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Dax fällt um 1% nach schwachem Nasdaq-Tag

Der Dax hat am Donnerstagmorgen einen schwachen Start verzeichnet – um 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit etwa 18.195 Punkten berechnet, das ist 1,0 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. Die negative Stimmung an der Technologiebörse Nasdaq, angeführt von Tesla und Alphabet, hat sichtbar Auswirkungen auf den deutschen Aktienindex und beeinflusst die Reaktion der Anleger.

Pessimismus an der Technologiebörse Nasdaq

Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, kommentierte die aktuelle Situation: „Kurzfristig verbreiten die Glorreichen Sieben bei den Anlegern eher Angst und Schrecken. Angeführt von Tesla, die mit schwachen Absatzzahlen aufwarteten, und Alphabet, die wegen eines schwachen YouTube-Geschäfts keine großen Sprünge in der Bilanz machten, ging es gestern an der Technologiebörse Nasdaq kräftig nach unten. Die Stimmung liegt am Boden, der Nasdaq 100 erlebt den schwächsten Tag des Jahres.“

Reaktionen der Anleger und hohe Bewertungen

Die starke Reaktion des Marktes spiegelt die Sorgen über hohe Bewertungen im Technologiesektor wider. Wie Stanzl betonte: „Wenn die Performance bei den Glorreichen Sieben ausbleibe und sie deutlich fielen, räche sich die mangelnde Marktbreite. Anleger werfen nun alle gleichzeitig ihre Anteile auf den Markt. Der Nasdaq 100 erlebt einen validen Trendbruch. Das Abwärtsrisiko beträgt jetzt aus technischer Sicht weitere gut fünf Prozent oder noch einmal rund 1.000 Punkte.“

Sektorrotation und Suche nach günstigen Bewertungen

Laut Stanzl endete die kurze Sektorrotation in kleine und mittelgroße Werte sowie Industrieaktien vor fünf Handelstagen. „Seitdem treten Anleger als entschlossene Verkäufer von Aktien auf, und das quer durch die Bank. Ausnahme bildet der Russel 2000, dessen Aktien ihre Gewinne verteidigen. Die Investoren suchen nach günstigen Bewertungen und sind gerade dabei, Risiken und Bewertungen neu auszutarieren.“

Auswirkungen auf den Dax

Der Dax könne sich der derzeitigen Verkaufswelle nicht entziehen. „Die Gewinne vom Wochenbeginn sind schon fast wieder dahin. Ohne eine Wende an der Wall Street dürfte es auch der Dax schwer haben, an die Stärke vom Wochenanfang anzuknüpfen. Die Zeichen stehen jetzt auch in Frankfurt auf Korrektur“, warnte Stanzl.

Euro schwächer gegenüber US-Dollar

Auch die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich schwächer: Am Donnerstagmorgen kostete ein Euro 1,0833 US-Dollar (-0,07 Prozent), ein Dollar war entsprechend für 0,9231 Euro zu haben.

durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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