Der Dax ist am Mittwoch nach einem zunächst freundlichen Start bis zur Mittagszeit ins Minus gerutscht. Belastet wurde der Leitindex unter anderem von Kursverlusten bei Fresenius Medical Care, Zalando und Vonovia, während Bayer, BMW und RWE zu den Gewinnern zählten. Unterstützung kam von einem robusten chinesischen Handelsbericht, der vor allem die Aktien deutscher Autohersteller stützte.
Dax dreht am Mittag ins Minus
Gegen 12:30 Uhr wurde der Dax mit rund 25.330 Punkten berechnet und lag damit 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Bayer, BMW und RWE, am Ende Fresenius Medical Care (FMC), Zalando und Vonovia.
„Der Gesamtmarkt wird von einem weiterhin erkennbaren positiven Sentiment und selektiven Käufen bei Einzelaktien geprägt“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. „Der heute Morgen vorgelegte chinesische Handelsbericht zeigt eine stabile wirtschaftliche Entwicklung in dem Land auf und färbt dadurch auch auf die Aktien der deutschen Automotiveunternehmen ab.“ Im Fokus stünden zudem erneut die Aktien von Bayer, nachdem unter anderem die Prognosen für den Pharmabereich angehoben wurden, so Lipkow.
Belastung durch FMC und Gewinnmitnahmen
„Auf der Verliererseite befinden sich die Aktien von Fresenius Medical Care, die von Befürchtungen eines sich kurzfristig eintrübenden Dialysemarkts in den USA belastet werden“, so Lipkow. Am Vortag waren bereits die Aktien von US-Konkurrenten an der NYSE unter Verkaufsdruck geraten. „Zudem scheinen Investoren auch vereinzelt Gewinne bei den Aktien von Zalando und Infineon zu realisieren. Die Aktien von DHL stehen weiterhin unter dem Eindruck eines negativen Analystenkommentars, können sich jedoch von den Tagestiefstkursen wieder erholen“, fügte der Marktexperte hinzu.
Euro etwas fester, Ölpreis deutlich höher
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1650 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8584 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 66,37 US-Dollar; das waren 90 Cent oder 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .