HASEPOST
 
HASEPOST

Dax legt zu – Hoffnungen auf Konjunkturerholung treiben Kurse

Der Dax hat am Donnerstag zugelegt und ist aus seiner seit Monaten andauernden Seitwärtsbewegung ausgebrochen. Trotz nur verhaltener Konjunkturdaten setzte der Leitindex im späten Handel zu Gewinnen an, während sich Energiepreise und Währungen unterschiedlich entwickelten.

Dax schließt im Plus nach verhaltenem Start

Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Dax am Donnerstag mit 25.352 Punkten berechnet, ein Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Im Tagesverlauf schwankte der Index zunächst um den Vortagesschluss, bevor er am späten Nachmittag zulegte.

Die für die heimische Wirtschaft veröffentlichten Konjunkturzahlen sorgten nach Einschätzung von Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets, nicht für zusätzliche Impulse. „Die für die heimische Wirtschaft veröffentlichte Konjunkturzahl ist weder als überraschend noch als stark zu bezeichnen“, erklärte Romar laut CMC Markets. „Positiv ist zumindest nach zwei Rezessionsjahren wieder das Vorzeichen, aber das Plus von 0,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im vergangenen Jahr sorgte heute für keine Aktienkäufe aufgrund aufkommenden Konjunkturoptimismus.“

Hoffnung auf Belebung statt Konjunkturimpuls

Statt unmittelbar auf die aktuellen Konjunkturdaten zu reagieren, habe die Hoffnung auf eine deutliche wirtschaftliche Belebung in diesem Jahr den Dax aus seiner Seitwärtsbewegung des vergangenen zweiten Halbjahres ausbrechen lassen. „Doch über den Zeitpunkt, wann die Milliardeninvestitionen in Infrastruktur und Verteidigung ihre volle Wirkung entfalten, darf noch munter spekuliert werden“, kommentierte die Marktanalystin von CMC Markets.

Romar warnte zugleich vor ausbleibenden Reformen: „Sollten nicht zeitnah auch strukturelle Reformen in den Bereichen Energie, Bürokratisierung und Arbeitsmarkt eingeleitet werden, könnte aus dem Unwort `Sondervermögen` auch nur ein laues Konjunkturlüftchen hervorgehen. Dann wären die vielen Vorschusslorbeeren für den Aktienmarkt zu früh und zu reichlich verteilt worden und die Chancen für ein viertes starkes Börsenjahr in Folge würden trotz des guten Januar-Effekts wieder sinken.“

Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die Papiere von RWE, Vonovia und Siemens Energy an der Spitze der Kursliste. Am Tabellenende fanden sich die Aktien von Fresenius, Commerzbank und Mercedes-Benz wieder.

Steigender Gaspreis, fallender Ölpreis, schwächerer Euro

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 33 Euro und damit vier Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank hingegen stark. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 63,79 US-Dollar, das waren 273 Cent oder 4,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Auch die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich schwächer. Am Donnerstagnachmittag kostete ein Euro 1,1608 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8615 Euro zu haben.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
Hasepost Redaktion
Hasepost Redaktionhttps://www.hasepost.de/about/
Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.
Hallo Welt
Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

  

   

 

Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion