ war. Die Schwerpunkte des Wahlkampfs sollen sich nun auf Michigan, Wisconsin und Pennsylvania konzentrieren. Parteimitglieder befürchten, dass Bidens Schwäche den Demokraten kostspielige Sitze in beiden Kammern des Parlaments kosten könnte und damit Trump in seiner zweiten Amtszeit ungebremst seine Pläne durchsetzen könnte.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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