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CDU-Politiker fordert Bau unterirdischer Schutzkliniken

Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Tino Sorge (CDU), hat den Bau unterirdischer Kliniken als Vorbereitung auf einen möglichen Verteidigungsfall vorgeschlagen. Währenddessen fordert Generalstabsarzt Johannes Backus, stellvertretender Inspekteur der Gesundheitseinrichtungen der Bundeswehr, Anpassungen an der Krankenhausreform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), um auf einen möglichen Anstieg von Verwundeten vorbereitet zu sein.

Unterirdische Kliniken als Schutzmaßnahme

Tino Sorge (CDU) äußerte gegenüber der „Welt“, dass das Gesundheitswesen sich erstmals seit dem Kalten Krieg wieder auf den Ernstfall vorbereiten müsse, was bauliche Veränderungen nötig mache. Er sieht Israel als Vorbild, wo Krankenhäuser und andere zivile Strukturen unterirdisch verlagert werden, um Schutz vor Luftangriffen zu bieten.

Anpassung der Krankenhausreform gefordert

Generalstabsarzt Johannes Backus betonte im Gespräch mit der Zeitung die Notwendigkeit, die Krankenhausreform zu überarbeiten. Bei einem möglichen Bündnisfall an der Nato-Ostgrenze rechnet er mit bis zu 1.000 Verwundeten täglich. Besonders wichtig sei es, die Grundversorgung in der Fläche zu erhalten und eine Vorhaltestruktur für Kriegs- und Krisenzeiten zu etablieren.

Kontroverse um Reform und Ressourcen

Intensivmediziner Christian Karagiannidis hingegen sieht keine Notwendigkeit für Gesetzesänderungen. Er ist Mitglied in zwei Regierungskommissionen zum Gesundheitswesen und argumentiert, dass es nach der Krankenhausreform genug Reserven gäbe, um einen Patientenansturm zu bewältigen. Karagiannidis plädiert für eine bessere technische Ausstattung der Kliniken und bereitet sich auf mögliche Angriffe vor, statt zusätzliche Betten ohne entsprechendes Pflegepersonal zu schaffen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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