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Dax steigt um 4,6 Prozent, Infineon führt an

Der Dax hat am Donnerstag einen kräftigen Aufschwung verzeichnet und den Handelstag mit einem deutlichen Plus abgeschlossen. Experten bleiben jedoch vorsichtig, da die aktuelle Lage an den Finanzmärkten und in der Weltwirtschaft weiterhin unberechenbar ist. Sowohl die Energiepreise als auch der Wechselkurs des Euro zeigten am gleichen Tag bedeutende Bewegungen.

Positive Entwicklung am Aktienmarkt

Der Hauptindex der Frankfurter Wertpapierbörse, der Dax, schloss den Donnerstagshandel mit einem bemerkenswerten Zuwachs. Mit einem Schlussstand von 20.566 Punkten erreichte er ein Plus von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Handelsbeginn gab es zunächst Gewinnmitnahmen, bevor sich der Index stabilisierte. Die Aktien von Infineon, der Deutschen Bank und SAP führten die Gewinnerliste an, während nur die Papiere der Telekom ein Minus verzeichneten.

Kommentare von Experten

Andreas Lipkow, Marktanalyst, kommentierte am Donnerstag die Situation mit Blick auf die makroökonomischen Daten aus den USA: „Die makroökonomischen Daten aus den USA zeigen noch keine Einflüsse aus dem US-Handelsprotektionismus auf“, berichtete er. „So sind die US-Verbraucherpreise mit 2,4 Prozent etwas unter den Erwartungen angestiegen und auch die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA lagen mit 223.000 Neuanträgen im Rahmen der Erwartungen.“ Lipkow warnte jedoch vor übermäßigem Optimismus und wies darauf hin, dass die gegenwärtige Stabilität trügerisch sein könnte: „Bereits in den vergangenen Handelswochen waren die Aussagen der US-Regierung oft mit sehr kurzer Haltbarkeitszeit behaftet gewesen. So kann sich auch dieses Mal das Blatt relativ schnell erneut wenden.“

Entwicklung bei Rohstoffen und Devisen

Neben den Aktienmärkten gab es auch bedeutende Entwicklungen bei den Rohstoffpreisen. Der Gaspreis sank und lag für eine Megawattstunde zur Lieferung im Mai bei 33 Euro, was einem Rückgang von zwei Prozent im Vergleich zum Vortag entsprach. Auch der Ölpreis verzeichnete einen deutlichen Rückgang: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag 63,08 US-Dollar, was einem Rückgang von 3,7 Prozent im Vergleich zum Schluss des vorherigen Handelstags entspricht.

Auch die europäische Gemeinschaftswährung zeigte eine kräftige Bewegung, indem sie am Donnerstagnachmittag deutlich stärker wurde. Ein Euro war 1,1169 US-Dollar wert, was einem Anstieg von 1,98 Prozent entspricht. Ein Dollar wurde entsprechend für 0,8953 Euro gehandelt.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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